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Apple: Gerüchte in China über massive Produktionsrückgänge

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es gibt aktuell Gerüchte über massive Produktionsrückgänge für das iPhone6s in China. Wie z.B. die China Daily berichtet, hat der Apple-Zulieferer Pegatron, der das iPhone6s produziert, in seinem Produktionsstandort in Shanghai mehrere Produktionslinien stillgelegt und einen Einstellungsstopp verhängt. Grund hierfür sei ein dramatischer Rückgang bei den Aufträgen. Die Verkäufe beim iPhone6s seien enttäuschend, so zitiert die Zeitung einen Mitarbeiter der Fabrik in Shanghai.

Pegatron stellte daraufhin klar es handele sich nicht um Auftragsrückgänge, man verlagere lediglich Teile der Produktion innerhalb Chinas an einen anderen Standort, nämlich die Stadt Kunshan. Ob das stimmt, kann man ad hoc nicht klären, aber Pegatron hat wohl grundsätzlich mit dem Problem zu kämpfen, dass man im Rahmen seiner Expansion als relativ neuer Apple-Zulieferer zu schnell die Produktionskapazitäten und die Anzahl der Mitarbeiter raufschraubte, und wohl auch zu optimistisch für das Wachstum beim iPhone6s war.

Ob es wirklich nur ein übles Gerücht ist oder eine Tatsache, dass in China deutlich weniger iPhones nachgefragt werden, das sehen wir letztlich erst im Januar, wenn Apple seine Zahlen für das aktuelle Quartal präsentiert. Eine neue Äußerung von Apple-Chef Tim Cook gibt es zu dem Thema nicht. Letzte Woche sprühte er zum Thema iPhones in China im Conference Call mit Analysten jedenfalls vor Euphorie. Neue Apple Store-Eröffnungen in China, Wachstum etc. Mehr als eine Stunde vor Markteröffnung in den USA sieht man vorbörslich keinerlei Nervosität bei den Börsianern – die Apple-Aktie plätschert im Augenblick mit -0,4% vor sich hin.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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