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Aktuell: Was bringt uns Christine Lagarde?

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Lieber Börsianer,

ich fasse mich kurz: Die vergangene Woche brachte wenig neue Impulse für die internationalen Aktienmärkte. Die Grundstimmung bleibt positiv. So kamen die wichtigen westlichen Aktienmärkte leicht voran. Der DAX verteuerte sich um 0,5 %, während der US-Leitindex S&P 500 um 0,8 % vorrückte. Lediglich an der Börse Hongkong haben wir stärkere Abschläge gesehen. So verlor der Hang-Seng-Index rund 2 %, nachdem die pro-demokratischen Kräfte bei den dortigen Kommunalwahlen obsiegt hatten und nun erstmals alle Bezirksräte besetzen werden.

Diese Bezirksräte sind politisch nicht allzu einflussreich und sind vor allem mit administrativen Fragen des Alltags befasst. Gleichwohl zeigte die Wahl, dass die junge Demokratiebewegung in der Stadt breite Zustimmung genießt. Börsianer folgern daraus nicht ganz zu Unrecht: In der asiatischen Metropole wird es weiterhin politisch unruhig zugehen. Unterdessen warten die Investoren weiterhin auf einen Durchbruch im us-chinesischen Handelskonflikt. Rhetorisch haben sich beide Seiten zuletzt durchaus angenähert. Gleichwohl die harten Taten, sprich ein neues Handelsabkommen, lassen weiter auf sich warten.

Das bringt die aktuelle Woche

Die neue Woche sollte für uns als Börsianer etwas ereignisreicher werden. Heute trifft die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments zusammen. Es wird erwartet, dass die Französin erstmals den künftigen…..

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21 Kommentare

21 Comments

  1. Avatar

    asisi1

    2. Dezember 2019 18:08 at 18:08

    Was will an von einer Kriminellen erwarten?
    Mehr Kriminalität!

  2. Avatar

    Knasti

    2. Dezember 2019 18:39 at 18:39

    Ja diese ämtersüchtigen verfilzten Egos wie auch der heute gehörte Marcel Quatscher tun doch Alles für die eigene Karriere. Sie gehen auch über Leichen u.da ihre Leistung nicht messbar ist werden sie immer gebührend verabschiedet. ( Juncker, Draghi u.s.w.)
    Jeder Kleinkrminelle der fürs Überleben ein kleines Vergehen begeht, muss sich verarscht vorkommen.

  3. Avatar

    barthez72

    2. Dezember 2019 21:41 at 21:41

    NEWS NEWS NEWS NEWS / Handelsblatt von C.L. vor der EU

    “Inflationserwartungen an Finanzmärkten im Blick, die nicht aus dem Ruder laufen sollen.” !!

    “Das Mandat der EZB sei Preisstabilität, aber das Thema Klimawandel werde bei der Strategieüberprüfung eine wichtige Rolle spielen, sagte Lagarde. Beim Kampf dagegen seien zwar in erster Linie die Regierungen gefragt. “Aber das stoppt uns nicht, auf unsere eigenen Operationen zu schauen.” Dies betreffe die Einbeziehung des Klimawandels in die Konjunkturanalyse, in die Aufsicht über Banken oder in die eigenen Investments. Auch müsse geschaut werden, wo und wie der Klimawandel das laufende Anleihenkaufprogramm beeinflussen könnte und sollte, sagte sie. Das Thema steht weltweit ganz oben auf der Agenda”

    Hört,Hört vielleicht fällt ja Jemanden was dazu ein.

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      Columbo

      2. Dezember 2019 22:35 at 22:35

      Die schwarze Schwänin…

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    barthez72

    2. Dezember 2019 23:59 at 23:59

    So und dazu kommt heute noch die Rede beim Klimagipfel in Madrid,gesprochen von der Herrin der krummen Gewehrläufe v.d.L. Ich kann hier leider keine Quelle bringen,aber eins ist klar, es wird
    sehr teuer.Eine grüne Bank mit Steuerbürschaften wirds wohl auch geben. Call war mind. 1 BIO/Dekade
    .Schnallt euch schon mal an,es wird nicht nur der Sog von altem Geld werden,nein es werden auch die nächsten EU Generationen abkassiert.Wohlgemerkt für ein klar globales Problem.Die Sozialisten der Franfurter Schule leisten ganze Arbeit.Ich wünsche euch und euren Familien viel Glück.

