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Aktien

Anstehende Korrektur an der Wall Street?

Warum die Chance für die geschundenen Bären so gut sein dürften wie schon lange nicht mehr..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Der S&P500, der wichtigste Aktienindex der Welt, hat bekanntlich gestern einen neuen Allzeit-Rekord verbucht: seit 242 Handelstagen hat der Index nun keinen Rücksetzer mehr erlebt, der stärker war als -3% (an einem Handelstag). Gleichwohl schloss der Index gestern im Minus.

Die letzte Korrektur, definiert als einen Rückgang von -10%, liegt nun fast zwei Jahre zurück (20 Monate), seit 16 Monaten gab es keine Korrektur von -5% – das ist die viertlängste Strecke der Geschichte. Im historischen Durchschnitt jedoch geschehen alle 92 Handelstage Rücksetzer von -5%.

Dass die US-Aktienmärkte überkauft sind, zeigt der RSI (Relative Stärke Index), der beim S&P500 seit 15 Handelstagen über der 70er-Marke steht – historisch gesehen kommt es dann in den nächsten 30 Handelstagen zu einer Korrektur von durchschnittlich -4,5%. Beim Dow lag der RSI vorgestern sogar über der Marke von 86 – der zweithöchste Stand der Geschichte. AM 05.Oktober stand der Fear and Greed-Index von CNN bei 94 – ein Extremwert, der zeigt, dass die Investoren gierig sind und gleichzeitig wenig Sorge haben – aktuell liegt der Wert wieder etwas darunter.

Insofern würde es also nicht wirklich verwundern, wenn etwas Luft abgelassen würde, wenn sich also der stark überkaufte Zustand der US-Aktienmärkte abbauen würde. Das bedeutet nicht, dass der große Crash kommt, aber eine Korrektur von 3% oder 4% ist nun durchaus drin – beim S&P500 würde sich hier der Bereich 2445 Punkte, an dem der S&P sich lange die Zähne ausgebissen hatte, als Korrektur-Ziel anbieten:


(Charts durch Anklicken vergrößern)

Sowohl der S&P500 als auch der Dow Jones haben nun die obere Kante dees Aufwärts-Trends erreicht (im Wochen-Chart) – damit könnte, so der Elliott Wave-Guru Robert Prechter, die Welle 5 abgeschlossen sein, der dann eine korrektive Welle 1 folgt:

Der Dow Jones wiederum hat nun die 261,8% Fibonacci-Extension seit dem Tief Ende aus dem Jahr 2008 erreicht:

Was könnte der Auslöser sein? Einerseits natürlich die US-Berichtssaison, die am Donnerstag mit den Zahlen von Amazon und Alphabet einen ersten Höhepunkt erreicht – in dieser Woche berichten 189 von 500 S&P500-Unternehmen ihre Zahlen. Oder Nordkorea, Katalonien, ein Rüschlag bei der Trumpschen Steuerreform, oder ein umgefallener Sack Reis in China..

Oder vielleicht eine Überraschung bei der Ernennung des neuen Fed-Chefs durch Donald Trump? Etwa, wenn Trump John Taylor ernennen würde (und eben nicht den Favoriten Jerome Powell), die hakwishste Variante aller Kandidaten. Darauf scheinen übrigens die Player am Anleihemarkt zu wetten – sie gehen US-Anleihen short, spekulieren also auf einen Anstieg der Renditen (was bei der Ernennung Taylors mit großer Wahrscheinlichkeit passieren würde):

Wir werden sehen – reif für eine Korrektur wären die US-Indizes jedenfalls, aber das sind sie bekanntlich ja schon länger..


Bald Bären am Drücker?
Foto: Jean-noël Lafargue – Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=262708

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Rainer Köhler

    24. Oktober 2017 13:27 at 13:27

    Bären sind im Gegensatz zu Bullen eher friedliche, weniger temperamentvolle Tiere. Aber wenn man sie lange genug piekt, dann gibt es irgendwann eine extrem heftige Reaktion.

