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Apple mit Special Event ab 18 Uhr – die wichtigsten Fakten hier LIVE

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ab 18 Uhr präsentiert Apple heute wichtige neue Produkte. Dies werden aller Voraussicht nach ausschließlich Dienstleistungsangebote sein, und keine Hardware! Wir hatten vorhin schon darüber berichtet. Wir berichten in diesem Artikel fortlaufend über die News aus der Präsentation. Aktualisieren Sie bitte diesen Artikel um neue Einträge zu sehen.

Die Präsentation von Tim Cook hat begonnen.

Wie erwartet bringt Apple einen Online-Zeitungskiosk heraus, der „Apple News+“ heißen wird. 300 namhafte Magazine wie das Walls Street Journal, Vanity Fair etc sollen darüber lesbar sein. Der Service wird 9,99 Dollar pro Monat kosten, und Familienangehörige können kostenlos mitlesen über seperate Zugänge. Das Angebot wird es mit 30 Zeitschriften auch in Kanada geben, und später im Jahr auch in Europa – hier aber erstmal nur in UK.

Apple Pay: 10 Milliarden Transaktionen seien bisher darüber abgewickelt worden, so Tim Cook.

Tim Cook präsentiert gerade die „Apple Card“. Eine Kollegin übernimmt. Diese Kreditkarte soll wohl das Einkaufen mit Kreditkarte so einfach und komfortabel machen wie noch nie zuvor. Die KI der Apple Card soll vieles visualisierbarer darstellen als bei bisherigen Kreditkartenfirmen. Zahlt man mit Apple Card bei Apple-Produkten, erhält man 3% Rabatt. Auch bei anderen Einkäufen soll es Rabatte geben. Jede Zahlung bringt 2% Gutschrift aufs Konto. Gebühren soll es nicht geben. Abwicklungspartner werden Goldman Sachs und Mastercard. Auf der Apple Card gibt es keine Unterschrift, keine Karten-Nummer…! Die Sicherheit werde dadurch drastisch erhöht. Im Sommer kommt das Angebot auf den Markt.

App Store: Tim Cook deutet es schon mal an. Gaming ist ein riesiger Markt. Eine Kollegin übernimmt jetzt. „Apple Arcade“ wird ein Abo Service für Gaming werden. Mit diesem einen Abo wird es mehr als 100 Spiele geben, exklusiv nur über Arcade. Und es werde ständig neue Spiele geben. Wie bei den Zeitungen wird es kostenlos extra Zugänge für Drittnutzer aus der Familie geben. Der Service wird ab Herbst in 150 Ländern erhältlich sein. Der Preis wird jetzt noch nicht bekanntgegeben.

Apple TV ist an der Reihe. Die Benutzeroberfläche wird komplett neu gestaltet für einen Streaming Service (wird das der „Netflix Killer“?). Verfügbar sein werden Sender wie HBO, CBS oder Showtime etc. Die Apple TV App wird auch über Smart TV´s laufen, über Samsung, Sony, LG etc. Bisher nur in 10 Ländern, soll das Angebot ab Mai in über 100 Ländern verfügbar sein. Als Nutzer soll man individuell buchen können, was man will (also keine fixen Gesamt-Abo-Pakete?).

„Apple tv+“ wird gerade von Tim Cook vorgestellt. Nach einem quälend langen inhaltsleeren Einspieler steht jetzt Steven Spielberg bei Apple auf der Bühne. Erzählt er endlich mal, worum es bei „Apple tv+“ geht? Neu produzierte Sendungen sollen die Zuschauer in neue Welten entführen usw… so ganz klar ist irgendwie nicht, worum es denn nun gehen soll… nun tritt Jennifer Aniston auf die Bühne. Hat sie konkrete Aussagen zu bieten? Zusammen mit Reese Witherspoon präsentiert sie die neue Serie „The Morning Show“ für das „tv+“-Angebot. Jetzt treten noch weitere Künstler auf und präsentieren ihre neuen exklusiven Formate für „tv+“. Tja, damit greift Apple so richtig frontal Netflix an. Exklusiver Content für Apple-Kunden! Immer noch (19:30 Uhr) stellen eine Reihe von Schauspielern neue Formate für das Apple-Angebot vor. Die ersten Live-Kommentare der US-Tech-Blogging-Community vereinfacht zusammengefasst: Damit kann Apple durchaus Netflix angreifen! Der Preis fehlt noch.

