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Finanznews

Am Anfang war die Liquidität! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Erstmals seit mehr als zwei Jahren haben die US-Notenbank Fed, die EZB und die Bank of Japan gleichzeitig ihre Bilanzsumme ausgeweitet – die Folge ist eine euphorische Rally an den Aktienmärkten seit Oktober – und das, obwohl die erwartete und eingepreiste Erholung der globalen Konjunktur nicht stattfindet. Heute Nacht hat dann Chinas Notenbank einen wichtigen Zinssatz (den 7-Tage-Repo-Satz) leicht gesenkt (von 2,55% auf 2,50%) – Chinas Aktienmärkte und selbt der Hang Seng in Hongkong trotz weiterer Eskalation der Gewalt im Plus. Vielleicht ist Hongkong das derzeit größte kurzfristige Risiko für die Märkte, denn Peking wird auch innenpolitisch nicht viel länger an der Seitenlinie bleiben können, ohen dass dies als Schwächezeichen wahrgenommen würde. Das andere Risiko ist das, was am amerikanischen Geldmarkt passiert ist..

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Altbär

    18. November 2019 09:40 at 09:40

    Wie immer kurz u.bündig analysiert. Also alle Daten u.Fakten vergessen , jedes Problem wird mit Geld zugeschüttet. Die Frage , warum machen DIE das, kann mit gesundem Menschenverstand nicht beantwortet werden. Die ehrliche Antwort wäre nämlich, DIE PROBLEME WERDEN IMMER GRÖSSER U.IN DIE ZUKUNFT VERSCHOBEN. Das angesprochene Liquiditätsproblem muss so verheerend sein, dass die grossen Notenbanken unisono auf Zeit spielen. In einer normalen Welt könnten solche Notmassnahmen die Situation höchstens stabilisieren oder den Crash verhindern.In der Börsenwelt heisst verhindern der Kathastrophe = weiter wie vorher, weil immer gerettet werden muss.
    Ich habe Geduld, ich beobachte mit Sarkasmus die Weltelite der Finanzen wie sie die Fallhöhe immer höher treibt u.den Absturz umso sicherer provoziert.

  2. Avatar

    Roberto

    18. November 2019 10:09 at 10:09

    Acuh ich würde jedem eher empfehlen sich aus diesen Märkten rauszuhalten. Das sieht mir aus wie eine „Salamihausse“. Immer ein Stückchen weiter. Immer wenn man denkt jetzt aber ist die Überhitzung nicht mehr auszuhalten geht es zwei, drei Tage lang seitwärts um dann die nächste Stufe zu klettern. Andereseits bedarf es nur einen kleinen Funken um diese überhitzten Märkte um tausende Punkte in die Tiefe zu stürzen. Also besser die Hände in den Hosentaschen lassen.

  3. Avatar

    Roberto

    18. November 2019 11:12 at 11:12

    Wenn die Notenbanken dieser Welt an den ATH´s die Märkte mit Geld fluten und vollpumpen, dann muß man so ziemlich vorsichtig sein wo man sein Geld reinsteckt. Was passiert dann eigentlich wenn die Märkte crashen ? Ist dann QE wertlos ? Dann bleibt nur noch eins: Die Notenbanken kaufen direkt Aktien. Dann kann man beruhigt longen bis der Arzt kommt und die Börse wäre dann aber kaputt, da der eigentliche Sinn nicht mehr existieren würde.

  4. Avatar

    Koch

    18. November 2019 11:55 at 11:55

    Solange die skrupellose Finanzindustrie,die Notenbanken zählen übrigens dazu, mit den Staaten/Regierungen unter einer Decke stecken und die Völker systematisch finanziell ausbluten lassen wird sich daran nichts aber auch gar nichts ändern!Von den Profiteuren dieses Umverteilungswahnsinns wird es kein innehalten geben.Die Brandherde die dieser neoliberale Irrsinn weltweit entfacht,werden immer mehr und grösser,z.B.brennt ganz Südamerika,nicht nur der Amazonas.€uropa,bedenke:Lieber ein Ende mit Schrecken(Bankster konsequent zur Verantwortung ziehen),als ein Schrecken ohne Ende(Politiker an der Macht lassen,welche diesen Subjekten auch noch die Geburtstagsfeiern finanzieren!Ekelhaft!)

