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Apple mit Special Event ab 18 Uhr – die wichtigsten Fakten hier LIVE

Ab 18 Uhr präsentiert Apple heute wichtige neue Produkte. Dies werden aller Voraussicht nach ausschließlich Dienstleistungsangebote sein, und keine Hardware! Wir hatten vorhin schon darüber berichtet. Wir berichten in diesem Artikel fortlaufend über die News aus der Präsentation. Aktualisieren Sie bitte diesen Artikel um neue Einträge zu sehen.

Die Präsentation von Tim Cook hat begonnen.

Wie erwartet bringt Apple einen Online-Zeitungskiosk heraus, der „Apple News+“ heißen wird. 300 namhafte Magazine wie das Walls Street Journal, Vanity Fair etc sollen darüber lesbar sein. Der Service wird 9,99 Dollar pro Monat kosten, und Familienangehörige können kostenlos mitlesen über seperate Zugänge. Das Angebot wird es mit 30 Zeitschriften auch in Kanada geben, und später im Jahr auch in Europa – hier aber erstmal nur in UK.

Apple Pay: 10 Milliarden Transaktionen seien bisher darüber abgewickelt worden, so Tim Cook.

Tim Cook präsentiert gerade die „Apple Card“. Eine Kollegin übernimmt. Diese Kreditkarte soll wohl das Einkaufen mit Kreditkarte so einfach und komfortabel machen wie noch nie zuvor. Die KI der Apple Card soll vieles visualisierbarer darstellen als bei bisherigen Kreditkartenfirmen. Zahlt man mit Apple Card bei Apple-Produkten, erhält man 3% Rabatt. Auch bei anderen Einkäufen soll es Rabatte geben. Jede Zahlung bringt 2% Gutschrift aufs Konto. Gebühren soll es nicht geben. Abwicklungspartner werden Goldman Sachs und Mastercard. Auf der Apple Card gibt es keine Unterschrift, keine Karten-Nummer…! Die Sicherheit werde dadurch drastisch erhöht. Im Sommer kommt das Angebot auf den Markt.

App Store: Tim Cook deutet es schon mal an. Gaming ist ein riesiger Markt. Eine Kollegin übernimmt jetzt. „Apple Arcade“ wird ein Abo Service für Gaming werden. Mit diesem einen Abo wird es mehr als 100 Spiele geben, exklusiv nur über Arcade. Und es werde ständig neue Spiele geben. Wie bei den Zeitungen wird es kostenlos extra Zugänge für Drittnutzer aus der Familie geben. Der Service wird ab Herbst in 150 Ländern erhältlich sein. Der Preis wird jetzt noch nicht bekanntgegeben.

Apple TV ist an der Reihe. Die Benutzeroberfläche wird komplett neu gestaltet für einen Streaming Service (wird das der „Netflix Killer“?). Verfügbar sein werden Sender wie HBO, CBS oder Showtime etc. Die Apple TV App wird auch über Smart TV´s laufen, über Samsung, Sony, LG etc. Bisher nur in 10 Ländern, soll das Angebot ab Mai in über 100 Ländern verfügbar sein. Als Nutzer soll man individuell buchen können, was man will (also keine fixen Gesamt-Abo-Pakete?).

„Apple tv+“ wird gerade von Tim Cook vorgestellt. Nach einem quälend langen inhaltsleeren Einspieler steht jetzt Steven Spielberg bei Apple auf der Bühne. Erzählt er endlich mal, worum es bei „Apple tv+“ geht? Neu produzierte Sendungen sollen die Zuschauer in neue Welten entführen usw… so ganz klar ist irgendwie nicht, worum es denn nun gehen soll… nun tritt Jennifer Aniston auf die Bühne. Hat sie konkrete Aussagen zu bieten? Zusammen mit Reese Witherspoon präsentiert sie die neue Serie „The Morning Show“ für das „tv+“-Angebot. Jetzt treten noch weitere Künstler auf und präsentieren ihre neuen exklusiven Formate für „tv+“. Tja, damit greift Apple so richtig frontal Netflix an. Exklusiver Content für Apple-Kunden! Immer noch (19:30 Uhr) stellen eine Reihe von Schauspielern neue Formate für das Apple-Angebot vor. Die ersten Live-Kommentare der US-Tech-Blogging-Community vereinfacht zusammengefasst: Damit kann Apple durchaus Netflix angreifen! Der Preis fehlt noch.

