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Aktuell: WHO – es gibt keine effektiven Therapien gegen Coronavirus

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Ein Sprecher der WHO hat soeben bestritten, dass es eine Aussicht gebe für effektive Therapien gegen das Coronavirus. Heute Vormittag waren die Aktienmärkt nach Berichten deutlich gestiegen, dass schon im Sommer ein Impfstoff gegen das Virus vorliegen könnte.

Für heute 16Uhr hat die WHO eine Pressekonferenz angekündigt. Unterdessen gehen chinesische Wissenschaftler davon aus, dass Schwangere den Virus auf ihr Baby übertragen können.

Im Laufe des Tages hat Adidas angekündigt, fast alle seiner Filialen in China vorerst zu schließen. Airbus wiederum legt die Produktion in seinem chinesischen Werk in Tianjin vorerst still. Die Warnungen vor den ökonomischen Folgewirkungen durch Unternehmen werden unterdessen immer zahlreicher (gestern Nokia, heute ABB und zahlreiche Airlines)..

Heute hat die Stadt Shanghai bekannt gegeben, die Schulferien bis Ende Februar zu verlängern – das deutet darauf, dass auch alle Unternehmen, die gewissermaßen nicht existentiell wichtig sind, mindestens bis dahin geschlossen bleiben dürften..

Die WHO widerspricht Berichten über einen effektiven Impfstoff gegen das Coronavirus

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Goldsammler

    5. Februar 2020 13:02 at 13:02

    Ein Schelm wer schlechtes denkt. Auf diese Dementi, habe ich gewartet.
    Der Markt ist sowas von krank, das der Big Bang vermutlich nicht mehr weit weg ist.

  2. Avatar

    Macwoiferl

    5. Februar 2020 13:02 at 13:02

    Für die Algos genügt die Hoffnungsmeldung.
    Das wissen auch die unsäglichen Silbenknechte und Zeilenschinder im Dienste der Hochfinanz!
    Pfrüha wust I net wie mann Dschurnalist schreihbt.
    Häute bin ich einer (als Chefpraktikant bei Reuters).

  3. Avatar

    Marcus

    5. Februar 2020 13:16 at 13:16

    Wie bereits heute morgen geschrieben, letztendlich alles nur Spekulationen was Impfstoffe oder Gegenmittel betrifft mehr ist das nicht. Die Nachrichten von Adidas und Airbus zeigen doch nur, das die Lage offensichtlich noch lange nicht so toll ist wie einige glauben (wollen).

  4. Avatar

    Jan

    5. Februar 2020 13:23 at 13:23

    Bleiben die Fragen:
    Warum wird jemand nach Corona wieder gesund? Indem normale Abwehr gut funktioniert?
    Folgeschaden?
    Schwachstellen in der Abwehr führen zu was? Tod? Lange Krank? Folgekrankheiten mit fatale Folgen?
    Für Grippe gibt es auch kein medizinische Therapie. Bisschen Symptome bekämpfen. Tabletten gegen Kopfschmerzen und Halsweh, im Bett bleiben, Tee trinken, Geduld haben. Nächste Woche geht es den meisten wieder besser.
    Ist das anders bei Corona?

    • Avatar

      Petkov

      5. Februar 2020 23:24 at 23:24

      Ja, ist es! Aufgrund der viralen Lungenentzündung (vs. bakteriellen). Oder wollen Sie im Fall der Fälle Ihre Lunge mit Tee fluten? Und Geduld haben? Antibiotika helfen jedenfalls nicht.

  5. Avatar

    Marcus

    5. Februar 2020 13:26 at 13:26

    Wie immer perfekt, managed Markets…. das Dementi wird komplett ignoriert. Öl wird wie immer bei 50 USD gepusht, Gold bei Nähe zu 1600 USD Abverkauft, Märkte schiessen nach oben. Danke FED, PBPC und und und

  6. Avatar

    berti001

    5. Februar 2020 14:07 at 14:07

    das topt die handelsdeal Orgie noch…….

