Erst heute hat der Goldpreis ein neues Rekordhoch erreicht bei 4.690 Dollar, auch Silber kratzt an Rekorden. Donald Trumps Drängen um Grönland eskaliert, jetzt droht konkret eine Spirale aus neuen Zöllen zwischen den USA und der EU. Und trotz Rekordhoch rennen Anleger weiter in Gold. Zölle, Grönland, Geopolitik, Risikoscheu, Papiergeld-Entwertung, Inflation, explodierende Staatsschulden – es gibt genug Gründe für viele Anleger, immer weiter auf Gold und Silber zu setzen.
Gold-ETF: Der Ansturm der Anleger geht weiter
Heute meldete das World Gold Council: „Die Dynamik bei den globalen Gold-ETF-Zuflüssen hält an. In der vergangenen Woche wurden Nettozuflüsse in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar (36 Tonnen) verzeichnet – die höchsten wöchentlichen Zuflüsse seit Mitte Oktober. Das weltweit verwaltete Vermögen steigt auf über 600 Milliarden US-Dollar, wobei die globalen Goldbestände weiterhin über 4.000 Tonnen liegen.“
Momentum in global #gold ETF flows continues. Last week saw net inflows of US$5bn (~36 tonnes) – the highest weekly inflows since mid-October. Total global AUM rises to over US$600bn, with global gold holdings staying above 4,000 tonnes. pic.twitter.com/1LxiDEEAAC
— Krishan Gopaul (@KrishanGopaul) January 19, 2026
Warum Milliardär Cheah Cheng Hye jetzt massiv auf Edelmetalle setzt
Auch Großanleger setzen trotz Rekordpreisen verstärkt auf Gold! Drei Jahrzehnte lang war Cheah Cheng Hye das Gesicht des Substanzwert-Investierens in Asien. Er hat die Value Partners Group zu einer milliardenschweren Größe im Stock-Picking aufgebaut. Nun steckt der ehemalige Fondsmanager einen erheblichen Teil seines Privatvermögens in Gold und rät auch anderen dazu. Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen machen Edelmetalle etwa ein Viertel der Vermögenswerte des Family Office aus, über das der 71-Jährige sein Vermögen verwaltet, das insgesamt 1,4 Milliarden Dollar umfasst. Vor einem Jahr lag der Anteil der Edelmetalle im Portfolio des Family Office noch bei etwa 15%.
“In meiner Zeit als Investor war ich sehr geduldig – ich habe Edelmetalle gekauft, sie nicht gehandelt und als Teil meiner lebenslangen Ersparnisse betrachtet”, sagte Cheah im Interview mit Bloomberg News. “Am Ende wurde das Ganze immer größer und größer.”
Mit seinem optimistischen Ausblick auf Gold nimmt Cheah eine Sonderstellung unter den ultra-vermögenden Investoren ein, auch wenn der Goldpreis weiterhin Rekordhöhen erreicht. Laut dem UBS Global Family Office Report 2025 betrug die durchschnittliche Allokation in Gold und Edelmetalle im Jahr 2024 lediglich 2%.
Cheah empfiehlt Investoren, ihr Portfolio zu 60% aus Aktien, zu 20% aus Anleihen und zu 20% aus Edelmetallen, vor allem Gold, zu gestalten. Zu Performance und Beständen seines Family Office wollte er sich nicht äußern.
Seine Investitionen in Edelmetalle begannen 2008 mit kleinen Beträgen und nahmen ein Jahrzehnt später mit großen Käufen von physischen Gold-ETFs deutlich zu, wie mit seinen Plänen vertraute Personen berichten. Insgesamt habe er dadurch über die Jahre einen Gewinn von 251,1 Millionen Dollar oder 167% erzielt, so diese Personen. Darüber hinaus investierte er in Goldminenaktien sowie in physische Barren und Münzen.
“Ich kaufe nur, ich verkaufe nie”, sagte Cheah und ergänzte, dass er im Jahr 2025 einige kleinere Handelsgeschäfte tätigte. Er nutzt keine Derivate oder strukturierten Produkte und nimmt niemals Kredite auf, um zu investieren.