Und jetzt noch Oprah Winfrey auf der Bühne! Sie hat gut 10 Minuten darüber erzählt, wie toll der neue Service ist… (wie viele Millionen Dollar hat sie für diese 10 Minuten bekommen?)

19:48 Uhr: Das war´s, die Präsentation ist zu Ende. Kurz-Fazit: Apple greift frontal an. Kein Wort über neue Hardware-Produkte. Man geht voll rein in die Plattform-Ökonomie. Die Kunden sollen voll ins Apple-Universum integriert und festgehalten werden. Überall will Apple mitverdienen, und das wird dem Konzern wohl auch gelingen. Am Schwierigsten wird wohl der Kampf gegen Netflix, aber da gibt man ja nun Vollgas! Ob man mit diesen Maßnahmen die Abhängigkeit vom iPhone lösen kann? Wohl nicht von heute auf Morgen, aber ein Übergang hin zu diversifizierten Einnahmequellen ist möglich.

Apple Zentrale
Apple residiert seit Kurzem im neu fertiggestellten „Ufo“, dem Apple-Campus. Foto: Daniel L. Lu (user:dllu) CC BY-SA 4.0

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Michael

    25. März 2019 21:17 at 21:17

    Scheint alles für die Märkte nicht der große Brüller zu sein, für mich übrigens auch nicht. Die Kreditkarte hört sich ansatzweise passabel an, zumindest, was Rabatte, Gebühren und Sicherheit angeht. Vorausgesetzt, man vertraut Apple beim Thema Sicherheit und Datenschutz, was ich nicht tue … Das ganze erinnert mich an einen Kaugummiautomaten aus den 70ern, der neben vielen bunten Kau-Kugeln auch meist enttäuschende Plastik-Kugel-Überraschungen ausgespuckt hat.

    Ansonsten schließe ich mich zu 100% @Columbo an, der einen anderen Artikel so treffend kommentiert hat: Apple fegte Nokia vom Markt, weil es etwas komplett Neues anbot: Apple, oder besser gesagt, Steve Jobs, hat damals in 2007 das Smartphone, das Tablet, den All-in-One-Computer und das Touch-Pad erfunden und realisiert. Wofür ich ihm ewig dankbar sein werde, denn meine damals (physikalisch als Papierzertifikate) gekauften Apple-Aktien sind nun etwa 140 Mal soviel wert, wie damals.

    Leider hatte ich zu der Zeit nicht die großen Summen verfügbar, Forrest Gump lässt grüßen.
    http://www.deraktionaer.de/aktie/apple—mit-7-700-dollar-zum-millionaer—reich-mit-forrest-gump-148560.htm
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/apple-aktien-fuer-forrest-gump-11695136.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    Jetzt scheint mir der Zeitpunkt gekommen zu sein, die Papiere abzustoßen. Keine Innovationen, keine technischen Durchbrüche, keine gescheiten Ideen mehr bei Apple seit viel zu vielen Jahren.
    Gaming, TV, Bezahlservices, ernsthaft jetzt?
    Wo bleiben die Kernkompetenzen, die Apple einst so groß gemacht haben? Die genialen Verknüpfer leistungsfähigster Hardware mit präzise darauf abgestimmter Software bis hin zum Betriebssystem?
    Brauchen wir sinnlos überteuerte Hardware mit immer mieseren Software zu Aktienkursen, welche die Leitungsfähigkeit des Unternehmens um ein sinnlos Vielfaches übersteigen und nicht im Ansatz in den Kursen abbilden?

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Coronakrise: Die unheimliche Hausse der Schusswaffen-Hersteller

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Amerikaner kaufen in der Coronakrise Waffen, Deutsche dagegen Toilettenpapier – wie Analysen aus dem Frühjahr gezeigt haben. Kurz vor den US-Wahlen steigt die Unsicherheit in vielerlei Hinsicht – und die Aktienkurse von Waffenherstellern. Waffenkäufe in den USA sind in Zeiten der Coronakrise schon seit längerer Zeit feststellbar –  jetzt aber gesellen sich noch weitere Ursachen dazu. Die Steigerungen bei den Kursen der Waffenfirmen brauchen sich nicht einmal hinter den Tech-Werten zu verstecken. Und wieder einmal könnte ein Regierungswechsel einen Boom auslösen.

Das Recht des Amerikaners zum Waffenbesitz

Wie oft wurde in den USA schon über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert, zumeist im Zusammenhang mit Amokläufen! Stets beruft sich die US-Waffenlobby in Gestalt der NRA – National Rifle Association of America, Nationale Schützen-Vereinigung – auf das verfassungsrechtlich garantierte Recht der Amerikaner zum Waffenbesitz.

