Folgen Sie uns

Aktien

Alles auf Apple-Short gesetzt? Skurrile Geschichte aus dem Netz: der „finale Yolo“

Was macht man, wenn man verzweifelt ist, aber eine feste Überzeugung hat, nämlich dass die Zahlen von Apple schlecht ausfallen werden, schlecht ausfallen müssen? Man setzt alles auf eine Karte und geht short in Apple vor den Zahlen. So geschehen gestern, als ein Trader sich filmt, wie er die Apple-Zahlen erlebt – und von dem guten Ergebnis böse überrrascht wird!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Was macht man, wenn man verzweifelt ist, aber eine feste Überzeugung hat, nämlich dass die Zahlen von Apple schlecht ausfallen werden, schlecht ausfallen müssen? Man setzt alles auf eine Karte und geht short in Apple vor den Zahlen. So geschehen gestern, als ein Trader sich filmt, wie er die Apple-Zahlen erlebt – und von dem guten Ergebnis böse überrrascht wird!

Dabei soll es sich um den Kanadier F.S. Comeau handeln, einen Investor, der zuvor 2,5 Millionen Dollar verloren haben soll und nun mit dem Apple-Short versuchte, mit einem Schlag die zuvor erlittenen Verluste durch den Apple-Short-Trade wieder reinzuholen. Also kratzte er seine letzten 249.000 Dollar zusammen, in der Hoffnung auf den einen, extrem erfolgreichen Trade.

Auf der Plattform Reddit hatte er seine Überzeugung gepostet: die iPhone-Verkäufe würden stark zurück gehen, die iPads seien ohnehin tot, Apple hinke der Banche schon um Jahre hinterher:

“iPhone sales will be down 10-15% – and that will be the good part of their earnings report. iPads are basically dea. The iPad pro is nothing more than a joke. It probably sold less than the Pixel. Okay, not that bad, but trust me, iPad sales have been terrible for a while and this time, they’ll be so bad Apple might actually throw in the towel. Truth be told, Apple is 2+ years late and 5+ years late in some sectors when compared to the industry.”

Dazu ein mieser Ausblick für 2017, ein einbrechendes China-Geschäft – die Apple-Aktie müsse einfach fallen:

“With much lower iPhone sales, it’s simply not possible for them to beat the very inflated earnings estimates. This sharp drop in earnings, coupled with a terrible guidance for the rest of 2017 (strong USD, world tensions due to Trump, Apple failing in China – all points I don’t have time to cover, but which are very valid) will lead to Apple getting one of the biggest hits in the history of hits.”

Und weil Comeau sich seiner Sache so sicher war, richtete er einen Live-Stream unter dem Namen „Yolo“ ein und filmte sich, als die Apple-Zahlen kamen. Und das sah dann so aus – er hatte sich eine Wolfs-Maske aufgesetzt:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Bei Twitter ist das alles unter dem Hashtag #thefinalyolo zu finden – ein viraler Hit im Internet! Und es sieht nicht wirklich gut aus für Yolo, daher der Terminus „finaler Yolo“, also sein letzter Trade! Denn sein Geld dürfte komplett vernichtet sein, nachdem die Aktie heute mit einem Plus von 5% in den Handel startete. Comeau hatte den Trade über Optionen abgewickelt – hier ein Video, wie er das genau gemacht hat:

Also goodbye Yolo – das war dein letzter Trade! Denn die Apple-Aktie mit einem dicken Aufwärts-Gap, das Geld ist wohl futsch:

17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    Masud79

    1. Februar 2017 17:27 at 17:27

    Der ist ja maximal einzellig. Erstmal wegen dem Trade und weitere wegen dem filmen

  2. Avatar

    Oliver

    1. Februar 2017 17:27 at 17:27

    Witzig dazu ist die Livediskussion mit Martin Shkreli, der ihm zigmal erklärt hatte, dass sein trade absoluter mist ist und er alles verlieren wird. Dauert eine Std. YOLO ließ sich nicht überzeugen und argumentierte auch furchtbar schlecht. Ein Idiot der dafür bezahlt ein Idiot sein zu dürfen. His Bad.

  3. Avatar

    GN

    1. Februar 2017 17:54 at 17:54

    ….ja, ja, liebe FMW-Redaktion, Schadenfreude ist eines der übelsten Eigenschaften, die ein Trader haben kann, der sich über den Verlust eines anderen Traders freut………..maximal ist das Video dafür geeignet, daraus zu lernen…….

    Mir tut der Typ leid……:-(

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. Februar 2017 17:56 at 17:56

      @GN, ich finde nicht, dass in dem Artikel eine Schadenfreude zu erkennen ist – eher finden wir das ziemlich kurios..

      • Avatar

        GN

        1. Februar 2017 18:04 at 18:04

        ……..da lese ich eigentlich nur Schadenfreude heraus…….mag ja sein, das so ein Trade der absolute Schwachsinn ist…….der Mensch machte aber einen sehr verzweifelten Eindruck……nicht wenige Menschen nehmen sich wg. so einer Situation das Leben. Habe ich selbst zweimal erlebt………

        • Avatar

          KSchubert

          1. Februar 2017 18:13 at 18:13

          Bitte nicht so ernsthaft das Ganze kommentieren!! Wir sehen hier ein Beispiel eines Zockers, mit Trading hat das nichts zu tun! Das sollte jedem recht schnell klar werden…

          • Avatar

            GN

            1. Februar 2017 18:39 at 18:39

            ……jo, aber auch ein Zocker ist ein Mensch, über den ich mich nicht lustig mache, wenn er alles verliert……..sicher, es gibt schlimmere Schicksale, als dieses…..

