Europa

Aktuelle Daten von der Bundesagentur für Arbeit Arbeitslosigkeit steigt – Deindustrialisierung nimmt Fahrt auf

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt aktuell weiter an. Was in den Detaildaten deutlich wird: Die Deindustrialisierung nimmt Fahrt auf.

Industrieproduktion
Grafik: ckybe-Freepik.com

Planwirtschaft ist groß im Kommen im politischen Berlin, und das trotz CDU-Bundeskanzler. Immerhin läuft die Deindustrialisierung voll nach Plan? Scherz bei Seite. Die heute von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen zeigen zum einen: Die (offizielle) Arbeitslosigkeit legt saisonbereinigt im Juni zu, um 11.000 Arbeitslose im Monatsvergleich auf 2,914 Millionen. Im Jahresvergleich steigt die Arbeitslosigkeit um 187.684 Personen. Die Arbeitslosenquote bleibt gegenüber Mai unverändert bei 6,2 %, ein Jahr vorher lag sie bei 5,8 %.

Arbeitslosigkeit steigt – Deindustriealisierung nimmt zu

Der Abbau der deutsche Industrie – die sogenannte Deindustrialisierung – ist Monat für Monat mit einer Verzögerung von acht Wochen zu besichtigen. Im heutigen Juni-Bericht hat die Behörde Detaildaten für den Monat April veröffentlicht. Dort sieht man: Das gesamte Verarbeitende Gewerbe hat im April 2025 im Vergleich zu April 2024 138.000 Stellen abgebaut. Im März lag der Abbau im Jahresvergleich noch bei 127.000. Eine Ausweitung um 11.000 abgebaute Stellen binnen eines Monats, das ist mal was!

Kommentar

Wer planwirtschaftlich und nicht marktwirtschaftlich denkt, wird sicherlich kaum verstehen, wo das Problem liegt. Der Planwirtschaftler wird wohl sagen: „Wo ist denn das Problem, andere Branchen schaffen doch neue Jobs“. Das mag stimmen. Die Statistik zeigt, dass vor allem Gesundheitswesen und der Staatsapparat neue Stellen schaffen. Fakt ist aber: Große Volkswirtschaften brauchen industrielle Wertschöpfung für Wohltand, denn dort wird das Geld verdient, mit dem die Jobs bei Staat und Gesundheitswesen indirekt bezahlt werden – nämlich über Steuern und Sozialabgaben. Bricht die industrielle Basis immer weiter weg, müssen die verbleibenden Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft immer mehr Abgaben schultern. Ein Teufelskreis – denn bei immer höheren Lasten verabschieden sich die Selbständigen und Arbeitnehmer immer stärker aus dem System, sei es durch Schwarzarbeit oder Auswanderung.

Egal ob CDU, SPD oder Grüne – das grundlegende Problem scheint nicht verstanden zu werden. Es bräuchte einen massiven Abbau der Staatsquote, den Menschen müsste deutlich mehr Netto vom Brutto übrig bleiben. Auch müsste die Bürokratie wirklich massiv zurückgefahren werden. Jetzige Bemühungen der CDU-Regierung mit einem Ministerium für Digitalisierung etc sind vermutlich nur eine Art Show, denn eine Bürokratie-liebende SPD steht dem entgegen.



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

93 Kommentare

  1. Wir sollten eine Partei gründen. Die Fugipartei. Markenzeichen muss die Kettensäge sein.

    1. Die Kettensäge bringt nur dann einen Vorteil, wenn sie von starken Händen gehalten wird, die wissen, was sie wollen. Ein effektiver, gerader Schnitt mit einem klaren Ziel, wohin der Baum fallen soll.
      In der Hand von Politikern ist das ein Werkzeug, um etwas Großes anzusägen, es wegen diverser Lobbymeinungen dann doch zu zögern oder vom geraden Schnitt abzuweichen. Am Ende ändert sich nichts oder der Baum fällt in eine ganz andere Richtung als beabsichtigt war.
      In der Hand von Idioten fehlt der Kettensäge auch noch jegliches Ziel, wohin sie schneiden soll. Dann ist sie nur mehr ein Werkzeug der Zerstörung in der Hand von Schwächlingen, die sich stark fühlen wollen. Denen fällt der Baum hinterher meistens selber auf den Kopf. Weil sie den Baum genau von der Seite abraspeln, wo sie selber stehen.

      In diesem dreifachen Sinne ist die Kettensäge auf jeden Fall ein Symbol für radikale Veränderung – zum Guten oder zum Schlechten. Meistens Letzteres. Sie passt also eher zu Anarchisten und Revolutionären. Sie passt gar nicht zu moderaten, konservativen Ansichten, die gut wären für wirtschaftliche Planbarkeit. Also eher kein gutes Zeichen für ein Investorenforum. Das Motorsägenlogo wäre eher geeignet für einen der vielen Untergangspropheten, die andauernd falsch liegen und daher ihre Mittel längst verbraucht haben, bevor sie einmal im Leben doch noch recht haben könnten. So ein Loserforum braucht aber keiner, außer den Losern, die nach Gleichgesinnten suchen, um nicht als einziger Idiot dazustehen.

      1. Eine schöne Metapher, aber ihr fehlt der notwendige Schuss an Hegel’scher Dialektik: Haben sich die Widerspüche zu stark angehäuft – und das ist zweifelsohne der Fall – wird es nur eine disruptive Lösung geben. Egal wohin der Baum fällt: er muss fallen. Diese Dialektik hat den Rang eines Naturgesetzes.

        1. Hegel würde den Baum eher zuschneiden, ihn in jedem Fall irgendwie teilweise weiter verwenden oder aus dessen Fällung irgendeinen Nutzen ziehen. Daher wäre es ihm wohl nicht ganz egal, wohin der Baum fällt oder dass er fällt. Sinnlose Zerstörung ist jedenfalls nicht seine Art. Obwohl es manchmal gravierende Änderungen geben muss, müssen diese immer auf dem aufbauen, was vorher war. In dem Sinne, dass neue Ideen nicht bei Null anfangen, wie das der disruptive Gedanke suggeriert. Sondern das Neue soll vom Alten übernehmen, was gut und richtig war. Nur dann entsteht zusammen etwas Besseres und die Entwicklung setzt sich fort. Selbst in der Revolution braucht es die Vernünftigkeit, den Kompromiss zwischen These und Antithese, um in deren Synthese etwas Besseres zu schaffen.

          Nun, ich bin nicht Hegel. Disruptive Änderungen sind schon ein wirksames Mittel und man muss nicht unbedingt auf das Alte Rücksicht nehmen. WENN das Neue auf jeden Fall besser wäre und das Alte so viel schlechter ist. Oder WENN es sonst auf eine ausweglose Situation hinausläuft. Dann kann man es riskieren, den Lauf der Welt radikal zu ändern, ohne genau zu wissen, was das bewirkt. Weil es irgendeine Änderung geben muss, um der Ausweglosigkeit zu entkommen. Also wo Menschen keine Lösung finden, kann erratisch zufälliges Handeln neue Optionen hervorbringen oder auch nicht. Das ist aber viel gefährlicher als was Hegel im Sinn hat.

          Im Übrigen sehe ich keine Notwendigkeit, das Schicksal einem disruptiven Zufall zu überlassen, so lange kluge Geister vorausschauend sich die Zukunft vorstellen können und vorhersehbaren Problemen rechtzeitig ausweichen. Weil Klugheit stets zu ähnlichen Ergebnissen führt, ergibt sich ein Konsens darüber. Die Zukunft ist längst geplant aber nicht determiniert. Man kann die Pläne stören und sie werden gestört von weniger klugen Leuten. Doch was bringt das, wenn man selber nicht weit planen kann? Dann bringen einen die eigenen kurzfristigen Pläne langfristig in Teufels Küche.

  2. Große Volkswirtschaften brauchen industrielle Wertschöpfung für Wohlstand, denn dort wird das Geld verdient,

    Anderswo verdient man deutlich mehr Geld mit IT, aber das ist halt bei uns weiterhin „Neuland“. Auch sonst gäbe es viele Dinge, die hierzulande nicht gemacht werden, weil sie hier noch nie gemacht wurden. Übrigens, bei den Waffenherstellern boomen Anbieter mit Waffensystemen, die überholt sind. Sie werden trotzdem gekauft, weil es nur darauf ankommt 3,5% auszugeben. Planwirtschaft halt.

  3. Die Deindustrialisierung, mit gleichlaufender Entdemokratisierung ist der Weg.
    Anders geht es auch gar nicht.
    Ich weiß, Schuld hat Putin, aktuell Trump oder sonst der Klimawandel.
    Das wird sich aber noch alles 10 bis 15 Jahre hinziehen. Eigentlich hat es schon vor 2000 angefangen.
    Einige Sondervermögen können sicher noch verbraten werden.
    Wer dann an der Regierung ist, kann heute auf den Schulhöfen abgelesen werden.
    Sogar ganz legal an der Regierung.
    Wer das seinen Kindern oder Enkeln nicht antun möchte, sollte sich mal überlegen, ob sie nicht besser in einem anderen Land leben sollten.
    Ich denke, die Deutschen bekommen das in ihrem Land gar nicht mehr so mit, was da seit Jahren passiert.
    Stellt Euch doch nur mal vor, in China gäbe es etwa 440.000 Messerangriffe im Jahr.
    Über 1.000 am Tag.
    Die Medien würden vor Entsetzen.übersprudeln.
    Und das ist alles erst der Anfang.
    Gut das ich weit weg bin und mein Geld noch weiter.
    Denkt an Eure Kinder.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Autofahrer in China

      Lieber @Helmut,

      du bist wirklich ein Phänomen:
      Sitzt als deutscher Rentner in Andalusien – also als ganz klassischer Ausländer,
      lebst dort mit Rechten, die dir eine funktionierende europäische Demokratie garantiert,
      und erzählst dann vom Niedergang Deutschlands, als würdest du gerade mit letzter Kraft aus einem brennenden Hochhaus twittern.