  5. Avatar

    barthez72

    18. November 2019 13:21 at 13:21

    Wir sollten politisch fordern,dass die Praktiken der 4 grossen NB protokolliert und zeitnah standardmässig veröffentlicht werden müssen.Es wird so langsam Zeit ,dass man das Vertrauen welches sie drucken auch zeitlich kontrolliert.Es ist schon frech ,dass die Haltezeit des Primary nur einen Tag beträgt.Wenn das keine Strohmanngeschäfte sind…….Die Repoverwerfungen sind nichts anderes als
    invertierung der Zinskurve,nur eben quantitativ verschleiert.Mein Vorschlag wäre Mindesthaltezeit 1 Jahr plus 1 Tag,damit diese Geschäfte Bankbilanzwirksam werden.

    https://www.zerohedge.com/markets/fed-directly-monetizing-us-debt

  6. Pingback: Nachrichten vom 19.11.2019 – Teil 3 | das-bewegt-die-welt.de

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Aktienmärkte: Die schlechteste Woche des Jahres! Videoausblick

Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: zu 80% negativ nach dem September-Verfall in den letzten Jahren

Markus Fugmann

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am

Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: die Handelswoche nach dem September-Verfall war in den letzten Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% negativ. Die Aktienmärkte in den USA haben nun drei Verlustwochen in Folge absolviert, und mit Blick auf die innere Struktur der Märkte gibt es noch nicht wirklich Anzeichen für eine schnelle Drehung nach oben. Gleichwohl gibt es auch für die Bullen die ersten Hoffnungs-Schimmer – allerdings könnte es noch etwas dauern, bis diese zum Tragen kommen. Die US-Futures etwas schwächer heute, Sorgen um neue Lockdowns und schwache Banken-Werte wirken zum Start der Woche belastend..

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Aktienmärkte: Tech-Aktien wieder schwach – Zufall? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Auch heute sind es wieder die relativ schwachen Tech-Aktien, die die amerikanischen Aktienmärkte belasten. Ist das Zufall? Oder vielmehr eine Folge der Ent-Hebelung, die nun am großen Verfallstag seine Fortsetzung findet? Die große Frage ist und bleibt: wieviel der Ent-Hebelung hat bereits stattgefunden? Die Optionen auf US-Aktien verfallen heute um 22Uhr – die Folgewirkungen des Verfalls könnten dann aber vor allem Anfang nächster Woche auf die Aktienmärkte wirken. So oder so: value-Aktien laufen gegenüber growth-Aktien so gut wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr – die Rotation raus aus den Tech-Werten geht also weiter. Derzeit viel stärker – auch das wohl kein Zufall – ist im Vergleich zum Nasdaq der Dax..

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Aktienmärkte: Großer Verfall – es steht viel auf dem Spiel! Videoausblick

Das für die Aktienmärkte wichtigste Ereignis ist heute der große Verfall – und es steht viel auf dem Spiel! Überlegungen zur Rally – und warum sie endete!

Markus Fugmann

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Das für die Aktienmärkte wichtigste Ereignis ist heute der große Verfall (die Laufzeit von Futures und Optionen mit Laufzeit September endet heute) – und es steht extrem viel auf dem Spiel! Denn die massiven Käufe von Call-Optionen von Privatinvestoren haben zu einer Mechanik bei Brokern geführt, die die extreme Rally vor allem der großen US-Tech-Aktien bis Anfang September weitgehend erklärt – und auch den Abverkauf dieser Aktien seitdem! Wenn nun diese Optionen verfallen sind, könnte es richtig turbulent für die Aktienmärkte werden, da die Broker dann viele Positionen verkaufen werden (die sie eingegangen waren, um die Calls der Privatinvestoren zu hedgen)..

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