  4. Avatar

    leser

    1. Februar 2017 18:00 at 18:00

    Er gehört zu den 90%+ der Trader, die in überschaubarer Zeit ihr Konto schreddern. Allerdings mit sehr hohen Summen. Kann einem wirklich leid tun. Sehr teures Lehrgeld.

  5. Avatar

    Emm wie Meikel

    1. Februar 2017 18:04 at 18:04

    All in und dann auch noch bei einem earnings trade mittels Optionen ist schon irre. Spielsucht oder doch nur gespielt?

  6. Avatar

    Brightcross

    1. Februar 2017 18:20 at 18:20

    So sieht jemand aus der Recht haben möchte, leider hat der Markt IMMER Recht.
    Hat dem Kerl wahrscheinlich noch keiner mitgeteilt.

    Denke die Situation wird jeder Trader sehr gut nachvollziehen können.

    Lucky trades ;-)

  7. Avatar

    Trader1959

    1. Februar 2017 20:22 at 20:22

    Habe bei dieser Story sehr ambivalente Gefühle. Ich denke, jeder der aktiv handelt hat (ganz besonders in seinen frühen Jahren) mind. 1x solch einen Fehler begangen. Meist ist nicht die Gier der Treiber, sondern der Wunsch vorangegangene Verluste schnell auszugleichen und so vergessen zu machen. Und dann greifen Mechanismen, die irrational sind (nachzulesen in jedem besseren Handbuch über Börsenpsychologie) und denen man doch bereitwillig folgt weil man sich selber treibt.

    Insoweit tut der Mann mir schon leid – obgleich „All in“ zu gehen mit einer solchen Summe ist natürlich „verwegen“ (um es freundlich auszudrücken).

    Mein Mitgefühl/Verständnis hält sich dennoch aus einem Grund in Grenzen: Wer einen solchen Deal derart öffentlich macht will nicht nur Profit machen, der will sich auch noch feiern lassen und das ist der Gipfel der Selbstüberschätzung.

    Aber jeder Mensch hat das Zeug dazu als Beispiel zu dienen. Und so sei jeder/jedem der mit seinen Geschäften gerade keine glückliche Hand dieser Mann und sein Video empfohlen: Als Beispiel wie man es auf keinen Fall macht.

    Geduld und Nachhaltigkeit sind die wichtigsten Kernkompetenzen bei Handeln. Und deshalb zu guter Letzt (und weil ich gerade in den Klugscheisser-Modus bin) eine chinesische Kriegerweisheit: „Wenn ich lange genug am Fluss sitze werde ich die Leichen meiner Feinde vorbeitreiben sehen“.

  8. Avatar

    gerd

    1. Februar 2017 21:30 at 21:30

    Und dass das Ganze nur gespielt ist?

    Klar gibt es solche Fälle. ich bin selbst so einer.
    Und das lässt langanhaltende, tiefgreifende Spuren zurück.
    Hab auch geschrien, geflucht und getobt, aber nur kurz – und mich dann innerlich weiter zermürbt, gegrübelt und mit Selbstvorwürfen gequält.

    Was ich aber nicht gemacht habe:
    Zuvor rechtzeitig eine Kamera in Stellung gebracht, um meine Gefühlsausbrüche zu filmen.
    Und wozu auch noch die Maske?
    Mir stand das Elend im Gesicht geschrieben, die Gesichtsmimik diese Protagonisten kann bzw. soll man nicht erkennen.
    Die Dinge passieren leider, und das ist für einen selbst fürchterlich – aber dieser Film ist ein Fake mit dem Zweck: „…ein viraler Hit im Internet!“ zu werden.
    Und der Zweck ist laut obigem Bericht erfüllt.

  9. Avatar

    Michael Ruderer

    1. Februar 2017 21:38 at 21:38

    Wer so dämlich ist, dem kann ich nicht einmal mehr ambivalente Gefühle entgegenbringen.
    Es geht mir hier noch nicht einmal um die letzten 249.000 $, sondern um die Dummheit, zuvor schon das 10-fache verzockt zu haben. Derartige Summen kann er ja nicht mit seinen Trading-Strategien an der Börse erwirtschaftet haben, sondern eher geerbt oder von Bekannten mit großen Versprechungen geliehen etc.
    249.000,- sind dennoch kein schlechtes Polster, sehr viele wären froh, wenn sie das „zusammenkratzen“ könnten. Etwa kleinere Brötchen backen, und schon könnte man auch mit diesem Sümmchen etwas Sinnvolles anfangen.
    Und alles gegen Apple zu setzen, solange die noch nicht in USA produzieren „müssen“, grenzt ohnehin an Geistesgestörtheit.

  10. Avatar

    Misterx

    1. Februar 2017 22:45 at 22:45

    Fake

  11. Avatar

    Emm wie Meikel

    1. Februar 2017 23:11 at 23:11

  12. Avatar

    Walter

    2. Februar 2017 07:58 at 07:58

    Ich empfinde nur Schadenfreude! So viel Dummheit muss bestraft werden!!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage