Folgen Sie uns
Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Aktien

Amazon-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen, aber… – UPDATE 22:25 Uhr

Veröffentlicht

am

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Der Umsatz liegt bei 72,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 60,5/erwartet 71,8).

Für das aktuell laufende Quartal erwartet man jetzt 56-60 Milliarden Dollar Umsatz (bisher erwartet 61). Also senkt man die Erwartung spürbar ab. Dies soll mit negativen Auswirkungen durch Wechselkursschwankungen zu tun haben.

Der Gewinn pro Aktie liegt bei 6,04 Dollar (Vorjahresquartal 3,75/erwartet 5,65).

Die Aktie notiert nachbörslich mit +5,5%.

UPDATE 22:15 Uhr:

Die Umsätze stiegen im Jahresvergleich um 12 auf 72,4 Milliarden Dollar. Die Kosten stiegen gleichzeitig um 10 auf 68 Milliarden Dollar.

Das Goldstück der Firma „Amazon Web Services“ (AWS) kann man in der folgenden Grafik (roter Kasten) betrachten. Die Umsätze steigen von 5,1 auf 7,4 Milliarden Dollar (erwartet 7,3). Der Gewinn steigt von 1,35 auf 2,17 Milliarden Dollar (erwartet 2,1). Somit macht AWS mehr als die Hälfte des Unternehmensgewinns (3,78 Milliarden Dollar). Die operative Marge bei AWS fällt aber leicht von 31% auf 29%.

UPDATE 22:25 Uhr:

Der operative Gewinn im laufenden Quartal soll zwischen 2,3-3,3 Milliarden Dollar liegen, nach 1,9 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal.

Jetzt liegt die Aktie von Amazon nachbörslich mit 2,4% im Minus!

Kurz-Fazit: Die aktuellen Headline-Zahlen überzeugen. Aber einmal mehr wird deutlich, dass die kleine Sparte AWS für den Konzern in Sachen Gewinn immer mehr zum Retter wird. Auch die spürbare Absetzung bei der Umsatzprognose gibt zu denken. Das mag der Grund sein, warum die Aktie nach schnellem Plus kurz nach 22 Uhr jetzt ins Minus gedreht ist.

Amazon-Quartalszahlen - Amazon Go Store
Ein Amazon Go-Store. Foto: Sikander Iqbal CC BY-SA 4.0

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Aktuell: Pinterest-Aktie mit erstem Börsenkurs 25% im Plus

Veröffentlicht

am

Von

Die Pinterest-Aktie wurde gestern mit 19 Dollar offiziell an die Erstzeichner verkauft. Soeben wurde der erste frei handelbare Börsenkurs an der New York Stock Exchange mit 23,75 Dollar festgestellt. Hat diesmal ja „nur“ zwei Stunden gedauert, bis der Kursmakler in der Erstauktion die Preisfindung geschafft hat. Damit notiert die Aktie 4,75 Dollar oder genau 25% über dem gestrigen Emissionskurs. Aktuell steigt sie sogar etwas weiter auf 24,51 Dollar. Mehr Detail-Infos zum Pinterest-Börsengang finden Sie hier.

Pinterest
Foto: Pinterest

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Wall Street-Start: Pinterest im Fokus

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch berichtet gerade im LIVE-Video von der Wall Street. Aktuell ist die heutige Erstnotierung der Pinterest-Aktie im Fokus.

weiterlesen

Aktien

Commerzbank DB-Fusion: Zwei Gründe, warum es kein Zurück mehr gibt

Veröffentlicht

am

Der folgende Text ist eine rein subjektive Meinung! Also, zur Sache. Die Deutsche Bank kann eigentlich nicht mehr zurück. Nach trostlosen Jahren unter Anshu Jain sowie dem tristen Sanierer von der Insel (wer kennt noch seinen Namen?) versucht nur der sachliche Bankkaufmann Christian Sewing sein Glück an der Spitze der Deutschen Bank. Die angedachte Fusion mit der Commerzbank ist seit Jahren der einzige Hoffnungsschimmer für die DB. wie traurig. Nicht tolle Geschäfte, sondern noch „eine weitere Fusion“ bringt Hoffnung in die Bude.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Wir hatten bereits darüber geschrieben. Die Deutsche Bank ist das Paradebeispiel dafür, dass Zukäufe und Fusionen zum Zwecke des „Immer größer werden“ nicht automatisch ein gutes Ende finden. Bankers Trust gekauft, Morgan Grenfell gekauft, Postbank gekauft, Sal Oppenheim gekauft. Und trotzdem ist die Deutsche Bank ein Rendite-Desaster, und im Investmentbanking auch keine Profit-Fabrik wie die Konkurrenten aus dem Ausland. Aber die merkwürdige Hoffnung ist da, dass durch die Fusion mit der Commerzbank nun endlich alles besser wird. Bei der CoBa schön massiv Stellen streichen und runter mit den Kosten, und dann durch einen Riesen-Zuwachs im Mengengeschäft die Gewinne hochschrauben? Das scheint die Hoffnung zu sein.

