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Amazon-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet, Aktie nachbörslich 7,9% im Plus – UPDATE 22:47 Uhr

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 43,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 32,71/erwartet 42).

Der Gewinn liegt bei 0,52 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,52/erwartet 0,03).

Die Aktie notiert nachbörslich mit 7,9% im Plus.

UPDATE 22:22 Uhr

Cloud Services-Umsatz legt um 42% zu.

Werden Bitcoins von Amazon als Zahlungsmittel akzeptiert? Dazu ist noch nichts zu sehen, noch nicht.

Der Ausblick für das laufende Quartal im Wortlaut von Amazon:

Net sales are expected to be between $56.0 billion and $60.5 billion, or to grow between 28% and 38% compared with fourth quarter 2016. This guidance includes approximately 1,000 basis points of impact to our year-over-year growth rate from Whole Foods Market. This guidance also anticipates a favorable impact of approximately $1.2 billion or 270 basis points from foreign exchange rates.

Operating income is expected to be between $300 million and $1.65 billion, compared with $1.3 billion in fourth quarter 2016.

This guidance assumes, among other things, that no additional business acquisitions, investments, restructurings, or legal settlements are concluded.


Zum Vergrößern bitte anklicken.

UPDATE 22:47 Uhr

Mitarbeiterzahl steigt vom 2. auf das 3. Quartal um 160.000 auf 541.900.

Amazon Web Services mit 1,17 Milliarden Dollar Gewinn. Der Rest der Firma macht 824 Millionen Dollar Verlust. Unterm Strich macht Amazon operativ 347 Millionen Dollar Gewinn.

Weitere Aussagen vom Amazon auszugsweise im Wortlaut:

Operating cash flow increased 14% to $17.1 billion for the trailing twelve months, compared with $15.0 billion for the trailing twelve months ended September 30, 2016. Free cash flow decreased to $8.1 billion for the trailing twelve months, compared with $9.0 billion for the trailing twelve months ended September 30, 2016. Free cash flow less lease principal repayments decreased to $3.5 billion for the trailing twelve months, compared with $5.3 billion for the trailing twelve months ended September 30, 2016. Free cash flow less finance lease principal repayments and assets acquired under capital leases decreased to an outflow of $1.0 billion for the trailing twelve months, compared with an inflow of $3.8 billion for the trailing twelve months ended September 30, 2016.

Common shares outstanding plus shares underlying stock-based awards totaled 503 million on September 30, 2017, compared with 496 million one year ago.

Net sales increased 34% to $43.7 billion in the third quarter, compared with $32.7 billion in third quarter 2016. Net sales includes $1.3 billion from Whole Foods Market, which Amazon acquired on August 28, 2017. Excluding Whole Foods Market and the $124 million favorable impact from year-over-year changes in foreign exchange rates throughout the quarter, net sales increased 29% compared with third quarter 2016.

Operating income decreased 40% to $347 million in the third quarter, compared with operating income of $575 million in third quarter 2016. Operating income includes income of $21 million from Whole Foods Market.

Net income was $256 million in the third quarter, or $0.52 per diluted share, compared with net income of $252 million, or $0.52 per diluted share, in third quarter 2016.

“In the last month alone, we’ve launched five new Alexa-enabled devices, introduced Alexa in India, announced integration with BMW, surpassed 25,000 skills, integrated Alexa with Sonos speakers, taught Alexa to distinguish between two voices, and more. Because Alexa’s brain is in the AWS cloud, her new abilities are available to all Echo customers, not just those who buy a new device,” said Jeff Bezos, Amazon founder and CEO. “And it’s working — customers have purchased tens of millions of Alexa-enabled devices, given Echo devices over 100,000 5-star reviews, and active customers are up more than 5x since the same time last year. With thousands of developers and hardware makers building new Alexa skills and devices, the Alexa experience will continue to get even better.”

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    madsoul

    27. Oktober 2017 07:59 at 07:59

    Bei diesen Zahlen kommen einem doch irgendwie die Tränen. Da vernichtet ein Unternehmen ganze Landstriche und Branchen, indem es einfach Umsätze mit Verlust prügelt, und gleichzeitig wird das Ergebnis grade so mit den Web Services positiv gehalten. End of the day haben wir hier eine gigantische Geldwechselmaschine ohne langfristigen Nutzen. Wenn man sich mal operativ mit Amazon beschäftigt, wird einem Angst und Bange, denn all die Chinesischen Billiganbieter, die teilweise dreist Produktfälschungeb verkaufen, Ausländische Anbieter, die sich null um das Thema Steuer scheren, Amazon selbst, die Artikel bewusst mit teilweise massiv Verlust verkaufen ( Ich habe selbst als Hersteller einmal Amazon beliefert, der Endkundenpreis brutto lag dann 20% unter dem Amazon Netto EK, hat meine ganze Fachhandelsstruktur gegen much aufgebracht, und als ich Amazon gesperrt habe, haben Sie einfach die Waren bei Fachhändlern in Kleinstückzahlen rausgekauft, bis Sie dann nach 2 Jahren ähnliche Produkte selber als Amazon Basic Produkte auf den Markt gebracht haben. Alle Grossen Retailer üben Druck aus, aber Sie haben wenigstens das Ziel Geld zu verdienen, Amazon möchte damit kein Geld verdienen, sondern Big data sammeln, und das ist on the long run bedenklich. Leider lassen unsere Politiker dass alles einfach so zu. Beispiel gefällig: Amazon sitzt in Deutschland, der Kunde des Marktplatzhändlers auch, der Marktplatzhändler lässt die Ware von Amazon aus einem deutschen Lager an den Kunden liefern. Aber die Abrechnung kommt von Amazon Luxemburg ohne MWst ? Aber die Provision wird natürlich auf Bruttobasis berechnet. Wenn man in China oder USA sitzt verkauft man einfach genauso, nur „vergisst “ man die Umsatzsteuer, man ist ja nicht greifbar für die Behörden. Und die Antwort von Amazon :“Wir sind nicht zuständig“
    Kann jeder selber nachprüfen einfach mal bei Amazon ein paar Anbieter von Ipads oder Billigchinaartikeln checken haben alle ein Top Impressum. Aber der deutsche Anbieter wird ausgenutzt und an der Nase rumgeführt, und bekommt in schlimmsten Fall noch Abmahnungen wegen falscher Produktangaben, die nicht er, sondern Amazon erstellt hat.
    Aber so ist es eben, die Leute bestellen bei Amazon wie bekloppt und scheren sich nicht darum, dass Sie damit am Ende ihren eigenen Job gefährden.(man kann ja immer noch Logistikmitarbeiter bei Amazon werden, ist nur doof, dass die jetzt schon aus Kostengründen nach Polen und Tschechien gehen.
    Ich hab auf jeden Fall seit 3 Jahren keinen Amazon Account mehr und kaufe wieder lokal.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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am

„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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