    • Avatar

      leftutti

      3. Dezember 2019 09:46 at 09:46

      Da klingt einer aber verärgert und frustriert ;) Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte die letzten 30 bis 40 Jahre bereits etwas unternommen und auf die warnenden Stimmen gehört. Aber da es ein klar globales Problem ist, warten wir jetzt noch, bis auch Trump und Bolzo vernünftig werden, und erst dann legen wir los. Brillante Idee!

      • Avatar

        Quintus

        3. Dezember 2019 10:01 at 10:01

        @leftutti
        Wohl niemand kann den Klima-Wahnsinn besser beschreiben als Dietmar Tischer:

        Wer genau wissen willen, wie es China mit der Energiegewinnung durch Kohle hält, findet hier aktuelle Zahlen:

        https://endcoal.org/wp-content/uploads/2019/11/Out-of-Step-English-final.pdf

        Executive Summary genügt, um zu verstehen, wohin die Reise geht.

        Besonders interessant für uns:

        China baut im eigenen Land 147.7 GW Kohlekraftwerksleistung auf (unter Konstruktion und wieder aufgenommene Planung) und damit fast genauso viel wie in der gesamten EU mit 150 GW besteht.

        Heißt:

        China baut bei sich auf, was die EU abbauen will.

        Saldo für den Klimaeffekt:

        NULL.

        Noch einmal ganz langsam, weil das eigentlich nicht zu begreifen ist:

        Tag für Tag von früh bis abends Anstrengungen ohne Ende mit Summen, die durch die Decke schießen – für Zielerreichung NULL.

        • Avatar

          leftutti

          3. Dezember 2019 12:31 at 12:31

          Und wie sähe der Saldo aus, wenn auch die EU weitermachen würde, wie bisher? +100% !!! Was soll eigentlich dieses Argument aussagen? Weil andere nichts tun, müssen auch wir nichts tun? Außerdem heißt geplant nicht, dass es auch realisiert wird. Dazu müsste erst einmal das Wirtschaftswachstum wieder die utopischen Höhen erreichen, wie vor einigen Jahren. China investiert auch gleichzeitig in enormem Ausmaß in Erneuerbare Energien.

          Was solls, da können Sie jetzt alle schimpfen und jammern, soviel Sie wollen :)
          Der menschgemachte Klima-Wahnsinn ist da, mit all seinen fatalen Folgen und Auswirkungen, die noch viel mehr durch die Decke schießen.

        • Avatar

          Stina

          3. Dezember 2019 21:32 at 21:32

          Und einmal wieder das große Schweigen im Walde.

          Besonders interessant für uns: Wohl niemand kann den Klima-Wahnsinn besser beschreiben als Greta Thunberg in ihrer ganz eigenen Art. Leider im Sinne der Leistungsträger ist sie auch noch rechtzeitig in Europa eingetroffen. Ich persönlich freue mich schon auf ihre sehr einfachen und für jedermann verständlichen Aussagen, wohin die Reise geht.

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        barthez72

        3. Dezember 2019 13:16 at 13:16

        Ich bin genau ihrer Meinung.Man hätte nicht nur ,sondern musste.Da ich nicht in Deutschland wohne kann ich mir ,aufgrund der Sonnenscheinstunden hier ,leisten mit 3 Personen in meinem völlig autark funktionierenden Haus zu leben. Das kann die Allgemeinheit aber noch nicht.Was
        die Mittelschicht aber kann ist um 6.00 Uhr aufstehen und zahlen ,warum?,tja weil das der einfachste Weg ist. Kennen Sie den Satz ” Haste das nur in deinem Kopf oder auch auf der Bank”
        Gilt für jeden normalen Menschen im Leben,nur grundsätzlich für Politiker nicht,egal welcher Farbe.Weil man gegen 2,5 Mrd Menschen in China und Indien kein Gesetz machen kann ,aber gegen die eigenen Leute schon.Wer gibt den Politikern eigentlich das Recht dazu ?? Und das ist es auch schon,bei schlauen Lösungen wäre ich begeistert ,doch wo sind die ? Und zu frustriert: lieber Leftutti ,sorry jetzt wird es sehr arrogant,ich habe es geschafft seit ich 35 Jahre alt bin,von mir gibt es zu dem Spektakel keinen einzigen Cent.Ich bin sozusagen unabgreifbar,egal was passiert, ich werde daran verdienen.Ich schade damit aber Niemand.
        Bei den hohen Herren ist es aber andersherum,sie gehen offensiv vor und stehlen anderen Menschen unwiederbringbare Lebenszeit. Jetzt kommt normalerweise das Zitat aus PulpFiction mit den “Freveleien böser Männer”.Das klemm ich mir aber.So ist das ,wenn Politiker den Zugriff auf die Notenpresse erlangen. Und am Ende werden sie an der Wand des Eigentums zerschellen.Die Frage ist nur, wieviele Unbescholltene dabei übervorteilt werden.
        sorry ,ich habs nicht erfunden.