Commerzbank muss „in gute Hände“ kommen

Ist die DB für die Commerzbank ein guter Ehepartner? Es geht wohl eher darum, was die Politik denkt, was gut und richtig für die Commerzbank ist, beziehungsweise für das deutsche Finanzsystem. Jüngst tat die Berliner Politik ja alles um so zu tun, dass die mögliche Fusion eine rein privatwirtschaftliche Sache sei. Man halte sich da raus. Dabei ist es in Berlin und Frankfurt ein offenes Geheimnis, dass der ehemalige Goldman Sachs-Chef in Frankfurt Jörg Kukies, der seit dem Amtsantritt von Olaf Scholz Staatssekretär im Bundesfinanzministerium ist, diese Fusion hinter den Kulissen vorantreibt.

Aber nochmal ein Schritt zurück. Seit Monaten haben die Gerüchte immer weiter zugenommen, dass Commerzbank und Deutsche Bank über eine Fusion sprechen. Aber erst vor genau vier Wochen gab es dazu die offizielle Bestätigung. Seit dieser offiziellen Verkündung lief die CoBa-Aktie besser als die Aktie der Deutschen Bank. Und seit Jahresanfang, wo die Gerüchte so langsam aufkamen, hat die CoBa im Kurs um satte 42% (! ! !) zugelegt.

Von 5,70 auf 8,08 Euro, das ist ein guter Trade gewesen für jemanden, der im Januar eingestiegen ist. Auf lange Sicht aber ist dieser Anstieg im Chart kaum wahrnehmbar. Noch schlimmer ist die Lage beim Betrachten dieses Charts, der bis 2015 zurückreicht. 2016 lag das Tief in der Commerzbank-Aktie bei 5,20 Euro. Ende 2018 wurde dieses Tief fast wieder erreicht. Die Fusionsgerüchte mit der DB brachten die Kurswende für die Aktie. Der Markt preist positive Ereignisse immer schon mit Gerüchten und Erwartungen vorher in die Kurse ein.

Was, wenn nun die Fusion abgesagt wird? Die Phantasie wäre weg, und der Kurs würde einbrechen. Das kann sich die Commerzbank kaum leisten. In der Banken-Szene ist es ein offenes Geheimnis, dass es in Frankreich und den Niederlanden durchaus Banken geben soll, die Interesse daran hätten die Commerzbank relativ günstig zu schießen. Aber wohl am Ehesten könnte die italienische UniCredit bereit stehen als Käufer. Und das wäre wohl ein absolutes No Go für die Berliner Politik. Man sehe nur, zu was für einer leeren Hülle die Italiener die HypoVereinsbank gemacht haben, die einst eine der vier großen deutschen Banken war. Ein ähnliches Schicksal könnte der Commerzbank als UniCredit-Außenstelle bevorstehen.

Man darf davon ausgehen, dass die Bundesregierung dies nach Möglichkeit vermeiden will, im Sinne der finanziellen Staatsraison. Die Commerzbank selbst kann einen erneuten Kurseinbruch nicht brauchen, falls die DB-Fusion abgesagt wird. Durch den zuletzt immer weiter gestiegenen Aktienkurs wird nun auch die Fallhöhe nach einem Scheitern immer höher. Halten sich potenzielle ausländische Käufer danach erstmal zurück, könnte der CoBa-Kurs schön in die Tiefe rauschen. Dann könnten sie einen Anlauf nehmen für ihre Schnäppchenjagd. Und das kann die Berliner Politik kaum wollen. Olaf Scholz hat mit dem 15%-Anteil an der Commerzbank ein gewichtiges Wort mitzureden bei der letztlichen Entscheidung. Man darf durchaus vermuten, dass bei Problemen in den Fusionsgesprächen ein „nettes“ Machtwort des 15%-Eigentümers erfolgt. Los, seht zu, zieht die Fusion durch.

Commerzbank Handelssaal
Handelssaal der Commerzbank in Frankfurt am Main. Foto: FNDE CC BY-SA 4.0

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen