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Aktuell: Was bringt uns Christine Lagarde?

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Lieber Börsianer,

ich fasse mich kurz: Die vergangene Woche brachte wenig neue Impulse für die internationalen Aktienmärkte. Die Grundstimmung bleibt positiv. So kamen die wichtigen westlichen Aktienmärkte leicht voran. Der DAX verteuerte sich um 0,5 %, während der US-Leitindex S&P 500 um 0,8 % vorrückte. Lediglich an der Börse Hongkong haben wir stärkere Abschläge gesehen. So verlor der Hang-Seng-Index rund 2 %, nachdem die pro-demokratischen Kräfte bei den dortigen Kommunalwahlen obsiegt hatten und nun erstmals alle Bezirksräte besetzen werden.

Diese Bezirksräte sind politisch nicht allzu einflussreich und sind vor allem mit administrativen Fragen des Alltags befasst. Gleichwohl zeigte die Wahl, dass die junge Demokratiebewegung in der Stadt breite Zustimmung genießt. Börsianer folgern daraus nicht ganz zu Unrecht: In der asiatischen Metropole wird es weiterhin politisch unruhig zugehen. Unterdessen warten die Investoren weiterhin auf einen Durchbruch im us-chinesischen Handelskonflikt. Rhetorisch haben sich beide Seiten zuletzt durchaus angenähert. Gleichwohl die harten Taten, sprich ein neues Handelsabkommen, lassen weiter auf sich warten.

Das bringt die aktuelle Woche

Die neue Woche sollte für uns als Börsianer etwas ereignisreicher werden. Heute trifft die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments zusammen. Es wird erwartet, dass die Französin erstmals den künftigen…..

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21 Kommentare

21 Comments

  1. Avatar

    asisi1

    2. Dezember 2019 18:08 at 18:08

    Was will an von einer Kriminellen erwarten?
    Mehr Kriminalität!

  2. Avatar

    Knasti

    2. Dezember 2019 18:39 at 18:39

    Ja diese ämtersüchtigen verfilzten Egos wie auch der heute gehörte Marcel Quatscher tun doch Alles für die eigene Karriere. Sie gehen auch über Leichen u.da ihre Leistung nicht messbar ist werden sie immer gebührend verabschiedet. ( Juncker, Draghi u.s.w.)
    Jeder Kleinkrminelle der fürs Überleben ein kleines Vergehen begeht, muss sich verarscht vorkommen.

  3. Avatar

    barthez72

    2. Dezember 2019 21:41 at 21:41

    NEWS NEWS NEWS NEWS / Handelsblatt von C.L. vor der EU

    „Inflationserwartungen an Finanzmärkten im Blick, die nicht aus dem Ruder laufen sollen.“ !!

    „Das Mandat der EZB sei Preisstabilität, aber das Thema Klimawandel werde bei der Strategieüberprüfung eine wichtige Rolle spielen, sagte Lagarde. Beim Kampf dagegen seien zwar in erster Linie die Regierungen gefragt. “Aber das stoppt uns nicht, auf unsere eigenen Operationen zu schauen.” Dies betreffe die Einbeziehung des Klimawandels in die Konjunkturanalyse, in die Aufsicht über Banken oder in die eigenen Investments. Auch müsse geschaut werden, wo und wie der Klimawandel das laufende Anleihenkaufprogramm beeinflussen könnte und sollte, sagte sie. Das Thema steht weltweit ganz oben auf der Agenda“

    Hört,Hört vielleicht fällt ja Jemanden was dazu ein.

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      Columbo

      2. Dezember 2019 22:35 at 22:35

      Die schwarze Schwänin…

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    barthez72

    2. Dezember 2019 23:59 at 23:59

    So und dazu kommt heute noch die Rede beim Klimagipfel in Madrid,gesprochen von der Herrin der krummen Gewehrläufe v.d.L. Ich kann hier leider keine Quelle bringen,aber eins ist klar, es wird
    sehr teuer.Eine grüne Bank mit Steuerbürschaften wirds wohl auch geben. Call war mind. 1 BIO/Dekade
    .Schnallt euch schon mal an,es wird nicht nur der Sog von altem Geld werden,nein es werden auch die nächsten EU Generationen abkassiert.Wohlgemerkt für ein klar globales Problem.Die Sozialisten der Franfurter Schule leisten ganze Arbeit.Ich wünsche euch und euren Familien viel Glück.