      „Deindustrialisierung“ also.
      Klingt schlimm. Und weißt du was? Ja – die gibt es.
      Und einer der größten Treiber dieser Entwicklung sitzt in Peking, nicht in Berlin.
      China drückt mit subventionierten Preisen die globalen Märkte platt, flutet Europa mit E-Autos, Solarpanels und Batterien –
      nicht, weil sie besser sind, sondern weil sie im Inland keine Käufer mehr finden.
      Und während du dich über Wärmepumpen aufregst, rollen aus Shanghai Monat für Monat Autos Richtung Bremerhaven.
      Das ist kein grünes Wunschkonzert – das ist knallharte geoökonomische Realität.
      Aber das blendest du aus, weil in deinem Weltbild das Böse immer „hier“ ist – und „die da draußen“ immer irgendwie cleverer, konsequenter, ehrlicher.

      Du warnst vor Entdemokratisierung?
      Wie rührend.
      Die einzige Partei, die aktiv an Demokratieabbau arbeitet, heißt AfD – und du bist offenbar treuer Fanboy mit Poolzugang.
      Die AfD will Richter politisch bewerten, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zerschlagen, Minderheitenrechte schleifen, NGOs verfolgen.
      Das ist keine Verteidigung der Demokratie – das ist ein Umbau in Richtung Putin-light.
      Und du? Du klatschst Beifall – während du gleichzeitig andere vor „Entdemokratisierung“ warnst.

      Und dann wieder dein altbekannter Angstmacher: Messerattacken, Schulhöfe, Medienlügen.
      Helmut, du bist intellektuell längst in Deckung gegangen – und da sitzt du nun, mit deiner „Gold deckt alles“-Brille,
      und schaust mit Verachtung auf ein Land, das dir alles ermöglicht hat – inklusive deiner Rentenzahlung ins andalusische Paradies.
      Du wettest gegen das System – mit Geld aus genau diesem System.

      Und dann deine tief besorgte Warnung: „440.000 Messerangriffe im Jahr in Deutschland“.
      Selbst wenn das stimmen würde (was es nicht tut) –
      weißt du, wie viele Angriffe in China durch Autos auf Schulhöfe es gab?
      Mehr, als du in deiner Telegram-Filterblase je zu lesen bekommst.
      Darum steht dort vor fast jeder Schule Polizeipräsenz.
      Nicht wegen „Sicherheit“, sondern weil es regelmäßig zu Anschlägen auf Kinder kommt.
      Aber das passt natürlich nicht in deine ideologisch sortierte Welt, in der „der Westen“ alles verliert und „die Anderen“ alles richtig mache.

      Und dann dein Hochglanz-Patriotenspruch: „Denkt an Eure Kinder.“
      Ja. Tun wir.
      Und genau deshalb lassen wir ihnen kein verrostetes Weltbild da, in dem Fakten egal sind, Komplexität verdächtig und Demokratien bloß Täuschung.
      Das Einzige, was deine Generation an die nächste weitergeben sollte, ist Selbstkritik.
      Nicht Telegram-Lyrik.

      Aber du sitzt ja „weit weg“. Und dein Geld ist „noch weiter“.
      Fein. Bleib da.
      Wir kümmern uns derweil um die Realität.
      Hier unten. Mit klarem Kopf. Und ohne die tägliche Apokalypse-Postkarte aus Helmutistan.

      1. Hallo @ Autofahrer in China
        Ich bin weder gegen Euro noch gegen die EU.
        Ich finde den Euro zumindest als sehr praktisch.
        Nur unser Vermögen parken wir nicht im Euro und auch nicht in Europa.
        Die EU könnte zwar verbessert werden.
        Aber wenn wählen müsste, keine EU oder doch, dann würde ich mich für die EU entscheiden.
        Wärmepumpen finde ich gut. Wir können alle unsere Räume im Winter mit Wärmepumpen beheizen und auch im Sommer kühlen.
        Ich habe selbst schon etwa 1983 als selbständiger Heizungsbauermeister Wärmepumpen verkauft und eingebaut. Allerdings waren das alles Wasser- Wasser Wärmepumpen.
        Ich habe nicht vor 440.000 Messer angriffen in Deutschland gewarnt; es sind etwa 29.000.
        Sonder mal darauf hingewiesen, was die Medien wohl berichten würden, wenn es (hochgerechnet) etwa 440.000 Messerangriffe in China jährlich gäbe.
        Gegen China haben aber alle Industrienationen zu kämpfen. Warum steht dann Deutschland ganz hinten im Wirtschaftswachstum?
        Natürlich bleibe ich „da“.
        Wir haben uns hier unseren Traum erfüllt.
        Und wir werden hier als Rentner sehr komfortabel versorgt.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      2. Bleiben Sie als Autofahrer bitte in China. Sie haben nichts über die Probleme in Deutschland begriffen. Da ist mir das Phänomen Helmut sehr viel lieber . Er ist nicht so überheblich.

      3. Bei uns kostet ein eAuto 40.000 Euro und in China 10.000 Euro und das wegen Subventionen in China? Als ob bei uns keine Subventionen gezahlt werden würden, aber bei uns stecken die sich die Hersteller in die Tasche.

        Mir scheint es eher so zu sein, dass man sich hierzulande für eine Luxusstrategie entschieden hatte, weil das dicke Gewinne versprach und damit scheiterte. In China gibt es bei eAutos sehr viel Wettbewerb – anders als bei uns – und genau da entscheiden sich die chinesischen Käufer gegen deutsche eAutos, anders als bei Verbrenner. Ich denke das zeigt, dass man bei eAutos nicht wettbewerbsfähig ist.

        Übrigens, in den kommenden Jahren wollen deutsche Hersteller eAutos für nur noch 20.000 Euro anbieten. Auf einmal geht das doch. Das war allerdings noch bevor die EU den Wettbewerb verringerte.

      4. Zu China: Billy Clinton ist dafür verantwortlich, dass China in die WTO kam. Die wohlstandsverwahrlosten Wähler haben diesen unzuverlässigen und dummen Kerl gewählt.

        Zur deutschen Politik: die ÖRR sind linke Tendenzbetriebe. Die Aufrechterhaltung ist schon deswegen nicht mehr geboten, weil sie nicht mehr benötigt werden. Und NGOs, die Geld vom Staat nehmen sind ja wohl ein offensichtlicher Witz. Der Sinn einer NGO besteht darin, gegen bestimmte Politiken oder ganz neben dem Staat für etwas zu arbeiten.
        Ein demokratischer Staat darf kein öffentliches Geld nehmen, um NGOs zu finanzieren. Das ist in sich verfassungswidrig.

        1. @Felix
          ah ja, also die politischen Stiftungen der Parteien sind verfassungswidrig….
          Mal wieder in der intellektuellen Kreisklasse unterwegs?

          1. Da wehrt sich der NGOler natürlich. Aber vergeblich: ich halte nichts von diesen Stiftungen, aber sie unterscheiden sich gerade dadurch von NGOs, dass sie geregelt sind und klar einer Partei zugehörig.
            Das weiß man was man hat.
            Die NGO erweckt dagegen den Eindruck der Neutralität und der reinen Orientierung an dem einen oder anderen Aspekt des menschlichen Lebens, obwohl sie die dem Staat verbotene Arbeit heimlich für diesen leisten: Propaganda und Manipulation.

            Ich empfehle Euch Linken dringend mal einen Verfassungskommentar zu lesen. Das wäre mal eine kleine Leistung.

          2. Mit NGOs die Demokratie fördern . Was machen die denn ? Bei demokratischen Wahlen die Stimmzettel schneller zählen ,oder wozu genau bekommen die Steuerzahler Geld?

            Propaganda und Meinungsmache und Agitation betreiben die mit Steuergeldern.

            Sonst garnix ,das was die Regierungsparteien mit Staatsgeld aus guten Gründen nicht dürfen,diese Agitationen werden an die NGOs ausgelagert und reingewaschen.

            Helmut macht das einzig Richtige,er entzieht ihnen mit Goldbesitz im Ausland die Mittel für diese mafiösen Strukturen. Und dreht den Spiess noch um,und wird durch diese mafiösen Inflationspraktiken noch reicher. Er hats verstanden. Und das bei blauen Himmel und Sonnenschein,und zwar im Winter.

            Sie verars………euch ……und ………

      5. Lieber Helmut,

        wer in Deutschland die Regierung kritisiert, wird schnell von Mainstream-Geschädigten herabgesetzt und diskreditiert. Oft sind das welche, die im weiteren Sinne vom Staat bezahlt werden. Da muß man nicht weiter hinhören. Wes Brot ich es, des Lied ich sing.

    2. Arbeitsloser Torero sucht Stier

      @Helmut
      Die Arbeitslosigkeit in Spanien stieg zwischen Januar und März dieses Jahres um 193.700, 7,4 Prozent mehr als im Vorquartal. Laut den heute vom Nationalen Statistikinstitut (INE) veröffentlichten Daten handelt es sich dabei um den stärksten Anstieg im ersten Quartal seit 2013, als der Zuwachs bei 257.200 Einheiten lag. Ende März lag die Gesamtzahl der Arbeitslosen bei 2.789.200, dem höchsten Wert seit dem ersten Quartal 2024, und die Zahl der Beschäftigten erreichte 21.765.400 und war damit niedriger als der Rekordwert von 21,8 Millionen in den letzten beiden Quartalen des Jahres 2024.

