Der anerkannte Kapitalmarkt-Experte und Vermögensverwalter Andreas Beck sagt: die KI-Blase werde platzen, aber das kein Problem! Wirklich? Denn, so sagt Andreas Beck, der Börsengang von OpenAI werde nicht kommen – aber da OpenAI eben noch nicht an der Börse sei, würde das die Wall Street kaum interessieren. Das ist – aus meiner Sicht – ein eklatanter Irrtum: denn am Erfolg von Open AI hängt die Existenz der halben KI-Branche, allen voran von hochverschuldeten Unternehmen wie Oracle, die alles auf die OpenAI-Karte setzen. Dazu kommt der Kreditmarkt – Teile davon wackeln bereits aus Furcht, dass KI Software überflüssig machen werde. Nun die gigantischen Investitionen von Big Tech, die wiederum mit immensen Summen über den Kreditmarkt finanziert werden. Sollte OpenAI scheitern, scheitert viel mehr als nur ein Startup-Unternehmen..
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2. Gold: Importe nach China brechen ein
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Es ist kein zukünftiges Problem. Demokratie und Freiheit wird Privatisiert. Was könnte das Bedeuten?
Thiel und andere Milliardäre sitzen mit Palantier, Software,AI, in den Zimmern des Pentagon.
Der Präsident macht große Anstrengungen die Regierung der USA in eine Trump Financiall Family Credit Organisation, kurz TFFCO, umzugestalten. Er muß noch sehr aufholen um an die ganz Großen nur annähernd in Vermögendollares ranzukommen. FEDERAL RESERVE und Finanzministerium gehen Hand in Hand und mit der Finanzelite Blackerocke, Morgane, wellse fargoe. Man es ist Fasching. Die Börse wird durchgereicht, geeicht.
Wenn was passiert wird ungeniert durchregiert, manipuliert, Privatisiert, Demokratie Privatisiert.
Da ist er wieder der Fall Epstein. Ganz klar das Geld hat er aus Russland oder aus Israel oder aus der Mongolei.
Politik für Anfänger. Erstes Gebot: Du sollst alles Wissen haben über deinen Gegner oder Mitstreitern. Deren Vergangenheit, Sechsuelen, es ist Fasching, Neigungen, Bezeihungen, Fehlverhalten. Punkt.
Zweites Gebot: Du mu§t lügen was das Zeug hält. Nur so schafft du es in den Himmel oder an die Führungsspitze.
Drittes Gebot: Tue so als sei er, sie, es, Volksnah.
Viertes Gebot: Dumm sein ist kein Kriterium.
Fünftes Gebot: A Goschn brauchts sonst nichts.
Vermögensverwalter sind darauf angewiesen, das die Leute dort ihr Geld abladen, damit es diese für sie, wenn möglich, gewinnbringend anlegen….
Schon allein aus diesem Grunde werden die immer die Welt rosarot ausmalen…
Der MDax-Konzern Deutsche Lufthansa AG kooperiert mit KI-Start-Ups, die Flugbuchungen vorhersagen können. Gleichzeitig gibt es den Zusammenhang Lufthansa und mobile Endgeräte, Facebook, Instagram und die Lufthansa-App. Der Kranich-Konzern hat somit ein Interesse an Software. Am besten also, die Star Alliance, somit Lufthansa, United Airlines, Air China, Turkish Airlines kooperiert nur mit solchen KI-Start-ups, welche keine Software zerdeppern. Möglicherweise auch ein Thema für die gesamte IATA. Die Software-Risikoprämien würden dadurch reduziert. Ein möglicher erneuter Government Shutdown ein Argument für den 47. US-Präsidenten Donald John Trump, einen Ölkrieg gegen das OPEC+-Mitgliedsland Islamische Republik Iran zu führen?
Wer hundertjährige Nullzins- Anleihen kauft spekuliert wohl auf gleichbleibende oder tiefere Zinsen, sehr gewagt, denn die Kursverluste wären bei steigenden Zinsen wegen der langen Dauer sehr hoch. Könnte auch eine kurze Spekulation auf Rezession und nur kurz fallende Zinsen sein.Der Emitent anderseits spekuliert darauf, dass er in hundert Jahren statt der entgangenen Zinsen hundert Prozent der Anleihe erhält. Tönt für mich wie : NACH MIR DIE SINTFLUT, Hauptsache hundert Jahre keine Zinsen bezahlen.
Anleihen in starken Währungen mit tiefen Zinsen können verheerend sein, so hat sich vor Jahren Ungarn mit der Verschuldung in Fränkli in ein Chaos geführt, denn durch die Aufwertung des Fränkli hat die Schuld den Zinsvorteil mehr als aufgefressen. Es ist übrigens ein bekanntes Problem, dass viele Banken auf Anleihen aus der Tiefzinsphase mit hohen Kursverlusten sitzen.