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      leftutti

      3. Dezember 2019 09:46 at 09:46

      Da klingt einer aber verärgert und frustriert 😉 Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte die letzten 30 bis 40 Jahre bereits etwas unternommen und auf die warnenden Stimmen gehört. Aber da es ein klar globales Problem ist, warten wir jetzt noch, bis auch Trump und Bolzo vernünftig werden, und erst dann legen wir los. Brillante Idee!

      • Avatar

        Quintus

        3. Dezember 2019 10:01 at 10:01

        @leftutti
        Wohl niemand kann den Klima-Wahnsinn besser beschreiben als Dietmar Tischer:

        Wer genau wissen willen, wie es China mit der Energiegewinnung durch Kohle hält, findet hier aktuelle Zahlen:

        https://endcoal.org/wp-content/uploads/2019/11/Out-of-Step-English-final.pdf

        Executive Summary genügt, um zu verstehen, wohin die Reise geht.

        Besonders interessant für uns:

        China baut im eigenen Land 147.7 GW Kohlekraftwerksleistung auf (unter Konstruktion und wieder aufgenommene Planung) und damit fast genauso viel wie in der gesamten EU mit 150 GW besteht.

        Heißt:

        China baut bei sich auf, was die EU abbauen will.

        Saldo für den Klimaeffekt:

        NULL.

        Noch einmal ganz langsam, weil das eigentlich nicht zu begreifen ist:

        Tag für Tag von früh bis abends Anstrengungen ohne Ende mit Summen, die durch die Decke schießen – für Zielerreichung NULL.

        • Avatar

          leftutti

          3. Dezember 2019 12:31 at 12:31

          Und wie sähe der Saldo aus, wenn auch die EU weitermachen würde, wie bisher? +100% !!! Was soll eigentlich dieses Argument aussagen? Weil andere nichts tun, müssen auch wir nichts tun? Außerdem heißt geplant nicht, dass es auch realisiert wird. Dazu müsste erst einmal das Wirtschaftswachstum wieder die utopischen Höhen erreichen, wie vor einigen Jahren. China investiert auch gleichzeitig in enormem Ausmaß in Erneuerbare Energien.

          Was solls, da können Sie jetzt alle schimpfen und jammern, soviel Sie wollen 🙂
          Der menschgemachte Klima-Wahnsinn ist da, mit all seinen fatalen Folgen und Auswirkungen, die noch viel mehr durch die Decke schießen.

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          Stina

          3. Dezember 2019 21:32 at 21:32

          Und einmal wieder das große Schweigen im Walde.

          Besonders interessant für uns: Wohl niemand kann den Klima-Wahnsinn besser beschreiben als Greta Thunberg in ihrer ganz eigenen Art. Leider im Sinne der Leistungsträger ist sie auch noch rechtzeitig in Europa eingetroffen. Ich persönlich freue mich schon auf ihre sehr einfachen und für jedermann verständlichen Aussagen, wohin die Reise geht.

