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Europa

Aktuell: ZEW Index – Einschätzung der aktuellen Lage im freien Fall

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Der ZEW Index (Januarr) ist mit -15,0 weniger schlecht ausgefallen als erwartet (Prognose war -18,4; Vormonat war -17,5).

Die Einschätzung der aktuellen Lage aber miserabel, sie liegt bei 27,6 – das ist der schwächste Wert seit Januar 2015! (Prognose war 43,5; Vormonat war 45,3).

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Europa

Konjunkturabschwung in Europa: Exporte über Überschüsse schrumpfen!

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Und jetzt gibt es noch einen weiteren Beleg dafür, dass der Konjunkturabschwung in Europa (Gesamt-EU und Eurozone) gerade voll im Gange ist. Nur am Arbeitsmarkt ist er noch nicht angekommen. Das hängt wohl davon ab, wie stark und dauerhaft der Abschwung sein wird. Heute haben die Statistiker von Eurostat Außenhandelsdaten für den Monat Dezember vermeldet. Der Außenhandelsüberschuss der Eurozone ist weiter geschrumpft auf 17 Milliarden Euro. Vor einem Jahr waren es noch 24,5 Milliarden Euro.

Konjunkturabschwung in Europa sichtbar in Exportrückgängen

Die Exporte der Eurozone sind im Dezember im Jahresvergleich um 2,7% gesunken. Für die Gesamt-EU war es ein Rückgang von 3,9%. Gleichzeitig stiegen die Importe in der Eurozone um 1,9%, und in der Gesamt-EU um 4,3%. Das bedeutet: Weniger Geldzuflüsse nach Europa, gleichzeitig mehr Ausgaben für Importe, die Überschüsse sinken weiter. Europaweit so klar rückläufige Exporte deuten ganz eindeutig auf ein globales Abkühlen der Konjunktur hin, und auf den angesprochenen Konjunkturabschwung in Europa – vor allem in Ländern wie Deutschland, Österreich, Niederlande, wo Industrieproduktion in bedeutendem Umfang stattfindet. Hier dazu die passende Grafik. Rechts sieht man die Abstürze der letzten Monate.

Interessant sind wie schon in den vorigen Monaten die Veränderungen des EU-Außenhandels gegenüber den Schwergewichten USA und China. Im Gesamtjahresvergleich 2017 zu 2018 hat die EU gegenüber den USA ihren Überschuss von 119,6 auf 139,7 Milliarden Euro enorm vergrößert! Gegenüber China hat die EU ihr Defizit von 177,7 auf 184 Milliarden Euro leicht erhöht! Die von Donald Trump angemahnte Bekämpfung des Defizits ist zumindest gegenüber Europa bislang (!) übelst fehlgeschlagen, trotz seiner Bemühungen. Gegenüber Russland und Norwegen ist das Defizit der EU gestiegen. Diese beiden Länder sind wichtige Rohstoff-Lieferanten für die EU (Öl und Gas).

Konjunkturabschwung in Europa - Containerverladung
Containerterminal im Port of Colombo in Sri Lanka. Foto: CC BY 2.0

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Europa

Aktuell: Daten zum Eurozonen-Bruttoinlandsprodukt

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Das Eurozonen-Bruttoinlandsprodukt für das 4. Quartal 2018 wurde soeben als Vorabschätzung veröffentlicht. Im Jahresvergleich ist es um 1,2% gestiegen (erwartet waren +1,2%). Im Quartalsvergleich ist es um 0,2% gestiegen (erwartet waren +0,2%).

Italien zeigt im Quartalsvergleich -0,2% und im Jahresvergleich nur +0,1%. Frankreich zeigt +0,3% und +0,9%. Spanien steigt um 0,7% und 2,4% im Jahresvergleich. Aus Griechenland gibt es noch keine aktuellen Daten.

EU-Bruttoinlandsprodukt
© European Communities, 1996 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: –

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Europa

Aktuell: BIP Deutschland schwächer als erwartet – knapp an der Rezession vorbei!

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Das mit Spannung erwartete BIP aus Deutchland (4.Quartal; Vorabschätzung) ist mit 0,0% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,1%; Vorquartal war -0,2%)

Hier die Details vom Statistischen Bundesamt:

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im vierten Quartal 2018 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – etwa auf demselben Niveau wie im Vorquartal. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2018 zweigeteilt: Nach einem schwungvollen ersten Halbjahr (+ 0,4 % im ersten Quartal, + 0,5 % im zweiten Quartal) gab es im zweiten Halbjahr eine kleine Delle (-0,2 % im dritten Quartal, 0,0 % im vierten Quartal), teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mit. Für das gesamte Jahr 2018 ergibt sich daraus ein Anstieg von 1,4 % (kalenderbereinigt: 1,5 %). Das Wachstum fällt damit etwas niedriger aus als im Januar gemeldet.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) vor allem aus dem Inland: Es wurde im vierten Quartal deutlich mehr investiert als im dritten Quartal 2018, insbesondere in Bauten, aber auch in Ausrüstungen. Während die Konsumausgaben der privaten Haushalte leicht anstiegen, erhöhte der Staat seine Konsumausgaben zum Jahresende deutlich. Die außenwirtschaftliche Entwicklung lieferte im vierten Quartal dagegen keine Wachstumsimpulse: Nach vorläufigen Berechnungen stiegen Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen im Vorquartalsvergleich etwa in derselben Größenordnung.

Im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum – gemessen an den Ursprungswerten – verlangsamt: Das preisbereinigte BIP stieg im vierten Quartal 2018 um 0,9 % (kalenderbereinigt: 0,6 %), nach + 1,1 % im dritten Quartal 2018 (auch kalenderbereinigt), + 2,3 % im zweiten Quartal 2018 (kalenderbereinigt: 2,0 %) und + 1,4 % im ersten Quartal 2018 (kalenderbereinigt: + 2,1 %).

Nach aktuellem Rechenstand gab es keinen messbaren statistischen Überhang zum Ende des Jahres 2018. Beim statistischen Überhang handelt es sich um die Veränderungsrate des BIP, die sich für das Jahr 2019 schon dann ergäbe, wenn das saison- und kalenderbereinigte BIP in allen Quartalen dieses Jahres gegenüber dem vierten Quartal 2018 unverändert bliebe.

Die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2018 wurde von 45,2 Millionen Erwerbs­tätigen erbracht, das waren 507 000 Personen oder 1,1 % mehr als ein Jahr zuvor.

Neben der Erstberechnung des vierten Quartals 2018 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der ersten drei Quartale und des Jahres 2018 überarbeitet und, soweit erforderlich, neu verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen der Ergebnisse einbezogen. Dabei kann es, wie üblich bei saison- und kalenderbereinigten Reihen, zu geänderten Ergebnissen in der gesamten Zeitreihe ab 1991 kommen.

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