Ja richtig, Andreas Beck wird sehr geschätzt aber auch der beste Beweis,dass sich auch Vollprofis sehr täuschen können, so meinte er doch vor einiger Zeit, die Zollpolitik von Trump sei in wenigen Tagen Geschichte. Das Mantra von Fugmann ( Alles hat mit allem zu tun) könnte bei einer Allesblase wohl zutreffen und einen Domina- Effekt ? auslösen.War denn nicht eine Regionalbank derAuslöser der 08 er Krise?
DER FLÜGELSCHLAG EINES SCHMETTERLINGS ………..
Ich neige dazu, der Meinung von Herrn Beck aufmerksam zu folgen. Er sieht die Dinge logisch. Kurzfristig untergewichtet er die menschliche Psychologie und scheint dadurch öfter falsch zu liegen, als es tatsächlich der Fall ist.
Das liegt mE daran, dass die Märkte zwar kurzfristig eher ein „Abstimmungsportal“ sind, langfristig aber eine Waage und somit folgerichtig arbeiten.
OpenAI ist mir sehr unsympathisch, weil sie gemeinnützig gestartet sind und sich dann plötzlich zum Geschäft erklärt haben (Prozesse dazu beginnen meines Wissens im April). Aber was sollte OpenAI daran hindern, auf wirtschaftlich schneller einträgliche Anwendungen umzuschwenken?
Man sollte die Kreativität des Menschen nie unterschätzen.
„…und einen Domina- Effekt ?…“
Freud‘sche Fehlleistung?
@ Sex- Muffel, der Domina- Effekt kann sehr wohl freudig sein, aber wenn die Domina übertreibt kann der Effekt zu einem unfreudigen Domino- Effekt ausarten wenn Herz, Lunge und alle Organe versagen.
@Anton Sado-Maso-Balg
Der korrekte Nickname sollte wohl lauten: «Der von der Prepperbahn» 😘
@ Annalisi, ja meines Wissens ist der von der Repperbahn wirklich ein Prepper und somit ein echter Grüner und ein Vorbild für viele Pseudogrüne die auf FMW herumschwurbeln.Die meisten Grünen und Linken sind unter den Beamten zu finden die das Geld der echten Wertschöpfer abschöpfen.
Lieber @Anton von der Prepperbahn,
bitte nicht schon wieder den Spieß einfach umdrehen und den Fokus auf den «Sex- Muffel» @Columbo lenken. Schließlich haben Sie sich den peinlichen Nickname (inkl. wiederholtem Rechtschreibfehler) selbst verpasst. Und bitte auch keine weiteren Plattitüden zu Beamten und Abschöpfern, nur um der eigenen Inhaltsleere und offenen Fragen möglichst schnell und weit zu entfliehen… 😘
Mich persönlich würde ohnehin viel mehr interessieren, warum Sie sich in dem anderen, wesentlich interessanteren Thread um Antworten so vehement herumdrücken. Was entgegnen Sie den äußerst überzeugenden Fakten der «echten Grünen» @leftutti, @Jonas Tobsch und @Helix52 zum Thema Klimawandel beim Prepper in Andalusien und zu den Divergenzen zwischen empfundener Kälte und realen Messwerten im deutschen Winter?
https://finanzmarktwelt.de/goldpreis-stuerzt-1-000-dollar-in-48-stunden-silber-in-turbulenzen-378142/#comment-230081
@Anna Luisa
Habe mir den Artikel mit den „echten Grünen“ angesehen und sinngemäß die Aussage entnommen, dass „im Vergleich zur Referenzperiode 1961 – 1990 der Winter in Nord- und Süddeutschland bisher immer noch zu warm war.“
Dem – im besten Soros’schen (?!) Sinne – ewigen Zweifler drängen sich natürlich sofort mehrere Fragen auf:
(1) Gilt das für die geschätzt x-tausend anderen Regionen des Planeten Erde auch, oder gibt es Regionen, die im Winter 25/26 im Vergleich zur Referenzperiode zu kalt waren ?
(2) Gilt Satz (1) und das Eingangszitat auch für die alternativen Dreissig-Jahres Referenzperioden 1000-1030, …, 1800-1830, 1801-1831, …, 1995 – 2025 ? Oder gibt es hier Referenzperioden-/Regionen-Kombinationen, im Vergleich zu denen der Winter 25/26 zu kalt war ?
(3) Was, wenn wir keine Dreissigjahres-Referenzperioden nehmen, sondern Zehn-, Zwanzig, … Fünfzig-, …, Hundertjahres-Referenzperioden ?
(4)Was, wenn wir die Vergleiche nicht mit dem aktuellen Jahr ziehen, sondern mit dem aktuellen (abgelaufenen) Zehn-, Zwanzig-, …, Fünfzig-Jahreszeitraum ?
Verschwörungstheoretiker könnten nämlich auf die Idee kommen, die Bezugnahme auf die Referenzperiode 1960-1990 oder überhaupt auf eine Referenzperiode oder überhaupt auf statistische Daten könnte von einem verkappten Rechten stammen, der damit die Seriosität der Klimabewegung diskreditieren will.