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        barthez72

        3. Dezember 2019 13:16 at 13:16

        Ich bin genau ihrer Meinung.Man hätte nicht nur ,sondern musste.Da ich nicht in Deutschland wohne kann ich mir ,aufgrund der Sonnenscheinstunden hier ,leisten mit 3 Personen in meinem völlig autark funktionierenden Haus zu leben. Das kann die Allgemeinheit aber noch nicht.Was
        die Mittelschicht aber kann ist um 6.00 Uhr aufstehen und zahlen ,warum?,tja weil das der einfachste Weg ist. Kennen Sie den Satz “ Haste das nur in deinem Kopf oder auch auf der Bank“
        Gilt für jeden normalen Menschen im Leben,nur grundsätzlich für Politiker nicht,egal welcher Farbe.Weil man gegen 2,5 Mrd Menschen in China und Indien kein Gesetz machen kann ,aber gegen die eigenen Leute schon.Wer gibt den Politikern eigentlich das Recht dazu ?? Und das ist es auch schon,bei schlauen Lösungen wäre ich begeistert ,doch wo sind die ? Und zu frustriert: lieber Leftutti ,sorry jetzt wird es sehr arrogant,ich habe es geschafft seit ich 35 Jahre alt bin,von mir gibt es zu dem Spektakel keinen einzigen Cent.Ich bin sozusagen unabgreifbar,egal was passiert, ich werde daran verdienen.Ich schade damit aber Niemand.
        Bei den hohen Herren ist es aber andersherum,sie gehen offensiv vor und stehlen anderen Menschen unwiederbringbare Lebenszeit. Jetzt kommt normalerweise das Zitat aus PulpFiction mit den „Freveleien böser Männer“.Das klemm ich mir aber.So ist das ,wenn Politiker den Zugriff auf die Notenpresse erlangen. Und am Ende werden sie an der Wand des Eigentums zerschellen.Die Frage ist nur, wieviele Unbescholltene dabei übervorteilt werden.
        sorry ,ich habs nicht erfunden.

        • Avatar

          leftutti

          3. Dezember 2019 13:31 at 13:31

          Sie werden am Klimawandel und seinen enormen Schäden verdienen und schaden dabei aber niemandem? Oder was genau meinen Sie?

        • Avatar

          Michael

          3. Dezember 2019 13:43 at 13:43

          @barthez72, ich habe ein Haus in Deutschland, und wohne dennoch fast autark, auf alle Fälle aber 99,8% klimaneutral. Und das ohne idiotische Dreifachverglasung und ohne sich in 20 cm dickes, aufgeschäumtes Plastik einzuhüllen. Ein bisschen Hirn, gute Planung, mit den richtigen Fachleuten reden, und schon ist das alles keine Hexerei.

          Aber Sie haben natürlich recht: Was Politiker, deren Problemlösungsstrategien, Vorschläge und Förderprojekte angeht, führt der Weg immer wieder in den ultimativen Wahn- und Unsinn.

          • Avatar

            Klimasünder

            3. Dezember 2019 15:05 at 15:05

            @ Michael. Ich nehme an es ist ein älteres Haus. ( keine Dreifachverglasung) Da ich bald auch etwas machen muss, nähme mich Wunder wie ihr Konzept aussieht.
            Eine Kurzanwort würde mich freuen.

        • Avatar

          Stina

          3. Dezember 2019 19:37 at 19:37

          Da sehe ich einen Mann, der in klimatisch bevorzugten Regionen im Ausland lebt und ständig über Volk und Politiker in Deutschland und EU lästert. Und lese über einen sehr arroganten Mann, der finanzielle Unabhängigkeit und den Abschluss der männlichen Adoleszenz als Maß aller Dinge verkauft. Ich hoffe, es war keine Erbschaft im Spiel, um die eigene Leistung nicht zu schmälern.

          Falls Sie nicht in EU leben, was kümmern Sie sich so sorgenvoll und ständig mahnend um die Bürger mit Familie in Europa? Leben Sie als Flüchtling in Südostasien, Ozeanien oder Südamerika, wo alles so toll ist? Ich glaube aber nicht, weil Sie immer zu MEZ Zeit aktuell schreiben und antworten.

          Aber wenn Sie in EU leben, warum dann „Ich wünsche euch und euren Familien viel Glück“ und „jetzt wird es sehr (bei anderen) arrogant,ich habe es geschafft seit ich 35 Jahre alt bin,von mir gibt es zu dem Spektakel keinen einzigen Cent.Ich bin sozusagen unabgreifbar,egal was passiert, ich werde daran verdienen“?
          Arrogant klingt genau so!

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    Green- Span

    3. Dezember 2019 09:35 at 09:35

    @ Columbo,eher graue Krähe als schwarze Schwänin.Was könnte sie machen?
    Im Gegensatz zu Fratzscher der sagt, auch gesunde Firmen,nicht nur Zombis profitieren von Gratisgeld, könnte man nur noch grüne ( nachhaltige ) Zombis durchwursteln.Welche Argumentation eines „Wissenschafters „ der Friedrich „Nicht- Wissenschaftlichkeit“ vorwirft.
    Sehr bald wird sicher Flugsprit besteuert werden müssen, auch wenn das bisher vor allem von der vielfliegenden Elite bekämpft wurde.D.h.Mobilität wird teurer werden ,der Tourismes eher gebremst u.irgendwann wird die von Allen ersehnte Inflation auftauchen.
    Da Christine auch einen grossen Gerechtigkeitssinn hat, wird sie auch andere nicht eindeutig Kriminelle
    mit weniger Beziehungsnetz entsperren.