        • Avatar

          leftutti

          3. Dezember 2019 13:31 at 13:31

          Sie werden am Klimawandel und seinen enormen Schäden verdienen und schaden dabei aber niemandem? Oder was genau meinen Sie?

        • Avatar

          Michael

          3. Dezember 2019 13:43 at 13:43

          @barthez72, ich habe ein Haus in Deutschland, und wohne dennoch fast autark, auf alle Fälle aber 99,8% klimaneutral. Und das ohne idiotische Dreifachverglasung und ohne sich in 20 cm dickes, aufgeschäumtes Plastik einzuhüllen. Ein bisschen Hirn, gute Planung, mit den richtigen Fachleuten reden, und schon ist das alles keine Hexerei.

          Aber Sie haben natürlich recht: Was Politiker, deren Problemlösungsstrategien, Vorschläge und Förderprojekte angeht, führt der Weg immer wieder in den ultimativen Wahn- und Unsinn.

          • Avatar

            Klimasünder

            3. Dezember 2019 15:05 at 15:05

            @ Michael. Ich nehme an es ist ein älteres Haus. ( keine Dreifachverglasung) Da ich bald auch etwas machen muss, nähme mich Wunder wie ihr Konzept aussieht.
            Eine Kurzanwort würde mich freuen.

        • Avatar

          Stina

          3. Dezember 2019 19:37 at 19:37

          Da sehe ich einen Mann, der in klimatisch bevorzugten Regionen im Ausland lebt und ständig über Volk und Politiker in Deutschland und EU lästert. Und lese über einen sehr arroganten Mann, der finanzielle Unabhängigkeit und den Abschluss der männlichen Adoleszenz als Maß aller Dinge verkauft. Ich hoffe, es war keine Erbschaft im Spiel, um die eigene Leistung nicht zu schmälern.

          Falls Sie nicht in EU leben, was kümmern Sie sich so sorgenvoll und ständig mahnend um die Bürger mit Familie in Europa? Leben Sie als Flüchtling in Südostasien, Ozeanien oder Südamerika, wo alles so toll ist? Ich glaube aber nicht, weil Sie immer zu MEZ Zeit aktuell schreiben und antworten.

          Aber wenn Sie in EU leben, warum dann “Ich wünsche euch und euren Familien viel Glück” und “jetzt wird es sehr (bei anderen) arrogant,ich habe es geschafft seit ich 35 Jahre alt bin,von mir gibt es zu dem Spektakel keinen einzigen Cent.Ich bin sozusagen unabgreifbar,egal was passiert, ich werde daran verdienen”?
          Arrogant klingt genau so!

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    Green- Span

    3. Dezember 2019 09:35 at 09:35

    @ Columbo,eher graue Krähe als schwarze Schwänin.Was könnte sie machen?
    Im Gegensatz zu Fratzscher der sagt, auch gesunde Firmen,nicht nur Zombis profitieren von Gratisgeld, könnte man nur noch grüne ( nachhaltige ) Zombis durchwursteln.Welche Argumentation eines „Wissenschafters „ der Friedrich „Nicht- Wissenschaftlichkeit“ vorwirft.
    Sehr bald wird sicher Flugsprit besteuert werden müssen, auch wenn das bisher vor allem von der vielfliegenden Elite bekämpft wurde.D.h.Mobilität wird teurer werden ,der Tourismes eher gebremst u.irgendwann wird die von Allen ersehnte Inflation auftauchen.
    Da Christine auch einen grossen Gerechtigkeitssinn hat, wird sie auch andere nicht eindeutig Kriminelle
    mit weniger Beziehungsnetz entsperren.