  2. Avatar

    madsoul

    24. Oktober 2017 13:35 at 13:35

    und kaum ist es geschrieben macht sich der DOW auf zu neuen ATHs.
    Die Shorts bleiben aber der SL für die Zwischenlongs wird angehoben und meinen Long von Heute Morgen bei 23220 mach ich jetzt bei 23310 zu.

    • Avatar

      madsoul

      24. Oktober 2017 13:53 at 13:53

      und den zweiten bei 23350, jetzt kanns von mir aus runter, aber das wird heut nix, die Verrückten über dem Teich wollen wahrscheinlich noch heute die 23500 sehen, bekloppt!

  3. Avatar

    Marcus

    24. Oktober 2017 14:01 at 14:01

    In 100 Jahren vielleicht mal. Es kommt keine Korrektur, egal wie viel man darüber schreibt.

    • Avatar

      madsoul

      24. Oktober 2017 14:34 at 14:34

      Doch, selbstverständlich kommt eine Korrektur, aber m.E in der aktuellen Situation nicht un den nächsten Tagen. Wenn man die „Breite Masse“ in US betrachtet, ist alles auf grün geschalten, korrigiert wird erst, wenn die q3 Zahlen durch sind, Fed Chef ernannt und Tax entschieden ist, bis dahin hat auch von den Grossen keiner Interesse den Stecker zu ziehen. Warum auch, der Dicke Nordkoreaner gibt Ruhe, die Zahlen passen, die Zinserhöhung ist eingepreist, und man kann herrlich Kredite für Aktienkäufe rausgeben. Das einzige was wahrscheinlich passiert, ist das der DOW sich zwischen 23200 und 24000 bewegen wird, und dafür jetzt wieder Russell und NQ zum Zug kommen, damit es dann wieder heissen kann, raus aus Banken, rein in Tech (FB und Alphabet sind eine sichere Perfomerbank, Apple egal, da man alles auf ein super Q4 schiebt, dito Amazon, zur Not mit der Begründung Investitionen in die Zukunft/Wholefood etc). Ausserdem profitieren doch gerade Tecs von der Kapitalrückfprung, und die Small Caps von der Tax reduction ?
      Nur zur Klarstellung, ich schreib das hier total gegen meinen Verstand und Logik, aber hätte ich die vor 4 Wochen nicht beiseite gelegt, wär mein Depot schon 2 mal crashen gegangen. Ich jonglier mich weiter durch und hoffe auf die Rückkehr der Logik mit einer Korrektur nich in 2017, denn bis q1 2018 brauch ich dann echt Magentabletten

      • Avatar

        Marko

        24. Oktober 2017 16:02 at 16:02

        „bis dahin hat auch von den Grossen keiner Interesse den Stecker zu ziehen.“

        Wieso auch „den Stecker ziehen“ ? Die Märkte spielen doch derzeit das gleiche Spiel, wie beim „Crash-Up“ bei den Anleihenmärkten, nur diesmal bei den Aktienmärkten.

        Ist doch ne super Gelegenheit, die „Jahresendrally“ läuft auf vollen Touren…. ;)

        Die paar kleinen „Problemchen“, wen interessiert das ? Achtet bitte auf den YEN und den CHF !

        • Avatar

          Marko

          24. Oktober 2017 16:28 at 16:28

          Beim USD/YEN : Abwärtstrend klar gebrochen, die standen im Jahr 2016 bei 100 (!)

          Beim EUR/YEN : Abwärtstrend noch nicht gebrochen, liegt auch daran, dass der EUR damals ziemlich „stark“ war, ich rede von „Lehman-Zeiten“ (10 Jahres-Chart)…
          Im 5 Jahres-Chart : klar gebrochen

          USD/CHF : Abwärtstrend klar gebrochen (im 5 Jahres-Chart), da die gleiche „Korrelation“ zum EUR…

          Und bitte auf Gold, Silber, BUFU schaun, „die“ meinen es offenbar ernst… ;D :)

          So einen schönen Crack-Up Crash, das wäre das Salz in der Suppe…

          Schaun mer mal… wie der Franz sagt….