  6. Avatar

    Columbo

    3. Dezember 2019 11:19 at 11:19

    Green-Span

    „…die Mobilität wird teurer werden, der Tourismus eher gebremst…“

    Die Mobilität und der Tourismus haben inzwischen aber auch Ausmaße angenommen, die mit Lebens/Urlaubsqualität nicht mehr viel zu tun haben. Man braucht nur in die genervten Touristengesichter schauen, wenn sie massenhaft die Skipisten hinunterstürzen oder frustriert in der Warteschlange in den Klettersteigen herumhängen.
    Die Urlaubs-Fernziel-Herumreiserei scheint auch nicht mehr alle glücklich zu machen, mich jedenfalls nicht. Aber die Tourismusindustrie muß Bedürfnisse schaffen, immer neue. Demnächst vielleicht Nordpolreisen zum Eisschmelzeschaun oder Venedigreisen zum Hochwasserwandern, das besondere Klimawandelerlebnis life.

    • Avatar

      leftutti

      3. Dezember 2019 12:48 at 12:48

      @Columbo
      Demnächst vielleicht Nordpolreisen zum Eisschmelzeschaun…, da müssen die sich aber beeilen, denn viel gibt es nicht mehr zum schauen. Es gibt kaum mehr Eisschollen, die stabil genug sind, um gefahrlos neue Basisstationen für einen mehrmonatigen Zeitraum zu errichten. Die Eisbrecher für die Nordostpassage können demnächst auf hölzerne Ruderboote umgestellt werden 😉

  7. Avatar

    Green- Span

    3. Dezember 2019 12:17 at 12:17

    @ Columbo. vollkommen richtig, ich habe auch kein Problem damit, ich habe nämlich schon Heimweh wenn ich den Kirchturm der Wohngemeinde nicht mehr sehe.Aber erstaunlich, dass die extrem grüne Welle bis jetzt bei den Reisebüros ( Buchungen) noch keine Spuren hinterlassen hat.
    Die Gesellschaften ,die die super „klimafreundlichen „ Kreuzfahrten verkaufen sind gerade daran ihre umgerüsteten SAUBEREN SCHWERÖLVERBRENNER zu vermarkten. Was die Autohersteller nicht können, können anscheinend diese Marketingleute mit Installieren einiger Filter verkaufen.( Wer es glaubt ? )
    Bevor man den einfachen Leuten den einfachen VW Golf mit 4 Liter Dieselverbrauch verbietet ,sollte man
    wirklich bei den grossen Brocken anfangen.In diesem Sinne ist das Zurückfahren der Globalisierung nicht schlecht. Müssen denn alle Produkte tausende von Km herumgeschoben werden , nur weil andere Länder mit Kinderarbeit u.Tiefstlöhnen billiger sind.Müssen Sojabohnen von den USA nach China transportiert werden .Könnten nicht die Schweine dort gefüttert werden wo die Bohnen wachsen? Oder haben die Amis schon genug Schweine? Es gäbe da noch tausend irrwitzige Beispiele.
    Generell in der Sport- u.Vergnügungsindustrie gäbe es viele Beispiele, deren Mobilitätskonsum man hinterfragen könnte.Ein Beispiel das ich nie vergesse , als Claudia Schiffer beim WEF in Davos, als Person mit einigen hunderttausend wichtigen Flugkilometern der Weltelite erklärte, dass man mit 30 Gradwäsche sehr viel fürs Energiesparen tun könnte! !

  8. Avatar

    Michael

    3. Dezember 2019 16:27 at 16:27

    @Klimasünder, unser Haus ist jetzt 15 Jahre alt. Ob sich unser Konzept auf ein bestehendes Haus zur Sanierung/Modernisierung umsetzen lässt, kann ich natürlich nicht beurteilen. In unserem Fall wurde das Konzept bereits vor dem Bau entwickelt und auch an den Standort angepasst. Auch die Standortwahl spielte im Vorfeld eine nicht unbedeutende Rolle (Südhang, keine typische Winternebel-Region bei Hochdrucklagen). Ich liste mal kurz die wichtigsten Punkte auf:

    Zweifachverglasung mit großen Fensterflächen dort, wo viel Sonneneinstrahlung vorliegt.
    Kleine Fensterflächen in Richtung Nordwest-Nord-Nordost.
    Der höhere G-Wert gleicht im Gesamtergebnis den schlechteren U-Wert gerade in der Zeit von Mitte Februar bis April und von September bis Mitte November mehr als aus (tiefer Sonnenstand, volle Einstrahlung).
    Hochwertige Fensterrahmen, um hier Schwachpunkte zu vermeiden.
    Wände mit Flachsdämmung innen und zusätzlicher Holzweichfaserplatte außen. Der langsame Temperaturdurchgang aufgrund der niedrigen Temperaturleitzahl a und der hohen spezifischen Wärmespeicherkapazität sorgt für hervorragenden Hitzeschutz im Sommer und wenig Wärmeverlust im Winter. Wenn die Hitze im Sommer auf der Süd- und Westseite eindringt bzw. die Wärme im Winter außen ankommt, ist es bereits längst Schlafenszeit. Geschlafen wird im Norden und Nordosten, wo keine Sonneneinstrahlung erfolgt ist.
    Wandheizung in Niedertemperatur, die über Strahlungswärme statt Konvektion wirkt.
    https://www.variotherm.com/de/service/fragen-antworten-faq/strahlungswaerme-versus-konvektionswaerme.html
    https://www.kesselheld.de/strahlungswaerme/
    Fast 20 qm Solarthermie, die einen sehr gut gedämmten 3000-Liter-Pufferspeicher speist.
    Der Pufferspeicher kann einige Tage ohne Sonnenschein überbrücken.
    Als Zentralheizung für sonnenlose Perioden reicht ein wassergeführter Holzpelletofen in der Größe eines Schwedenofens.
    Jährliche Heizkosten für Pellets und 190 qm: 225 EUR brutto.
    Holzpellets sind CO2-neutral, der relativ kleine Vorratsraum für 3 to muss nur alle 3 Jahre aufgefüllt werden. Für den Transport der Pellets zu uns habe ich ich die geschätzten 0,2% von den 100% klimaneutral abgezogen. Die Lkw haben sehr kurze Anfahrtswege (BayWa vor Ort, ebenso ein Pelletwerk in einer Entfernung von wenigen Kilometern).

    Es würde mich freuen, wenn ich Ihnen etwas weiterhelfen konnte 😉

  9. Avatar

    Klimasünder

    3. Dezember 2019 19:07 at 19:07

    @Michael ,viel Dank für Ihre Mühe.Sehr interessant, vielleicht kann ich Einiges aus ihrem Projekt anwenden.
    Das mit der 2 – fach – Verglasung habe ich ach schon gelesen.Leider ist diese Theorie noch nicht in alle Fachköpfe geflossen. Werden doch noch viele Eigentümer gezwungen 2- fach -Verglasungungen zu ersetzen.Mit der Klimaerwärmung wird auch die Kühlung im Sommer immer mehr ein Thema.( Altersheime,
    Dachwohnungen u.s.w.
    Gruss

    • Avatar

      Michael

      3. Dezember 2019 19:54 at 19:54

      @Klimasünder, eine Dreifachverglasung macht in vielen anderen Szenarien ja auch durchaus etwas Sinn, auch wenn die Energieeinsparungen eher gering sind. Dann müssen aber auch die Wände und Dächer als flächenmäßig überwiegender Anteil dazu passen. Sonst wird es eher kontraproduktiv und bringt ganz andere Nachteile. Niemand zwingt jedoch irgendjemand, eine ansatzweise moderne 2-fach-Verglasung zu ersetzen, solange diese unter einem U-Wert von 1,3 W/m²K liegt!