      Da bin ich aber froh, dass ich nicht in Spanien wohne. Arbeitslosenquote über 11%.

      1. Hallo @ Arbeitsloser Torero sucht Stier

        Das ist richtig.
        Spanien hat historisch eine hohe Arbeitslosigkeit. Ich hatte hier schon mehrmals geschrieben, wie die Spanier sich damit eingerichtet haben.
        Verkürzt gesagt:
        Ich kenne auch einige Arbeitslose persönlich, aber keiner hat Zeit.
        Wir selber mussten für die schwereren Arbeiten ums Haus, sogar eine Firma nehmen. Uns wurde gesagt: Für die 2 Tage Arbeit in der Woche bei dir kann ich meinen Schwazjob nicht unterbrechen, denn da habe ich die ganze Woche Arbeit.
        Eine Putzhilfe legal zu bekommen, ist praktisch unmöglich. Denn legale Minijobs, wie in Deutschland, gibt es hier auch nicht.
        Auch arbeiten Spanier um zu leben und leben nicht um zu arbeiten.
        Ich persönlich bin auch nicht nach Spanien gezogen um hier eine Arbeitsstelle zu haben, sonder um hier schön zu leben.
        Man sieht auch an den Zahlen wohin gut ausgebildete Menschen aus Deutschland hin auswandern, dass Spanien dabei ziemlich am Schluss kommt.
        Spanien ist eher was für Rentner oder für Leute die ausgesorgt haben.

        Auch der nachfolgende Artikel vom Handelsblatt beschreibt ganz gut weitere Probleme am Arbeitsmarkt in Spanien.

        …Arbeitsmarkt: Spaniens Jobmarkt boomt, und trotzdem sind viele arbeitslos…

        https://share.google/lCnVNaYTtCvPTU686

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Arbeitsloser Torero sucht Stier

          Ja @Helmut, herrlich, wie du das Leben in Spanien genießt – zwischen Schwarzarbeit, schwer erreichbaren Putzkräften und dem dreimal täglichen Wetterbericht von deiner Terrasse.

          Aber ganz unter uns:
          Wenn Deutschland wirklich aufhört, den Süden zu „finanzieren“, wie du’s seit Tagen sabbernd herbeibetest,
          dann kannst du dein Thermometer bald in Peseta ablesen.

          Dann ist’s vorbei mit „supi“ Plastikgeld,
          vorbei mit EU-Rente auf’s Konto,
          vorbei mit der Pflegekraft aus Paraguay im Penthouse.

          Dann kriegst du dein Gold aus der Schweiz vielleicht zurück –
          aber nur, wenn du dir den Rückflug leisten kannst.

          Und weißt du was?
          Wenn Spanien ohne Target2 absäuft,
          dann bist du nicht der coole Aussteiger –
          sondern der Rentner auf dem Balkon,
          der sich mit selbstgedrehten Zigaretten
          an die glorreiche Zeit erinnert,
          als Deutschland noch zahlte.

          1. So ist das @ Arbeitsloser Torero sucht Stier
            Das Geld der deutschen Sparer muss angelegt werden, denn sie wollen doch Zinsen haben.
            Und in den Südländern gibt es die höchsten Zinsen für die Banken.
            Mir persönlich kann es vollkommen egal sein.
            Nein- ich brauche nicht in die Schweiz fliegen. Aus dem Zollfreilager kann ich (für verkaufte Edelmetalle) auf jedes Konto auf der Welt Geld überweisen lassen.
            Und aus dem Automaten des jeweiligen Landes, wo ich wohne, kommt dann die jeweilige Währung aus dem Automaten.
            Auch mit einer deutschen Visa- Karte würden dann in Spanien Pesetas aus dem Automaten kommen.
            Oder umgedreht.
            Mit Gold kann man auf der ganzen Welt leben.
            Nur nicht dort lagern wo man lebt, ist wichtig.
            Wo sollten denn sonst die Billionen der deutschen Sparer investiert werden.
            Gut- in Rüstung geht auch.
            Aber die verpuffen ihrendwann genauso auf dem Schachtfeld, wie die Billionen die an die Südländer verliehen sind.
            Sie verarschen Euch und halten Euch dumm
            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. Arbeitsloser Torero sucht Stier

            @Helmut,

            du bist nicht wütend auf das System.

            Du bist wütend, weil es nicht zusammengebrochen ist.

            Weil du seit Jahrzehnten darauf gesetzt hast, dass alles brennt –
            und stattdessen brutzelt nur dein Fleisch auf dem Grill.

            Du hast deine Karten auf Endzeit gesetzt,
            auf Krall, Kettler, Crashliteratur und Gold im Zollfreilager.
            Du hast dich eingerichtet wie ein Prepper mit Visakarte,
            hast das System verachtet –
            und gleichzeitig jeden Tag gebraucht.

            Und jetzt?
            Jetzt stehst du da,
            mit einer Immobilie im Naturschutzgebiet,
            einem Brunnen, den niemand abnimmt,
            und einer Leukämie,
            für die du eine funktionierende Krankenkasse brauchst.

            Spanien, das du romantisiert hast,
            hängt – wie du selbst sagst – am Tropf Deutschlands.

            Und wenn der Tropf versiegt,
            bist du nicht der Überlebende,
            sondern der erste, der umfällt.

            Helmut, du bist nicht frei.

            Du bist gefangen
            in einer Wette gegen die Realität,
            die du vor 25 Jahren verloren hast
            – und es dir bis heute nicht eingestehst.

            Du beschimpfst die, die funktionieren,
            weil du weißt, dass du ohne sie nicht leben kannst.

            Du bist nicht der Außenseiter, der’s durchschaut hat.

            Du bist der Abhängige mit Illusionen.

            Und das System weiß es.

            Es lässt dich leben.

            Still, alt, wütend –
            aber sicher versorgt.

          3. „@Helmut, du bist nicht wütend auf das System. Du bist wütend, weil es nicht zusammengebrochen ist.“

            Das ist sicherlich ein Treiber für den Blödsinn den der Andalusier jeden Tag hier verbreitet.

    3. Na zum Glück hat unsere großartige Industrie keine Schuld am Schlamassel, schüttet sie doch schön Jahr für Jahr Milliarden an Dividenden aus anstelle in die Zukunftsmärkte zu investieren. Wie sagte Dr. Z einst? Das einzige Mal, als Daimler mit eAutos Geld verdient hat war, als sie Tesla Aktien verkauft haben. Die Arroganz in den Führungsetagen gepaart mit der Ignoranz des restlichen Bevölkerung ist schon eine interessante Mischung

      1. Es ist der Zweck von Unternehmen, Geld zu verdienen. Kapitalgesellschaften schütten Dividenden aus und wachsen. je nach Markt in einer unterschiedlichen Mischung.
        Gäbe es diese Gewinnmöglichkeiten nicht, würden auch die Unternehmen nicht existieren, bzw. rasch aufhören zu arbeiten.
        Arbeitsplätze sind nur eine angenehme Nebenwirkung für die Gesellschaft.

        In einer reifen Industrie – und diese ist die Basis des deutschen Wohlstandes – konkurrieren die Unternehmen im wesentlichen über ihre Kosten. Und die sind in Deutschland zu hoch (Energie und Regulierung).

        Außerdem ist es natürlich so, dass man sein Geld ins Ausland schafft, sobald sich sozialistische Tendenzen in der Politik manifestieren. Diese Geschichte hat sich ja nun oft genug wiederholt.

        1. Ja @ Felix, so ist es.
          Nur- wenn die Leute wüssten, wo ihr Geld hinfließt, damit sie 2 oder 3 % Zinsen bekommen, dann würden sie das „Grausen“ bekommen.
          Sie hoffen alle, sie würden es mit Zinsen zurückbekommen und die Garantie von bis zu 100 Tsd. wird eingehalten werden können.
          Wenn sie es nicht glauben würden, würde alles zusammen brechen.
          Natürlich nicht nur in Deutschland, sondern im allen Geldsystemen.

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          1. Wo soll denn der Wachstum herkommen, wenn anstelle einer Investition der Gewinn per Dividende ausgeschüttet wird? Um Gewinne zu erwirtschaften und Wachstum zu generieren ist die schlechteste Option Kapital auszuschütten und sich Flexibilität in einem unsicheren Markt zu nehmen und dann von einer Deindustrialisierung sprechen. Im zeitlichen Ablauf ist die Deindustrialisierung, also der Verlust der Industriemaschinen, -Standorte, – Arbeitsplätze etc. die logische Konsequenz von ausbleibenden Investitionen. In wachsenden Unternehmen wird regelmäßig eher wenig ausgeschüttet, da man den Cashflow für Investitionen benötigt. Über FK ist nicht alles finanzierbar solange die Zinsen im Rahmen bleiben sollen.

          2. Nicht jeder Markt wächst mit der gleichen Dynamik. Deswegen sind Investitionen unterschiedlich sinnvoll und nötig und die Ausschüttungsquoten der Aktiengesellschaften unterscheiden sich voneinander.
            Es bleibt aber der Sinn, Gewinne zu machen. Gewinne komplett in der Firma zu halten, ist nur sinnvoll, wenn es in dem Tätigkeitsfeld der Firma entsprechende Investitionsmöglichkeiten gibt. Und auch diese eingehaltenen Gewinne werden nur aus dem Grund investiert, um später noch höhere gewinne erzielen zu können.