Im 2. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten, verabschiedet bereits am 15. Dezember 1791 hieß es:

„Da eine wohlgeordnete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“ Obwohl es immer wieder Versuche gibt dieses uralte „Grundrecht“ abzuändern, unterstützen insbesondere die Republikaner mit ihrem Präsidenten Donald Trump die Interessen der NRA. Da ein Regierungswechsel zu den Demokraten sehr wahrscheinlich geworden ist, haben die Aktien von Waffenherstellern einen weiteren Aufwind bekommen – man erwartet Hamsterkäufe im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden.

Die Hausse der Revolveraktien im Jahr der Coronakrise – oder Amerikaner kaufen Waffen, Deutsche Toilettenpapier

So lautete eine etwas scherzhaft gemeinte Feststellung zu Zeiten des Lockdowns im April. Betrachtet man sich aber die Entwicklung der Aktien von Pistolen-, Revolver-, und Gewehrherstellern in den letzten neun Monaten, so erkennt man, dass dies kein billiger Kalauer gewesen ist. Im Übrigen waren die Regale mit dem Toillettenutensil eine Zeitlang wirklich Mangelware in Deutschland.

Die Performance:

Konnte der große S&P 500 in diesem Jahr bisher um sieben Prozent zulegen, so ging es mit den Aktien der weltbekannten Waffenfirma Smith&Wesson um 135 Prozent nach oben, die weniger bekannte Firma Sturm Ruger aus Southport (Connecticut) bringt es immerhin auf 51 Prozent. Allein im Monat Oktober ging es bereits um 8 beziehungsweise 9,5 Prozent nach oben.

Waren es im Spätwinter Sorgen der Amerikaner vor Plünderungen infolge der Coronakrise, später die Angst vor Unruhen im Lande wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd, so fürchtet man sich jetzt vor einem möglichen Chaos nach dem 3. November, sollte es keinen eindeutigen Sieger geben. Zusätzlich sorgen sich die Waffennarren vor härteren Regelungen, insbesondere von Schnellfeuerwaffen, die für die Demokraten ein echtes Übel darstellen. In Deutschland würde manche Waffengattung unter die Regelungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes (KrWaffKontrG ) fallen. Die Chefs der Waffen-Firmen in den USA hingegen freuen sich über die Nachfrage, man komme mit den Auslieferungen kaum hinterher.

Absonderliche Entwicklungen unter den Reps und Dems

Die eindeutige Positionierung von Demokraten und Republikanern haben in der Vergangenheit zu seltsamen Entwicklungen der Aktienkurse von Waffenfirmen geführt. Unter den acht Jahren von Präsident Barrack Obama stiegen die Aktien von Sturm Ruger um etwa 900 Prozent, weil der Demokrat zwar immer für schärfere Waffengesetze eintrat, dieses im Kongress aber nicht durchsetzen konnte. Unter Donald Trump stieg die Aktie dieser Firma nur um mickrige 16 Prozent, weil sich die NRA der Unterstützung des Präsidenten sicher sein konnte. Jetzt könnte Joe Biden aufgrund der Coronakrise ins Weiße Haus zurückkehren, um die Ideen von Barack Obama in die Tat umzusetzen.

Wozu brauchen die Amerikaner so viele Waffen?

Diese Frage kommt einem sofort in den Sinn, wenn man sich die Statistiken über den Waffenbesitz in den USA betrachtet – eine „kleine“ Privatarmee. 43 Prozent aller Amerikaner leben in einem Haushalt mit mindestens einer Schusswaffe. Es gibt in den USA 300 Millionen Waffen, Pistolen und halbautomatische Sturmgewehre.

Fazit

Es ist für uns Europäer schon eine schauerliche Vorstellung: Dass es in fast jedem zweiten Haushalt Schusswaffen gibt, dass Millionen von Amerikanern selbst im Handschuhfach ihres Wagens eine Waffe mitführen. Gerade in der jetzigen Situation eines gespaltenen Landes, in dem sich bestimmte Gruppierungen im Lande unversöhnlich und fanatisch gegenüberstehen, bei einem Präsidenten, der vieles gewähren lässt, um es höflich auszudrücken. Dazu die Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen Folgen: Gestiegene Waffenkäufe und gestiegene Aktienkurse bei Smith&Wesson und Co, ob das nicht der gefährlichste Teil der Aktienhausse in den USA ist?

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