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Dubai mit Absturz am Immobilienmarkt – Einkaufsmanagerindex Crash für VAE

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Dubai Innenstadt - der Bauboom geht weiter?

Gut 1/3 der Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) lebt im Emirat Dubai. Was die „harte Wirtschaft“ (Öl) angeht, ist das flächenmäßig viel größere Emirat Abu Dhabi viel bedeutender. Dort sitzt auch das Machtzentrum der VAE. Aber wer an die Emirate denkt, hat zuerst immer nur Dubai im Kopf. Dort läuft seit mehr als zwanzig Jahren eine riesige Sause. Es wird Geld rausgehauen für aufgeschüttete Inseln, Flughäfen, hunderte Wolkenkratzer, Einkaufszentren, Ski-Anlagen, und und und. Die Touristen kommen, aber rechnet sich das alles? Und wohnt überhaupt jemand in all diesen Hochglanztürmen? Öl hat Dubai nicht mehr. Schon im Zuge der letzten Finanzkrise musste der Herrscher von Dubai sich Geld beim eigentlich bestimmenden Emirat Abu Dhabi leihen. Sozusagen Nachbarschaftshilfe innerhalb einer Staatengemeinschaft, fast vergleichbar wie die Griechenland-Rettung innerhalb der EU? 20 Milliarden Dollar Schulden wurden erst dieses Jahr wieder umgeschuldet in die Zukunft.

Jede Menge Schulden in Dubai

Aber in Dubai als Gesamtkonstrukt steckt ein viel größeres systemisches Risiko. Gut 60 Milliarden Dollar Schulden (50% der Wirtschaftsleistung von Dubai) sollen mit der Regierung (dem Herrscher) verbundene Vehikel aufgenommen haben. Dies können zum Beispiel Immobilienentwickler sein, die sich am Markt finanzieren. Viele dieser Schulden sind in den nächsten Jahren fällig. Und nun geschieht folgendes. Der Immobilienmarkt in Dubai ist gerade jetzt so richtig am Crashen. Das wird gerade für kreditfinanzierte Immobilienentwickler zum Problem, und somit für die ganze Volkswirtschaft vor Ort.

Laut den aktuellsten Daten von „Cavendish Maxwell“ für das 3. Quartal sind die Wohnungspreise in Dubai gegenüber dem 3. Quartal 2018 um 16,5% gefallen! Hauspreise sind um 15% rückläufig! In Abu Dhabi sehen die Rückgänge kaum besser aus. Fast schon lustig: Die Bau-Orgie in Dubai scheint immer weiter zu gehen, obwohl schon der gesunde Menschenverstand sagen müsste, dass die Nachfrage nicht immer weiter in exorbitantem Tempo weiter steigen kann.

Preise für Immobilien in Dubai fallen deutlich

Vor Ort scheint man die brutale Krise vor zehn Jahren schon völlig vergessen zu haben. Damals waren die Immobilien-Spekulationen so schlimm ausgeufert, dass Wohnungen in neuen Wohntürmen schon mehrmals verkauft wurden, bevor der Bau überhaupt fertiggestellt war. Tja, nur der letzte Spekulant, der bekam keinen Stuhl mehr ab, als die Musik aufhörte zu spielen. Das Angebot ist das Problem, so auch die Experten von Cavendish Maxwell. Das viel zu große Angebot sei der Auslöser für den Preisverfall in Dubai. Viel zu lange wurde auch viel zu stark auf den Bau von Luxusimmobilien Wert gelegt. Immobilien-Entwickler würden jetzt versuchen potenzielle Käufer mit attraktiven Konditionen zu locken. Einer der größten Player vor Ort appelliert sogar, dass man in Dubai den Bau neuer Immobilien für ein oder zwei Jahre komplett aussetzen sollte, um eine Katastrophe durch das viel zu große Überangebot zu verhindern.

