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Aktien

Apple und Twitter ab 22 Uhr mit Quartalszahlen

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es wird spannend heute Abend. Kurz nach 22 Uhr melden Apple und Twitter ihre Quartalszahlen. Beide haben das selbe Problem: Das Wachstum ist eingeschlafen, und der Markt will nur eines sehen, nämlich dass das Wachstum wieder anspringt.

Apple

Bei Apple geht es um das iPhone. Im letzten Quartal kam das Wachstum bei den Verkaufszahlen runter auf die Null-Linie. Beim Gewinn haben die Analysten bereits einen kleinen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal berücksichtig von 2,33 auf 2 Dollar pro Aktie. Im Chart kann man gut sehen, dass sich die Apple-Aktie (orange) seit dem Verkünden des iPhone-Nullwachstums im letzten Quartal deutlich schlechter entwickelt hat als der Dow (schwarz).

Apple Dow

Twitter

Twitter ist eine Art Sonderfall. Die Wachstumsstory ist anders als bei brutal defizitären Firmen wie Tesla, die weiterhin wachsen, nicht vorhanden. Das Wachstum der neuen aktiven Twitter-Nutzer ging zuletzt sogar leicht zurück. Aber dafür ist Twitter im Gegensatz zu vielen defizitären Tech-Ballerbuden seit Kurzem dabei an der Gewinnschwelle zu kratzen, denn die Werbeumsätze steigen in einem rasanten Tempo. Oft scheint Twitter missverstanden zu werden, denn als Tool ist es nicht vergleichbar mit Facebook. Aber das sehen einige Analysten so, andere so.

Alle schauen heute auf die Anzahl der neuen aktiven Nutzer, nur die zählt für die Börsianer. Nach der Enttäuschung im letzten Quartal muss jetzt geliefert werden. Bei der Twitter-Aktie ist die zuletzt eingetretene schlechte Stimmung zu einer abwartenden Seitwärtsbewegung geworden. Nachdem die Aktie schon vorher kräftig eingebrochen war, wartet man jetzt auf den Turnaround bei den heutigen Zahlen. Man hat sich zuletzt enorm von der Gesamtmarktperformance abgetrennt, und muss jetzt die Phantasie in die Aktie zurückbringen.

Twitter Dow

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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