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Apple heute Abend mit Special Event – der große Umbau steht an!

Claudio Kummerfeld

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Apple hat das Problem, dass die eigenen Produkte in Relation zur Konkurrenz extrem teuer sind. Der Absatz bei den iPhones stagniert. Dazu kommt, dass die es immer schwieriger wird mit den ständig neuen iPhone-Generationen wirklich weltbewegende Innovationen zu präsentieren im Vergleich zur Konkurrenz. Und wie Deutschland es schon in einigen anderen Branchen erleben musste, so sieht Apple es derzeit auch. Die Asiaten werden immer besser, sind mindestens gleichwertig, und deutlich billiger. Die Luft für Apple wird daher im Kerngeschäft immer dünner, wenn man dauerhaft nur beim iPhone als Umsatzlokomotive bleiben will.

So wie man selbst einst Nokia vom Markt fegte, könnten Huawei und Co nun Apple wegen Untätigkeit genau so vom Markt fegen. Aber offenbar will man in Cupertino nicht auf diesen Tag warten und nicht wie Nokia enden. Die Anzeichen des großen Umbaus sind schon längst sichtbar. Für heute Abend um 18 Uhr deutscher Zeit hat man einen Special Event geplant, wo aller Wahrscheinlichkeit nach die Wende weg vom iPhone verkündet werden soll. Nicht, dass man sein Umsatz-Zugpferd einstampft. Aber eine aktiv betriebene Diversifikation tut Not.

Macs, iMacs und Apple Watch brachten zwar auch schon Umsatz, aber in Relation zum iPhone waren es bislang nur Nebenkriegsschauplätze. Auch iTunes brachte Geld, aber eben nicht den großen Batzen. Bisher war Hardware das große Geschäft. 60% der Erlöse stammten vom iPhone, alle anderen Angebote wie iTunes, Macs, Apple Pay etc teilten sich die restlichen 40%. Aber inzwischen sieht man zum Beispiel bei „Apple Pay“, dass man sich als Technologieanbieter auch in andere Bereiche begibt. Die Losung wird zukünftig wohl lauten: Man bietet ein Universum an Dienstleistungen an. Und im Hintergrund kann man als Kunde auch Hardwareprodukte kaufen, über die ein Teil der Dienstleistungen laufen. Oder, was momentan auch gemutmaßt wird im Vorfeld der Veröffentlichung: Apple könnte so schlau sein seinen Hardware-Nutzern große Rabatte für seine Dienstleistungen einzuräumen. So hält man seine Kunden dauerhaft im Apple-Universum „gefangen“.

Apple mit neuen Angeboten

Heute werden wohl mehrere große Themenblöcke präsentiert. Da wäre ein Streamingdienst als Konkurrenz zu Netflix. Angebote von Viacom, CBS und HBO sollen hier wohl zu sehen sei, aber keine eigenen Inhalte von Netflix. Besitzer von Apple-Geräten könnten womöglich bei Abo-Preisen sparen. Und die zweite neue Produktkategorie wird wohl darin bestehen, dass Apple eine Art Online-Zeitungskiosk anbieten wird. Der Kunde zahlt eine monatliche Flatrate, und kann dafür diverse Zeitungen online lesen. Und ebenso soll es wohl einen Abo-Service für Videospiele geben (ein Riesen-Markt). Und das war es immer noch nicht. Angeblich ist der neue Chef von Goldman Sachs heute Abend in Cupertino zusammen auf der Bühne mit Tim Cook, weil man mit Goldman zusammen vermutlich ein neues gemeines Kreditkartenangebot präsentieren wird.

All diese Dienste haben etwas gemeinsam. Zeitungskiosk, TV Streaming, Apple Pay usw. Man selbst produziert hier nichts, sondern hat wie Amazon oder Facebook nur eine „Plattform“ geschaffen, über welche die Konsumenten Produkte buchen können. Apple als Vermittler kassiert dann an jeder Transaktion mit. Die Marke Apple und die wahrscheinlich einfache Bedienbarkeit/Übersichtlichkeit für die Kunden könnte dem Konzern in der Tat sehr viele monatlich wiederkehrende Einnahmen bescheren. Damit könnte man einen Schritt weiter in die Unabhängigkeit vom iPhone kommen – wie weit und wie schnell man damit unabhängig vom iPhone wird, das ist die große Frage. Aber erstmal abwarten, was heute ab 18 Uhr genau präsentiert wird!

Apple iPhone
iPhone 8 Gold und 8 Plus.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    md

    25. März 2019 14:12 at 14:12

    hi,
    1) kann mir jemand weiterhelfen bei der try (lira). was meint ihr.
    2) kann es sein das gerade wirtschaftlich bezogen eine Re-Globalisierung läuft.
    3) brexit: wie ist es zu veratehen das die engländer bei jeder brexit abstimmung immer noch ein witz auf lager hatten und sehr positiv mit der angelegenheit um den brexit umgehen. mir stellte sich danach wieder die frage: wer ist hier verlierer und wer gewinner ?
    die engländer haben durch die commonwealth verbindung doch einen vorteul meine ich, oder

  2. Avatar

    Columbo

    25. März 2019 14:29 at 14:29

    Apple fegte Nokia vom Markt, weil es etwas komplett Neues anbot. Huawei produziert Android-Smartphones, als Idee nicht gerade umwerfend.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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