Wer soll den ganzen Spaß bezahlen, wenn der Herrscher des Emirats sich schon Kohle nebenan leihen musste, und wenn die großen staatseigenen Entwickler auch volle Kanne auf Risiko fahren, bei stark sinkenden Immobilienpreisen? Da gibt es nur einen Ausweg. Mann kann es einfach wie in Europa machen. Immer weiter umschulden in die Zukunft. Eine Art Dauerumschuldung, die zum Normalzustand wird. So wird der Vermögensgegenstand des Gläubigers (die Forderung) buchhalterisch auch nie wertlos, wenn der Kredit ständig durch neue Kredite abgelöst wird, mit denen die alten Schulden bedient werden können. Dann kann die Party in Dubai auch endlos weitergehen. Wenn der Gläubiger denn mitspielt. Ansonsten…

Einkaufsmanagerindex fällt deutlich

Das die gesamtwirtschaftliche Lage in den Vereinigten Arabischen Emiraten (also vor allem Dubai und Abu Dhabi) wenig rosig bis sehr kritisch aussieht, belegt auch der gestern veröffentlichte Einkaufsmangerindex für die VAE von IHS Markit. Der Chart reicht bis 2010 zurück. Man sieht den extrem starken Einbruch der letzten Monate von fast 60 bis jetzt auf 50,3 Indexpunkte. Die Schwelle von 50 Punkten ist immer exakt die Trennlinie zwischen einem Wirtschaftswachstum und einer rückläufigen Wirtschaftsleistung. Die VAE rauschen also volle Pulle in die Problemzone. Aber gut. Wie gesagt. Letztlich kann Abu Dhabi den Laden zusammenhalten, wenn man es denn will. Die Weltausstellung 2020 wird in Dubai stattfinden. Bringt dieses Ereignis mehr Touristen, Investoren und einen Wirtschaftsaufschwung? Laut IHS Markit kann dieses Ereignis helfen. Aber wir meinen: Das ist nur ein kurzfristiger Sondereffekt!

VAE PMI von IHS Markit

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Indien gerät in den globalen Abwärtsstrudel

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Das Taj Mahal ist eines der Symbole für Indien

Die nach Kaufkraftparität drittgrößte Volkswirtschaft der Welt Indien erlebt eine deutliche Wachstumsverlangsamung. Die Expansionsrate des indischen BIP fällt auf das niedrigste Niveau seit über 6 Jahren zurück. Ein Alarmsignal für die Weltwirtschaft.

Indien bleibt weit hinter seinen Wachstumsambitionen zurück

Mit 2,7 Billionen US-Dollar ist das Bruttoinlandsprodukt des südasiatischen Landes fast gleichauf mit dem Frankreichs. Bereinigt um die Kaufkraft liegt das Land sogar an dritter Stelle der größten Volkswirtschaften weltweit – noch vor Japan und Deutschland. Daher ist der Einbruch des indischen BIP-Wachstums im dritten Quartal für die Weltwirtschaft durchaus relevant.

Kaufkraftbereinigtes BIP - Indien auf Platz 3

Die Expansionsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichte im dritten Quartal 2019 mit annualisiert nur noch 4,5 Prozent das tiefste Niveau seit dem zweiten Quartal 2013. Der im Vorfeld mehrfach nach unten revidierte Konsens der Ökonomen lag um 0,2 Prozent höher bei 4,7 Prozent.

Damit befindet sich das Land zwar weit jenseits einer Rezession aber dennoch unter seinem langjährigen Durchschnitt: Die jährliche Wachstumsrate des BIP in Indien betrug von 1951 bis 2019 durchschnittlich 6,18 Prozent und erreichte im ersten Quartal 2010 ein Allzeithoch von 11,40 Prozent und im vierten Quartal 1979 ein Rekordtief von -5,20 Prozent. Für ein Entwicklungsland ist allein der starke Verlust an Wachstumsdynamik schon problematisch und sorgt für soziale und politische Spannungen. Zumal die Versprechen der indischen Regierung in den letzten Jahren sehr vollmundig klangen: Indien sollte China überflügeln und die am schnellsten wachsende Wirtschaftsmacht der Welt werden.

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Aktuell – Larry Kudlow: Trump nicht bereit für Deal mit China

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Soeben hat sich Larry Kudlow in einem TV-Interview

– Trump empfindet die China-Gespräche positiv

– Trump wird finalen Deal machen

– China muß sich in den schwierigsten Punkten weiter bewegen

– Trump nicht bereit, einen Deal mit China zu unterschreiben

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