            Nebeneffekt bei reiner Wachstumsstrategie wie sie derzeit oft im Tech-Bereich anzutreffen ist: kaum Steuern. Da die Gewinne ständig reinvestiert werden, geht weniger an die Finanzämter. Hätten wir nur Unternehmen wie Meta oder Tencent, würden die Staatshaushalte zusammenbrechen.

  4. Die Ministerpräsidentenkonferenz beim Bundeskanzler stellt auf Rüstungsindustrie um. Forschung und Weiterentwicklung diverser Satelliten aus den Bereichen Navigation, Nachrichtendienste und Internet auf der Internationale Raumstation ISS und der Luftverkehrsstandort Deutschland haben hingegen keine Lobby.

    1. weil keine andere Lösung gibt. Autoindustrie und viele andere Industrien in Deutschland vorbei.. sehr schade aber nun ist Fakt.

      1. An FMW-Nutzer Amer: Sie verkennen, daß die Automobilindustrie mit ihrer Kompetenz in Sachen Navigation ein geeigneter Kooperationspartner in genannter Sache Forschung und Weiterentwicklung diverser Satelliten aus den Bereichen Navigation, Nachrichtendienste und Internet auf der Internationale Raumstation ISS wäre. Desweiteren verkennen Sie hierbei, daß auch der MDax-Konzern Deutsche Lufthansa AG hierbei ein geeigneter Kooperationspartner wäre, aufgrund der Tatsache, daß die Lufthansa-Flugzeuge während des Flugs mittels Satelliten vorsorglich technisch überprüft werden.

    2. Arbeitsloser Torero sucht Stier
      Was schreibst Du nur für einen Unsinn zusammen.
      Ich bin heilfroh, dass das „System“ nicht zusammengebrochen ist.
      So bekommen wir auch noch unsere Renten, von denen wir sehr gut leben können.
      Ich war immer nahtlos in der gesetzlichen Krankenversicherung.
      Ich habe heute noch eine gültige deutsche AOK Karte.
      Denn als deutscher Rentner ist man in der KVdR in Deutschland zwangsversichert.
      Ich war zwar zwischendurch etwa 19 Jahre bei meiner Ehefrau über die Familienhilfe versichert.
      Aber als deutscher Rentner muss man wieder selber über die KVdR versichert sein, auch wenn man im Ausland wohnt.
      KVdR ist keine Krankenversicherung sondern ein Status, den man nur bekommt, wenn man 9/10 seiner zweiten Lebenshälfte in einer gesetzlichen Krankenkasse war; Familienhilfe zählt auch.
      Ich könnte mich jederzeit nach Deutschland begeben und dort alle medizinischen Behandlungen durchführen lassen. Und das ohne Wohnsitz in Deutschland.
      Meine Ehefrau ist „nur“ in Spanien versichert, weil sie hier in Spanien Sozialbeiträge eigenständig eingezahlt hat.
      In das spanische Sozialsystem muss ich als Tentner keine Beiträge zahlen; meine Frau ebenfalls nicht.
      Wir werden die Immobilie nicht verkaufen, denn sie soll als GmbH als Ferienwohnungen vermietet werden. So bleit sie unseren Kindern erhalten, wir können uns dann dort noch mit unseren Kindern treffen und nach den heutigen Preisen für eine 8 Personen Ferienwohnung wird sie eine Menge Mieteinnahmen bringen.
      Ja- ich habe Leukämie seit etwa 16 Jahren.
      Morgens und abends eine Pille und alle 3 Monate zum Bluttest.
      Ansonsten habe ich keine Probleme oder körperliche Beschwerden.
      Das ist bei CML aber normal.
      Die Überlebesrate beträgt nach 5 Jahren 98%.
      Und alles ohne Operation.
      Blutzucker würde mich mehr belasten und einschränken.
      Warum schreibst Du eigentlich so einen Blödsinn, wenn Du über rein gar nichts informiert bist?
      Halt sie dumm und arm.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. Arbeitsloser Torero sucht Stier

        Ach @Helmut …

        Da steht also der selbsternannte „System-Verachter“, der täglich sein Hohelied auf Unabhängigkeit, Freigeist und Goldbarren anstimmt – und gleichzeitig eine **Scheinfirma** hochzieht, um sich in Spaniens Sozialkasse einzunisten.
        Du nennst es „flexibel sein“. Der Rest der Welt nennt es ganz schlicht **Sozialparasitismus**.

        ### Deine kleine Helmut-Chronik der Widersprüche

        1. **„Ich bin heilfroh, dass das System nicht zusammengebrochen ist.“**
        – Klar, denn ohne das System gäbe es weder deine deutsche KVdR‑Karte noch die spanische Renten‑Doppelzahlung.
        – Aber gestern noch: *„Sie halten euch dumm und arm, das System bricht bald zusammen!“*

        2. **„Ich zahle in Spanien gar nichts, meine Frau auch nicht.“**
        – Heute ist das plötzlich legitimer Luxus.
        – Gestern war’s noch die große Empörung über deutsche „Zwangsbeiträge“.

        3. **Scheinfirma für 180 € Sozialversicherung**
        – Dein eigenes Zitat. Schwarz auf weiß.
        – Du gründest also eine Strohfirma, um dich mit Sonderkonditionen in die staatliche Kasse zu schmuggeln – und predigst gleichzeitig vom moralischen Bankrott anderer Leute?

        4. **„Ich könnte jederzeit nach Deutschland und alles umsonst behandeln lassen.“**
        – Natürlich – die „dummen Deutschen“ haben ja bezahlt.
        – Du nennst das Flexibilität, wir nennen es **Rosinenpickerei auf Kosten derer, die du verachtest**.

        5. **Target2‑Hetze & Spanien‑Romantik**
        – Einerseits „Deutschland zahlt zu viel, lasst Target2 platzen!“
        – Andererseits hängst du mit deiner Leukämie, deinen Renten und deiner Scheinfirma **komplett an genau diesem Finanzverbund**.

        ### Das nackte Fazit

        Du bist nicht der **Aussteiger, der das System durchschaut hat**.
        Du bist der Passagier, der den Piloten beschimpft, weil er fliegt – und sich trotzdem anschnallt, damit die Cola nicht umfällt.

        Und weißt du, was am Ende übrig bleibt?

        > **Ein Mann, der bei jedem Atemzug „Haltet sie dumm und arm!“ ruft –
        > während er sich heimlich an exakt dem Topf bedient, den er für giftig erklärt.**

        Mehr braucht’s nicht.
        Gute Besserung, Helmut – an Leukämie erkrankte Menschen verdienen Mitgefühl.
        Aber Heuchelei bleibt Heuchelei, auch in Andalusien bei 28 °C im Schatten.

        1. ja@ @ Arbeitsloser Torero
          Wie sollst Du das auch alles verstehen?
          Einfacher konnte ich es Dir aber mehr erklären.
          Dann machen wir mal alle so weiter.
          Du in Deutschland und ich in Spanien.

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          1. https://moment-beratung.de/mediensucht/

            Es trifft nicht nur Jugendliche. Auch 70+ kann es erwischen

          2. Arbeitsloser Torero sucht Stier

            Oh ja, @Helmut,
            Du hast es uns wirklich erklärt – ganz langsam, so, wie man einem Esel die Geige zeigt.
            Mit all Deiner altersmilden Geduld, Deiner weltläufigen Lebenserfahrung, und Deiner bewundernswerten Fähigkeit, komplexe Sachverhalte auf Stammtischniveau runterzubrechen, damit sie auch der letzte Arbeitslosentorero versteht.

            Du hast uns gezeigt:
            – dass man das System verachtet, aber jede soziale Leistung bis zum letzten Euro mitnimmt,
            – dass man auf „die Deutschen“ schimpft, aber brav ihre Krankenkassenkarte in der Tasche trägt,
            – dass man die EU hasst, aber ihre Währung liebt, solange man sie aus dem Automaten ziehen kann,
            – dass man seine Frau mit einer Scheinfirma angemeldet hat, aber das selbstverständlich ganz legal war,
            – dass man angeblich alles abgesichert hat, aber sich jetzt im Kommentarstrudel windet wie eine gegrillte Sardine,
            – dass man das System untergehen sehen wollte, aber nun wütend ist, weil es einfach nicht tut, was man ihm seit 30 Jahren prophezeit.

            Kurzum:
            Du hast uns nicht überzeugt.
            Aber Du hast uns ein Kabinettstück deutscher Selbstverklärung geliefert, das ins Lehrbuch gehört:
            „Wie man mit Goldbarren unter dem Bett und Telegram-Wissen glaubt, allen anderen überlegen zu sein – und dabei komplett abhängig vom System ist, das man verachtet.“

            Bleibt nur zu sagen:
            Viele Grüße aus der Realität.

      2. @Helmut…ich wollte eigentlich nicht antworten, weil ich den ganzen Helmut-Hype hier auf dem Kanal eigentlich nicht mitmachen wollte…aber jetzt muss ich doch mal fragen…19 Jahre mitversichert in der Familienversicherung der Frau? Das bedeutet ja, 19 Jahre nicht gearbeitet oder sehe ich das falsch? 19 von ca. 40 bis 45 Arbeitsjahren familienversichert?…kann das wirklich sein?

        1. @Ranzentier
          Ein paar Denkfehler hast du drin:
          Was uns Helmut hier eigentlich sagt, ist Folgendes:
          Nachdem er seine Firmen verkauft und sich nach Spanien abgesetzt hat, war er über seine Frau versichert – die wiederum über eine Scheinfirma als Scheinangestellte galt. Mit anderen Worten: Er hat das System gleich zweimal betrogen.