  6. Avatar

    Columbo

    3. Dezember 2019 11:19 at 11:19

    Green-Span

    „…die Mobilität wird teurer werden, der Tourismus eher gebremst…“

    Die Mobilität und der Tourismus haben inzwischen aber auch Ausmaße angenommen, die mit Lebens/Urlaubsqualität nicht mehr viel zu tun haben. Man braucht nur in die genervten Touristengesichter schauen, wenn sie massenhaft die Skipisten hinunterstürzen oder frustriert in der Warteschlange in den Klettersteigen herumhängen.
    Die Urlaubs-Fernziel-Herumreiserei scheint auch nicht mehr alle glücklich zu machen, mich jedenfalls nicht. Aber die Tourismusindustrie muß Bedürfnisse schaffen, immer neue. Demnächst vielleicht Nordpolreisen zum Eisschmelzeschaun oder Venedigreisen zum Hochwasserwandern, das besondere Klimawandelerlebnis life.

    • Avatar

      leftutti

      3. Dezember 2019 12:48 at 12:48

      @Columbo
      Demnächst vielleicht Nordpolreisen zum Eisschmelzeschaun…, da müssen die sich aber beeilen, denn viel gibt es nicht mehr zum schauen. Es gibt kaum mehr Eisschollen, die stabil genug sind, um gefahrlos neue Basisstationen für einen mehrmonatigen Zeitraum zu errichten. Die Eisbrecher für die Nordostpassage können demnächst auf hölzerne Ruderboote umgestellt werden ;)

  7. Avatar

    Green- Span

    3. Dezember 2019 12:17 at 12:17

    @ Columbo. vollkommen richtig, ich habe auch kein Problem damit, ich habe nämlich schon Heimweh wenn ich den Kirchturm der Wohngemeinde nicht mehr sehe.Aber erstaunlich, dass die extrem grüne Welle bis jetzt bei den Reisebüros ( Buchungen) noch keine Spuren hinterlassen hat.
    Die Gesellschaften ,die die super „klimafreundlichen „ Kreuzfahrten verkaufen sind gerade daran ihre umgerüsteten SAUBEREN SCHWERÖLVERBRENNER zu vermarkten. Was die Autohersteller nicht können, können anscheinend diese Marketingleute mit Installieren einiger Filter verkaufen.( Wer es glaubt ? )
    Bevor man den einfachen Leuten den einfachen VW Golf mit 4 Liter Dieselverbrauch verbietet ,sollte man
    wirklich bei den grossen Brocken anfangen.In diesem Sinne ist das Zurückfahren der Globalisierung nicht schlecht. Müssen denn alle Produkte tausende von Km herumgeschoben werden , nur weil andere Länder mit Kinderarbeit u.Tiefstlöhnen billiger sind.Müssen Sojabohnen von den USA nach China transportiert werden .Könnten nicht die Schweine dort gefüttert werden wo die Bohnen wachsen? Oder haben die Amis schon genug Schweine? Es gäbe da noch tausend irrwitzige Beispiele.
    Generell in der Sport- u.Vergnügungsindustrie gäbe es viele Beispiele, deren Mobilitätskonsum man hinterfragen könnte.Ein Beispiel das ich nie vergesse , als Claudia Schiffer beim WEF in Davos, als Person mit einigen hunderttausend wichtigen Flugkilometern der Weltelite erklärte, dass man mit 30 Gradwäsche sehr viel fürs Energiesparen tun könnte! !

