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Alter Foto-Gigant Kodak mit eigenem Blockchain-Register und Kryptowährung – das könnte mehr als nur ein PR-Gag werden

Der ehemalige Foto-Gigant Kodak, schon lange in Vergessenheit geraten, startet nun voll durch mit dem Thema Blockchain und einer eigenen Kryptowährung. So neumodisch und innovativ, da muss doch…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der ehemalige Foto-Gigant Kodak, schon lange in Vergessenheit geraten, startet nun voll durch mit dem Thema Blockchain und einer eigenen Kryptowährung. So neumodisch und innovativ, da muss doch einfach jeder inzwischen dabei sein, mag man denken. Aber die folgende Idee klingt doch so, dass daraus wirklich etwas Sinnvolles entstehen könnte.

Kodak baut zusammen mit dem Anbieter „WENN Digital“ ein Foto-Register basierend auf der Blockchain-Technologie – ein unveränderliches Onlineregister, wo Fotografen und Foto-Agenturen ihre Bilder hochladen und registrieren lassen können. Somit sind die von ihnen erschaffenen Werke zweifelsfrei als ihr geistiges Eigentum erkennbar. Diese Plattform soll den Namen „KodakOne“ erhalten.

Die Verwendung dieser Bilder wird an die Eigentümer vergütet mit der für dieses Projekt eigens geschaffenen Kryptowährung „KodakCoin“. Und durch die Blockchain-Technologie soll auch die illegale nicht bezahlte Verwendung von Fotos im Netz besser unterbunden werden. KodakOne soll permanent das Netz scannen und erkennen, wenn irgendjemand Fotos verwendet, ohne zu bezahlen. Man übernehme sozusagen für die Fotografen auch das Durchsetzen der Ansprüche.

„Where unlicensed usage of images is detected, the KODAKOne platform can efficiently manage the post-licensing process in order to reward photographers.“

Und natürlich muss man so eine Kryptowährung ja erstmal an den Markt bringen, richtig? Daher findet ab dem 31. Januar das Initial Coin Offering für den „KodakCoin“ statt. Ob das wirklich was wird? Keiner weiß es heute! Aber es klingt vom Grundkonzept her interessant. Letztlich müssen sich dann auch Trader finden, die KodakCoin´s in US-Dollar oder Euro umwandeln, damit sich die Fotografen davon auch was zu Essen kaufen können – denn noch kann man mit Kryptowährungen ja keine Lebensmittel bezahlen. Mehr Infos findet man hier. Kodak auszugsweise im Wortlaut:

“For many in the tech industry, ‘blockchain’ and ‘cryptocurrency’ are hot buzzwords, but for photographers who’ve long struggled to assert control over their work and how it’s used, these buzzwords are the keys to solving what felt like an unsolvable problem,” said Kodak CEO Jeff Clarke. “Kodak has always sought to democratize photography and make licensing fair to artists. These technologies give the photography community an innovative and easy way to do just that.”

“Engaging with a new platform, it is critical photographers know their work and their income is handled securely and with trust, which is exactly what we did with KODAKCoin,” said WENN Digital CEO Jan Denecke. “Subject to the highest standards of compliance, KODAKCoin is all about paying photographers fairly and giving them an opportunity to get in on the ground floor of a new economy tailored for them, with secure asset rights management built right in.”


Das Kodak-Logo. Work-Order Studio / Gemeinfrei

Die Aktionre sind begeistert: die Aktie legt über 100% zu nach der Meldung:

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Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

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am

Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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am

Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

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Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

Und die Aktienmärkte wieder mit einer Erholung, nachdem der Leitindex S&P 500 das Tief vom Montag unterschritten hat..

Aber Vorsicht: möglich ist, dass sich Pelosi nicht auf das gesamte Stimulus-Paket bezieht, sondern nur auf einen kleinen Teil davon:

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