  7. Avatar

    Wirrologe

    5. Februar 2020 14:30 at 14:30

    Die Börsianer können schon auf die nächste Kathastrophe hoffen, dann gibt es 2% Korrektur ,dann die Reaktion der Notenbanken inkl.Schönrednern u.die nächsten ATH sind das Ziel.
    Das ist mehr als krank, bei dieser Krankheit ist der blöde Mensch das Virus.

  8. Avatar

    deCuba

    5. Februar 2020 15:26 at 15:26

    Palladium als Nasdaq-Vorläufer gibt massiv ab.
    Habe soeben Calls komplett vom Markt genommen und eine Put-Position platziert.

    • Avatar

      Segler

      5. Februar 2020 18:16 at 18:16

      Hallo Decuba,
      Ich war sehr lange nicht mehr auf dieser Seite – jetzt lese ich zufällig Ihren Kommentar und Ihre Einschätzung.
      Ich interessiere mich ebenfalls für Palladium.
      Darf ich fragen auf welches Underlying sie Ihre Optionen legen – Ein ETF ?
      Wenn ja, welcher ?
      Oder direkt auf den Future ?
      Und wenn ja, auf welchen Kontrakt ?
      Seit vergangenem Sommer kennzeichnet eine ausgeprägte Backwardation die Terminstrukturkurve der Palladiumfutures (deshalb meine Frage, nach welchem Kontrakt).
      Vielen Dank

      • Avatar

        deCuba

        6. Februar 2020 09:32 at 09:32

        Guten Morgen @Segler.
        Ich habe mich wahrscheinlich missverständlich ausgedruckt.
        Aufgrund der Bakwardation handle ich Palladium (noch)nicht. Warte noch bis die TSK sich abflacht oder beginnt sich aufzulösen.
        Es ging um NQ-Short.
        Ich nutze PA als quasi NQ Frühindikator. Als Palladium gestern stark nachgab, kam die Entscheidung die Longs auf den Index rauszunehmen und nur diesen, nicht das Metall, kurzfristig zu schorten.
        Viele Grüße!

        • Avatar

          Segler

          6. Februar 2020 15:44 at 15:44

          Hallo DECUBA, Vielen Dank für die Aufklärung. Eine Korrelation PA/NQ hatte ich bislang nicht im Blick. Ich werde es mir ansehen.
          Leider mag ich weder PA- noch PL Futures handeln, weil selbst bei Interactive keine Optionen auf diese beiden Metalle angeboten werden. An der CBOE gibt es durchaus Optionen, diese sind nach Auskunft in London bzw Zug (Schweiz) jedoch derart dünn bis illiquide, dass IB sie nicht im Programm hat. Und die wenigen Palladium-ETF’s am Markt sind relativ gering kapitalisiert, dass auch sie keine Optionen haben.
          Daher hatte es mich brennend interessiert, wo und welche Palladium-Optionen Sie handeln :-), und deshalb mein Post.
          Sind Sie eher auf der Longseite oder machen Sie short selling ?
          Gern würde ich mich mit Ihnen austauschen. Rohstoffhändler, zumal jene, die ihre Tradingentscheidungen anhand CoT Daten und Terminstrukturkurven fällen sind rar.
          Liebe Grüsse

  9. Avatar

    Jan

    5. Februar 2020 20:53 at 20:53

    Das Beste wäre, wenn bei ein paar der Idioten an der Wall Street, der LSE und auch in Frankfurt der Covfefe-Virus ;) diagnostiert würde. Quarantäne, keiner darf mehr raus oder rein. Alle bleiben erst einmal für 4 bis 28 Wochen unter Beobachtung. Diverse Medikamentenmixes aus Thailand, Durchbrüche britischer Wissenschaftler und erste Versuchsreihen an Hochfrequenz-Menschen mit speziellem Lern-Resistenz-Gen werden intensiv getestet. Die Börse wird zur Seuchenzone, zur Drogen-Entzugs-Klinik, mit anderen Worten, sie wird reintegriert in die reale und tägliche Welt.

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Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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am

Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

Und die Aktienmärkte wieder mit einer Erholung, nachdem der Leitindex S&P 500 das Tief vom Montag unterschritten hat..

Aber Vorsicht: möglich ist, dass sich Pelosi nicht auf das gesamte Stimulus-Paket bezieht, sondern nur auf einen kleinen Teil davon:

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