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Konjunkturdaten

Akuell: ISM Index Dienstleistung schwach! Wahrscheinlichkeit für Zinsanhebung im Dezember sinkt..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Der ISM Index Dienstleistung in den USA ist mit 54,8 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 56,0; Vormonat war 57,1).

Die Unterkomponenten:

– Beschäftigung: 53,1 (Vormonat war 57,2)
– Auftragseingang: 57,7 (Vormonat war 60,0)
– bezahlte Preise: 56,6 (Vormonat war 54,0)

Also schwache Zahlen, nur die Preise ziehen an! Stagflation voraus? Die Fed Fund Futures preisen jetzt nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 68% ein für eine Zinsanhebung im Dezember (zuvor bei 76%).

Zuvor war der Markit PMI Dienstleistung mit 54,8 ausgefallen wie prognostiziert.

Die US-Industrieaufträge sind mit +0,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%).

Zu dem ISM Index schreibt das Institute of Supply Management:

„The NMI® registered 54.8 percent in October, 2.3 percentage points lower than the September reading of 57.1 percent. This represents continued growth in the non-manufacturing sector at a slower rate. The Non-Manufacturing Business Activity Index decreased to 57.7 percent, 2.6 percentage points lower than the September reading of 60.3 percent, reflecting growth for the 87th consecutive month, at a slower rate in October. The New Orders Index registered 57.7 percent, 2.3 percentage points lower than the reading of 60 percent in September. The Employment Index decreased 4.1 percentage points in October to 53.1 percent from the September reading of 57.2 percent. The Prices Index increased 2.6 percentage points from the September reading of 54 percent to 56.6 percent, indicating prices increased in October for the seventh consecutive month. According to the NMI®, 13 non-manufacturing industries reported growth in October. There has been a slight cooling-off in the non-manufacturing sector month-over-month, indicating that last month’s increases weren’t sustainable. Respondent’s comments remain mostly positive about business conditions and the overall economy. Several comments were made about the uncertainty on the impact of the upcoming U.S. presidential election.“

Also die Unsicherheit über die Wahlen ist der Auslöser des schwachen ISM!

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    sascha

    3. November 2016 15:04 at 15:04

    Was für eine Überraschung, was will die FED nun tun?

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      3. November 2016 15:34 at 15:34

      Nothing,genau das was die FED die letzten Jahre hat tun wollen!

  2. Avatar

    Kupferkopf

    3. November 2016 16:17 at 16:17

    Die FED wird genau so die Zinsen erhöhen wie sich die Opec auf eine Förderkürzung einigt… :D

  3. Avatar

    Wolfgang Koch

    3. November 2016 18:52 at 18:52

    R.I.P.FED!

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -0,8 Mio Barrels (jetzt 488,7 Mio)

Claudio Kummerfeld

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am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +0,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +2,2 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,6 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +3,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (unverändert erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert bei 45,24 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verbraucherpreise (PCE) niedriger, Einkommen der Amerikaner fallen

Markus Fugmann

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am

Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; Oktober) sind zum Vormonat mit 0,0% niedriger ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,2%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,4% (Prognose war +1,4%; Vormonat war +1,5%, nun auf +1,6% nach oben revidiert).

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei -0,7% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,9%, nun auf +0,7% nach unten revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +0,5% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +1,4%, nun auf +1,2% nach unten revidiert)

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

——

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; Oktober) sind mit -0,3% auf eine Jahresrate von 999.000 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 970.000; Vormonat war eine Jahresrate von 959.000, nun jedoch auf eine Jahresrate von 1,002 Millionen nach oben revidiert).

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Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Markus Fugmann

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Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

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Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)

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