  8. Avatar

    Michael

    3. Dezember 2019 16:27 at 16:27

    @Klimasünder, unser Haus ist jetzt 15 Jahre alt. Ob sich unser Konzept auf ein bestehendes Haus zur Sanierung/Modernisierung umsetzen lässt, kann ich natürlich nicht beurteilen. In unserem Fall wurde das Konzept bereits vor dem Bau entwickelt und auch an den Standort angepasst. Auch die Standortwahl spielte im Vorfeld eine nicht unbedeutende Rolle (Südhang, keine typische Winternebel-Region bei Hochdrucklagen). Ich liste mal kurz die wichtigsten Punkte auf:

    Zweifachverglasung mit großen Fensterflächen dort, wo viel Sonneneinstrahlung vorliegt.
    Kleine Fensterflächen in Richtung Nordwest-Nord-Nordost.
    Der höhere G-Wert gleicht im Gesamtergebnis den schlechteren U-Wert gerade in der Zeit von Mitte Februar bis April und von September bis Mitte November mehr als aus (tiefer Sonnenstand, volle Einstrahlung).
    Hochwertige Fensterrahmen, um hier Schwachpunkte zu vermeiden.
    Wände mit Flachsdämmung innen und zusätzlicher Holzweichfaserplatte außen. Der langsame Temperaturdurchgang aufgrund der niedrigen Temperaturleitzahl a und der hohen spezifischen Wärmespeicherkapazität sorgt für hervorragenden Hitzeschutz im Sommer und wenig Wärmeverlust im Winter. Wenn die Hitze im Sommer auf der Süd- und Westseite eindringt bzw. die Wärme im Winter außen ankommt, ist es bereits längst Schlafenszeit. Geschlafen wird im Norden und Nordosten, wo keine Sonneneinstrahlung erfolgt ist.
    Wandheizung in Niedertemperatur, die über Strahlungswärme statt Konvektion wirkt.
    https://www.variotherm.com/de/service/fragen-antworten-faq/strahlungswaerme-versus-konvektionswaerme.html
    https://www.kesselheld.de/strahlungswaerme/
    Fast 20 qm Solarthermie, die einen sehr gut gedämmten 3000-Liter-Pufferspeicher speist.
    Der Pufferspeicher kann einige Tage ohne Sonnenschein überbrücken.
    Als Zentralheizung für sonnenlose Perioden reicht ein wassergeführter Holzpelletofen in der Größe eines Schwedenofens.
    Jährliche Heizkosten für Pellets und 190 qm: 225 EUR brutto.
    Holzpellets sind CO2-neutral, der relativ kleine Vorratsraum für 3 to muss nur alle 3 Jahre aufgefüllt werden. Für den Transport der Pellets zu uns habe ich ich die geschätzten 0,2% von den 100% klimaneutral abgezogen. Die Lkw haben sehr kurze Anfahrtswege (BayWa vor Ort, ebenso ein Pelletwerk in einer Entfernung von wenigen Kilometern).

    Es würde mich freuen, wenn ich Ihnen etwas weiterhelfen konnte ;)

  9. Avatar

    Klimasünder

    3. Dezember 2019 19:07 at 19:07

    @Michael ,viel Dank für Ihre Mühe.Sehr interessant, vielleicht kann ich Einiges aus ihrem Projekt anwenden.
    Das mit der 2 – fach – Verglasung habe ich ach schon gelesen.Leider ist diese Theorie noch nicht in alle Fachköpfe geflossen. Werden doch noch viele Eigentümer gezwungen 2- fach -Verglasungungen zu ersetzen.Mit der Klimaerwärmung wird auch die Kühlung im Sommer immer mehr ein Thema.( Altersheime,
    Dachwohnungen u.s.w.
    Gruss

    • Avatar

      Michael

      3. Dezember 2019 19:54 at 19:54

      @Klimasünder, eine Dreifachverglasung macht in vielen anderen Szenarien ja auch durchaus etwas Sinn, auch wenn die Energieeinsparungen eher gering sind. Dann müssen aber auch die Wände und Dächer als flächenmäßig überwiegender Anteil dazu passen. Sonst wird es eher kontraproduktiv und bringt ganz andere Nachteile. Niemand zwingt jedoch irgendjemand, eine ansatzweise moderne 2-fach-Verglasung zu ersetzen, solange diese unter einem U-Wert von 1,3 W/m²K liegt!

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Coronakrise: Die endlosen Sorgen der Gastronomie

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Die Gastronomie war und ist eines der Hauptopfer der Coronakrise – dann aber ging alles sehr schnell. Nur Tage bis wenige Wochen nach der Wiederöffnung der Gastronomie für die Bürger gibt es schon die ersten Umfragen über das Gästeaufkommen. Und sie fielen, wen wundert es, überraschend negativ aus.

