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Angebotslücke bei Palladium schließt sich: Verkaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

Palladium war in den vergangenen Jahren das erfolgreichste der vier bekannten Anlage-Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. In fünf Jahren hat sich der Preis verdreifacht und stand in der Spitze sogar bei 250% Gewinn! Ursächlich dafür waren ein begrenztes Angebot bei gleichzeitig stark wachsender Nachfrage vor allem aus der Autoindustrie. Schon im Januar mutmaßte ich, dass die Autoindustrie mittel- und langfristig Wege suchen werde, das nun teure Palladium durch günstigeres Platin zu ersetzen.

BASF ist das nun gelungen. Der deutsche Chemiekonzern entwickelte einen Katalysator für Benzinmotoren auf Platinbasis, der alle gängigen Abgasstandards einhalten kann. BASF geht davon aus, dass der neue Kat auf breiter Basis in Fahrzeugmodellen ab dem Jahr 2023 eingesetzt wird. Einzelne Modelle könnten bereits 2022 starten. Aufgrund des umfangreichen Zulassungsprocederes und der vorher nötigen Tests mit jedem einzelnen Fahrzeugmodell kann nicht einfach ein bestehender, zugelassener Kat durch ein völlig anderes Produkt ausgetauscht werden. Zudem ist es unter Umständen teurer, mitten im Produktlebenszyklus ein so wichtiges Teil wie den Kat zu tauschen, als einfach bis zum nächsten Modell den teureren Palladium-Kat einzusetzen.

Der neue Platin-Kat könnte die Angebotslücke beim Palladium schließen!

BASF selbst kann noch nicht abschätzen, inwiefern der neue Kat die Nachfrage nach Platin beeinflussen werde. Offenbar ist die eingesetzte Platinmenge je nach Fahrzeugmarkt und -modell unterschiedlich, so dass der genaue Platinbedarf noch nicht feststehe. Analysten gehen davon aus, dass dadurch bis zu 300.000 Unzen Palladium weniger pro Jahr benötigt werden könnten. Das mag nicht nach viel klingen. Doch es wäre ausreichend, um die Angebotslücke auf dem Primärmarkt für Palladium zu…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm



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