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Apple mit zehnjährigem Jubiläum: Morgen iPhone 8-Präsentation, mal wieder Top oder Flop

Es ist iPhone-Jubiläum. Seit 10 Jahren gibt es das iPhone, und morgen früh (US-Westküstenzeit) soll die Version 8 vorgestellt werden. Das dürfte mit neun Stunden Zeitverschiebung bei uns am Abend oder späten Abend sein (wahrscheinlich ab 19 Uhr deutscher Zeit). Wie immer geht…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es ist iPhone-Jubiläum. Seit 10 Jahren gibt es das iPhone, und morgen früh (US-Westküstenzeit) soll die Version 8 vorgestellt werden. Das dürfte mit neun Stunden Zeitverschiebung bei uns am Abend oder späten Abend sein (wahrscheinlich ab 19 Uhr deutscher Zeit). Wie immer geht es darum: Gibt es genug iPhone-Jünger, die auf das neue Modell umsteigen? Und noch wichtiger: Wie viele iPhone-Nutzer haben im Vorjahr das iPhone 7 mangels Innovationen einfach ausgelassen, und werden von 6 auf 8 umsteigen?

Das könnte einen unerwarteten Schub geben. Problematisch sind aber Gerüchte, dass das Jubiläums-iPhone mehr als 1.000 US-Dollar kosten soll. In Europa müsste es folglich deutlich unter 1.000 Euro kosten wegen dem Wechselkurs, aber wie man hört, soll es in Festland-Europa möglicherweise sogar mehr als 1.000 Euro kosten. Das könnte, wenn es denn stimmt, ein echtes Problem werden.

Die Konkurrenz billiger Smartphones nimmt immer weiter zu. Und ob die große Masse treuer Apple-Kunden und iPhone-Jünger in diesem Zusammenhang sogar bereit ist diesen gigantischen Preis hinzulegen (Gerüchte), ist ziemlich fraglich. Andererseits hatte Apple Jahr für Jahr trotz aller Kritik an den teuren iPhone-Preisen und der stetig größer werdenden Konkurrenz sich am Markt behaupten können. Auch schwirrt das Gerücht durch den Raum, dass es einen fast randlosen Bildschirm und eine Gesichtserkennung statt Fingerabdruckscanner geben soll.

Es ist wie jedes Jahr vor der iPhone-Präsentation. Top oder Flop – man weiß es vorher nicht. Es hängt auch davon ab, ob die „Crowd“ der Tech-Blogger, die morgen im „Steve Jobs-Theater“ anwesend sein wird, eine positive Bewertung vornimmt, und diese sofort in ihre Blogs postet. Sicher dürfte es eine positive Grundstimmung geben, weil die Präsentation zum ersten Mal im neuen gigantischen Apple-Park mit der milliardenteuren Ufo-Konstruktion stattfindet (VIDEO unter den Charts).

Heute kurz nach Handelsstart in New York steigt die Aktie um 2%. Damit notiert sie nur 3 Dollar unter ihrem vor Kurzem erreichten Allzeithoch von 165 Dollar. Aber immer noch steht die Apple-Aktie mit einem KGV von erwarteten 17 für das laufende Jahr verdammt gut bewertet da für einen Hightech-Konzern!


Die Apple-Aktie seit Mai.


Der Verlauf der Apple-Aktie seit 2004.


Luftaufnahme vom Apple-Ufo in der Bauphase. Foto: Dicklyon / Wikipedia (CC-BY-SA 4.0)

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Leftutti

    11. September 2017 21:49 at 21:49

    Apple forever, egal, welche neuen Produkte und Ideen nicht mehr generiert werden. 1.000 € für ein Handy, mit dem die Masse auch surfen und Nachrichten austauschen kann. Das muss es doch wert sein!
    Derweil die einstmals revolutionäre Apple-Computersparte untergeht und Innovationen als altmodisch eingestuft werden ;)

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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