Die Zurückhaltung der Menschen angesichts der Coronakrise

Es war schon etwas blauäugig oder überoptimistisch, zu glauben, dass es nach Beendigung der Lockdown-Maßnahmen der Coronakrise in der Gastronomiebranche sofort zu alten Kundenzahlen kommen wird. Dagegen sprachen schon die großen Sicherheitsabstände, die die Kapazität vieler Lokalitäten von Haus aus determinieren. Außerdem gibt es deutliche Unterschiede im zeitlichen Ablauf und der Verfahrensweise bei der Öffnung der Betriebe, zunächst Außenbereich, dann Innenbetrieb. Im bevölkerungsreichen Bayern haben die Innenbereiche erst seit wenigen Tagen geöffnet und hatte man bis Mitte Mai die kalte Wetterperiode mit den „Eisheiligen“, wo sich nur ganz Hartgesottene bei 10 Grad Außentemperatur im Freien Speis und Trank servieren ließen.

Die Umfrageergebnisse

Eine Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga brachte die ernüchternde Aussage, dass 81,5 Prozent der Mitglieder angaben, unter den speziellen Bedingungen durch die Coronakrise nicht wirtschaftlich arbeiten zu können. 78 Prozent der Gastbetriebe hätten in den ersten Tagen nur etwa die Hälfte der bisher erzielten Umsätze erreicht.

Eigentlich auch irgendwie zu erwarten, wenn durch die Abstandsregeln im Rahmen der gesetzluchen Vorgaben in der Coronakrise gar nicht die Kapazität früherer Tage erreicht werden kann.

22 Prozent der Betriebe meldeten Umsätze über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, ein Drittel zwischen 25 und 50 Prozent, 29 Prozent Umsätze zwischen zehn und 25 Prozent und 17 Prozent der Gaststätten gar noch nicht einmal dies. Der Präsident der Dehoga Guido Zöllig warnte vor einer Pleitewelle und forderte die Politik zum Handeln auf.

Die Reaktionen der Regierung auf die Probleme der Gastronomie in der Coronakrise

Die Bundesregierung ist sich des Problems überaus bewusst und man plant weitere Milliardenhilfen, um speziell mittelständische Unternehmen vor Pleiten zu bewahren. Bundeswirtschaftsminister Altmaier will Selbstständigen und Unternehmen bis zu 249 Mitarbeitern helfen, wenn diese einen erheblichen Umsatzeinbruch nachweisen können. Als Folgemaßnahmen an die bereits Gewährten sind Hilfen bis zu 50.000 Euro pro Monat im Gespräch, Summen, die sich bereits bis zum Hochsommer auf 25 Milliarden Euro belaufen könnten.

Aufgrund der besonderen Situation der Gastronomie in der Coronakrise ist davon auszugehen, dass diese Branche zu den Anspruchberechtigten gehört. Bei Umsatzeinbußen von über 60 Prozent in den Monaten April und Mai. Das Gaststättengewerbe ist von den Lockdown-Maßnahmen insofern besonders betroffen, als dass es keine Nachholeffekte gibt, wie in anderen Branchen, oder wie Dirk Müller es in einem Interview drastisch zum Ausdruck brachte: „Gefre…. wird nur einmal!“

Eine neue Atmosphäre im Lokal

Es ist schon sehr befremdlich, wenn man vor abgesperrten Gastronomieräumen wartet, in Atemschutzmaske sich registrieren lässt, einen festen Platz zugewiesen bekommt, dort zwar zwangsläufig ohne Maske sich aufhalten kann aber dennoch von „vermummten“ Bedienungen versorgt wird und bei jedem Schritt vom Tisch weg, sofort wieder selbst das Unvermeidliche aufsetzen muss. Das erste Mal ist für jeden Restaurant- oder Biergartenbesucher so etwas wie ein kleiner Schock, wie ein Aufenthalt in einem Seuchengebiet, was man als Europäer nur aus Filmen kennt.

