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Apple-Quartalszahlen heute Abend – Vorschau auf eine gewagte Wette

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Die Apple-Quartalszahlen werden heute Abend kurz nach 22 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht. Wir berichten dann umgehend. Hier zeigen wir die wichtigsten Infos in der Vorschau. Beim Umsatz lag Apple vor einem Jahr bei 88,29 Milliarden Dollar. Für heute werden 84 Milliarden Dollar erwartet. Beim Gewinn waren es vor einem Jahr 3,89 Dollar pro Aktie – heute sollen es laut Marktschätzungen 4,17 Dollar werden. Steigender Gewinn bei gleichzeitigem Umsatzrückgang. Das ist eine gewagte Wette der Analystengemeinde!

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Gewinnwarnung und keine Absatzzahlen mehr

Wir erinnern uns. Erst vor wenigen Tagen am 2. Januar hatte Apple eine Umsatzwarnung herausgegeben. Das Geschäft in China laufe nicht so gut wie gedacht. Die aktuelle Erwartungshaltung hat diese Warnung bereits berücksichtigt. Fallen die heutigen Zahlen nochmal schlechter aus als aktuell erwartet, wäre das wirklich sehr negativ für die Aktie.

Und noch etwas lässt an der Wachstumsstory von Apple grundsätzlich zweifeln. Bei der Verkündung der letzten Quartalszahlen bestätigte Tim Cook, dass Apple zukünftig keine Stückzahlen mehr verkünden werde, also wie viele iPhones, iMacs etc abgesetzt wurden. Also müssen Analysten von nun an grob schätzen. Wie hoch war der Umsatz, und welche Preise ruft Apple im Schnitt pro Produkt auf? Daraus kann man dann Stückzahlen schätzen, aber auch nur grob. Aber: Wer die Veröffentlichung der Stückzahlen einstellt, der glaubt wohl kaum noch an weiter steigende Absatzzahlen.

Jetzt geht es darum: Kann Apple steigende Preise vor allem im iPhone beim Endverbraucher durchsetzen? Daran darf man zweifeln. Lichtblicke sind aber Service-Sparten wie “Apple Pay”, wo man gut verdienen dürfte. Dieses Geschäft läuft aber gerade erst so richtig an. In Deutschland zeigen erste Zahlen, dass sich schon massenhaft Bankkunden dafür freischalten ließen, und somit auch darüber zahlen werden. Das wird dauerhaft gute Provisionen in die Kasse spülen.

Gewagte Wette auf Apple-Quartalszahlen

Ein Analyst vom Broker “Wedbush” nennt die Lage für Apple in China den “Code Red”. Die Lage sei hochbrisant. Dort sei man von allen Seiten von preiswerteren Konkurrenten umzingelt. Es gelte hier keinen einzigen Kunden zu verlieren. Wir meinen: Dieses und nächstes Quartal werden extrem wichtig. Schon heute könnte die aktuelle Erwartung (bereits abgesenkt) überraschend schlechter ausfallen. Aber genau wissen wir alle es erst heute Abend. Aber rosig sind die Vorzeichen nicht!

Übrigens: Nach der Umsatzwarnung vom 2. Januar fiel die Apple-Aktie in drei Tagen von 158 auf 142 Dollar. Heute steht die Aktie wieder bei 156 Dollar. Sie hat diesen Absturz also wieder komplett aufgeholt. Von daher scheint der Markt doch recht optimistisch zu sein, wohl auch weil die Aktie im Hoch aus Oktober noch bei 233 Dollar notierte. Ist die Aktie also schon billig? Oder ist der aktuelle Optimismus eine trügerische Ruhe vor den Apple-Quartalszahlen? Vor allem dass die Analysten de facto heute Abend mit weniger Umsatz und gleichzeitig mehr Gewinn rechnen, ist eine gewagte Wette.

Apple-Quartalszahlen - iPhone Beispielbild
Beispielbild von iPhones. Foto: Tinh tế Photo – _DSF9422-Edit CC0

Ein Kommentar

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    Michael

    29. Januar 2019 21:35 at 21:35

    Eine Firma, die über Schrauben debattieren muss, während ihr Top-Hochleistungs-Computer technisch 6 bis 7 Jahre hinterherhinkt. Preislich sind sie jedoch 7 Jahre voraus. Deshalb sind die Spezial-Schrauben enorm wichtig, da sonst jeder technisch durchschnittlich begabte Mensch problemlos Arbeitsspeicher, Grafikkarten, Massenspeicher oder Netzwerkkomponenten zum üblichen Marktpreis tauschen könnte.

    https://www.n-tv.de/technik/Ein-iPhone-Made-in-USA-ist-kaum-noch-moeglich-article20832910.html

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – Trump vs Twitter

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Donald Trump feuert gegen Twitter und Facebook. Die Twitter-Aktie hat schon negativ reagiert.

