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Andre Stagge über den „Smart Money Flow Index“, und was Privatanleger damit anfangen können

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der Börsenexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) erklärt im folgenden Video den „Smart Money Flow Index“. Was hat er zu bedeuten, und wie funktioniert er? Und kann der Privatanleger, der nach diesem Index zum „Dump Money“ gehört, davon profitieren? Laut Andre Stagge ja, denn das Smart Money ist der Gesamtmarktbewegung voraus. Interessant: Was in den ersten 30 Minuten im Handel an der Wall Street (15:30-16:00 Uhr deutscher Zeit) geschehe, sei hauptsächlich der Aktivität der Privatanleger geschuldet. Die Institutionellen kämen später dazu, und würden erst in der letzten Handelsstunde wichtige Transaktionen tätigen. Die genaue Erklärung finden Sie im folgenden interessanten Video.

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Der Börsenexperte Andre Stagge
Andre Stagge

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Mike Lohmann

    17. November 2020 17:52 at 17:52

    Und weshalb setzen sich solche Gurus für das Glück anderer ein, wenn sie eigentlich wüssten wie man richtig einfach das grosse Geld machen kann?

  2. Avatar

    Martin Elsberger

    17. November 2020 19:23 at 19:23

    Oh. Ich für meinen Teil schätze mich glücklich, wenn ich anderen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Ja, so etwas gibt es noch. Vielleicht geht es Herrn Stagge ähnlich?
    Und er bietet eine aus meiner Sicht tolle Investmentausbildung an und die ist nicht kostenlos. Von den egoistischen Einzelkämpfern werden Sie im Internet nichts finden, derer gibt es genug. Wir sollten froh sein, daß Herr Stagge uns an seinem Wissen teilhaben lässt.

  3. Avatar

    Marktbeobachter

    17. November 2020 20:03 at 20:03

    @Mike Lohmann. Vor allem hat das dumb money (RobinHooder) das smart money in diesem Jahr dumm aussehen lassen!
    Ja genau und die Fondsmanager werden in der ersten halben Handelsstunde eine Besprechung machen, während die Börse läuft??? Wenn regelmäßig die Konjunkturdaten eintrudeln, ist man am quasseln.
    Und in der letzten halben Stunde geht smart money in den Markt, unabhängig, ob um 22:05 MEZ Unternehmensergebnisse kommen.
    Außerdem ist es heutzutage völlig unmöglich ein solches System über mehrere Wochen aufrechtzuerhalten. Es würde sofort aufgedeckt werden und funktioniert dann nicht mehr. Alles was veröffenlicht wird, ist bereits von gestern. Die neuen Erkenntnisse werden intern verwendet, anschließend nur noch für die Erzielung von Abo-Gebühren. Das Uralt-Prinzip.

  4. Avatar

    Torsten

    18. November 2020 08:09 at 08:09

    Das smart Money geht am Ende des Tages in den Markt, in der Nacht manipulieren die Freunde des smart Money die Futures. In der ersten halben Stunden verkaufen sie an das dump Money.

    Andere Variante, letzte halbe Stunde verkaufen, Futures drücken und am nächsten Tag in der ersten halben Stunde zurückkaufen.

  5. Avatar

    Edwin

    19. November 2020 12:41 at 12:41

    Die Website WallStreetCourier.com (https://www.wallstreetcourier.com) bietet diesen Index schon seit Jahren auf ihrer Webseite an und nutzt diesen für die Marktanalysen.

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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