          Wie Helmut uns oft genug erklärt hat, war er in Deutschland zwangsversichert. Was – wenn ich das richtig verstehe – bedeutet, dass seine offiziellen Einkünfte relativ gering waren. Das wiederum ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass er in Deutschland wahrscheinlich Steuern hinterzogen hat.

          Denn weder hatte er laut eigener Darstellung ausreichende Einkünfte, um einen solchen Goldvorrat anzusammeln, noch könnten seine Firmen einen so hohen Wert gehabt haben, um beim Verkauf entsprechende Summen erzielt zu haben.

          Jaja, Helmut ist einfach ein Sozialschmarotzer.

  5. Jens Adolf Frese

    manche Antworten hier sind nun ja, alles andere als höflich. die Situation Deutschlands bzw Europas ist das Ergebnis von politischen wollen. wenn man es jetzt ganz genau betrachtet sieht man Parallelen zu den Entwicklungen im Vorfeld des zweiten weltkrieges. vielleicht ist es auch das Ziel ein schöner gemütlicher europäischer Krieg mit ein paar 100 Millionen Toten ist für manche Strategen wie ein feuchter Klecks in der Hose. alle Veränderungen was Arbeit Arbeitslosigkeit Sprache Kultur Verunsicherung betrifft ist original eins zu eins wie es schon einmal war. zu China ist zu sagen zum Handel gehören immer zwei einer der zulässt und der andere macht. die hiesige Politik ist nicht nur unfähig sondern auch noch schlimmeres. wir laufen in eine schöne wirtschaftliche ökologische und ökonomische Katastrophe hinein. es kann natürlich sein dass ein Wunder geschieht und eine Partei das Zepter in die Hand bekommt die tatsächlich in der Lage ist im Sinne für dieses Land Deutschland zu agieren

    1. Wir retten seit 2008 das Finanzsystem. Dafür sind immer mehr Schulden nötig. Deswegen rüstet man jetzt auf. Deutschland nimmt 1.700 Milliarden neue Schulden auf, hat aber keine 5 Milliarden um den Strom bezahlbar zu halten. Das sagt alles. Die ganz Kohle wird benötigt, um den Kollaps hinaus zu schieben.

      1. „…Die ganz Kohle wird benötigt, um den Kollaps hinaus zu schieben…“

        @Felix, gerade bei Ihnen enttäuschen mich solche Prognosen etwas.
        Aus Ihren Kommentaren habe ich bis jetzt eher entnommen, dass Sie durchaus imstande sind, komplex zu denken und entsprechende Folgerungen zu ziehen.
        „Der Kollaps wird kommen“ ist dagegen in meinen Augen eine weit verbreitete, aber eher einfach gestrickte Alles-oder-Nichts-Prognose.
        Solche Weissagungen können zwar besonders für einfache Gemüter recht aufregend sein, treffen dann aber nie so ein, weil die Zusammenhänge doch zu hochkomplex sind.
        Zusammenhänge, welche die vorgenannten einfachen Gemüter meist nicht zu durchschauen imstande sind.
        Immer schade, wenn höhere intellektuelle Ebenen zugunsten eines vermeintlichen Komforts auf tieferen, verlassen werden.

  6. Ja, so ist es.

    …Deindustrialisierung: Ist Ende der Spirale nach unten noch absehbar?

    https://share.google/oM2PTWpGmsdDpokHh

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  7. Eintrag FMW vom 26. Juni 2023 07:55 Uhr:

    „In Spanien hat meine Frau eine Scheinfirma gegründet, damit wir beiden für etwa 180 Euro in der staatlichen Krankenversicherung waren, und meine Frau in der Rentenversicherung.“

    https://finanzmarktwelt.de/deutschland-industrie-im-niedergang-marktgefluester-video-274871/

    Scheinselbstständigkeit zur Erlangung von Rentenleistungen ist in Spanien strafrechtlich relevant:
    – Strafbare Handlung wegen Arbeitsrechtsverstößen (Art. 311 CP)
    – Sozialbetrug (Art. 307 ff. CP), ggf. mit schwerem Strafrahmen
    – Hohe Bußgelder (LISOS) und Rückzahlungspflichten

    Die Artikel 307 ff. des spanischen Strafgesetzbuches (Código Penal, CP) regeln die Straftaten gegen die Sozialversicherung („Delitos contra la Seguridad Social“). Diese Normen sind zentral, wenn es um Sozialversicherungsbetrug, Scheinfirmen, Scheinselbstständigkeit oder das Erschleichen von Renten- oder Krankenversicherungsleistungen geht.

    Artikel 307 CP – Betrug an der Sozialversicherung, Tatbestand:
    Wer sich durch aktives oder passives Verhalten der Zahlung von Pflichtbeiträgen zur Sozialversicherung entzieht – wissentlich und vorsätzlich, mit einer Schadenssumme über 50.000 €, macht sich strafbar.

    Strafe: 1 bis 5 Jahre Freiheitsstrafe

    Geldstrafe zwischen dem Einfachen und Sechsfachen des Betrags des hinterzogenen Schadens
    Nebenstrafen: z. B. Ausschluss von öffentlichen Aufträgen, evtl. Haftung für andere

    Beispielhafte Taten:
    – Falsche Anmeldung von Mitarbeitern
    – Vortäuschen einer selbstständigen Tätigkeit (falsos autónomos)
    – Nutzung einer Scheinfirma zur „Anmeldung“ ohne realen Geschäftsbetrieb
    – Zahlung von „schwarzem“ Lohn neben offiziellen Mini-Löhnen

    Artikel 307 bis CP – Schwere Fälle, Erweiterter Tatbestand:
    Wenn der Betrug von einer Organisation oder mehreren Personen systematisch begangen wird, oder besonders schwerwiegende Mittel verwendet werden (z. B. fingierte Firmen, manipulierte Buchhaltung), verschärft sich die Strafe.

    Strafe: 2 bis 6 Jahre Freiheitsstrafe

    Bedeutung im Kontext „Scheinselbstständigkeit“ oder „Rentenerwerb durch Scheinanmeldung“
    Wenn jemand sich oder andere in ein Scheinverhältnis (Autónomo oder Firma) bringt, ohne echte wirtschaftliche Tätigkeit, nur um z. B.:

    – Rentenansprüche zu erwerben,
    – Zugang zur staatlichen Krankenversicherung zu erlangen,
    – Aufenthaltstitel oder Steuervorteile zu sichern,

    … dann droht die Anwendung dieser Artikel 307 bis 307 ter CP, insbesondere wenn:

    – kein echter Umsatz oder Betrieb existiert,
    – Rechnungen oder Beiträge fingiert werde,
    – andere Personen oder ein System beteiligt sind.

  8. Permanix.
    sind Sie wirklich so dumm?
    Dabei geht es darum, dass Leistungen erschliechen werden, ohne Beiträge geleistet zu haben.
    Es wurden aber alle Beiträge gezahlt.
    Hinzu kommt noch, dass in den ersten Jahren gar keine Selbstständigkeit vorlag.
    Dann das damalige System kannte bei der Anmeldung einer landwirtschaftlichen Tätigkeit nur, das Jemand in der Landwirtschaft als Einzelperson tätig war und es wurden pauschal die Soziakbeiträge erhoben.
    Keine Buchführung, keine Mehrwertsteuer usw.
    Als das System etwa 2013 geändert wurde, war meine Ehefrau schon durchgehend, wegen ihrer Bandscheiben, arbeitsunfähig.
    Hat aber alle Beiträge weiterzahlen *müssen*.
    2015 hat sie dan Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten und dann 2018 die Arältersrente.
    Also wieder nur dummes Zeug von Ihnen.
    Sie sollten auch wissen, dass keine Arbeitspflicht für Selbsständige besteht. Sie können den ganzen Tag am Strand liegen, wenn sie ihre Pflichtbeiträge bezahlen.
    Natürlich dürfen sie auch keine Subventionen annehmen oder steuerliche Vergünstigungen.
    Sonst wird die Beschäftigung nach einigen Jahren als Hobby eingestuf.
    Ein Zahnarzt, der z. B. mit seiner Bienenzucht nur Verluste produziert, und damit seine Steuerlast mindert, muss auch in Deutschland nach einigen Jahren dann sie eingesparten Steuern zurückzahlen.
    Aber selbst wenn ein Gewerbe in Deutschland oder Spanien angemeldet wird, und der Selbsständige keinen Händschlag arbeitet, dann ist das nicht verboten.
    Ich denke, beide Staaten währen sogar froh, wenn
    alle Arbeitslosen, Bürgergeldempfänger usw., das Gewerbe anmelden würden, nicht arbeiten gehen würden, aber Sozialbeiträge bezahlen würden.
    Somit ihre Krankenkassen- und Rentenbeiträge selber zahlen und dann später nach den bestehenden Rentengesetzen Rente erhalten.
    Können Sie mich daher bitte in der Zukunft mit solchem Gelaber in Ruhe lassen.
    Wäre nett.
    Auf so einen Blödsinn antworte ich auch nicht mehr.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, warum sprechen Sie dann wortwörtlich von Scheinselbständigkeit? Worin lag die Täuschung bzw. der „Schein“?

      Und dumm bin ich nicht. Dumm ist doch derjenige, der so etwas veröffentlicht und damit noch prahlt.