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So funktioniert ein moderner Börsendienst – Werbung

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Lieber Börsianer,

stellen Sie sich vor, Sie würden die wichtigen Nachrichten zu Ihren Depotpositionen quasi in Echtzeit erhalten, damit Sie rechtzeitig vor der großen Herde agieren können! Stellen Sie sich vor, Sie erfahren ein Kaufsignal für eine Aktie nur wenige Minuten, nachdem es entstanden ist! Ja, das wäre ein Paradies. Dann könnten Sie endlich professionell am Markt arbeiten und würden nicht mehr jedes Mal Rendite liegen lassen, weil Sie eine wichtige Information zu spät erreicht hat.

Dieser Zeitverlust ist leider in meiner Branche immer noch die Regel. Woran liegt das? Sind die Redakteure und Analysten faul oder prüfen die Nachrichtenlage nicht laufend? Nein, das sind wir natürlich nicht.

Allerdings stützen wir uns in der Branche immer noch auf Konzepte aus dem vergangenen Jahrhundert. Jeder Redakteur hat seinen festen Arbeitsplan, die Empfehlung schreibt der Mann oder die Frau immer am gleichen Wochentag. Danach kann man seine Uhr stellen. Die meisten Dienste haben einen festen Erscheinungstermin, ein festes Format usw. In der Tat, in meiner Branche ist alles ziemlich festgefügt.

Nur leider richtet sich die Börse nie nach unseren Dienstplänen oder dem Terminplan der Druckerei oder des Gutachters. Es muss umgekehrt sein: Ein guter Redakteur muss dann parat stehen, wenn sich an der Börse etwas rührt, wenn die Kurse steil gehen oder die Quartalszahlen reinkommen. Dann ist Action gefragt und eben nicht dann, wenn es mein Dienstplan vorsieht.

Die Premium-Chancen: der erste rein webbasierte Börsendienst

Genau deshalb habe ich mich entschieden, die alten Zöpfe abzuschneiden. Ich habe Schluss gemacht mit festen Terminen und Dienstplänen. Ich arbeite immer genau dann, wenn es der Markt von mir verlangt. Ich habe Schluss gemacht mit starren Druck- und PDF-Formaten, damit Sie als Börsianer immer nah am Markt sind und wirklich von meiner Arbeit profitieren.

So habe ich Anfang des Jahres den ersten rein webbasierten Börsendienst für meine Leser konzipiert. Hier stelle ich alle Empfehlungen oder Nachrichten oder Marktkommentare für Sie online. Die Texte reichere ich für Sie an mit…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

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Tesla verzichtet zugunsten von Stückzahlen auf Gewinne!

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Tesla Motors, deren Autos nach Angaben des CEO Elon Musk an Wert gewinnende Anlagegüter darstellen, hat einmal mehr an der Preisschraube gedreht und die Preise um teils 5.000 US-Dollar pro Auto gesenkt. Ein Blick in die Quartalsberichte zeigt, dass damit der durch extreme Sparmaßnahmen in der Vergangenheit erkaufte Gewinn pro Auto vollständig aufgegeben wurde. Wie schon so oft in der Vergangenheit priorisiert Tesla verkaufte Stückzahlen, während Unternehmensgewinne egal zu sein scheinen. Model 3 wurden in den USA um 2.000 US-Dollar günstiger, Model S und X um 5.000 US-Dollar. In Deutschland fallen die Preissenkungen geringer aus. Model 3 bekommt gar keine ab, während es bei Model S und X zwischen 1.610 und 3.310 Euro sind. Das klingt nicht nach viel.

