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Aktuelle UniCredit-Zahlen lassen aufhorchen für Italien und die Türkei

Redaktion

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Die größte Bank Italiens UniCredit hat heute ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Danach setzte der gesamte italienische Bankensektor heute zur Talfahrt an (UniCredit-Aktie -4,4%), und sogar die Rendite für zehnjährige italienische Staatsanleihen konnte man damit nach oben treiben! Was ist passiert?

Eigentlich hatten Analysten für heute einen Gewinn der UniCredit von knapp unter 1 Milliarde Euro für das abgelaufene Quartal erwartet. Aber in Wirklichkeit sind es nur 29 Millionen Euro geworden! UniCredit musste satte 846 Millionen Euro abschreiben auf die türkische Banktocher „Yapi“. Und das, obwohl man nur gut 40% an Yapi hält! Alleine daran kann man schon erahnen, wie es im türkischen Bankensektor aussieht.

Wir meinen: Für den großen Knall braucht es noch ein wenig Zeit. Banken und Einzelhändler dürften mit massiven Verlusten + Pleitewelle noch für massive Probleme sorgen, was dann vermutlich durch den türkischen Staat mit Steuergeldern aufgefangen wird (das Gesicht nicht verlieren auf dem internationalen Parkett!).

Aber zurück zur UniCredit. Im Vorjahr hatte man noch 2,8 Milliarden Euro Nettogewinn, und jetzt wie gesagt nur noch 29 Millionen. Was für ein Einbruch! Da reicht die Türkei-Abschreibung ja bei weitem nicht aus, um diese Differenz zu erklären. Sie kann man einerseits erklären durch ein wohl wenig glänzend laufendes Geschäft in Italien, und auch durch einen positiven Einmal-Effekt (Verkauf einer Geschäftssparte) vor einem Jahr, wodurch damals der Gewinn so hoch ausfiel.

Die harte Kernkapitalquote von UniCredit fiel im 3. Quartal auf 12,11 % nach 12,51% im 2. Quartal. 2019 soll sie zwischen 12,0%-12,5% liegen, wo man bislang von mehr als 12,5% ausgegangen war. Auch hat UniCredit aufgrund der „schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen“ in Italien die Ertragsaussichten gesenkt. Aber nochmal zurück zum Gewinn. Da UniCredit den Trick anwendet, den die allermeisten börsennotierten Unternehmen nur all zu gerne nutzen, hat man Punkte wie die Türkei-Abschreibung als außergewöhnliche einmalige Belastung verbucht.

Daher liegt der Gewinn im laufenden Kerngeschäft bei 875 Millionen Euro, was sogar mehr ist als 835 Millionen Euro vor einem Jahr. Also, alles bestens in Italien?

UniCredit Quartalszahlen

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Stimulus-Hoffnung

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Börse lebt ganz aktuell von der neuen Stimulus-Hoffnung. Ein neues Rettungspaket in den USA könnte bald kommen. Wer traut es sich da schon auf fallende Kurse zu setzen?

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Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind – Werbung

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Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.
Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York- „Biden vorne, aber das Volk verliert“

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden lässt ihn das Fazit ziehen, dass Joe Biden zwar besser abschnitt, dass aber nach dieser Schlammschlacht das ganze amerikanische Volk verloren hat.

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