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Apple-Aktie unterbietet Tief vom Freitag – auch andere große Techs bauen Verluste vom Freitag aus

Die Apple-Aktie setzt ihre Talfahrt fort, und liegt somit unter ihrem Tief vom Freitag bei 146 Dollar. Jetzt notiert man kurz nach Börsenstart in New York bei 143 Dollar, womit man seit Beginn des…

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FMW-Redaktion

Die Apple-Aktie setzt ihre Talfahrt fort, und liegt somit unter ihrem Tief vom Freitag bei 146 Dollar. Jetzt notiert man kurz nach Börsenstart in New York bei 143 Dollar, womit man seit Beginn des Freitag-Abverkaufs im Tech-Sektor 12 Dollar oder 7,7% verloren hat. Nach dem Mizuho-Downgrade und der Senkung des Kursziels legt heute Citi nach. Man senke seine Erwartungen für die iPhone-Verkaufszahlen für September, wie auch für den Gesamtumsatz und die Gewinne. Die Erwartung für den 2017-Gewinn pro Aktie senkt man von 9 Dollar auf 8,55 Dollar.

Der Volatilitäts-Index der CBOE für den Nasdaq ist aktuell so hoch wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr. In Relation zum Volatilitäts-Index auf den S&P 500 liegt er derzeit so hoch wie nach dem Ende der Dotcom-Blase der Jahrtausendwende. Der folgende Chart zeigt die Apple-Aktie seit Donnerstag Nachmittag im direkten Vergleich zu Facebook und Alphabet (Google). Alle laufen aktuell im Gleichschritt gen Süden, derzeit unter den Intraday-Tiefstständen vom Freitag Abend.

Ein Sonderfall ist die Amazon-Aktie. Wir hatten heute schon darüber berichtet. Hier gab es einen drei Sekunden langen Flash Crash Freitag Abend um 20:50 Uhr deutscher Zeit, der die Aktie um 33 Dollar runterzog. Nach diesen drei Sekunden war es schon vorbei, und der Kurs lag sofort wieder bei 960 Dollar, und erholte sich über 970 Dollar. So ging man Freitag Abend mit 978 Dollar aus dem Handel – heute aber geht es wieder bergab, und man befindet sich vom Kurs her im Flash Crash-Niveau zwischen 960 und 927 Dollar, nämlich bei 949 Dollar. Das ist charttechnisch bedenklich. Aber gut, die Aktie ist ja vorher monatelang glänzend gelaufen.

Jetzt kommt es drauf an. Nur ein kleiner Abverkauf bei den Tech-Riesen für ein, zwei, drei Tage zum „Durchschnaufen“, oder der Anfang vom großen Knall?


Die Amazon-Aktie seit Donnerstag Abend.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Michael

    13. Juni 2017 01:29 at 01:29

    Apple ist immer noch lächerlich hoch bewertet, das GAP von 120 auf 127 von Anfang Februar ist noch nicht geschlossen und irgendwie begründet. Rote langsame iPhones sind nicht besser als schwarze oder weiße Schnarchmaschinen zu einem Marktpreis von 700 bis 800 EUR.
    Notebooks für über 2000,- EUR mit einem Betriebssystem, das mehr Fehler und Kosten als Produktivität verursacht, sind auch nicht der Hit.
    Ebenso wenig Desktop-Computer auf dem Stand von 2012 für 4000,- EUR ohne Monitor.

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    madsoul

    13. Juni 2017 07:42 at 07:42

    Faktisch richtig, aber wenn die Herde mal losläuft, geht das ohne Verstand ( die haben doch sooviel Cash und der Buffet hat sie auch, und jetzt kommt man da auch nochmal günstig rein nach der Korrektur. Und alle sagen doch immer Korrektur ist gut für neue Höchstkurse)

    Und so muss der Bär entscheiden: Hat er recht und macht keinen Cash, oder steigt er heute für ein und reitet mal mit, um schnell wieder raus zu sein.

    Ist doch heute eh die Frage:
    Kommt der Algo rebound und der Nas100 geht wieder auf Kurs und macht heute Strecke bis auf 5800-5850, denn da müssen doch die 6000 auch noch sein, auch wenn der wahre Wert eher bei 3500-4000 liegt, oder hält man einfach still?

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Heiko Thieme und der Tiefpunkt im Dax bei 8.250 Punkten

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Das Coronavirus schüttelt die Börsen durcheinander - Dax Tief bei 8.250?

Über 10 Millionen Amerikaner haben sich binnen 2 Wochen arbeitslos gemeldet! Das ist eine extrem schnelle Entwicklung, die gestern sogar die schlimmsten Analystenerwartungen übertroffen hat. Manuel Koch hat im folgenden Video auch mit Marcel Fratzscher vom DIW gesprochen. Man müsse ehrlich sagen, dass die Wirtschaftsforscher Szenarien vorrechnen und keine verlässlichen Prognosen abgeben könnten, so Fratzscher. Drei Varianten für den Verlauf der aktuelle Krise gäbe es.

Auch interviewt Manuel Koch im Video den als gnadenlosen Optimisten bekannten Börsianer Heike Thieme. 8.250 Punkte sei der Tiefpunkt im Dax in diesem Crash, so Thieme. Beim Dow läge das Tief bei 18.200 Punkten. Gehe man nach dem Buchwert, dann sei der Dax jetzt sehr preiswert. Setze nicht Mitte des Jahres ein Erholungstrend ein, dann müsse man umdenken – so lässt Heiko Thieme sich also noch eine Option offen, falls es doch noch tiefere Tiefs gibt? Denn, so sagt er auch, dies sei derzeit eine völlig neue und unbekannte Phase in der Börsenwelt.