Metalle wie Gold, Silber, Kupfer und Zinn haben zu Beginn des Jahres Rekordstände erreicht, getrieben durch die erwartete Lockerung der US-Notenbank, politischen Druck seitens der Trump-Regierung und geopolitische Spannungen. Einige asiatische Family Offices wie Cavendish Investment Corp. handeln inzwischen physisches Gold direkt und verzichten dabei auf Zwischenhändler; sie gewichten das Edelmetall mit beträchtlichen Portfolioanteilen.
Gold und Silber legten am Montag weiter zu, nachdem Präsident Trump mit seinem Vorstoß, Grönland zu übernehmen, die Angst vor einem Handelskrieg zwischen den USA und Europa geschürt hat.
“Wenn Sie das physische Gold im Lagerhaus oder im Bankschließfach haben, schuldet Ihnen niemand etwas”, sagt Cheah. “Für Investoren mit Sitz in Asien ist es viel besser, physisches Gold zu kaufen als Papiergold.”
FMW/Bloomberg
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Aha! Ein „asiatischer Milliardär“ steigt massiv ein und ein „Top-Investor“ steigt aus… 🤬 😬 und das alles schön auf einer Seite vereint… und hier hat justamente auch noch eine Krähe neben dem Mist gekrächzt… und zu guter letzt ist mir auch noch soeben die Glaskugel vom Tisch gefallen.SeSaa! 👺👺👺
Gold ist ein Giffen-Produkt.
Desto teurer es wird, desto mehr wird gekauft.
Ich habe den Eindruck, dass Silber in den letzten Monaten auch dazu neigt.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Gold ist kein Giffen-Gut!
Einfach mal gründlich recherchieren…
Columbo
Dann erkläre doch mal.
Nicht nur einfach nur labern.
Ich habe diese Informationen.
Die ja falsch sein können.
…Gold wird manchmal als Giffen-Gut (oder „Giffen-Gut“) bezeichnet, weil seine Nachfrage bei steigendem Preis zunimmt, was gegen die allgemeine Regel der Nachfrageelastizität verstößt, da es als Krisenwährung und Wertspeicher in unsicheren Zeiten dient, wenn normale Güter an Wert verlieren und Anleger in Gold flüchten. Der Begriff beschreibt ein seltenes Phänomen, bei dem die Nachfrage steigt, wenn der Preis steigt, weil der Einkommenseffekt (Gold ist ein Sachwert, der Wert behält) den Substitutionseffekt (Gold wird teurer, also kaufe weniger davon) übersteigt.
Was ein Giffen-Gut ist:
Definition: Ein Gut, bei dem die Nachfrage steigt, wenn der Preis steigt, und sinkt, wenn der Preis sinkt.
Normalfall: Normalerweise führt ein Preisanstieg zu einer geringeren Nachfrage (Substitutionseffekt).
Giffen-Fall: Bei Giffen-Gütern (oft inferiore Güter in extremer Form) überwiegt der positive Einkommenseffekt den negativen Substitutionseffekt, sodass trotz Preisanstieg mehr gekauft wird.
Warum Gold als Giffen-Gut gilt:
Krisenwährung: In Zeiten von Inflation, Deflation oder wirtschaftlicher Unsicherheit suchen Anleger nach sicheren Häfen, um ihr Vermögen zu erhalten.
Wertspeicher: Gold gilt als stabiler Wertspeicher, der seinen Wert behält oder sogar steigert, wenn andere Anlagen fallen.
Nachfrage-Paradoxon: Wenn der Goldpreis steigt, signalisiert dies oft größere Unsicherheit, was wiederum mehr Käufer anzieht, die Gold als Absicherung wollen, was die Nachfrage weiter antreibt.
Fazit:
Gold verhält sich bei Preisanstiegen oft wie ein Giffen-Gut, da seine Funktion als Krisenschutz und Wertaufbewahrung wichtiger wird als sein Preis, was zu einer steigenden Nachfrage führt, anstatt zu einer sinkenden…
Oder redest Du Dich nun wieder mit Spitzfindigkeiten in der Formulierung/ Definition heraus?
