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Apple Analyse: Konzern attackiert Netflix und Co

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Der Lifestylekonzern Apple hat am Montag endlich die Katze aus dem Sackgelassen und die Spekulationen um einen eignen Streamingdienst beendet. Damit wird er Hardwarekonzern zunehmend zum Dienstleister und attackiert ab Herbst etablierte Online-Streamer. In einer ersten Reaktion gab das Wertpapier am Montag jedoch nach. Unklar ist noch der Preis für die Dienste, zum Streamingangebot soll das Ganze noch durch erweiterte Spiele- und Nachrichtenangebote ergänzt werden. Zu dem seit Kurzem in Deutschland verfügbaren Bezahldienst Apple Pay wird das Angebot um eine Kreditkarte ergänzt.

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Technisch befindet sich der Wert seit einigen Tagen in einer kurzzeitigen Korrektur zurück auf das markante Unterstützungsniveau von 180,10 US-Dollar. Bis zu dieser Marke könnte es in dieser Woche noch abwärts gehen, ehe Käufer wieder zugriefen und für eine nachhaltige Stabilisierung sorgen. Rückläufige Kursnotierungen würde sich demnach sehr gut für einen sukzessiven Long-Einstieg mit einem Ziel von frischen Jahreshochs eigenen.

Long-Chance bei Apple

Die technische Auswertung impliziert im Wertpapier von Apple vorerst eine Korrekturfortsetzung. Abgaben bis auf das markante Unterstützungsniveau von grob 180,10 US-Dollar sollten zwingend eingeplant werden, ehe die Aktie wieder zur Oberseite abdreht. Genau dieses Niveau würde sich anschließend für einen Long-Einstieg eignen, sofern es gelingt, in diesem Bereich eine nachhaltige Stabilisierung zu vollziehen. Als erster Zielbereich kann das Niveau der Jahreshochs bei 197,69 US-Dollar ausgemacht werden. Gelingt ein Ausbruch darüber, könnte das Apple-Papier in Richtung 213,00 US-Dollar weiter aufwärts tendieren. Bleibt eine Stabilisierung um 180,10 US-Dollar jedoch aus und die Aktie fällte unter 176,15 US-Dollar zurück, kann lediglich eine Fortsetzung der Korrektur auf 158,50 US-Dollar abgeleitet werden. Tiefer als der langfristige Aufwärtstrend um 149,00 US-Dollar sollte es nach Möglichkeit jedoch nicht mehr gehen, weil sonst ein größeres Verkaufssignal drohen würde und auf Monate fallende Notierungen bedeuten könnte.

Einstieg per Buy-Limit-Order : 180,10 US-Dollar
Kursziel : 197,69 / 213,00 US-Dollar
Stop : < 175,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 5,10 US-Dollar
Zeithorizont : 1 – 3 Monate

Apple




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Daimler mit Gewinnwarnung!

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Daimler hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Dabei geht es um Rückstellungen für eventuelle Folgekosten rund um das Thema „Diesel“. Hört das Thema denn nie auf? Vorbörslich notiert die Aktie mit -3,6%. Hier das Unternehmen im Wortlaut:

– Erhöhung der Rückstellungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen bei Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag wird das Ergebnis von Daimler im zweiten Quartal 2019 beeinflussen und im Konzern-EBIT berücksichtigt werden.

– Ausblick auf das Konzern-EBIT 2019 jetzt in der Größenordnung des Vorjahres prognostiziert.

– Umsatzrenditeprognose von Mercedes-Benz Vans für das Geschäftsjahr 2019 nun mit minus 2% bis minus 4% prognostiziert.

Die Daimler AG hat heute eine Neueinschätzung der Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans und den Konzern vorgenommen.

Maßgeblich für die Neueinschätzung ist ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge.

EBIT und Umsatzrendite sind auf S. 344/345 des Daimler Geschäftsberichts 2018 definiert.

Daimler - Mercedes Benz
Foto: Tokumeigakarinoaoshima CC BY-SA 4.0

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Aktien

Giovanni Cicivelli: Vorschau auf Forex-Trades und spannende Aktien-News

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Heute habe ich gleich drei Forex-Trades und spannende Aktien-News für euch. An dieser Stelle nur eine kurze Vorschau. Wollt ihr das ausführliche Video sehen, seid aber noch nicht registriert? Dann bitte einfach hier anmelden, es ist kostenlos!

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Slack IPO: 19 Mrd Dollar Börsenwert, 600 Mio Umsatz, Verluste

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Irgendwie erkennt man beim gestern stattgefundenen IPO der Firma Slack Parallelen zu den vorigen IPO´s an der Wall Street. Heißen sie nun Uber, Lyft oder sonst wie. Große Erwartungen, und nicht besonders tolle Relationen von Umsatz und Gewinn zum Börsenwert. Aber es gibt auch Themen bei Slack, die nicht mit Uber und Co übereinstimmen.

Slack legt sehr guten Start hin

War das Uber IPO fast schon ein Desaster, so konnte Slack (Börsenkürzel „WORK“) wenigstens direkt am ersten Tag überzeugen. Mit 26 Dollar in die Emission gegangen, lag der erste Börsenkurs bei 38,50 Dollar. Der Preis stieg bis auf fast 42 Dollar, um dann bei 38,62 Dollar zu schließen. Heute vorbörslich liegt die Slack-Aktie bei 39,85 Dollar. Also erlebt sie einen deutlich besseren Start als die meisten vorigen IPO´s. Das mag auch daran liegen, dass man aus purem Zufall mitten in die gute Börsianer-Laune stolpert, die seit Mittwoch Abend an der Wall Street vorherrscht.


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Umsatzwachstum rückläufig

Die Fed wird bald wohl eine Phase von Zinssenkungen einläuten, und bei den Aktien-Leuten in den Bank-Handelsräumen knallen die Korken (Dow +600 Punkte in drei Tagen). Haben wir es schon erwähnt? Slack hat Stand gestern Abend einen Börsenwert von 19,4 Milliarden Dollar! Und das bei einem Unternehmen, dass selbst prognostiziert hat, dass das Geschäftsjahr 2020 (endet am 31. Januar 2020) einen Umsatz von 590-600 Millionen Dollar bringen wird! Und pro Aktie soll es einen Verlust von 41-44 Cents geben. Aber das Wachstum, ja die Wachstumsstory, die stimmt? Im Geschäftsjahr 2018 lag bei Slack das Umsatzwachstum bei 110%, in 2019 bei 82%, und für 2020 sollen es +49% sein. Tja, irgendwie sinkt das Wachstum, auch wenn es noch ein hohes Niveau ist.

Aber was soll´s. Die Korken knallen, die Kurse steigen. So einfach ist das? Ach, Sekunde. Wir vergaßen. Sie haben noch nie was von Slack gehört? Das Unternehmen ist Betreiber von Tools für interne Bürokommunikation von Unternehmen. Dazu muss man sagen (unsere bescheidene Meinung): Auf dem Gebiet tummeln sich diverse kleine und auch sehr große Anbieter. Ein Alleinstellungsmerkmal für ein einzigartiges, schwer nachahmbares Produkt hat Slack nicht vorzuweisen. Im Gegenteil. Aber wer sind wir, dass wir Ihnen eine Kursparty schlecht reden? Auf eigenes Risiko bitte!

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