Maßnahmen zur CO2-Reduktion liessen sich vermutlich auch ganz ohne Statistiken rechtfertigen, so wie sich Anlage-Entscheidungen ganz ohne Wertpapier-Statistiken rechtfertigen lassen.
Dass ich ausgerechnet Sie mit diesen Fragen belästige, nehmen Sie bitte als Kompliment.
————-
Hintergrund der Frage:
Der Börsianer weiss, dass der S&P-Index sich im Referenz-Zeitraum 1983-2000 einer realen Verzehnfachung erfreuen durfte, im Zeitraum 1963 bis 1980 blieb er hingegen fast unverändert.
@Di Palma
Erst einmal vorab: Die Diskussion hinter den verlinkten Kommentaren dreht sich ausschließlich um Deutschland und den Alpenraum (Temperaturen) sowie um Südspanien (Niederschläge, Sturmtiefs).
Global betrachtet war der Winter 2025/26 bisher der fünftwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.
Mit Sicherheit lassen sich vereinzelte «Referenzperioden-Regionen-Kombinationen» seit dem Jahr 1000 finden, auf die Gegenteiliges zutrifft. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Welche Relevanz messen wir statistischen Ausreißern bei?
Nun zu unserem Thread:
Ihr Kompliment ehrt mich ansatzweise – ein wenig, am Rande – doch um die Sichtung von Datenquellen und deren Auswertung müssten Sie sich schon in Eigeninitiative bemühen.
Da wir das Thema KI im Kontext der Quellenrecherche bereits früher kurz angerissen hatten, hier ein passender Link mit einem dedizierten Prompt an Gemini, der Ihre Anfragen (1) bis (4) berücksichtigt und Ihnen ausreichend Tools für differenzierte Analysen an die Hand gibt:
https://share.google/aimode/kFtHlCRBMln4ALvkB
Viel Erfolg und aufschlussreiche Momente bei der Recherche! 😘
P.S. Die gedanklichen Abgründe, in die sich ein Verschwörungstheoretiker verirren könnte, interessieren mich nicht wirklich. Damit würde ich mich lediglich auf das Terrain von Spekulation, Ideologie und faktenfreiem Narrativ begeben. Der Versuch, eine Abweichung – in diesem Fall eine Erwärmung – ohne Bezugsgrößen und Referenzperioden messen zu wollen, bleibt zwangsläufig ein sowohl relativer als auch absoluter Rohrkrepierer der wissenschaftsbasierten Vernunft.
P.P.S. Noch ein kleiner Fun Fact am Rande: «ließen» schreibt man nach wie vor mit scharfem «ß».
Sie erinnern sich sicher an Ihre Kurzdebatte mit @Steffi G.:
Steffi:
Ein Tipp von mir: „veräußern“ wird nach wie vor mit „ß“ geschrieben. Das liegt an langen Vokalen und Diphthongen.
Ihre damalige Replik:
Danke für den Rechtschreib-Tip, ich dachte scharfes Ess ß wäre nicht mehr state of the art …
@Anna Luisa
Danke für den Link und den kleinen Fun Fact, ich gelobe Beßerung …
Ist das Klima ein thermodynamisches System, das sich simulieren lässt wie ein System sich bewegender Teilchen, die den Gesetzen der elastischen Kollision gehorchen ?
Was wissenschaftliche oder sich wissenschaftlich nennende Modelle betrifft, darf ich nicht spotten, damit lässt sich auf relativ angenehme Weise wirklich gutes Geld verdienen. Man kann damit Zusammenhänge erkennen, aber sobald sie zur Prognose der Zukunft verwendet werden, beginnt m.E. die Scharlatanerie, da sind die Wissenschaftler die Nachfahren der Astrologen.
Da kommt dann der Schwenk zu den „gedanklichen Abgründen, in die sich ein Verschwörungstheoretiker verirren könnten“, die mich im Gegensatz zu Ihnen wirklich interessieren, denn diese gedanklichen Abgründe, Träume, Hoffnungen, Illusionen regieren die Welt und ohne sie wäre das Leben unerträglich. Diese Illusionen müssen nicht zerstörerisch sein – kollektiv sind sie es leider oft – sondern können auch Quelle kreativer Kraft sein.
Es gibt Theorien, Verschwörungen und Verschwörungstheorien.
Es heisst alle Theorien und Modelle sind falsch, manche sind nützlich, manche brandgefährlich.
Vielleicht schreiben wir als Rentner im Lehnstuhl mal ein Buch über die schönsten Verschwörungstheorien und was aus ihnen geworden ist. Zum Auftakt nehmen wir den uralten Klassiker: Dass eine Gruppe von Männern sich verschworen hat, den römischen Imperator zu ermorden.
In diesem Sinne frohes Schaffen wünscht DiPalma
„The Earth’s climate is
@Di Palma
Ihre Eingangsfrage basiert auf einem laienhaften Anfängerfehler 😘
Sie verwechseln das kurzfristige Ereignis (Wetter) mit der langfristigen Statistik (Klima).
