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Aktien

Amazon-Aktie über Nacht kräftig weiter gefallen – das wird kein schöner Tag für den Nasdaq

Redaktion

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Als wir gestern kurz nach 22 Uhr deutscher Zeit über die Quartalszahlen berichteten, verlor die Amazon-Aktie gut 5% im nachbörslichen Handel. Dieses Minus hat sich über Nacht verdoppelt, so dass wir jetzt gut zwei Stunden vor Markteröffnung ein Minus von 10% sehen. Die Aktie wird zumindest gemäß dieser Indikation gegenüber dem offiziellen Handelsschluss von gestern Abend 22 Uhr jetzt bei 1600 Dollar in den Handel gehen.

Das wäre der stärkste Absturz an einem Tag seit 4 1/2 Jahren, wenn die Aktie den heutigen Tag tatsächlich auch mit 10% Verlust beendet. Der Chart der Amazon-Aktie ist erstmal im Eimer. Sie gibt alle Gewinne der letzten Monate ab, unterschreitet ihr Tief von vorgestern bei 1655 Dollar nochmal deutlich, und landet so tief wie zuletzt im Mai diesen Jahres! (Chart seit Februar). Das ist kein gutes Zeichen für den Nasdaq. Das Schwergewicht Amazon dürfte den Index mit runterziehen.

Und wer will bei diesen Zahlen und in diesen Zeiten so kurz vor dem Wochenende noch im Markt bleiben? Der Nasdaq könnte dank Amazon und Google heute kräftig durchrutschen, und somit auch Dow Jones und Dax mit in den Keller ziehen. Könnte, nicht muss! Aber diese vorbörsliche Indikation deutet daraufhin, dass die nächsten Stunden ganz schön übel werden könnten! Also, bitte Augen auf beim Nachmittags-Trading!

Amazon-Aktie seit Februar

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Altbär

    26. Oktober 2018 15:05 at 15:05

    Wer jetzt über den Fall von Amazon erstaunt ist , sollte sofort einen Arzt aufsuchen u.ev. erworbene ökonomische Diplome abgeben.
    Eine Verachtfachung des Wertes ohne Gewinne auszuweisen innert 4 Jahren ??
    Zudem der parabolähnliche Chart , also es war nur eine Frage der Zeit.Ich glaube, M. Fugmann war der Einzige weltweit der sich schon skeptisch äusserte.Es hat eben zur Zeit viele solcher Luftnummern die jetzt zu platzen drohen u.diese Luft wird einigen mehr stinken als die Dieselluft in deutschen Städten.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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