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Amazon-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen, aber… – UPDATE 22:25 Uhr

Claudio Kummerfeld

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am

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

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Der Umsatz liegt bei 72,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 60,5/erwartet 71,8).

Für das aktuell laufende Quartal erwartet man jetzt 56-60 Milliarden Dollar Umsatz (bisher erwartet 61). Also senkt man die Erwartung spürbar ab. Dies soll mit negativen Auswirkungen durch Wechselkursschwankungen zu tun haben.

Der Gewinn pro Aktie liegt bei 6,04 Dollar (Vorjahresquartal 3,75/erwartet 5,65).

Die Aktie notiert nachbörslich mit +5,5%.

UPDATE 22:15 Uhr:

Die Umsätze stiegen im Jahresvergleich um 12 auf 72,4 Milliarden Dollar. Die Kosten stiegen gleichzeitig um 10 auf 68 Milliarden Dollar.

Das Goldstück der Firma „Amazon Web Services“ (AWS) kann man in der folgenden Grafik (roter Kasten) betrachten. Die Umsätze steigen von 5,1 auf 7,4 Milliarden Dollar (erwartet 7,3). Der Gewinn steigt von 1,35 auf 2,17 Milliarden Dollar (erwartet 2,1). Somit macht AWS mehr als die Hälfte des Unternehmensgewinns (3,78 Milliarden Dollar). Die operative Marge bei AWS fällt aber leicht von 31% auf 29%.

UPDATE 22:25 Uhr:

Der operative Gewinn im laufenden Quartal soll zwischen 2,3-3,3 Milliarden Dollar liegen, nach 1,9 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal.

Jetzt liegt die Aktie von Amazon nachbörslich mit 2,4% im Minus!

Kurz-Fazit: Die aktuellen Headline-Zahlen überzeugen. Aber einmal mehr wird deutlich, dass die kleine Sparte AWS für den Konzern in Sachen Gewinn immer mehr zum Retter wird. Auch die spürbare Absetzung bei der Umsatzprognose gibt zu denken. Das mag der Grund sein, warum die Aktie nach schnellem Plus kurz nach 22 Uhr jetzt ins Minus gedreht ist.

Amazon-Quartalszahlen - Amazon Go Store
Ein Amazon Go-Store. Foto: Sikander Iqbal CC BY-SA 4.0

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Quartalssaison: Hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Wall Street Schild

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken und Netflix. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen für die nächsten Tage. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 26. Januar

General Electric: 26. Januar

BASF: 26. Februar

Facebook: 27. Januar

Boeing: 27. Januar

Apple: 27. Januar

Caterpillar: 29. Januar

SAP: 29. Januar

Alphabet (Google): 2. Februar

Amazon: 2. Februar

Exxon: 2. Februar

Deutsche Bank: 4. Februar

Twitter: 9. Februar

Delivery Hero: 10. Februar

Commerzbank: 11. Februar

Daimler 18. Februar

Walmart: 18. Februar

Bayer: 25. Februar

Deutsche Telekom: 26. Februar

Volkswagen: Ende Februar

Zalando: 2. März

Lufthansa: 4. März

Adidas: 10. März

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Woche der Quartalszahlen

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er bespricht die nun anstehende wichtigste Woche bei den Quartalszahlen in den USA.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Der nächste Corona-Impfstoff steht in den Startlöchern – Werbung

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Lieber Börsianer,

nach den Präparaten von Moderna und BionTech steht mit dem Wirkstoff von AstraZeneca der nächste Impfstoff vor der Zulassung in der EU. Die Freigabe durch die Gesundheitsbehörden wird Ende Januar erwartet.

Vor einem Jahr starteten innerhalb kürzester Zeit weltweit mindestens 171 Impfstoffprojekte. Noch vor wenigen Jahren hätte man für die Erforschung eines Impfstoffes mindestens 15 bis 20 Jahre angesetzt. So viel Zeit hat die Welt jetzt nicht. Neue Technologien ermöglichten eine enorme Beschleunigung der Forschung, so dass jetzt bereits mit 2 Präparaten in Deutschland geimpft werden kann.

Es kann kaum schnell genug mit der Zulassung gehen

Dennoch wird der Impfstoff von AstraZeneca sehnsüchtig erwartet. Die Produktionskapazität von Moderna und BionTech-Partner Pfizer reichen bei Weitem nicht aus, um große Teile der Bevölkerung schnell zu impfen. Zudem stehen die Lieferketten unter einem enormen Druck, weil die Impfdosen bei zweistelligen Minusgraden transportiert und gelagert werden müssen. Der neue Impfstoff von AstraZeneca kommt hingegen mit normalen Kühlschrank-Temperaturen aus.

Mehrere Staaten, darunter Österreich, Tschechien, Dänemark, Griechenland und die Balkan-Staaten forderten bereits, den Impfstoff schon vor der eigentlichen Zulassung zu verteilen.

Impfstoffproduktion führt zu Milliardeneinnahmen

Die zugelassenen Präparate werden den Herstellern derzeit förmlich aus den Händen gerissen. Die Herstellung und der Vertrieb der Impfdosen ist ein Milliardengeschäft. Die Konzerne verdienen noch mindestens so lange, bis genug Menschen geimpft sind, um die Krankheit wirksam zurückzudrängen. Doch sind die Unternehmen deshalb eine gute Geldanlage?

Machen Sie nicht jeden Trend mit

Viele Anleger investieren jetzt in Moderna. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten mehr als tausend Prozent gewonnen. Die Story klingt ja auch zu schön. Es gibt eine Krankheit, die unsere ganze Welt in…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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