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Apple: der Anfang vom Ende in China?

Es sieht nicht gut aus für Apple in China, dem global zweitwichtigsten Markt für die Kalifornier..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es sieht nicht gut aus für Apple in China, dem global zweitwichtigsten Markt für die Kalifornier (25% der Umsätze). Medien berichten, dass Pekings Behörde für geistiges Eigentum den Verkauf von Apples iPhone 6 und iPhone 6 Plus in der Hauptstadt verboten habe. Der Grund: das Design der Geräte ähnele den Smartphones 100C der Firma Shenzhen Baili – und diese Firma habe darauf die Patente. Daraufhin gibt die Apple-Aktie deutlich nach:

Apple17.06.16

Nun meldete der amerikanische Fernsehsender CNBC: stimmt alles nicht, alle Geräte seien in China käuflich. Ausgerechnet CNBC? Dort arbeitet bekanntlich der Moderator Jim Cramer, der schon einmal gelegentlich E-Mails von Tim Cook in seine Show einbaut, die gerade mal so reinlaufen – meist geht es darum, dass die Lage in China für Apple ganz wunderbar sei etc. Die Zahlen, die Apple dann vorlegte und die besonders in China sehr schwach gewesen waren, waren dann seltsamerweise doch nicht so wunderbar.

Und so hat man den Eindruck, dass der Apple-Chef den Finanzsender, und dort speziell den pushenden Börsenclown Jim Kramer als Sprachrohr nutzt, um die lästigen Zweifler übertönen zu können.

Noch ist unklar, wer Recht hat. Aber es würde zu den Ereignissen der letzten Monate und Jahre passen, wenn China Apple weitere Knüppel vor die Beine wirft: nach einer Serie von Rückschlägen etwa konnte Apple letzten Monat nicht verhindern, dass ein kleines chinesisches Unternehmen ebenfalls den Titel „iPhone“ verwenden darf. Peinlich und vor allem ein Anzeichen dafür, dass Pekings Führung nicht sehr viel Wert darauf legt, den heimischen Anbietern das Leben schwer zu machen. Nicht zufällig war daher Apples Umsatz in China 26% gefallen im letzten Quartal.

So oder so: ob Apple nun die iPhone 6-Geräte weiterhin verkaufen darf oder nicht – die Luft wird für Tim Cook in China immer dünner!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Marcus

    17. Juni 2016 17:53 at 17:53

    Sofern das wirklich so stimmen sollte, dürfte Apple ein nicht gerade kleines Problem haben. Andererseits sieht man mal wieder, das die chinesischen Behörden problemlos ausländische Konkurrenz platt machen können.

    Zu Jim Cramer: Das ist für mich einer der an jeder Aktie irgendetwas Gutes findet. Er ist ja unter anderem selbst in Twitter investiert gewesen als der Kurs begann abzustürzen. Wahrscheinlich hält er auch Apple…

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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