Doch selbst in den besten Quartalen, in denen durch allerhand Bilanztricks und aufgeschobene Investitionen ein Gewinn ausgewiesen wurde, lag der Gewinn pro verkauftem Fahrzeug niedriger als 5.000 US-Dollar. Im 3. Quartal, als rund ein Drittel der verkauften Fahrzeuge teure Model S und X waren, lag der Gewinn pro Fahrzeug nur bei rund 3.700 US-Dollar. Inzwischen verkauft Tesla jedoch für jedes Model S und X gleich sechs bis sieben günstigere Model 3 und senkte die Preise für alle Fahrzeuge. Pro Auto bleibt dementsprechend merklich weniger Gewinn übrig. Verzichtet Tesla nun auf diese 2.000 bis 5.000 US-Dollar beim Umsatz, stehen diese Summen auch nicht mehr unter dem Strich als Gewinn zur Verfügung. Um die verkauften Stückzahlen zu stabilisieren, wurde also schon wieder der von Elon Musk so oft versprochene, dauerhafte Unternehmensgewinn weiter in die Zukunft verschoben.

Wozu riskierte Tesla die Gesundheit der Arbeiter, wenn es an Nachfrage mangelt?

Alameda County, wo Teslas nordamerikanische Fahrzeugfabrik liegt und wo Ausgangssperren gelten, sollte sich zudem fragen, weshalb sie Musk die verspätete Schließung und verfrühte Öffnung der Fabrik durchgehen ließen, wenn offenbar gar nicht genügend Nachfrage nach den Fahrzeugen besteht. Warum widersetzte sich Tesla den staatlichen Anordnungen zur Fabrikschließung und setzte die eigenen Mitarbeiter gleich zweimal der Gefahr von Ansteckungen aus, und damit letztendlich auch das ganze County, wenn dabei Autos produziert wurden, die gar keiner kaufen will? Gäbe es genügend Nachfrage, müssten nicht die Preise gesenkt werden.

Kunden werden jetzt zum Stornieren von Bestellungen animiert

Wie bei Tesla offenbar üblich, wurde mit der Preissenkung gleich ein ganz besonders ineffizienter Prozess in Gang gesetzt. Kunden können Fahrzeugbestellungen bei Tesla bis zu einer Woche nach (!) Fahrzeugauslieferung praktisch folgenlos stornieren. Selbst wenn das Auto schon gefahren wurde, gibt es das Geld zurück. Lediglich 100 US-Dollar bzw. 100 Euro werden beim Storno einbehalten. Wenn jemand eine Bestellung für nur 100 US-Dollar stornieren kann, welcher Grund bestünde, eine vor der Preissenkung aufgegebene Bestellung aufrecht zu erhalten? Warum 2.000 bis 5.000 US-Dollar mehr zahlen, wenn man auch einfach stornieren und zu geringeren Preisen neu bestellen kann? Eben, es gibt keinen Grund.

Ein auf Effizienz und Kundenzufriedenheit bedachter Anbieter würde daher auch allen Bestellern und all denjenigen, die in den vergangenen sieben Tagen Autos übernahmen, die neuen günstigeren Preise anbieten. Nicht so Tesla. Ich habe es heute selbst erfragt: Wer den neuen Preis will, muss stornieren und neu bestellen. In der Zwischenzeit wird das schon zugeteilte Auto wieder in den freien Verkauf gegeben. Tesla will also lieber neue Kunden suchen, denen sie die Autos zum neuen niedrigeren Preis verkaufen können, als sie einfach den schon gefundenen Kunden zum neuen Preis zu geben, die den neuen Preis nach einem Storno ohnehin bekämen. Vollends absurd ist, dass diese Regelung sogar für schon zugelassene Fahrzeuge gilt, die die neuen Besitzer innerhalb von sieben Tagen zurückgeben können. Den einen oder anderen mag es geben, der das tut, um bis zu 5.000 US-Dollar zu sparen. Doch der Wertverlust des Autos, auf dem Tesla dann sitzt, dürfte durch die Zulassung und Nutzung höher sein als der nachträglich zu gewährende Rabatt.

Aber vielleicht wird Tesla dann auch einfach versuchen, diese schon zugelassenen Fahrzeuge gutgläubigen anderen Kunden als Neufahrzeuge zum vollen Preis unterzuschieben. Tesla-Aktionäre sollten sich fragen, wofür Tesla eine Fabrik in Europa bauen will, wofür die Fabrik in China gedacht war (von deren kleiner Produktionsmenge Tesla im April nur ein Drittel absetzen konnte) und warum Teslas CEO Elon Musk jetzt wieder so tut, als ziehe er den Bau einer Fabrik in Texas in Erwägung, wenn Tesla nicht einmal die kleinen Stückzahlen ohne Preissenkung absetzen kann, die derzeit gebaut werden.

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