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Apple jetzt 900 Milliarden Dollar wert – Macys mit 6% Umsatzrückgang, aber einem Plus in der Aktie

Dass Apple ständig neue Allzeithochs erreicht, ist keine Neuigkeit. Aber gestern erreicht man mit einem Kurs von 176,20 Dollar pro Aktie einen Gesamtwert des Unternehmens von genau 900 Milliarden…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Dass Apple ständig neue Allzeithochs erreicht, ist keine Neuigkeit. Aber gestern erreicht man mit einem Kurs von 176,20 Dollar pro Aktie einen Gesamtwert des Unternehmens von genau 900 Milliarden Dollar. Die Amerikaner lieben große runde Summen, und daher ist das gerade ein Thema an der Wall Street. Die vor einer Woche veröffentlichten Quartalszahlen waren gut, und seitdem hat die Aktie weitere 8 Dollar zulegen können in einem schönen Aufwärtsmove.

Die Bestellungen für das iPhone X haben gerade erst begonnen. Aber der Markt scheint mehr als zuversichtlich zu sein, dass die geballte Marketingmaschine von Apple dieses neueste Modell mit seinem sehr hohen Preis Apple die Taschen so richtig voll machen wird. Die Möglichkeit dazu besteht. Konnten Sie in den letzten Tagen den iPhone X-Werbespots in TV, Twitter und Facebook entkommen? Wir auch nicht. Apple dürfte zu Gute kommen, dass der Konsument dieses neue Modell mit dem neuen Screen-Design (nahezu Komplett-Screen) einfach unbedingt haben will – auch wenn er gar nicht weiß warum.

Auch darf man nicht vergessen: Sollte Trumps Steuerreform durchkommen mit einer möglichen extrem niedrigen „Repatriierungssteuer“ für Auslandsgelder, dürfte Apple mit weitem Abstand der größte Profiteur sein! Das wird offensichtlich derzeit schon mal mit eingebaut im Aktienkurs!


Die Apple-Aktie seit 1. November.


Die Apple-Aktie seit 2014.

Macys

Die US-Kaufhauskette Macys hat vorhin ihre Quartalszahlen vermeldet. Der Umsatz liegt bei 5,28 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,6/erwartet 5,3). Ein Minus von 6%.

Der angepasste Gewinn (Non Gaap) liegt bei 0,23 Dollar (Vorjahreswert 0,17/erwartet 0,19).

Die Verkäufe, wenn man eine Relation zur selben Anzahl der Geschäfte wie vor einem Jahr herstellt, fallen um 3,6%. Hier war ein Rückgang von unter 3% erwartet worden.

Für das Gesamtjahr erwartet Macys wie bisher auch einen Rückgang der Umsätze von 2,2-3,3%. Keine glanzvollen Aussichten.

Aber die Aktionäre haben wohl Schlimmeres erwartet. Die Aktie notierte bis kurz vor Handelsstart vorbörslich mit +2%.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Michael

    9. November 2017 15:41 at 15:41

    @FMW-Redaktion: Sollte Trumps Steuerreform durchkommen mit einer möglichen extrem niedrigen „Repatriierungssteuer“ für Auslandsgelder, dürfte Apple mit weitem Abstand der größte Profiteur sein!
    Aber wurde durch die Paradise Papers nicht bekannt, dass Apple im Ausland derzeit so gut wie gar keine Steuern bezahlt? Und wenn nun z. B. 20% „repatriiert“ werden, ist das bei den Umsätzen bzw. Gewinnen doch ein ganz schöner Brocken. Oder sehe ich das vollkommen falsch?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. November 2017 15:46 at 15:46

      @Michael, obwohl der Artikel nicht von mir ist, darf ich vielleicht antworten.. ein Punkt ist bedenkenswert: so, wie derzeit der US-Steuerplan aussieht, müsste Apple und alle anderen US-Unternehmen, die Dollars im Ausland haben, 12% Steuern auf die Auslandsdollars zahlen, ob sie die Gelder in die USA zurückn bringen oder nicht..

      • Avatar

        Michael

        9. November 2017 15:53 at 15:53

        @Markus Fugmann, ah ja, vielen Dank für die Info! Das wusste ich nicht. Müssen die derzeit auch Steuern auf die Auslandsdollars zahlen? Denn wenn nicht, würde sich ihre Situation immerhin um 12% verschlechtern, was zumindest nicht so ganz ignoriert werden sollte.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          9. November 2017 16:02 at 16:02

          @Michael, nein, müssen die US-Unternehmen nicht; Apple etwa zahlt nur in Irland, wo man das Geld überwiegend geparkt hat- wenn man die Winz-Summen als Steuerzahlungen überhaupt definieren kann..

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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