Konjunkturdaten

Amerikaner werden pessimistischer

Von Markus Fugmann

Nach der Euphorie kommt der Kater: die Verbraucherstimmung der Uni Michigan ist überraschend stark zurück gekommen. Lag der Wert im Vormonat noch nahe von Mehrjahreshochs (bei 98,1), so fiel die Stimmung im Januar deutlich auf 93,6 – die Prognosen lagen bei 98,1:

Uni Michigan

Das ist der größte Rückgang seit Jahrzehnten (siehe unteren Teil des Charts).

Vor allem die Beurrteilung der aktuellen Situation brach stark ein, von 109,3 auf nun 103,1. Die Uni Michigan führt den Einbruch der Stimmung auf die gestiegenen Benzinpreis zurück. Vermutlich aufgrund der höheren Benzinkosten steig auch die Inflationserwartung für die nächsten 12 Monate wieder von 2,5% auf 2,8%.

Zuvor waren die US-Importpreise zum Vormonat um 2,8% gefallen (größter Rückgang seit Dezember 2008), zum Vorjahresmonat sogar um 8% (größter Rückgang seit September 2009). Auch die Exporte waren mit -2% stark rückläufig – Folge des starken Dollars.

Die Warnzeichen von Seiten der US-Konjunktur mehren sich also. Da ist es nur folgerichtig, dass der wichtigste US-Index, der S&P500, heute ein Allzeithoch erreicht..



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2 Kommentare

  1. Da ist es nur folgerichtig, dass der wichtigste US-Index, der S&P500, heute ein Allzeithoch erreicht..

    Das ist doch Ironisch gemeint, oder?

  2. Das haben Sie völlig richtig erkannt, Mr Jones!

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