Deshalb kann auch nicht so schnell Normalität einkehren. Wie bekämpft man eine Pandemie? Indem man kontrollierte Panik erzeugt, durch ständige Warnungen und durch Bilder. Die Gegenwart von Gefahr und damit das Entstehen von Angst als urbiologischer Instinkt, der unser Überleben gesichert hat. Die Anwesenheit von Atemmasken steht symbolisch für die Bedrohung in der Coronakrise. Deshalb ist eine Rückkehr zur Normalität auch von solch einfachen Symbolen abhängig, aber ein Ende der Maskenpflicht könnte sich noch einen Monat hinziehen. Dies betrifft Gastronomie und den Handel.

Fazit

Die Coronakrise wird die Gastronomie noch eine zeitlang im Würgegriff haben und durch die Schutzmaßnahmen (Abstandsregeln, Mundschutz bei jeder Bewegung vom Tisch) alte und gewohnte Gästezahlen verhindern. Aber bei Betrachtung des Zeitpunkts der Umfrage sieht man auch eindeutig die Absicht des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga. Auch wenn es für viele Betriebe absolut überlebensnotwendig ist, war der Staat mit Stützungsgeldern noch nie so freigiebig wie zu Zeiten der Coronakrise. Man stellt deutschlandweit über eine Billion Euro an Stützungsmaßnahmen in Aussicht, ein Vielfaches früherer Rezessionen (z.B. 2009). Diese Phase gilt es zu nutzen, rechtzeitig.

Die Nöte der Gastronomie in der Coronakrise

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Arbeitsmarkt: Offizielle Daten zeigen vergleichbares Muster nach dem Absturz

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Arbeitsmarkt vor Erholung? Eingang eines Gebäudes der Arbeitsagentur

Wird sich der deutsche Arbeitsmarkt nach dem Corona-Desaster schnell wieder erholen? Verdammt nochmal, niemand weiß es mit 100 Prozent Gewissheit. Aber die Charts zum Arbeitsmarkt kann man aktuell übereinanderlegen mit Charts zum Geschäftsklima, zu den Exporten uvm. Es kommt immer ein vergleichbares Muster raus die letzten Tage. Für März und April ein brutaler Absturz, und jetzt aktuell ein kleiner Aufwärtshaken. Wie bei einem Börsencrash auch – erst der brutale Crash, dann eine kleine “technische” Aufwärtsreaktion. Dies hat noch gar nichts zu bedeuten. Nach einer kurzen Pause kann es weiter bergab gehen – oder es tritt eine langsame Erholung ein.

Die staatlichen Arbeitsmarktforscher sind nicht wirklich optimistisch. So sagen sie aktuell, dass das IAB-Arbeitsmarktbarometer im Mai gegenüber dem historischen Tiefststand im Vormonat um 0,4 Punkte gestiegen ist. Mit 93,8 Punkten weist der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aber noch immer auf eine deutliche Verschlechterung des Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin. Der Einbruch am Arbeitsmarkt setzt sich fort, wenngleich nicht mehr mit derselben Dramatik wie in den letzten zwei Monaten. Die Talsohle ist noch nicht erreicht, so die IAB. Weitere Aussagen im Wortlaut:

Im Mai legte die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers gegenüber dem Vormonat um 0,4 Punkte auf 94,9 Punkte zu. Auch die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit erholte sich etwas und liegt nach einem Plus von ebenfalls 0,4 Punkten nun bei 92,7 Punkten. Ein Wert von unter 100 signalisiert eine Verschlechterung in den nächsten drei Monaten.

Die Wirtschaftskrise führt dazu, dass deutlich mehr Beschäftigungsverhältnisse beendet werden. Dennoch sei der Arbeitsmarkt vor der Covid-19-Pandemie wesentlich robuster geworden, erklärt Weber: „Derselbe Schock hätte vor 20 Jahren die Beschäftigung ins Bodenlose stürzen lassen. Das ist trotz der immensen Verwerfungen jetzt nicht zu erwarten“. Kritisch sei aber die eingebrochene Einstellungsbereitschaft: „Bei geringer Kapazitätsauslastung und immenser Unsicherheit sacken die Neueinstellungen ab. Das trifft vor allem Arbeitslose und Berufseinsteiger.“

IAB-Barometer für den Arbeitsmarkt

Auch ist eine heutige Veröffentlichung der IAB interessant mit einem Vergleich zu den Themen “Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen”, wie es jetzt läuft, und wie es nach der Finanzkrise 2008 lief. Hier finden Sie den ganzen Text. Wir drucken hier nur diesen Chart der IAB ab, der die Kurzarbeit vergleicht zwischen heute und damals. Noch kann man aktuell ja die Anträge auf Kurzarbeit sehen und nicht, wieviele Arbeiter tatsächlich in Kurzarbeit gegangen sind. Aber bald wissen wir es genauer. Die tatsächliche Zahl wird um ein Vielfaches höher sein als damals!