Manuel Koch bespricht im Video auch zwei konkrete Tradingideen. Es sind die Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie. So wird die Aktie von Adidas zum Kauf empfohlen mit dem Instrument einer Stop Buy Order. Ebenso ist man für Gold optimistisch. Auch hier wird ein Kauf mit einer Stop Buy Order angeraten.

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Aktien in der Krise bewerten – die fünf Grundsätze eines Profis

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Aktien jetzt kaufen? Welche Bewertungskriterien sind wichtig?

Sollte man jetzt vermehrt Aktien kaufen? Und woran erkennt man, ob die Aktien, die man bereits besitzt, die Krise überleben werden? Vermögensverwalter Philipp Vorndran von „Flossbach von Storch“ hat sich dazu aktuell bei Mission Money geäußert, was man im folgenden Video sehen kann. Wer ein paar Minuten Zeit sparen möchte, kann das Video auch gerne erst ab Minute 7 anschauen. Bei Flossbach von Storch habe man bezüglich der Coronakrise angefangen in seinen Portfolios zu reagieren, als die Lage in Italien begann ernst zu werden.

Bei Aktien-Anlagen verfahre man intern hauptsächlich nach dem gesundem Menschenverstand, so Philipp Vorndran – so wie man das ja auch mit seinem privatem Geld mache. Aber bei großen Institutionellen, wenn Regulatoren Verlustbegrenzungen vorschreiben – dort müsse man dann in die fallenden Märkte hinein verkaufen. Prozyklischer Automatismus sei das, was man scharf kritisiere. Dies sei ein absolut ungeeignetes Instrument. Aber wenn es einigen Kunden so vorgeschrieben sei, dann könne man es in diesen Fällen nicht ändern.

Nach dem Platzen der New Economy-Blase habe man sich bei Flossbach von Storch überlegt, wie man zukünftig sicherstellen könne, dass die Kunden in einem Crash nicht Haus und Hof verlieren. Damals habe man fünf Grundsätze erarbeitet, die nun in jedem Kundenportfolio umgesetzt werden müssen. Diese Grundsätze seien:

Qualität
Divsersifikation
Beziehung zwischen Qualität und Wert
Solvenz
Flexibilität

Kriterien wie KGV und Dividendenrendite seien bei der Bewertung von Aktien in der augenblicklichen Lage völliger Quatsch. Und ja, so möchten wir anmerken: Alle alten Daten und alle bisherigen Prognosen, welche sich in Daten wie einem erwarteten KGV niederschlagen, sind durch die Coronakrise völlig wertlos! Niemand hat laut Philipp Vorndran derzeit eine Ahnung, wie stark die Unternehmensgewinne in 2020 beeinträchtigt werden. Und die aktuelle Lage in den Kursen? Bevor man neue Hochs sehe, könnten die jüngsten Tiefs noch mal getestet werden. (noch zu viel Optimismus vorhanden, siehe hier)

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Carnival: Pleite-Kandidat für Short-Position! – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktienkurse der Kreuzfahrtanbieter Carnival und Royal Caribbean Cruises sind in den vergangenen Wochen bereits weit überdurchschnittlich stark gefallen. Und doch gibt es hier noch gehöriges Abwärtspotenzial. Denn die Insolvenz beider Unternehmen liegt in dieser Krise auf der Hand, während gleichzeitig der staatliche Wille zur Rettung der Unternehmen so niedrig sein dürfte wie bei kaum einer anderen Branche.

Wer sollte einem Steuerflüchtling Staatshilfen gewähren?

Wird den Unternehmen kein frisches Kapital zugeführt, sind sie in wenigen Monaten pleite. Die Umsätze betragen derzeit weitgehend 0. Gleichzeitig müssen Kunden bezahlte Reisen erstattet werden, was Geld aus den Unternehmen zieht. Der Ruf dürfte auf Jahre hinaus beschädigt sein. Selbst wenn Quarantänen in wenigen Monaten aufgehoben werden, ist schwer vorstellbar, dass die Umsätze in den kommenden Jahren wieder Vorkrisenniveau erreichen. Viele Menschen werden schlichtweg Angst haben, an Bord zu erkranken und dann nicht mehr von Bord gelassen zu werden.

Den Zugang zu staatlichen Rettungsmaßnahmen haben sich die Unternehmen selbst verbaut. Sie haben sich ganz bewusst dafür entschieden, ihre Unternehmenssitze in Steueroasen zu verlegen. Carnival sitzt in Panama, Royal Caribbean Cruises (RCC) in Liberia, einem der ärmsten Länder der Erde, das offensichtlich gar keine Steuern erhebt. Die Schiffe sind ebenso in Steueroasen registriert. So kommt es, dass Carnival im Jahr 2019 nur wenig mehr als 2% Steuern auf die Unternehmensgewinne bezahlte. Bei RCC taucht der Posten „Steuern“ in der Einkommensrechnung nicht einmal auf. Der Nettogewinn entspricht dem Gewinn aus dem operativen Geschäft abzüglich Zinsausgaben und zuzüglich Investmentgewinnen. Die Steuerquote ist somit 0,0%.

Weiterhin gelten Kreuzfahrtanbieter als notorisch umweltschädlich, da die meisten Schiffe nicht nur mit dem dreckigsten erhältlichen Kraftstoff fahren, sondern auch noch am Markt verfü

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Mit Börsianer-Grüßen,
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