Und jetzt noch Oprah Winfrey auf der Bühne! Sie hat gut 10 Minuten darüber erzählt, wie toll der neue Service ist… (wie viele Millionen Dollar hat sie für diese 10 Minuten bekommen?)

19:48 Uhr: Das war´s, die Präsentation ist zu Ende. Kurz-Fazit: Apple greift frontal an. Kein Wort über neue Hardware-Produkte. Man geht voll rein in die Plattform-Ökonomie. Die Kunden sollen voll ins Apple-Universum integriert und festgehalten werden. Überall will Apple mitverdienen, und das wird dem Konzern wohl auch gelingen. Am Schwierigsten wird wohl der Kampf gegen Netflix, aber da gibt man ja nun Vollgas! Ob man mit diesen Maßnahmen die Abhängigkeit vom iPhone lösen kann? Wohl nicht von heute auf Morgen, aber ein Übergang hin zu diversifizierten Einnahmequellen ist möglich.

Apple Zentrale
Apple residiert seit Kurzem im neu fertiggestellten „Ufo“, dem Apple-Campus. Foto: Daniel L. Lu (user:dllu) CC BY-SA 4.0



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1 Kommentar

  1. Scheint alles für die Märkte nicht der große Brüller zu sein, für mich übrigens auch nicht. Die Kreditkarte hört sich ansatzweise passabel an, zumindest, was Rabatte, Gebühren und Sicherheit angeht. Vorausgesetzt, man vertraut Apple beim Thema Sicherheit und Datenschutz, was ich nicht tue … Das ganze erinnert mich an einen Kaugummiautomaten aus den 70ern, der neben vielen bunten Kau-Kugeln auch meist enttäuschende Plastik-Kugel-Überraschungen ausgespuckt hat.

    Ansonsten schließe ich mich zu 100% @Columbo an, der einen anderen Artikel so treffend kommentiert hat: Apple fegte Nokia vom Markt, weil es etwas komplett Neues anbot: Apple, oder besser gesagt, Steve Jobs, hat damals in 2007 das Smartphone, das Tablet, den All-in-One-Computer und das Touch-Pad erfunden und realisiert. Wofür ich ihm ewig dankbar sein werde, denn meine damals (physikalisch als Papierzertifikate) gekauften Apple-Aktien sind nun etwa 140 Mal soviel wert, wie damals.

    Leider hatte ich zu der Zeit nicht die großen Summen verfügbar, Forrest Gump lässt grüßen.
    http://www.deraktionaer.de/aktie/apple—mit-7-700-dollar-zum-millionaer—reich-mit-forrest-gump-148560.htm
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/apple-aktien-fuer-forrest-gump-11695136.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    Jetzt scheint mir der Zeitpunkt gekommen zu sein, die Papiere abzustoßen. Keine Innovationen, keine technischen Durchbrüche, keine gescheiten Ideen mehr bei Apple seit viel zu vielen Jahren.
    Gaming, TV, Bezahlservices, ernsthaft jetzt?
    Wo bleiben die Kernkompetenzen, die Apple einst so groß gemacht haben? Die genialen Verknüpfer leistungsfähigster Hardware mit präzise darauf abgestimmter Software bis hin zum Betriebssystem?
    Brauchen wir sinnlos überteuerte Hardware mit immer mieseren Software zu Aktienkursen, welche die Leitungsfähigkeit des Unternehmens um ein sinnlos Vielfaches übersteigen und nicht im Ansatz in den Kursen abbilden?

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