Kurzarbeit steigt stark an

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Ölpreis vor Absturz? Überraschende Daten deuten Wende an!

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Beispielbild einer Öl-Pumpe in der Wüste

Der Ölpreis steht womöglich davor abzustürzen. Und zwar aus zwei Gründen. Einer davon hat sich heute Nacht gezeigt. Der WTI-Ölpreis, der sich die ersten drei Tage der Woche recht stabil um die 34 Dollar halten konnte, begann gestern zu fallen, von 33,50 Dollar auf 31,16 Dollar heute Nacht im Tief. Aktuell notiert WTI bei 31,76 Dollar. Weitere Kursrückschläge sind heute und morgen möglich.

Ölpreis reagiert auf überraschende API-Daten – Achtung heute 17 Uhr

Gestern Abend um 22:30 Uhr deutscher Zeit wurden die privat ermittelten API-Lagerbestände für Öl in den USA veröffentlicht. Sie wurden mit -2,5 Millionen Barrels Veränderung im Wochenvergleich erwartet. Vermeldet wurden sie aber mit einem Anstieg der Lager um 8,7 Millionen Barrels. Also überraschend mehr Angebot, welches nicht von den Raffinerien verarbeitet wurde, sondern in den Lagern gebunkert wird. Dies sorgte direkt ab 22:30 Uhr für den weiteren Abrutscher im Ölpreis von 32,73 auf 31,16 Dollar um 1 Uhr heute früh. Heute um 17 Uhr folgen in den USA die staatlich ermittelten Lagerbestände. Wird dieser plötzliche Anstieg der Lagerbestände bestätigt, könnte der Ölpreis weiter abrutschen.

Dazu zwei Anmerkungen: In der Vergangenheit waren die API-Bestände meistens ein guter Indikator für die am nächsten Tag gemeldeten offiziellen Daten. Manchmal aber lagen sie auch völlig daneben. Also, man wird sehen heute um 17 Uhr! Und wichtig ist auch: Wir erwähnten die letzten zwei Wochen mehrmals die zahlreichen saudischen Mega-Tanker, die nach mehreren Wochen auf See an der US-Golfküste ankamen, aber mangels freier Kapazität an kleinen Umlade-Schiffen ihre Öl-Flut nicht an Land bringen konnten. Ist es heute soweit? Wird die Saudi-Flut heute in den staatlichen Lagerdaten sichtbar? Oder lag API falsch, und die wiederbelebte Öl-Nachfrage in den USA sorgt für Entspannung in den Lagerdaten? Der Ölpreis könnte mit einem heftigen Ausschlag reagieren.

Chinas Sicherheitsgesetz und die Folgen

Der Volkskongress in Peking hat vor wenigen Minuten wie erwartet das “Sicherheitsgesetz” für Hongkong verabschiedet. Damit droht nun wie von Donald Trump bereits angekündigt heute oder morgen eine US-Reaktion. In Form von Sanktionen gegen China? Verschärfter Handelskrieg, neue Zölle? Alles ist denkbar. Kommt es so, könnte dies die Hoffnungen auf eine Konjunkturbelebung und damit mehr Öl-Nachfrage abwürgen. Solche Nachrichten aus dem Weißen Haus könnten den Ölpreis noch heute, oder auch morgen weiter zum Abrutschen bringen. Also, Augen auf heute um 17 Uhr auf die Öl-Lager in den USA, und auf eine mögliche US-Reaktion auf das chinesische Sicherheitsgesetz für Hongkong!

Ölpreis Verlauf seit dem 1. April
WTI Ölpreis seit Anfang April. Korrektur angebracht nach dem kräftigen Anstieg?

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