Anleihen

Anzeichen von Panik bei Staatsanleihen Südeuropas

Von BondWatcher

Die Staatsanleihe-Märkte der Euro-Peripherie zeigen angesichts der immer dramatischeren Situation um Griechenland Anzeichen von Panik. So stieg die Rendite für die 10-jährige spanische Staatanleihe erstmals seit August 2014 wieder über die Marke von 2,5% – das Tageshoch lag bei 2,534%, was einen relativen Anstieg der Rendite im Vergleich zum Vortag von 5% bedeutet.

Die Renditen für die 10-jährige Staatsanleihe Italiens steigt heute in der Spitze auf 2,454% – der Anstieg zum Vortag fällt damit geringer aus als bei der spanischen 10-jährigen Anleihe. Offenkundig werfen die im November stattfindenden Wahlen in Spanien hier bereits ihre Schatten voraus – man fürchtet mit einem wahlsieg von Podemos ein ähnliches Szenario wie in Griechenland mit der Syriza-Regierung. Weniger stark auch als bei sapnischen Anleihen der Anstieg der Rendite der 10-jährigen portugiesischen Anleihe, die in der Spitze auf 3,395% steigt.

Während Anleihen der Euro-Peripherie abverkauft werden, zieht die deutsche Bundesanleihe als vermeintlich sicherer Hafen Käufer an. Die Rendite für die Bundesanleihe fällt im Tief auf 0,779% und damit relativ zum Vortag um knapp 6%. Offenkundig beginnen die Investoren wieder Risiken zu differenzieren.



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