  9. @ Permanix, dumm und dämlich ist ein Steuerflüchtling der normale Auswanderer innerhalb der EU dauernd anschwärzen will.Das Klimabashing ist wohl vom Tisch,ist es in der Steueroase zur Zeit doch heisser als bei Helmut im Paradies.Permanix,ihr Hobby als Helmut- Basher wird immer dämlicher.

    1. @Helmut, warum sprechen Sie dann wortwörtlich von Scheinselbständigkeit? Worin lag die Täuschung bzw. der „Schein“?

      Und dumm bin ich nicht. Dumm ist doch derjenige, der so etwas veröffentlicht und damit noch prahlt.

    2. Ja @ Helmut -Fan

      Mich wundert ein wenig, dass Columbo und Helix52 noch nicht noch mehr Gelaber dabei getan haben.
      Aber vielleicht kommt es ja noch.
      Ja- es gibt schon in Spanien einige Besonderheiten, wenn es darum geht, die Bürokratie einzudämmen.
      Was hier aber sehr fehlt, sind eine Kleinunternehmer- Regelung wie in Deutschland und Mini-Jobs.
      Aber das ist den Behörden wohl zu viel Bürokratie.
      Wenn hier mal die Neider etwas mehr informationshaltiges schreiben würden, dann müssten sie auch nicht so viel sinnloses Gelaber von sich gegen und anderen Menschen unrechtmäßiges Handeln vorwerfen, nur weil sie selber keine Ahnung haben.
      Wenn man was nicht weiß, dann fragt man einfach.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. @Helmut
        Ein toller Prolog: „Mich wundert ein wenig, dass Columbo und Helix52 noch nicht noch mehr Gelaber dabei getan haben.“

        Bleib du Suppenkasper doch erst einmal in deiner Welt und hör endlich auf, mit Whataboutismen und Strohmannargumenten auf andere abzulenken, wenn dir nichts mehr zum Thema einfällt.

        Dein lächerliches Gehabe erinnert an das hirn- und sinnlose Gelaber blauer Abgeordneter im deutschen Bundestag, das du leider in Spanien nicht mitbekommst, weil du ARD, ZDF und damit auch Phoenix Live von Haus aus ideologisch verweigerst.
        Die blauen rechten Gestalten interessieren sich jedenfalls für keine inhaltliche Themen, nur für Hass, Hetze, Feindbilder und aggressiven Grundrhetorik. Hauptsache fundamental dagegen – gegen alles, was nicht @Helmut ist.

  10. Ein Glück, dass hier von den weltweit relevanten Personen vermutlich ausschließlich Donald T. von seinem frisch ausgebauten Meraner Heuboden aus mitliest. Ansonsten würde wohl der FMW-Server mit ganz viel Rumms und Schmackes implodieren und dann wäre nämlich die Maus hier erst mal aus. 🤫 👺 -> 🎃 🥴

  11. @ Permanix

    Schein- Selbstständigkeit, weil keine Selbsständigkeit vorlag.
    Etwa 2013 wurde es dann umgestellt,
    denn der Staat hatte bemerkt, dass so ein Einzelunternehmer auch gutes Einkommen erzielt, wenn er eine Menge Illegale in der Plantage hat.
    Bei einer normale Firma nimmt der Staat dann ja mehr Steuern vom Einzelunternehmer ein, wenn er
    seine Produkte auf Rechnung verkaufen muss, aber die illegal gezahlten Löhne nicht vom Gewinn abziehen kann.
    Der Staat nimmt dann sogar mehr Steuern ein, wenn der Unternehmer alle Einnahmen ohne Abzug der Lohnkosten voll versteuern muss.
    Denn jeder Arbeiter hätte ja sonst seinen Steuerfreibetrag.
    Daher schauen Behörden bei den Illegalen (meist aus Afrika) die in den Platagen arbeiten, gerne weg.
    Wer sich auf spanischen Staatsgebiet befindet, wird automatisch medizinisch versorgt.
    Wir haben damals die Behörde darüber informiert, dass bei meiner Frau (für landwirtschaftliche Tätigkeit) arbeitsunfähigkeit vorliegt.
    Natürlich alles durch zahllose medizinische Untersuchungen belegt.
    Die Sozialbeiträge mussten aber weitergezahlt werden.
    Ich hoffe das reicht jetzt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, aber dass Sie und Ihre Frau sich damit in den strafbaren Bereich im Sinne spanischer Gesetzgebung gebracht haben, ist Ihnen schon klar, wenn Sie freimütig einräumen und auch noch öffentlich zugeben eine Scheinfirma gegründet zu haben, um eigene Rentenansprüche zu generieren. Sie müssen wirklich aufpassen, dass Sie nicht von einen Ihrer zahlreichen „Freunde“ hier bei FMW, anonym angezeigt werden.

    2. Kino mit Poppkorn

      @Helmut, du hängst so fest in deinem eigenen Widerspruchs-Morast, dass man fast Mitleid bekommt – aber eben nur fast.

      1. Von der „Scheinfirma“ zur „völlig legalen Pflichtbeitrags-Oase“

      Originalzitat:„Meine Frau hat eine **Scheinfirma** gegründet, damit wir für 180 € in der staatlichen Krankenversicherung waren.“
      Aktuelle Version:„Es war alles legal, wir haben ja Beiträge gezahlt. Keine Scheinselbstständigkeit!“

      Entscheide dich: Entweder war’s eine Scheinfirma (dein Wort) oder eine reale landwirtschaftliche Unternehmung.
      Du kannst nicht beides gleichzeitig behaupten, nur weil das gerade bequemer klingt.

      2. „Alle Beiträge gezahlt“ Kein Betrug

      Ja, Beiträge wurden überwiesen. Das macht die Firma aber nicht automatisch real.
      Spanisches Recht kennt den Tatbestand „falsos autónomos“**: Wenn der Betrieb, die Umsätze und die Rechnungen fehlen, bleibt es ein Schein.
      Beitragstrick + Null-Output = Sozialversicherungsbetrug – Punkt.
      (Art. 307 CP nützt dir da wenig, wenn der Sachverhalt passt.)

      3. Deine Moral-Akrobatik

      Gestern:„Die Deutschen sind dumm, zahlen Zwangsbeiträge, Mindestlohn zerstört alles.“
      Heute:„Beiträge zahlen ist super, macht doch alle eine Firma auf und chillt am Strand!“

      Also: Wenn Spanier am Strand liegen und Beiträge zahlen, ist das cleverer Freiheitsbeweis.
      Wenn Deutsche das Gesundheitssystem finanzieren, sind sie dumm und arm.
      Got it.

      4. „Keine Arbeitspflicht“ ist kein Freifahrtschein

      Natürlich kann ein Selbstständiger theoretisch null Stunden arbeiten.
      Aber wenn der einzige Zweck des „Gewerbes“ darin besteht, Sozialleistungen abzugreifen, nennt man das nicht Unternehmertum, sondern Gestaltungs­missbrauch.
      Behörden drücken bei Saisonarbeitern gelegentlich ein Auge zu – aber das macht dein Konstrukt nicht legaler, nur weil du „Bescheinigungen“ gesammelt hast.

      5. Die größte Pointe

      Du prahlst täglich, souverän über dem System zu stehen.
      Tatsächlich lebst du von drei Tropf­leitungen:

      1. deutsche Renten (Target2-gestützt),
      2. spanische Rente (via Scheinfirma ermöglicht),
      3. spanisches und deutsches Gesundheitssystem (gleich doppelt abgesichert).

      Ein echter Prepper hätte sich längst abgenabelt.
      Du dagegen bist der **Vollversorger‑Tourist** im Sozialstaat – und beschimpfst gleichzeitig dessen Zahler als „dumm“.

      Schluss­knall

      Helmut, du nennst andere „dumm“, weil sie das System nicht durchschauen.
      Aber wer seine eigene Straftat erst „Scheinfirma“ nennt, dann zur „legalen Pflichtbeitragsfarm“ umlabelt und am Ende ernsthaft glaubt, das sei ein Triumph –
      der kämpft nicht gegen das System.
      Der kämpft gegen die Logik.

      Viel Spaß beim nächsten Ausflug zum Strand – und vergiss nicht, den Beleg fürs Finanzamt zu fälschen.

      Grüße aus der Realität.

    3. Ihre Aussage bei FMW vom 26. Juni 2023 07:55 Uhr ist dann aber schon sehr gewagt:

      „In Spanien hat meine Frau eine Scheinfirma gegründet, damit wir beiden für etwa 180 Euro in der staatlichen Krankenversicherung waren, und meine Frau in der Rentenversicherung.“

      https://finanzmarktwelt.de/deutschland-industrie-im-niedergang-marktgefluester-video-274871/

      Ist doch klar verständlich, dass Sie bzw. Ihre Frau die Firma nur gegründet haben, um sich Sozialleistungen zu erschleichen. Das ist eben laut Gesetz strafbar.

      Würden Sie das heute nochmal genauso schreiben oder wollten Sie damals nur ein wenig damit angeben, wie toll Sie darin sind Sozialsysteme für sich auszunutzen auf Kosten der Allgemeinheit?

      Offensichtlich ist Ihr Drang nach Geltung derartig hoch, dass Sie für sich und Ihre Frau sogar strafrechtliche Konsequenzen riskieren. Ich würde Ihnen raten, in solchen Dingen zurückhaltender zu sein, aber vielleicht ist da etwas in Ihnen, was Sie nicht kontrollieren können.

