Steht die Aufwärtswende bei Bitcoin an? Im BTCUSD Chart sehen wir den Kursverlauf der letzten zwölf Monate. Nach dem Absturz von über 120.000 Dollar im Oktober bis auf unter 85.000 Dollar im November sah man wochenlang einen Konsolidierung auf niedrigem Niveau. Diese Woche sehen wir eine gewisse Wiederbelebung und Kurse um die 97.000 Dollar. Und diese Woche fließen wieder kräftig Anlegergelder in ETF mit Bitcoin-Bezug – ein wichtiges Indizes für wiederkehrendes Anlegerinteresse.
Während Gold, Silber und Aktien seit Wochen eine massive Rally hinlegen, waren Kryptowährungen regelrecht im Tiefschlaf. Ob nun eine neue Krypto-Rally ins Haus steht? Schauen wir auf die aktuellen Daten zu den Geldflüssen. Krypto-Anleger sind ins neue Jahr mit einer alten Gewohnheit gestartet: Sie stecken Geld in Bitcoin-ETFs. Laut Bloomberg-Daten haben die rund ein Dutzend börsengehandelte Fonds (ETF), die die größte digitale Währung halten, am Dienstag rund 760 Millionen Dollar eingesammelt – das ist der größte Tageszufluss seit Oktober. Ein Bitcoin-Fonds von Fidelity mit dem Ticker FBTC zog mit 351 Millionen Dollar den Löwenanteil an.
Diese Anlagevehikel, die größtenteils seit etwa zwei Jahren existieren, hatten Ende 2025 noch unter Abflüssen gelitten, als die Kryptopreise unter Druck geraten waren. Vor einem Kurssturz im Oktober, der Bitcoin, Ethereum und viele andere Coins getroffen hatte, waren sie bei institutionellen wie privaten Anlegern beliebt gewesen, weil sie einen unkomplizierten Zugang zum Markt für digitale Vermögenswerte boten.
“Wenn die ETF-Zuflüsse weiter so ausfallen wie gestern, sollte das den Preis wirklich unterstützen”, erklärte Eric Balchunas, Analyst bei Bloomberg Intelligence.
Spot-Bitcoin-Fonds haben in den zwei Jahren seit ihrer Einführung zweistellige Milliardenbeträge angezogen, begünstigt durch den steigenden Bitcoin-Kurs und die breitere Akzeptanz der Krypto-Branche. Nach dem Kurseinbruch im Oktober war es jedoch zu Abflüssen gekommen. Bitcoin fiel im Jahr 2025 mehr als 6 % und erlitt damit erstmals seit 2022 ein Jahresminus, während es an den Aktien- und Edelmetallmärkten aufwärts ging.
FMW/Bloomberg
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