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Amazon und Lufthansa: Zwei Aktien in der Kurzbetrachtung – wer ist hier der Loser?

Und Amazon? Die Aktie eilt von Rekord zu Rekord. Von 40 Dollar im Jahr 2004 stieg sie im vor Kurzem bis auf 1.082 Dollar. In den letzten drei Wochen aber ging es bergab. Zunächst mal kann man den…

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FMW-Redaktion

Da ist uns aktuell etwas aufgefallen. Man vergleiche mal zwei Aktien, die kaum bis gar nichts miteinander zu tun haben. Amazon ist der Highflyer, und das schon seit Jahren. Gleichzeitig ist die Lufthansa seit Jahren ein Sorgenkind der Börsianer. Wer glaubt schon noch an eine gewinnträchtige Zukunft der „alten“ europäischen Luftfahrtunternehmen, bei der Konkurrenz durch Turkish Airlines, Emirates, Ryanair und Co? Niemand, die Story war eigentlich durch.

Wer Ende 2007, also unmittelbar vor Ausbruch der Finanzkrise in den Dax investierte, kaufte bei 8.000 Punkten, und hat jetzt einen Indexstand von 12.000 Punkten. Die Lufthansa stand damals bei 21 Euro – heute auch. Also ein Nullsummenspiel auf Sicht von 10 Jahren! Aber wer etwas kurzfristiger auf die Angelegenheit schaut, sieht Erstaunliches.

Ende 2016 war der Dax bei 10.600 Punkten, jetzt wie gesagt bei 12.000. Lufthansa stand da noch bei 12 Euro, jetzt wie gesagt bei 21. Ein Plus von gut 75% in einem Dreivierteljahr! Wer den Langfristchart betrachtet, erkennt sogar, dass die Aktie einen Anlauf nimmt das Hoch aus April 2007 bei über 22 Euro zu erreichen. Dank der Air Berlin-Story, die der Lufthansa weiter Auftrieb geben könnte, wäre das durchaus möglich!


Die Lufthansa-Aktie seit 2004.

Amazon

Und Amazon? Die Aktie eilt von Rekord zu Rekord. Von 40 Dollar im Jahr 2004 stieg sie im vor Kurzem bis auf 1.082 Dollar. In den letzten drei Wochen aber ging es bergab. Zunächst mal kann man den Rückfall als technisches „Luft ablassen“ bewerten, weil auch so eine Aktie zwischendurch mal ein paar Dollar fallen muss.

Dann kam aber letzte Woche die Nachricht heraus, dass Amazon die Übernahme der Bio-Supermarktkette Whole Foods Market durch eine Anleihe in Volumen von 16 Milliarden Dollar finanziert. Die schiere Summe dämpfte erst mal die gute Laune. Kurz darauf am Mittwoch folgte dann Donald Trump mit einem seiner Grantler-Tweets. Amazon vernichte Jobs, und verursache große Zerstörung bei steuerzahlenden Einzelhändlern.

Tja, in welcher Weise wird dieser Tweet Amazon in der Realität negativ beeinflussen? Wohl kaum, oder?
Die Aktie fällt seit drei Wochen von 1.082 auf aktuell 959 Dollar. Zwei willkommene Gründe für die Börsianer, um bei der Aktie mal die Luft rauszulassen? Oder ist es endlich mal das Einläuten einer Pause im ewigen Kursanstieg, damit die realen Gewinne der Firma das KGV runterholen können? Langfristig gesehen ist es immer noch eine unbedeutende Delle im Chart, eine kurze Pause. Wann eine Korrektur kommt, oder ob dies jetzt schon eine Korrektur ist, das können wir natürlich auch nicht im Vorhinein wissen.


Die Amazon-Aktie seit 2004.


Der Amazon-Kurs seit Dezember 2016.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Rene

    22. August 2017 22:04 at 22:04

    Wo ist jetzt hier ein ernstzunehmender Vergleich? Lufthansa – Amazon?
    Äpfel – Birnen?
    Also den Beitrag kann man getrost in den Schredder werfen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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