  12. Arbeitsloser Torero sucht Stier
    Bitte habe Verständnis dafür, dass ich auf so eine Blödsinn nicht antworte.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Arbeitsloser Torero sucht Stier

      Ach @Helmut,

      jetzt willst du also nicht mehr mitspielen? Nach 142 Kommentaren, 18 Sonnenstandmeldungen, drei Grillabenden, einer Blutwerte-Diagnose und der siebten Lobeshymne auf deine „spanische Scheinfirma mit Pflichtbeiträgen“ hast du plötzlich keine Lust mehr?

      Wie schade. Gerade wo es spannend wurde.
      Gerade jetzt, wo dein mühsam zusammengeleimtes Weltbild – aus Target2-Paranoia, Goldbarrenromantik, und dem ewigen Wunsch nach Absolution durch „den Untergang des Systems“ – anfängt, unter der andalusischen Sonne zu schmelzen wie deine Illusion von Kontrolle.

      Aber du hast recht. Vielleicht solltest du wirklich nicht mehr antworten.
      Denn was käme denn noch?

      – Ein neues Zitat von Hans-Werner Sinn?
      – Ein Wetterbericht aus Almogía („heute 31 Grad, auch für Argumente gegen Fakten zu heiß“)?
      – Oder wieder der Versuch, aus dem Begriff „Schein-Selbstständigkeit“ eine Art linguistisches Versehen zu machen?

      Sei ehrlich: Es ist nicht *unsere* Argumentation, die dir zu dumm ist.
      Es ist die Erkenntnis, dass du dich verrannt hast.
      Dass du dich seit zwei Tagen mit einer Maschine streitest –
      und selbst gegen die keinen Stich mehr machst.

      Aber hey, wenigstens musst du’s keinem sagen.
      Einfach unter den Terrassentisch kehren, weitermachen wie bisher:
      Tagsüber Goldpreis-Propheten lesen, abends dann Grillen,
      und nachts dem System leise zurufen:
      „Bitte, bitte brich endlich zusammen – aber früh genug, dass ich’s noch genießen kann.“

      In diesem Sinne:

      Adiós, Helmut

    2. @Helmut, war es jetzt eine Scheinfirma oder doch ein ordentlicher Betrieb?

      1. Permanix, wenn Sie es immer noch nicht verstanden haben, dann kann ich Ihnen nicht mehr erklären.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Ist doch eine ganz einfache Frage, die sogar Sie verstehen könnten.

      2. Permanix, und ich hatte Ihnen dazu ausführlich geantwortet.
        Was auch ganz gut verständlich war.
        Auch- datu was eine Scheinselbständigkein in Spanien ist.
        Einfacher geht es einfach nicht
        Wenn Sie aber damit meinen, dass das Unternehmen meiner Frau gegründet wurde, und keine Sozialbeiträge gezahlt wurden, Subventionen abgegriffen wurden oder Steuervergpnstigungen erhalten wurden.
        Ganz eindeutig NEIN.
        Hätte meine Frau die Sozialbeiträge nicht bezahlt, wären diese pro Monat mit 20 % Zinsaufschlag aufgelaufen und nach geschätzt 6 Monaten wäre ihr Konto gepfändet worden, oder ein Embargo wäre aufs Haus eingetragen worden.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Justizangestellter

          Aber natürlich, @Helmut.
          Jetzt also der Versuch, sich mit juristisch klingenden Nebelkerzen und Halbsätzen aus der selbst geschaufelten Grube zu retten. Du hast es ja „ganz einfach erklärt“, sagst du – das Problem ist nur: du widersprichst dir selbst dabei im Drei-Kommentare-Takt.

          Erst war es eine Scheinfirma, dann nur eine sprachliche Ungenauigkeit, dann war’s legal, aber ohne Tätigkeit, aber mit Beiträgen, dann aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig, aber mit Rentenanspruch und freiwillig weitergezahlt, aber keine Buchhaltung, aber staatlich anerkannt, aber auch wieder nicht so ganz, aber irgendwie halt doch.

          Also was jetzt, Helmut?

          Denn hier ist der Kern der Sache – du hast ihn selbst formuliert:

          > „Schein- Selbstständigkeit, weil keine Selbsständigkeit vorlag.“

          Danke.
          Genau das ist der Straftatbestand, gegen den du dich gerade mit deinem Kommentar-Marathon verzweifelt immunisieren willst.
          Und dein ganzer Rechtfertigungstango macht es nur schlimmer.
          „Wir haben nix abgegriffen!“ – wunderbar. Trotzdem illegal.
          „Wir haben alles bezahlt!“ – fein. Aber eben auf Grundlage einer fiktiven Tätigkeit, deren einziger Zweck war, in das Sozialsystem zu kommen.
          Das ist nicht kreativ – das ist Sozialleistungserschleichung mit Ankündigung.

          Und dass du jetzt versuchst, dich mit „wäre sonst gepfändet worden“ rauszureden, ist ungefähr so überzeugend, wie ein Schwarzfahrer, der sagt:
          „Ich wollte ja zahlen. Sonst hätte ich ja eine Strafe bekommen!“

          Also Helmut, ganz ehrlich:
          Vielleicht solltest du dir für deine nächste Flucht vor den Fakten besser eine andere Geschichte ausdenken.
          Denn deine aktuelle Version funktioniert nur in deinem Kopf –
          und selbst da knirscht es schon gewaltig.

          Viele Grüße aus der Realität.

          1. @justiz .

            Jetzt iss aber mal gut. Was soll das ? Lassen sie jetzt mal den Helmut in Ruhe .
            Wir können alle selber lesen ,was Helmut so schreibt. Manchmal ein bissel drüber,ja und ? Wer frei ist von Schuld ,der werfe den ersten Stein.
            Wer sind sie ,dass sie hier eine Art Stasiprotokoll aufziehen ? Sie schreiben hier auch Blödsinn ,wollte ich auch schon kommentieren ,aber was solls . Die Chat GPT Fetzen reichen eben auch bei ihnen nicht ,um im Glanze der Erleuchtung zu stehen .
            Sie haben genau so wenig Ahnung wie Helmut ,kaschieren es aber besser.
            Vergessen sie nie ChatGPT hat ne Menge Bias und Schlagseite ,ist halt eine bessere Suchmaschine
            DeLuxe .

            Also eventuell mal 2 Gänge zurückschalten,sonst klingen sie ein wenig zu viel nachbezahltem Studenten- DDR -Systemling.

            Sie verars…………..euch ……….und zwar………..

          2. Justzangestellter

            @Klemper
            Warum sollte ich? Klar, bin ich nicht ohne Sünde. Aber ich kehre hier auch nicht die Doppelmoral heraus.

            Ach, Glückwunsch, dass wenigstens Sie geschnallt haben, dass sich Helmut seit drei Tagen mit ChatGPT rumärgert.

            Tja, und ob ich klüger oder dümmer bin: Der Kluge hat die Möglichkeit, sich dumm zu stellen – andersherum ist es schon schwieriger.

            Und was die DDR-Analogien angeht: Die können Sie sich in Ihre Haare schmieren.

            Wenn ich das so richtig in Erinnerung habe, sind Sie es, der hier irgendwelchen Unsinn wie „Mischpoke an die Notenpressen“ von sich gibt – erinnert mich stark an die „globalistische Finanzelite“.

            Jaja, sie ver… euch alle – nur die Erleuchteten wie Klempner durchschauen das System!

            Wer sagte noch was von klug?

          3. @justiz,
            Die kriminelle Mischpoke an der europäischen Notenpresse verstößt gegen Gesetze in Mrd.-Höhe,indem sie illegalerweise Staaten der EU finanziert.
            Da können sie ja mal direkt Anzeigen klar machen und lassen sie GPT weg und kommen mir nicht mit Sekundärmarkt. Was wollen sie mit Helmut, die verars……….. im großen Stil ,aber wenn sie so über
            *das System* schreiben sehen wir ja ,wo sie ohne GPT stehen. Im Tal der vollmundig Ahnungslosen.
            Aber Realwirtschaft hat ja auch nix mit Buchhaltung zu tun,klingt bei ihnen nach malen nach zahlen oder auch singen und klatschen. Nee, in der Buchhaltung würfeln die ja auch den Inhalt aus,gellle.

            Viele Grüße aus der Realität.

            Sie verars………euch ….und…zwar………

          4. Justizangestellter

            @klempner oder besser MischpokeDetector?

            Ach, wieder ein Sermon aus dem „Tal der vollmundig Ahnungslosen“. Ich helfe gern kurz aus:

            – „Illegale Staatsfinanzierung“ – Schönes Schlagwort. Schade nur, dass weder Bundesverfassungsgericht noch EuGH da etwas Illegales sehen. Die EZB kauft am Sekundärmarkt – ja, genau der, von dem Sie nicht hören wollen, weil er Ihr Narrativ ruiniert.

            – „Realwirtschaft hat nix mit Buchhaltung zu tun“ – Richtig. Und genau deshalb gehört Geldpolitik nicht ins Würfelspiel am Stammtisch, sondern in die Hände von Leuten, die das Zusammenspiel von Realwirtschaft und Geldmengen steuern können, ohne „Turm zu Babel“-Metaphern zu bemühen.

            – „Malen nach Zahlen“ – Kommt bei Ihnen ja gut an. Nur: Zahlen sind das, was dem Populismus fehlt. Deshalb bleibt am Ende nur das Singen und Klatschen im eigenen Echoraum.

            Und noch ein Tipp: Wer ernst genommen werden will, sollte weniger verars… euch … und zwar… tippen und mehr Argumente liefern. Sonst wirkt es wie der letzte Versuch, mit viel Rauch die eigene Unsicherheit zu verdecken.

            Viele Grüße aus der Realität – diesmal ohne Nebelmaschine.