          • Avatar

            Marko

            24. Oktober 2017 16:52 at 16:52

            Und die springen aus dem EUR/CHF heraus :D

            deshalb : bewertet den Markt immer als „Einheit“, deshalb bringen in so einem Markt irgendwelche „Fahnenstangen“, Fibos usw nicht gerade viel, und auch keine „Marketsentiments“…

            Der Markt sucht sein „Gleichgewicht“, das Gleichgewicht ist dann gefunden, wenn der Aktienmarkt sich dem Niveau des Anleihenmarkts angleicht, oder aber eben anders herum…

            Deshalb : Shorten,wenn Ihr wollt, ja.

            Aber nicht mit großen Positionen, jedenfalls derzeit nicht.
            Manche Trader wollen ja ihre Verluste möglichst schnell ausgleichen usw…

  4. Avatar

    Marko

    24. Oktober 2017 14:11 at 14:11

    „und kaum ist es geschrieben macht sich der DOW auf zu neuen ATHs.“
    Wollte ich auch schon schreiben. :D

    Die drehen langsam durch, bemerkenswert ist die Stärke des DOW, einfach nur VOW !

    Und von den Japanern brauchen wir gar nicht zu reden, das ist keine Fahnenstange, das ist eine Rakete.

    der Schlüssel seit Ihr, liebe Bären, Ihr musst resignieren, dann fällt der Kram, auch wenn`s wohl nur ne Korrektur wird.

    Gestern war auffällig, dass die Perpherie (die suüdeuropäischen Problemkinder) gekauft wurde , na gut bis auf Spanien… Die wollten mich gestern nicht auf Shoppingtour in Griechenland gehen lassen…. Na ja, was solls…

  5. Avatar

    PK

    24. Oktober 2017 14:44 at 14:44

    man sollte vielleicht warten bis Jerome Powell ernennt wird (kann sich nur noch um Tage handeln) und in diesen Euphoriespike hinein einen Short versuchen, wenn man es unbedingt riskieren will.
    Jedenfalls wäre das ein Trade mit einem in meinen Augen recht guten Chance/Risiko.

  6. Avatar

    m.d

    24. Oktober 2017 14:48 at 14:48

    am liebsten würde ich gerne mal fluchen. mensch der mist müsste doch mal fallen.

    • Avatar

      Columbo

      24. Oktober 2017 15:56 at 15:56

      @m.d., laß es weiter so richtig steigen, dann kracht es nachher um so lauter. In diesen Höhen kann man nur mehr mit künstlicher Intelligenz…ähhh…künstlichen Sauerstoff überleben.

  7. Avatar

    gerd

    24. Oktober 2017 15:00 at 15:00

    Ist doch die Frage, sind die 5000 DOW-Zugewinnpunkte einer Trump-Ralley geschuldet?
    Glaube ich zwar nicht, aber wenn JA – dann steigt es unaufhaltsam weiter bis zum Ende seiner Amtszeit.

    Keine Bange, das sollte sowas wie ein böser Scherz sein.

    • Avatar

      madsoul

      24. Oktober 2017 15:21 at 15:21

      Nur der dax der steht ganz dumm, müde in der Ecke rum !

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Aktuell: Lufthansa veröffentlicht Maßnahmen für weiteren Kahlschlag