Das Wetter ist in der Tat ein hochkomplexes, chaotisches thermodynamisches System – wie die Flugbahn eines einzelnen Regentropfens. Das Klima hingegen ist die statistische Auswertung dieses Systems über einen längeren Zeitraum – üblicherweise 30 Jahre.
Die Thermodynamik der Teilchen ist für das Wetter entscheidend; für das Klima zählen die Energiebilanz und die Erhaltungssätze. Das Klima wird also nicht durch das Verfolgen einzelner Moleküle simuliert, sondern über die Energiebilanz.
So wie man auch nicht wissen muss, wie jedes einzelne Molekül stößt und schwingt, um zu berechnen, dass ein Raum wärmer wird, wenn man die Isolierung verbessert und die Heizung anlässt.
Wetter ist somit ein Anfangswertproblem – Klima dagegen ein Randwertproblem: Es ist völlig egal, welches Teilchen wohin stößt. Entscheidend ist nur: Wie viel Energie geht oben rein (Sonne) und wie viel geht unten raus (Wärmestrahlung)? Wenn man die Zusammensetzung der Atmosphäre ändert, ändert sich das Gleichgewicht – das ist einfache Buchhaltung, keine Teilchen-Simulation.
Da Sie auch vom Geldverdienen schreiben, ist für Sie vermutlich folgendes Beispiel besser verständlich:
Es ist keine «Scharlatanerie», mit hoher Genauigkeit vorherzusagen, dass ein Casino am Monatsende einen Gewinn macht – wobei dieser Gewinn relativ zum Einsatz sogar sehr genau prognostizierbar ist.
Ihr Denkansatz suggeriert fälschlicherweise, das Casino könne keinen Gewinn planen, nur weil man das Ergebnis eines einzelnen Roulette-Wurfs nicht vorhersagen kann. Der einzelne Wurf entspricht dem Wetter (chaotisch), der Profit des Casinos am Monatsende dem Klima (berechenbare Statistik).
Fazit:
Ja, das Klimasystem im engeren Sinne (Atmosphäre, Ozeane, Kryosphäre, Biosphäre, Lithosphäre und ihre Wechselwirkungen) ist ein thermodynamisches System – Klima hingegen bezeichnet jedoch dessen langfristige statistische Eigenschaften.
Nein, Klima wird nicht über elastische Teilchenkollisionen simuliert, sondern über makroskopische Erhaltungsgleichungen, Strahlungsbilanzen und statistische Verfahren zur Beschreibung von Wahrscheinlichkeiten und Mittelwerten.
Damit ist Ihre etwas absurde Ausgangsfrage durch kreative Kraft physikalisch korrekt eingeordnet.
P.S. Am Ende, als Buchautor im Lehnstuhl, sollten Sie einen weiteren laienhaften Anfängerfehler wie zu Beginn unbedingt vermeiden: Dass eine Gruppe von Männern den Imperator ermordete, ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine seit über 2000 Jahren bestens dokumentierte Tatsache. Man nennt das schlicht Verschwörung. Den Unterschied sollten Sie als angehender Autor zwingend kennen 😉
@Anna Luisa
Danke für die beeindruckende Antwort.
Ich lerne: Je laienhafter formuliert die Frage, desto besser die Antwort.
Für Buchautoren gilt je fantastischer die Geschichte, desto besser der Verkaufserfolg ?
Aus der Sicht Februar 2026 ist die Ermordung Cäsars durch eine Gruppe von Verschwörern ein Tatsache.
Aus der Sicht ein Monat vor der Ermordung war es eine Verschwörungs-Theorie.
Eine Frage wieder des Referenz-Zeitraumes.
Weil wir bei den Römern sind, von denen wissen wir:
„Wenn die Menschen planen, dann lächeln die Göttern“
Casinos, DiPalmas und vielleicht auch Anna Luisas planen ihre Gewinne, ihre Karriere, ihre Rente, ihren Kalorienverbrauch (vor allem um Silvester herum) und die Schulnoten ihrer Kinder, bis irgendwann mal wieder die bittere Einsicht kommt „wie konnte ich ausgerechnet DIESE entscheidende Planungsvariable, DIESEN verdammten Parameter übersehen ?“.
Ich komme aus der VWL/Finanzmarktmodell-Ecke und bin dort gebranntes Kind, weil ich aus Übermut einmal das ungeschriebene Gesetz übertreten habe „verwende niemals deine / unsere eigenen Modelle für Prognose(!)-Zwecke“.
Obwohl es ein sehr einfaches Modell war, sehr gut geeignet Zusammenhänge zu erkennen, aber halt nicht für Prognosen und aus den Prognosen abzuleitende Maßnahmen.
So wie kein Schiffs-Modell geeignet gewesen wäre, die Meuterei auf der Bounty vorauszusagen.
Wo ich mir schwertue, da können Sie mir vielleicht auf die Sprünge helfen:
In Finanzmarktmodellen spielt der manisch-euphorische homo sapiens eine unberechenbare Rolle.
In Klimamodellen nicht. Eigentlich nicht.
Nicht in Klimamodellen von Pluto, Mars, Venus, wo keine Menschen sind, die dort das Klima verhunzen.
