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Aktien

Apple-Quartalszahlen: Besser als erwartet, Aktie +4,8 Prozent

Claudio Kummerfeld

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am

Apple Produkte auf Schreibtisch

Die Apple-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 59,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 53,8/erwartet 51-52,5).

Der Gewinn liegt bei 2,58 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,18/erwartet ca 2 Dollar).

Der Umsatz in China steigt von 9,16 auf 9,33 Milliarden Dollar.

Der Umsatz in Europa steigt von 11,9 auf 14,2 Milliarden Dollar.

Die Umsätze in Amerika steigen von 25 auf 27 Milliarden Dollar.

Die Detailgrafik zeigt es: Alle Segmente, ob iPhones, Macs, iPads oder Services legen beim Umsatz zu!

Die Aktie von Apple notiert nachbörslich mit +4,8 Prozent.

Und siehe da, Apple kündigt einen Aktiensplit an. 4 neue für 1 alte Aktie, wirksam ab 31. Augus.! Das macht die Aktie für die „kleinen“ Trader optisch noch attraktiver, die dann größere Blöcke handeln können.

Headline-Aussage von CEO und CFO:

“Apple’s record June quarter was driven by double-digit growth in both Products and Services and growth in each of our geographic segments,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “In uncertain times, this performance is a testament to the important role our products play in our customers’ lives and to Apple’s relentless innovation. This is a challenging moment for our communities, and, from Apple’s new $100 million Racial Equity and Justice Initiative to a new commitment to be carbon neutral by 2030, we’re living the principle that what we make and do should create opportunity and leave the world better than we found it.”

“Our June quarter performance was strong evidence of Apple’s ability to innovate and execute during challenging times,” said Luca Maestri, Apple’s CFO. “The record business results drove our active installed base of devices to an all-time high in all of our geographic segments and all major product categories. We grew EPS by 18 percent and generated operating cash flow of $16.3 billion during the quarter, a June quarter record for both metrics.”

Apple-Quartalszahlen im Detail

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    leftutti

    31. Juli 2020 00:13 at 00:13

    Was bin ich froh und erleichtert.

    Was wäre die Welt ohne Apple-Quarkzahlen, ohne Alphabet-Quarkzahlen, ohne Facebook-Quarkzahlen, ohne Amazon-Quarkzahlen?

    Verloren wäre sie, die Welt, ohne die Quarkzahlen dieser wirklich wichtigen Firmen. Sie würde stillstehen, die menschliche Zivilisation. Der Globus würde aufhören, sich zu drehen. Jede einzelne der paar hundert Millionen Spezies auf dem Planeten würde schlagartig aussterben. Globale Ökosysteme würden kollabieren. Wir hätten Klimawandel, Wälder würden massenweise absterben, Meeresspiegel würden steigen, Seuchen und Pandemien würden den Planeten umrunden.

    Aber welch Glück: Die Quarkzahlen sind fantastisch. Wie immer. In Krisen, wie in guten Zeiten. Auf die Quarkfirmen ist Verlass. Das Schöne daran: Keiner braucht sie, und doch halten sie die Welt am Laufen.

  2. Avatar

    Macwoiferl

    31. Juli 2020 00:31 at 00:31

    Vorwärts immer. Rückwärts nimmer.
    Auch wenn, wie hier in Finanzmarktwelt zu lesen steht, die realen Konsumausgaben der Amerikaner im 2. Quartal um 34,6 Prozent zurückgingen, feiern die Techs natürlich die zu erwartenden Rekorde. Natürlich.
    Eine Art DDR 2.0, die wir hier real erleben!
    Wie seinerzeit Erich Honecker den ersten 1 Megabit-Chip der Erde präsentiert nun Onkel Tim uns mit freudig jodelnder Stimme Quartal für Quartal abenteuerliche Zuwachsraten weltweit, die jetzt angesichts geschlossener Läden, gekündigter Menschen, 17 Mio. Infizierter und Ausgangssperren in vielen Nationen natürlich absoluten Sinn machen! In Californien mit seinen seit Wochen geschlossenen Apple-Stores gehen die Fones offenbar durch die Hintertüre an die Schlange stehenden Kunden raus. Dito Herr Musk und seine zahllosen frisch verkauften TESLA vor einigen Tagen! Und nicht enden wollende Anzeigentiraden im Facebook! Denn wer soeben gekündigt wurde und Zeit hat, der schaltet wahllos Werbung auf der happy-hippen Zuckerberg-Plattform, die ja so entsetzlich angesagt ist gerade. Weil sie so entsetzlich neu, konkurrenzlos und originell daherkommt, nicht wahr?

    >>Mami, was gibt es heute zu essen? Kind, gegrilltes I-Phone 11 mit Amazon Prime Sauce und zum Nachtisch „Auntie Tesla´s Google AdWords-Eis“<<

    Wir erleben Wunder über Wunder in diesem Kapitalismus, von dem ein Honecker nur träumen konnte!

    Und diese Wunder haben eine ganz real existierende Basis: Mami!

    Mami ist eine gute Mummie und weiß sich zu helfen: die Miete, der Strom, das Wasser, die Heizung verlässlich gestundet auf 50 Jahre. Das Essen solide auf Pump angeschrieben. Die Möbel im Pfandhaus. Das Auto verwertet. Und während Papi-Robin-Hood den Arbeitslosen-Scheck nein, nicht versäuft sondern damit im Casino dillert und die Familie bald seeeehr reich sein wird (worauf Papi-Robin-Hood bereits drei Kreditwetten mit seiner Bank abgeschlossen hat) finanzkauft Mummie eifrig I-Phone 11 für den Grill und ratenzahlt noch einen TESLA für die Tochter, die den Führerschein auf…nein, nicht Probe sondern Pump bereits in der kreditfinanzierten Ledertasche hat. Die Freude abends ist groß beim gemeinsamen Finanzamazonen vor dem großen Bildschirm mit dem Apfellogo, neben dem leider auch ein Kuckuck klebt.

    Also bei diesem Fundament: Tech sind TOPSOLIDE. SICHER wie Fort Knox. Die EINBAHNSTRAßE zum Reichtum. IMMER und ausschließlich für die nächsten 100 Jahre mit Wachstumsgarantien ausgestattet. Teil des Apple-Produkts ist das vierteljährliche Rekordergebnis – verkündet von Jodel-Tim-Gebrüder-Grimm. Der Rekordgewinn ist quasi der Home-Button des kreativen Apple/Amazon/Facebook-Buchhalters. Kein Zweifel. Und niemals bitte keine Nachfragen, natürlich. Und schon gar nicht nachrechnen.

    Natürlich ist dies KEIN Anlagetipp!

    Nur eine freundliche Analyse Ihres

    Heinz Luckincoffee Wire-Card

    Hinweis: Der Kommentator ist nicht in Finanzprodukten investiert. Dafür achtfach beliehen. Neunfach verschuldet. Und Besitzer von drei TESLA sowie einer Komplettsammlung „Märchen der Gebrüder Tim"

    • Avatar

      Scheer

      31. Juli 2020 23:31 at 23:31

      Ich musste herzlich lachen. Danke für den Fugmann Ersatz. Ihnen ein schönes Wochenende.

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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am

Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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