Also los, erkläre mal.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Gold als Giffen-Gut – Bedeutung und Gründe:
Verhalten in Krisen: Wenn der Goldpreis stark steigt, suchen Investoren oft aus Angst vor einer weiteren Abwertung anderer Vermögenswerte (wie Fiat-Währungen) Sicherheit. Dieser Herdentrieb oder „Debasement-Trade“ (Absicherung gegen Währungsabwertung) führt dazu, dass Anleger gerade wegen des hohen Preises mehr kaufen.
Fehlende Substitute: Giffen-Güter zeichnen sich dadurch aus, dass es kaum direkte Alternativen gibt. Gold gilt oft als ultimativer, sicherer Hafen, der schwer durch andere Anlageklassen zu ersetzen ist.
Psychologischer Faktor: Hohe Preise signalisieren Exklusivität oder eine hohe Nachfrage. In bestimmten Marktphasen, insbesondere bei hoher Inflation, wird Gold als essenzieller Wertspeicher angesehen, dessen Nachfrage steigt, je teurer er wird.
Abgrenzung: Im Unterschied zu einem „Veblen-Gut“ (einem Luxusgut, das wegen des Statussymbols teurer gekauft wird) ist ein Giffen-Gut eher ein Grundbedürfnis (in diesem Fall das Bedürfnis nach Sicherheit/Werterhalt), das bei steigenden Preisen zu einer Art „Notkäufen“ führt, weil man Angst hat, Vermögen zu verlieren.
Zusammenfassend ist Gold in der aktuellen Finanzmarktdiskussion (Stand 2025/2026) ein Beispiel für ein Gut, dessen Nachfragekurve bei steigenden Preisen nach oben verläuft.
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q=gold+giffengut&oq=gold&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUqCAgAEEUYJxg7MggIABBFGCcYOzIOCAEQRRg5GEMYgAQYigUyBggCECMYJzIMCAMQABhDGIAEGIoFMgwIBBAuGEMYgAQYigUyDAgFEAAYQxiABBiKBTIMCAYQLhhDGIAEGIoFMgcIBxAAGI8CMgcICBAAGI8C0gEJODAwOWowajE1qAIIsAIB8QVzcXAy5xzlNg&sourceid=chrome&ie=UTF-8
@Helmut, Gold ist per definitionem kein Giffen-Gut, auch wenn es sich gelegentlich wie eines verhalten kann.
Ich frag mich überhaupt, warum du dich mit so theoretischen, praktisch irrelevanten Begriffen wie „Giffen-Gut“ abgibst? Ist doch jedem Goldbesitzer völlig egal.
Ich empfehle eher mal gründlich über den Begriff „Papiergold“, Goldsammeldepots und Gegenparteirisiken nachzudenken.
Habe ich Columbo
Daher habe ich keinerlei Papierwerte, und fast alles als Sondervermögen außerhalb Europas gelagert.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…als Sondervermögen außerhalb Europas gelagert…“
In der Hand aber nur Papier…
Columbo
Auf jeden Fall sicherer als Aktien und.
Anleihen.
Wie schnell Aktionäre enteignet werden können, hat sogar die Schweiz gezeigt.
Aber das Gold steht den Kunden der pleite gegangenen CS weiter zur Verfügung.
Es ist eben Sondervermögen
Wichtig ist, möglichst wenig in Europa an Edelmetallen einlagern.
Nicht nur Deutschland rutscht in Europa in die Bananenrepublik ab.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@ Columbo, wie hoch muss Gold steigen bis sie voll durchdrehen?
@ Columbo, diese Diskussion haben sie doch mit Helmut tausendfach geführt und immer kritisieren sie und andere Provokateure die Wiederholungen von Helmuts Richtigstellungen. Sind sie noch bei Trost, sollten sie sich nicht eher um ihre geliebten absturzgefährdeten US- Aktien kümmern?