Auf der Erde spielt aber beim Klima der Mensch die entscheidende Rolle.
Kann man dann vom Menschen in den Modellen soweit abstrahieren, dass er keinerlei Rolle mehr spielt ?
Bedenken Sie, auf was für Ideen der Mensch kommen kann, die Stand heute unvorstellbar sind …
@Di Palma
Wie Sie vielleicht wissen, bin ich Maschinenbau-Ingenieurin, keine Physikerin oder Klimawissenschaftlerin. Daher wäre es sicherlich sinnvoller, Sie würden Ihre Fragen an andere, auf diesem Fachgebiet deutlich kompetentere Kommentatoren richten.
Möglicherweise ist Ihnen dort auch mehr Erfolg beschieden beim Versuch, andere Leser auf «di Palma» zu bringen 😄
Soweit ich weiß, konzentrieren sich Klimamodelle in erster Linie auf eine mögliche Bandbreite der globalen Temperaturentwicklung bis zum Jahr 2100. Diese Spanne divergiert zusehends mit zunehmender Zeit – da sie verschiedene menschliche Entscheidungspfade (Szenarien) abbildet. Der untere Bereich repräsentiert dabei den Best Case, und bereits der ist schlimm genug.
Ihrem Szenario wohnt ein fundamentaler Logikfehler inne, der zu einer eklatanten argumentativen Divergenz führt.
Der Widerspruch: In Ihrer Prämisse definieren Sie den Menschen als den entscheidenden Faktor für den Klimawandel auf der Erde. Direkt im Anschluss hinterfragen Sie, ob man von diesem Faktor abstrahieren könne. In einem Modell, das explizit den anthropogenen Einfluss untersucht, ist die Forderung, den Menschen wegzulassen, ein logisches Paradoxon, das schon per se ziemlich absurd anmutet.
Sie unterliegen dabei einem Kategorienfehler: Der Mensch ist in Klimamodellen keine physikalische Konstante, die man «weg abstrahieren» müsste, sondern der Urheber der Eingangsdaten.
Die Klimawissenschaft erhebt nicht den Anspruch, das menschliche Verhalten vorherzusagen (wie ein Finanzmarktmodell). Sie nutzt stattdessen Szenarien, die die gesamte Bandbreite menschlicher Möglichkeiten abdecken – von technologischen Durchbrüchen (Negativemissionen) über Stagnation bis hin zum ultimativen Streben nach Selbstzerstörung (noch mehr Emissionen).
Ihre Frage, ob man vom Menschen abstrahieren könne, ist somit hinfällig: Ohne den Menschen gäbe es keinen Input für das Szenario; ohne das Modell wüssten wir nicht, welche physikalischen Folgen seine «unvorstellbaren Ideen» hätten.
Noch kurz zu den anderen Ablenkungsmanövern:
Buchautoren/Verkaufserfolg:
Ich würde meinen, hier kommt es auf das Genre an. Bei SciFi und Fantasy dürfte Ihr genanntes Kriterium zutreffen. Bei Thriller und Kriminalgeschichten könnte ein dosierter Einsatz zum Erfolg beitragen – allerdings spielen hier fachliches Hintergrundwissen, psychologische Kenntnisse und Spannungsaufbau eine zunehmend wichtigere Rolle. Fachbücher hingegen … Sie ahnen, worauf das hinausläuft?
Verschwörungstheorien:
Einen Monat vor der Ermordung war es ein konkreter Plan zur Verschwörung, der nur den späteren Attentätern – bzw. einem Teil davon – bekannt war. Wären im Vorfeld diffuse Details durchgesickert, hätte daraus eine Verschwörungstheorie erwachsen können. Allerdings – und da lehne ich mich jetzt mit einer eigenen Theorie weit aus dem Fenster – hätte ein Leak zu keinem guten Ende für die Verschwörer geführt.
Ihr persönlicher Übermut beim Finanzmarktmodell:
Ein sehr einfaches Modell, sehr gut geeignet zum Erkennen von Zusammenhängen, aber nicht für Prognosen und daraus abzuleitende Maßnahmen: Das war schon wieder ein laienhafter Anfängerfehler 😘
@Anna Luisa
Danke für die Antwort und seien Sie versichert, ich will sie nicht auf die Palme bringen.
Dass Sie Maschinenbau-Ingenieurin sind, wusste ich nicht.
Aber mir ist jetzt klar, wieso Sie – nur aus meiner persönlichen Sicht – „zu logisch und rational“ denken.
Auf das logische Paradoxon in meinem bewusst so formulierten Szenario wollte ich ja hinaus, weil ich die Menschheit im allgemeinen und die Wissenschaft (nicht die Technik !) im besonderen als logisch argumentierend, aber irrational handelnd wahrnehme.
