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Gold/Silber

Aktuell: Warum der Goldpreis nach den US-Arbeitsmarktdaten fällt

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Barren Gold

Der Goldpreis war am Mittwoch nach den ADP-Arbeitsmarktdaten abgerutscht von 1.703 auf 1.685 Dollar. Wir fragten, ob das eine Kaufchance sei. Seitdem war der Goldpreis auf 1.716 Dollar gestiegen bis heute um 14:29 Uhr. Dann folgte ab 14:30 Uhr der schnelle Abrutsch auf bis zu 1.706 Dollar. Grund dafür waren die um 14:30 Uhr veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten der staatlichen Arbeitsmarktbehörde in den USA.

US-Arbeitsmarktdaten „besser“ als erwartet

Mit 20,5 Millionen abgebauten Stellen im April ist dies der schlimmste Absturz am US-Arbeitsmarkt in der Geschichte. So ein Krisenszenario müsste den Goldpreis doch eigentlich nach oben schießen lassen? Denn in Krisenzeiten ist Gold doch allgemein bekannt als der letzte Hort der Sicherheit. Aber nein, es kam anders. Denn dieser schlimme Absturz am US-Arbeitsmarkt war dank der ADP-Daten und der wöchentlich vermeldeten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe schon erwartet worden. Markus Koch erwähnte vorhin Erwartungen von 22 Millionen verlorenen Stellen. Andere Schätzungen lagen bei -21 Millionen. Von daher waren die katastrophalen -20,5 Millionen zwar wirklich ein totales Debakel. Aber es war halt etwas „weniger schlimm“ als erwartet. Tja, alles einer Frage der Erwartungshaltung?

Goldpreis reagiert

Und weil es „besser“ kam als gedacht, ist der Krisen-Fluchthafen Gold nicht mehr so stark gefragt? Diese Logik haben die automatischen Handelsprogramme (ALGOS) vieler Hedgefonds und Banken wohl ab 14:30 Uhr sofort in die Tat umgesetzt, und so den Goldpreis mal eben 10 Dollar fallen lassen. Der Dow 30 hat seit 14:30 Uhr gerade mal 90 Punkte zulegen können. Also hält sich auch die Euphorie am Aktienmarkt in Grenzen. Und siehe da. Inzwischen ist auch der Goldpreis von seinem Tief bei 1.706 Dollar schon wieder auf 1.717 Dollar gestiegen. Also, hat man die US-Arbeitsmarktdaten in den letzten 90 Minuten verdaut, und schielt nun wieder nach oben? Schaut man auf den Chart, dann sieht es gar nicht mal so schlecht aus.

Wir sehen hier den Goldpreis in US-Dollar im Verlauf seit Mitte Januar. Im April gab es zwei Hochs um die 1.730 Dollar herum. Schafft Gold es dieses Niveau nach oben zu durchbrechen, könnte mehr Platz sein für die Bullen. Naeem Aslam von Avatrade hat in einem Schnell-Kommentar 5 Minuten nach der Veröffentlichung der heutigen Daten zum Rückfall bei Gold Stellung genommen. Der Goldpreis bewegte sich zunächst nach unten. Aber man müsse bedenken, dass die Arbeitslosenquote in den USA unglaublich hoch ist. Daher ist jede Schwäche des Goldpreises eine Chance zurück ins Spiel zu kommen, so Naeem Aslam.

Goldpreis Verlauf seit Januar

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Zimmermann

    8. Mai 2020 17:32 at 17:32

    Weil jeder der bis 5 zählen kann, schon in Gold investiert ist, deshalb steigts nicht.

    • Avatar

      md

      9. Mai 2020 03:41 at 03:41

      @mike lohmann, glaube sie sind noch neu hier auf fmw. ich bin ein paar jahre dabei und glauben sie mir, herr kummerfeld schaut nicht in den rückspiegel. mit diesen artikeln von herr kummerfeld können sie viiiel geld verdienen.
      paar beispiele: artikel über wti (ca. 70 usd ) veröffentlicht, das dieser fallen müsste, und wie er gefallen ist. dann wieder bei ca 50 drauf aufmerksam gemacht das es bergab gehen muss.
      bei gold schon einigemale goldrichtige artikel veröffentlicht.
      er sxhreibt am sxhluss immer das es keine empfehlung ist aber man kann guten gewissens die trades machen.

      ich wäre ihnen dankbar keine zu schnellen fehlschlüsse zu ziehen, das reizt mich als fmw anhänger.

      vg md

  2. Avatar

    Mike Lohmann

    8. Mai 2020 18:31 at 18:31

    Es muss für Journalisten eine besondere Herausforderung sein, jede kleine Bewegung der Börse mit seitenlangen Argumentationen mit Blick in den Rückspiegel zu füllen.

  3. Pingback: Why the Gold Price Falls According to US Labor Market Data | En24 News

  4. Pingback: Aktuell: Warum der Goldpreis nach den US-Arbeitsmarktdaten fällt - finanzmarktwelt.de - 24einkaufen

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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am

Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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