Claudio Kummerfeld

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am

Der Lufthansa A380 wird wohl nicht mehr fliegen

Die Lufthansa hatte bereits Maßnahmen zum Kahlschlag angekündigt. Aber es ist wie es ist. Die Fluggastzahlen erholen sich nicht V-förmig wie (auf den ersten Blick) die Gesamtkonjunktur. Weltweit gibt es ständig neue Corona-Restriktionen und viele Unklarheiten. Und offenkundig haben zu viele potenzielle Flugreisende wohl einfach keine Lust auf diese ganze Unsicherheit und dazu noch auf stundenlanges Maskentragen an Flughäfen und im Flugzeug. Jetzt hat die Lufthansa vor wenigen Minuten die nächsten Maßnahmen zum Kahlschlag verkündet. Weiter Runter-Schrumpfen, um nicht in den Kosten zu versinken, so könnte man es ausdrücken. Hier drucken wir die wichtigsten Infos von der Lufthansa im Wortlaut ab. Die Headline-Aussagen:

– Erholung des Luftverkehrs deutlich langsamer als noch im Sommer erwartet
– Tiefere Einschnitte bei Flottengröße und für Personal
– Langfristig geparkte sowie zur Ausflottung vorgesehene Flugzeuge werden im dritten Quartal mit bis zu 1,1 Mrd. EUR wertberichtigt
– Operative Mittelabflüsse sollen um 100 Mio. EUR pro Monat reduziert werden

Details:

Der Kapazitätsausblick für die Passagierairlines wird deutlich nach unten korrigiert; die bisherige Annahme, im vierten Quartal des Jahres ein durchschnittliches Produktionsniveau von 50 Prozent des Vorjahreswertes zu erreichen, erscheint nicht mehr realistisch. Bei Fortsetzung des aktuellen Trends werden die angebotenen Sitzkilometer im Vorjahres-vergleich voraussichtlich nur noch in einer Spanne zwischen 20 und 30 Prozent liegen.

Die mittelfristige Flottenplanung wird angepasst und sieht aktuell ab Mitte des Jahrzehnts eine dauerhafte, konzernweite Kapazitätsreduktion von 150 Flugzeugen vor .

In Ergänzung der bereits kommunizierten Flottenentscheidungen wurde folgendes beschlossen: Nachdem bereits im Frühjahr sechs Airbus A380 endgültig außer Dienst gestellt worden sind, werden die verbleibenden acht Flugzeuge vom Typ A380 sowie zehn Flugzeuge vom Typ A340-600, die bislang noch für den Flugdienst vorgesehen waren, in einen sogenannten Langzeitparkmodus (long-term storage) überführt und aus der Planung genommen.

Aus den vorgenannten Flottenentscheidungen werden sich weitere Wertberichtigungen in einer Größenordnung von bis zu 1,1 Mrd. EUR ergeben. Der Betrag soll noch im dritten Quartal des laufenden Jahres verbucht werden.

Der bisher avisierte rechnerische Personalüberhang von 22.000 Vollzeitstellen erhöht sich in Folge der Entscheidungen für das dritte Paket des Restrukturierungsprogramms. Die Anpassung der dauerhaften Personalstärke in den Flugbetrieben wird an die weitere Marktentwicklung angepasst.

Die überarbeitete Finanzplanung sieht trotz des eingetrübten Ausblicks vor, die Mittelabflüsse durch striktes Kostenmanagement weiter zu senken. Der Liquiditätsabfluss soll von aktuell rund 500 Mio. EUR pro Monat auf durchschnittlich 400 Mio. EUR pro Monat im Winter 2020/21 gesenkt werden. Das kommunizierte Konzernziel, im Jahresverlauf 2021 wieder operativ positive Mittelzuflüsse zu erwirtschaften, wird bekräftigt.

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Markus Koch vor dem Handelsstart in New York – Abverkauf bei Tech geht weiter

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Der Abverkauf bei Tech geht weiter, und der Value-Bereich profitiert.

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Deutsche Bank: Übernahme durch UBS? Geldwäsche in Russland? Aktie dick im Minus

Claudio Kummerfeld

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am

Deutsche Bank Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank könnte heute mit einem kräftigen Plus in den Handel gehen. Würde man meinen, wenn man die Nachricht betrachtet, dass die große Schweizer UBS womöglich die Deutsche Bank kaufen will. So zumindest sagte es am Samstag die Schweizer „Sonntagszeitung“. Aber beim zweiten Blick weiß man: Die UBS wollte ja auch mit der Credit Suisse fusionieren – diese Idee sll offenbar schon gescheitert sein. Und auch die Commerzbank wie die Lloyds Banking Group sollen für die UBS interessante Kaufkandidaten sein. Also ist dies doch eher eine ziemlich unklare Lage. Außerdem wären die Hürden, die größte Bank Deutschlands kaufen zu können, wohl ziemlich groß. Aber dennoch, die Deutsche Bank-Aktie könnte heute aufgrund dieser Meldung gut im Plus eröffnen.

Deutsche Bank mit neuem Geldwäsche-Horror in Moskau?

Aber sie geht mit minus 3,6 Prozent in den Handel. Denn gestern gab es neue konkrete Berichte zu möglichen Geldwäsche-Vorgängen in Russland. Konkrete Auswertungen (hier die Details) sollen zeigen, dass die Deutsche Bank-Filiale in Moskau wohl eine Art Wild-West-Filiale gewesen sein soll, und dass trotz Aufsehern in Sachen Geldwäsche wohl kaum Kontrolle stattfand. Man wollte wohl nicht hinsehen und ließ viel womöglich mehr zweifelhafte Transaktionen zu als bislang bekannt. Pikant dabei ist, dass im betreffenden Zeitraum auch der heutige Deutsche Bank-Chef Sewing als Chef der Revision für die Kontrolle zuständig war, aber dass trotz Prüfungen sogenannte Mirror Trades nicht entdeckt wurden. Dabei wurden für Kunden Aktien in Rubel gekauft, und danach gleich wieder in US-Dollar verkauft.

Drohen der Deutschen Bank nach diesen neuen Enthüllungen weitere Geldstrafen? Fängt auch der Stuhl vom angeblich so sauberen Herrn Sewing an zu wackeln? Auf jeden Fall könnte der geneigte Börsianer das Grausen kriegen, dass diese jahrelange Horror-Show mit nicht enden wollenden Geldstrafen, Verfahren und Prüfungen weiter geht. Die Deutsche Bank-Aktie jedenfalls, die notiert heute wie gesagt mit mit minus 3,6 Prozent bei 7,41 Euro. Die Deutsche Bank hat dazu folgendes Statement veröffentlicht. Zitat:

„Die Bekämpfung von Finanzkriminalität, Geldwäsche und Kapitalflucht hat für die Ermittlungsbehörden und Finanzinstitute gleichermaßen Priorität. Die weltweit führenden Finanzinstitute, einschließlich der Deutschen Bank, haben Milliarden von Dollar investiert, um die Behörden bei diesen Bemühungen effektiver zu unterstützen. Dies führt natürlich zu einer höheren Zahl von Feststellungen.

Wir bei der Deutschen Bank haben in den letzten Jahren massiv in die Verbesserung der Kontrollen investiert, und wir konzentrieren uns mit Nachdruck darauf, unseren Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen nachzukommen. Dazu gehört auch, dass wir Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu minimieren, und Beziehungen zu Kunden oder Korrespondenzbanken beenden, wenn dies angezeigt ist.

Das ICIJ hat über eine Reihe historischer Themen berichtet. Soweit sie sich auf die Deutsche Bank beziehen, sind sie den Aufsichtsbehörden bekannt. Die Themen wurden bereits untersucht und führten zu Einigungen mit den Behörden, in denen die Zusammenarbeit und die Mängelbeseitigung der Bank öffentlich anerkannt wurden. Wo nötig und angemessen, haben wir Konsequenzen gezogen. Soweit die vom ICIJ verwendeten Informationen aus Verdachtsmeldungen (sogenannten SARs) stammen, wurden diese Informationen von einer Bank gemäß der gesetzlichen Regelung aktiv identifiziert und den Behörden mitgeteilt. SARs enthalten Warnungen vor möglichen Probleme, können aber nicht mit einer Tatsachenbehauptung gleichgesetzt werden.“

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