Stellen Sie sich vor, Sie werden von Ausserirdischen entführt und landen als Chef-Wissenschaftlerin in Mr. Spocks Institut für terrestrische Forschung. Der Vulkanier fragt Sie: „Da unten gibt es eine Spezies, die nennt sich homo sapiens und behauptet, das Klima zu ruinieren.Und jetzt wollen dieselben Leute das Klima retten. …. ???“
Ich vermute, Sie antworten darauf: „Es gibt die Wissenden und die Unwissenden“, was ich bezweifle und damit schliesst sich der Kreis.
Das mit dem Finanzmarktmodell war natürlich ein laienhafter Fehler, aber aus einem anderen Grund:
Ich habe die ersten zweieinhalb der drei Goldenen Regeln der Software-Entwicklung ignoriert, auf die mein Mentor mich fast täglich eindringlich hingewiesen hat:
1. Wissen Sie, was Sie da tun ?
2. Wissen Sie WIRKLICH, was sie da tun ?
3. Haben Sie eine Sicherung ?
Diese Regeln lassen sich eins zu eins auf alle Bereiche des Lebens übetragen.
Und nehmen Sie meine Beiträge nicht bierernst.
@Di Palma
Keine Sorge, ich nehme Ihre Beiträge nicht bierernst, sondern betrachte sie mit der gebotenen emotionalen Distanz. Es erfordert keiner herausragenden kognitiven Leistung, Ihren süffisant-sarkastischen Unterton zwischen den Zeilen wahrzunehmen.
Mr. Spock würde ich antworten: «Faszinierend. Ihre Frage ist nicht logisch. Ihre Prämisse ist fehlerhaft.
Sie differenzieren nicht und behandeln die Menschheit als ein kollektives Bewusstsein, eine Art homogener Masse aus Biomaterie (mit ersten Tendenzen zu transhumanistischer Cyborgisierung) – nicht unähnlich den frühen Stadien der Borg. Mit dieser Pauschalisierung ignorieren Sie fundamentale Divergenzen innerhalb der Spezies.
Mr. Spock, es sind eben gerade nicht dieselben Individuen, die das Klima ruinieren und diejenigen, die es schützen wollen. Diesen logischen Kategorienfehler begehen Sie vermutlich aufgrund Ihrer menschlichen Abstammung mütterlicherseits. Denken Sie nur an die Spaltung Ihres eigenen Volkes in Vulkanier und Romulaner. Die einen leben und lehren einen Kodex der Logik und Gewaltlosigkeit – die anderen verhalten sich militaristisch, misstrauisch und hinterhältig, wobei sie ihre Leidenschaften oft für politische Intrigen nutzen.
Ich sehe Ihnen diesen fundamentalen logischen Anfängerfehler natürlich nach, weil Sie zur Hälfte Mensch sind.
Und nun beamen Sie mich bitte zurück auf meinen Heimatplaneten – auf diesem Raumschiff herrscht ein akuter Mangel an rationalem Diskurs. Leben Sie lang und in Frieden 🖖»
@Anna Luisa
Mr. Spock würde Ihnen antworten:
„Ich behandle die Menschen nicht als homogene Masse aus Biomaterie, sondern trenne sie in zwei Kategorien: Die Deutschen, die von den Schildbürgern abstammen, und die übrigen 99% der Erdlinge.
Überlasst die Rettung des Klimas den Chinesen, Indern, Amis, Brasilianern, Russen, Franzosen, Togolesen, Japanern, Kataris, Zyprioten.
Aber passt auf die Deutschen auf.
Wenn es ein Volk gibt, das auch in der jüngeren Geschichte eindrucksvoll bewiesen hat, dass an seinem Wesen die Welt nicht genesen wird, dann die Deutschen.
Die machen aus allem eine Staatsreligion mit Priestern, Ketzern und Geißlerzügen, bei denen sie sich gegenseitig den Rücken blutig schlagen als Strafe für ihre Sünden.
Sorgen Sie als Statthalterin des Planeten Vulkan dafür, dass die Deutschen das machen, was sie können: Maschinen und Autos bauen, vielleicht irgendwas mit Chemie.
Ich beame Sie zurück in Ihre Heimat, damit sie Maschinen bauen, die CO2 vernichten, 1-Milliliter-Verbrenner-PKWS, KKWs auf dem Mond, schwimmende Städte auf den Weltmeeren, ich vertraue auf Ihre Fantasie …“
Inwieweit ist Mr. Spocks Vertrauen in die Fähigkeit der Ingenieure gerechtfertigt, die Folgen des Klimawandels für die Erdlinge erträglich zu machen, wenn der Rest der Welt dem deutschen Weg nicht folgt ?
@Di Palma
Darauf würde ich antworten:
«Faszinierend, Mr. Spock.
Sie haben ohne Not – aus rein wissenschaftlichem Eigeninteresse – gegen die Oberste Direktive verstoßen und unerlaubten Kontakt mit einer Prä-Warp-Zivilisation aufgenommen. Daher besteht nun auch kein Grund mehr, mir die Geheimnisse Ihrer schier unerschöpflichen Energiequellen länger vorzuenthalten.
Alles andere wäre unlogisch.
