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Europa

Aktuell: ZEW Index wird negativ – deutliche Abkühlung der deutschen Konjunktur voraus!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Der ZEW Index (April) ist mit -8,2 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,8; Vormonat war 5,1). Auslöser ist laut ZEW die Sorge um einen Handelskrieg, der Deutschland besonders heftig treffen würde! Das ist der schwächste Wert seit dem Jahr 2012!

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 87,9 (Prognose war 88,0; Vormonat war 90,7).

Damit verdichten sich die Hinweise auf eine immer stärkere Abkühlung der deutschen Konjunktur – darauf weist auch Ambrose Evans-Pritchard in folgendem Artikel hin: German recession signal soars to ‚danger level‘ as global woes mount

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Lutze

    17. April 2018 11:20 at 11:20

    Wenn ich mich richtig erinnere begann im Juli 2012 eine langjährige Hausse die bis Anfang 2014 ihren Höhepunkt hatte.
    Das heisst also antizyklisch (Schlechte Stimmung gleich steigende Aktienmärkte): jetzt einsteigen und long

    • Avatar

      Bademeister

      17. April 2018 11:58 at 11:58

      …kann dir da v.a. Tesla, Amazon u. Netflix empfehlen…

  2. Avatar

    Zimmermann

    17. April 2018 15:03 at 15:03

    Richtig! Strong Long für die Aktienmärkte. Die Tiefstkurse dürften wir nun gesehen haben. Schlechte Stimmung sind Kaufkurse. „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Siehe Wochenende Bomben über Syrien. Seit dem geht es Aufwärts.

  3. Avatar

    Andreas

    17. April 2018 16:03 at 16:03

    80-70 prozent der kleinanleger sind heute mit Zertifikaten und Optionsscheinen short. Kein Wunder ist der DAX kräftig am steigen. Gestern waren Kleinanleger Long, der DAX ist von morgen an langsam gefallen.
    Eigentlich braucht man keine Analysen, Charts und was auch immer…
    Einfach nur schauen wie Kleinanleger positioniert sind und das Gegenteil davon machen.
    Warum sonst gibt es Zertifikate? Damit Banken Kleinanleger abzocken.

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone: Deflation im Westen – Inflation nur in Osteuropa

Redaktion

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am

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Soeben wurden für die Eurozone für den Monat September die Verbraucherpreise veröffentlicht (2.Veröffentlichung). Sie gehen im Jahresvergleich um -0,3 Prozent zurück, nach -0,2 Prozent im August und +0,4 Prozent im Juli. Auffallend: Inflation gibt es nur im Osten, während der Westen eher unter Deflation leidet.
Zum Vormonat steigen die Verbraucherpeise um +0,2%, ebenso in der Kernrate (ohme Nahrung und Energie) um +0,2%.

Dazu schreibt Eurostat, das die Daten erhebt:

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im September 2020 bei -0,3%, gegenüber -0,2% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 0,8% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im September 2020 bei 0,3%, gegenüber 0,4% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,2% betragen. .
Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (-2,3%), Zypern (-1,9%) und Estland (-1,3%) gemessen.
Die höchsten jährlichen Raten wurden in Polen (3,8%), Ungarn (3,4%) und Tschechien (3,3%) gemessen.

Die Verbraucherpreise in den jeweiligen Ländern

 

Gegenüber August ging die jährliche Inflationsrate in dreizehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in sieben unverändert und stieg in sieben an.
Im September kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,34 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Dienstleistungen (+0,24 Pp.), Industriegütern ohne Energie (-0,08 Pp.) sowie Energie (-0,81 Pp.).

Die Verbraucherpreise in der EU und der Eurozone

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Europa

Aktuell: ZEW-Index schwach – neuer Realismus?

Markus Fugmann

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Jeden Monat wird der ZEW-Index vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhoben. Der Index gilt daher als ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die gerade veröffentlichten Daten sind wie folgt ausgefallen:

Der ZEW-Index (Konjunkturerwartungen Oktober) ist mit +56,0 Punkten deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +73,0; Vormonat war +71,5).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei -59,5 (Prognose war -60,0; Vormonat war -66,2) – damit sehen wir erneut eine starke Divergenz zwischen Erwartung und der Einschätzung der aktuellen Lage, wobei die aktuelle Lage nun jedoch skeptischer gesehen wird.

Dazu das ZEW: Erwartungen gehen erheblich zurück, große Unsicherheit wegen steigender Corona-Zahlen, dazu Unsicherheit vor US-Wahl..

Der ZEW-Index ist nach dem ifo Index der wichtigste Indikator für die deutsche Wirtschaft

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Devisen

Industrieproduktion in Italien: Ist das die große Wende für Europa? Euro steigt

Claudio Kummerfeld

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Italien-Flagge

Offizielle Daten zur Industrieproduktion in Italien für August wurden heute veröffentlicht. Und siehe da, was für eine Überraschung. Das übelst gebeutelte Italien feiert (zumindest gemäß dieser Daten) ein Comeback. Die Industrieproduktion steigt im Vergleich zu Juli um satte 7,7 Prozent, während ein Plus von lediglich 1 Prozent erwartet wurde. Im Durchschnitt der letzten drei Monate steigt sie im Vergleich zum Durchschnitt der vorigen drei Monate um 34,6 Prozent. Aber noch deutlich wichtiger ist, dass sie im Jahresvergleich zu August 2019 nur noch um 0,3 Prozent gesunken ist. Damit kann man sagen, dass die Industrie in Italien das Corona-Tal verlassen hat.


source: tradingeconomics.com


source: tradingeconomics.com

Gleich nach Veröffentlichung der Zahlen zur Industrieproduktion in Italien machte der Euro gegen den US-Dollar einen Sprung nach oben, von 1,1775 auf 1,1801. Das ist zwar nicht viel, aber bei der minimalen Volatilität der letzten zwei Handelstage war der Ausreißer nach oben direkt ab 10 Uhr heute Vormittag klar erkennbar. Der Devisenmarkt zeigt sich freudig überrascht von den Italien-Daten. Der kleine Euro-Anstieg ist derzeit auch ein Grund dafür, dass der US-Dollar heute insgesamt weiter fällt, was man in Form des US-Dollar-Index gut erkennen kann. Er ist ein Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen, wo der Euro das Hauptgewicht darstellt.

Frage: Wenn schon Italien mit seiner Industrieproduktion glänzen kann, schafft es dann ganz Europa in diesem Herbst wirtschaftlich wieder nach oben? Man weiß es immer erst hinterher.

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