Ich hoffe, Sie erinnern sich an die Geschichte, Mr. Spock? Falls nicht, ziehen Sie Ihre allwissende KI zu Rate:
Nach dem Ersten Kontakt mit den Vulkaniern erhielt die Menschheit schrittweise Zugriff auf deren wissenschaftliche Datenbanken.
Auf Vulkan ist die primäre Energiequelle Fusionsenergie – ergänzt durch Geothermie und Solarenergie. In der Raumfahrt nutzen Sie eine kontrollierte Materie-Antimaterie-Reaktion, um ein symmetrisches Warp-Feld zu erzeugen. Warum beauftragen Sie mich nun, weiterhin an archaischen Technologien wie Verbrenner-PKWs und primitiv-instabilen Kernfissionsreaktoren zu forschen? Dass all dies nur in eine Sackgasse führt, weiß niemand besser als Ihre Generation.
Bevor die Menschheit die saubere Energie meisterte, zerstörte sie sich fast selbst. Die Erde war massiv von Umwelt- und Klimaproblemen betroffen, die den Planeten an den Rand des ökologischen Kollapses brachten:
– Globale Erwärmung und Anstieg des Meeresspiegels
– Massives Artensterben
– Zerstörung der Ozonschicht mit fatalem Anstieg der UV-Strahlung
Zur Mitte des 21. Jahrhunderts folgte eine Ära globaler Konflikte, Ressourcenkrisen und schließlich der Dritte Weltkrieg (ca. 2026–2053). Die Infrastruktur für fossile Brennstoffe brach zusammen. Weite Teile der Erde wurden radioaktiv verseucht oder komplett verwüstet.
In der Ära der Postatomaren Schreckensjahre gab es keinen Masterplan für saubere Energie; die Menschen kämpften ums nackte Überleben.
Es bleibt eine bittere Ironie Ihrer Datenbanken: Erst als die alte Welt mit ihren fossilen Brennstoffen sprichwörtlich in Schutt und Asche lag, wurde der Weg frei für saubere Technologien.
Also, Mr. Spock, ich kann mich nur wiederholen: Beamen Sie mich runter. Auf diesem Raumschiff herrscht ein akuter Mangel an rationalem Diskurs. Leben Sie lang und in Frieden 🖖»
P.S.
Mr. Spock, noch ein kleiner Hinweis, bevor Sie mich nun endgültig aus Ihrer – für Vulkanier ungewöhnlich emotional-ideologisch angehauchten – Forschungsfragestunde entlassen:
Ihr Vorschlag der «1-Milliliter-Verbrenner-PKWS» verkörpert die ultimative Unlogik, indem er fundamentale Grundlagen der Entropie und der Thermodynamik ignoriert. Er ist nicht kompatibel mit den energetischen Grenzen, welche die Hauptsätze der Thermodynamik vorgeben – sogar auf Vulkan müssen Sie sich der Energiedichte von Materie beugen.
Selbst bei einem Wirkungsgrad von 100 % (was physikalisch unmöglich ist, siehe Carnot-Wirkungsgrad) würde die Energie von 1 ml Kraftstoff nicht einmal ausreichen, um ein durchschnittliches Auto aus der Garageneinfahrt bis zur nächsten Straßenecke zu bewegen – und das mit einer theoretisch maximalen Beschleunigung auf etwa 20 km/h.
Die Logik gebietet dann doch eindeutig die Konzentration auf Forschung und Weiterentwicklung batteriebetriebener E-Mobile 🖖
P.P.S. Soll ich mich auch gleich noch mit dem Endlagerproblem der «KKWs auf dem Mond» befassen? Oder beamen wir den Müll einfach durch Raum und Zeit und irgendwelche Wurmlöcher in die entlegensten Quadranten unserer Galaxie – in der Hoffnung, dass es dort bei der Rematerialisierung nicht zu einer Kollision mit der «Voyager» meiner Ur^x-Enkelin Captain Kathryn Janeway kommen möge?
@Anna Luisa
Keine weiteren Fragen mehr.
Sie haben mich überzeugt.
Was die Wirtschafts-„Wissenschaften“ und die Finanzmarkt-Modelle betrifft, ziehe ich nach zig Berufsjahren das weltberühmte Fazit:
„Hier steh ich nun, ich armer Tor, und bin so schlau als wie zuvor …“
Im nächsten Leben werde ich Ingenieur und werde an der Lösung der Energieprobleme mitarbeiten.
Vielleicht bewerbe ich mich bei einem Schweizer Patentamt und entwickle dort wie ein berühmter Vorgänger meine bahnbrechenden Arbeiten.
Die mathematischen und physikalischen Grundlagen werde ich mir mit Heidi-Klumscher Motivation ab sofort erarbeiten, vielleicht schreibe ich mich an der lokalen Uni als Hobby-Student ein.
Für eine Ingenieurin sind sie ein Spur zu pessimistisch für die Jahre 2026-2053.
Bauen Sie sich selbst als kreative Problemlösungkraft in Ihr Szenario ein und die Klimahölle bleibt uns dank Ihrer genialen workarounds erspart.
Aber passen Sie auf, dass Sie nicht im (Pre-)Sales-Consulting landen und mit ihren Vertriebsleuten Präsentationen in Trump-Land abhalten. Am Ende macht Ihnen Elon Musk ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können, und Sie landen als Mrs.Spock bei SpaceX. Oder noch schlimmer, FoxNews entdeckt ihr Schreibtalent und engagiert Sie als Wissenschafts-Journalistin.
In diesem Sinne erstmal Danke für Ihre heiter-erhellenden Antworten und frohes Schaffen in der Fastenzeit, die heute beginnt …
@Di Palma
«Wirtschafts-„Wissenschaften“ und die Finanzmarkt-Modelle» waren von Anfang an nicht mein Thema. Falls Sie dahingehend Hilfe suchen, wenden Sie sich vertrauensvoll an den @klempner Ihrer Wahl 😘
Und machen Sie sich um mich keine Sorgen. Auch wenn ich an dieser Stelle keine Details preisgeben darf – so viel kann ich ausplaudern: Unser Team arbeitet durchaus kreativ im Fachbereich Materialwissenschaften an der Forschung und Entwicklung geeigneter Werkstoffe für bahnbrechende Zukunftstechnologien.
Daher bin ich weiterhin frohen Mutes, durch temporale Eingriffe die höllisch-düsteren Szenarien der vulkanischen Geschichtsdatenbanken für die Jahre 2026-2053 noch abwenden zu können – auch wenn das gegen die Oberste Temporale Direktive verstößt und die Integrität des Raum-Zeit-Kontinuums gefährdet.
Mr. Spock vertritt übrigens folgende Ansichten:
– FoxNews und Wissenschaften sind eine unzulässige, weil inkompatible Begriffskombination – und somit unlogisch.
– Um qualvolles Fasten zu vermeiden, wäre es nur logisch, erst gar nicht energetisch exzessiv über die Stränge zu schlagen.
In diesem Sinne: Ein logisches und effizientes Fasten. Lebe lang und in Frieden 🖖
P.S. Als Fan von SciFi, Fantasy und Superhelden habe ich unseren Exkurs in die unendlichen Weiten des Weltalls, der Verschwörungstheorien, Klimahöllen, der langen Vokale und Diphthonge, Buchautoren, Billardtische und Casinos sowie der laienhaften Anfänger- und Logikfehler ebenfalls genossen.
@ Annalisi, jung,dynamisch und humorlos. Leider ist Humor kein Studienfach, ist aber sehr wichtig für ein langes grünes Leben. Sie müssen noch viel lernen um dem echt Grünen Prepper Fritz die Stirn zu bieten.
@Anton von der Prepperbahn
Besser jung, dynamisch und ironisch als alt, borniert und ohne Ader für Ironie 😘
Sie haben recht – Humor ist kein Studienfach. Ironie allerdings eine seiner anspruchsvolleren Disziplinen. Nicht jeder erkennt sie sofort – insbesondere nicht in der obligatorisch düsteren Grundstimmung eines Preppers.
Wenn man natürlich «Sex-Muffel und Dominas» für die ganz große Pointe hält, erklärt das womöglich die unterschiedliche Wahrnehmung von Humor.
Wesentlich spannender fände ich allerdings nach wie vor Ihre Antwort im anderen o.g. Thread – dort stehen weiterhin einige inhaltliche Punkte unbeantwortet im Raum. Zum Glück springen andere Leser wie @Di Palma für Sie ein und versuchen zu retten, was nicht mehr zu retten ist 😉
@ Annalisi, da sie die Ursachen der heutigen Klimakatastrophen genau kennen, könnte sie als hervorragende Unwissenschaftlerin sicher auch die Gründe der früheren Klimakatastrophen erklären, die ohne fossile Brennstoffe und ohne menschlich gemachte Klimaerwärmung sehr heftig waren.
@Anton Wechselbalg
Sicherlich könnte ich das und mache es womöglich, sobald Sie die unbeantworteten Fragen sachlich und wissenschaftlich überprüfbar beantwortet haben 😘
@Wechselbalg
Streng genommen ist eine in der Industrie tätige Ingenieurin in erster Linie Anwenderin wissenschaftlicher Erkenntnisse. Erst wer selbst zur systematischen Gewinnung neuer Erkenntnisse beiträgt (Forschung), erfüllt im engeren Sinne die Definition einer Wissenschaftlerin.
Rein formal betrachtet liegen Sie also womöglich nicht völlig falsch, wenn Sie @Anna Luisa als „Unwissenschaftlerin“ diskreditieren. Sie ist ganz offensichtlich „nur“ eine hervorragende Ingenieurin – womit Sie gleich auch noch das qualifizierende Adjektiv richtig formuliert haben.
Glückwunsch: Knapp zwei korrekte Aussagen in unmittelbarer Folge – das übertrifft Ihr übliches durchschnittliches Monatssoll bei weitem. Für jemanden, der regelmäßig an der Grenze zur Semantik operiert, ist das ein durchaus bemerkenswerter Fortschritt.