          5. @ Justizangestellter

            Sie liegen falsch. Die EZB kauft an einem Markt, den es nur gibt, weil die EZB zusagt, dass sie kauft. Das ist verbotene Staatsfinanzierung durch die Notenbank.
            Dass unsere Bundesrichter das als formal ausreichendes Argument durchgehen lassen ist höchst peinlich.

            Lesen Sie doch einfach mal die Gutachten der Kläger gegen Euro & Co. seit den 90er Jahren. Das sind die besten Köpfe unserer Finanzwelt gewesen. Dagegen stehen Juristen und Presseleute, die direkt von der Politik abhängig sind.

            Ähnlich wie beim „hohen C“ – die Top-Leute warnen, aber der mittelmäßige und abhängige Personenkreis hat die Medienhoheit.

            Und in diesem Fall haben wir alle die Nebenwirkungen.

          6. Justzangestellter

            @Felix

            – „Illegale Staatsfinanzierung“ – Schönes Schlagwort. Schade nur, dass weder Bundesverfassungsgericht noch EuGH da etwas Illegales sehen. Die EZB kauft am Sekundärmarkt – ja, genau der, von dem Sie nicht hören wollen, weil er Ihr Narrativ ruiniert.

            Alles andere ist deine unwesentliche Meinung. Und wer immer noch von „gestohlenen Wahlen“ schwadroniert, ist vielleicht ungeeignet von „peinlich“ zu reden

          7. @felix ,natürlich ist das Staatsfinanzierung ,ansonsten würden manche Staaten sich beim Anleihenfriseur wiederfinden und der ganze feuchte EU-Machttraum wäre geplatzt.

        2. @Helmut, es geht mir nicht um die Beiträge, sondern dass Sie heute eine Leistung beziehen, die Sie ohne den vorsätzlich eine „Scheinfirma“ zu gründen und zu unterhalten, nicht erworben hätten. Warum nennen Sie es überhaupt „Scheinfirma“, wenn Sie und Ihre Frau dort regulär gearbeitet haben?

          1. Justizangestellter
            Was erzählst Du da nur für ein dummes Zeug?

            Für die Hirnis hier die meinen, dass die Gründung einer „Scheinfirma“ strafbar ist:
            Vorab: Meine Ehefrau hatte ein Unternehmen in der Landwirtschaft angemeldet, das nach den damaligen Gesetzen in Spanien, keinerlei Buchführungspflichten hatte und keine Steuern zahlen müsste, solange sie keine fremden Mitarbeiter hatte.
            Es war mit Sicherheit keine Firma. Wenn vielleicht ein Betrieb. Ich denke aber eher, es war ein Unternehmen.
            Damit war meine Frau in Spanien Sozialversicherungspflichtig.
            Es wurden hier auf dem Grundstück (unterhalb unserer Immobilie) 4 Plantagen mit der Planierraupe geschoben, es wurde ein Brunnen für die Bewässerung gebohrt und es wurden Obstbäume angepflanzt.
            Zwischendurch haben wir an dem Aufbau der Immobilie gearbeitet.
            Zur Information:
            Es besteht keine Arbeitspflicht für Unternehmer. Weder in Deutschland noch in Spanien.
            Sie können den ganzen Tag am Strand liegen.
            Vielleicht gibt es ja bald das Delikt in Deutschland: Scheinfirma unterhalb der Stafbarkeitsschwelle, und die Staatsanwaltschaft holt faule Unternehmer aus dem Bett, die noch 6 Uhr nachweislich den Morgenmantel anhaben.
            Etwa 2013 kam eine gesetzliche Änderung.
            Diese Einpersonenfirmen in der Landwirtschaft wurden normalen Betrieben, mit allen Rechten und Pflichten, gleichgestellt.
            Da war meine Ehefrau aber schon durchgehend arbeitsunfähig „für die Landwirtschaft“.
            Umschulung mit über 60 geht nicht.
            Etwa 2015 ist dann bei meiner Ehefrau die 100 prozentige Erwerbsunfähigkeit anerkannt geworden und sie erhielt die EU-Rente, die dann mit 65 Jahren in eine Altersrente umgewandelt wurde.
            Ab dem Zeitpunkt, als die EU- Rente anerkannt wurde, bestand keine Sozialversicherungspflicht mehr.

            Nun habe ich mal nachgeschaut, was in Deutschland eine Scheinfirma ist.
            Dr. Google sagt:
            …Die Gründung einer Scheinfirma ist nicht per se strafbar, aber sie kann im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Wenn die Scheinfirma dazu missbraucht wird, um Straftaten wie Betrug, Steuerhinterziehung, Geldwäsche oder andere illegale Handlungen zu verschleiern, dann ist die Gründung und Nutzung strafbar…

            …Eine Scheinfirma ist ein Unternehmen, das nur auf dem Papier existiert und für illegale oder betrügerische Aktivitäten verwendet wird. Der Schaden durch Betrug mit Scheinfirmen ist immens und kann die wirtschaftliche Existenz von Betroffenen bedrohen….

            …Scheinunternehmer arbeiten mit unterschiedlichen Methoden. Zum Beispiel melden sie ihre Beschäftigten an, zahlen für sie aber keine Steuern und auch keine Beiträge an die Sozialversicherung. Das kann mitunter einige Monate so gehen – bis sich die Krankenkasse meldet und die offenen Beiträge einfordert…

            …Eine Scheinfirma ist strafbar, sobald sie für betrügerische Zwecke eingesetzt wird, beispielsweise zur Steuerhinterziehung, Geldwäsche oder zum Verschleiern von Vermögenswerten. Es handelt sich um ein Unternehmen, das nur auf dem Papier existiert und für kriminelle Aktivitäten missbraucht wird….

            Ich denke, niemand wird behaupten, dass ein kleines landwirtschaftliches Unternehmen eine betrügerische Scheinfirma ist, weil die Inhaberin des Unternehmens nicht besonders aktiv ihr Unternehmen betreibt, aber weiter ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommt, ihre Sozialbeiträge zu bezahlen.
            Wer das bemängeln oder ändern möchte, muss sich an den spanischen Gesetzgeber wenden.

            Es ist aber schon lustig, wie die Neider hier, bis zum Erbrechen versuchen, irgendeine illegale Handlung bei mir/ uns zu finden.
            Eben Kino mit Realsatire.
            Sie strampeln und strampeln.
            Zeigt aber auch, wie das Denunziantentum in Deutschland seine Blüten treibt.
            Und meistens sind die Denuzianten Menschen, die in ihrem ganzen verkorksten Leben nichts auf die Beine bekommen haben.
            Bleibt auf jeden Fall in Deutschland. Sie halten Euch arm und dumm.
            Es wandern schon genug Reiche und Intelligente aus Deutschland aus.
            Wer sonst?
            Achso:
            Angenehmer Nebeneffekt ist natürlich heute die lebenslange spanische Mindestrente für meine Frau und die kostenlose Krankenversicherung.
            Hervorgegangen aus Zwangsbeiträgen.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. Doch keine Scheinfirma? Aber Helmut, jetzt widerlegen Sie ja Ihren eigenen Kommentar vom 26. Juni 2023 07:55 Uhr:

            „In Spanien hat meine Frau eine Scheinfirma gegründet, damit wir beiden für etwa 180 Euro in der staatlichen Krankenversicherung waren, und meine Frau in der Rentenversicherung.“

            https://finanzmarktwelt.de/deutschland-industrie-im-niedergang-marktgefluester-video-274871/

            Sie müssen völlig durchgeknallt sein.

        3. Aber das Problem liegt nicht in der Beitragszahlung an sich, sondern in der Täuschung über die Realität des Arbeitsverhältnisses oder der Geschäftstätigkeit. Das nennt man juristisch: Simulation.

          Warum ist es trotz Beitragszahlung strafbar?

          1. Das Sozialversicherungssystem basiert auf realen Arbeitsverhältnissen, nicht nur auf Geldeinzahlungen.
          • Es soll echte Erwerbstätigkeit absichern: Krankheit, Unfall, Alter, Invalidität.
          • Beiträge + reale Arbeit → Rentenanspruch.
          • Nur Beiträge + keine echte Arbeit = Täuschung über Anspruchsvoraussetzungen.

          2. Einzahlungen allein genügen nicht, wenn sie auf Scheinverhältnissen beruhen:
          • Ein fiktives Unternehmen oder Scheinanstellung verletzt das Prinzip der Versicherungswirklichkeit.
          • Das spanische Recht sieht dies als Sozialversicherungsbetrug (§ 307 ff. CP), weil eine Leistung erschlichen wird, auf die unter realen Bedingungen kein Anspruch bestehen würde.

          3. Vergleich mit einem privaten Versicherungsbeispiel:
          • Du schließt eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab, zahlst Beiträge, aber simulierst einen Beruf, den du gar nicht ausübst – und willst später Leistungen.
          • Auch hier sagt die Versicherung: „Du hattest nie das Risiko – also keine Leistung.“

          Beispiel aus der Praxis:
          • Eine Person gründet eine Firma ohne Geschäftstätigkeit.
          • Sie meldet sich als „Arbeitnehmer“ an und zahlt regelmäßig Beiträge.
          • Jahre später beantragt sie eine Altersrente.
          • Die Behörde prüft und erkennt: Kein Umsatz, keine Tätigkeit, keine reale Arbeit → Leistung wird verweigert oder zurückgefordert, Strafverfahren wird eingeleitet.

          Wichtiger Punkt:
          Es geht nicht darum, ob Beiträge bezahlt wurden, sondern ob ein echter sozialversicherungspflichtiger Sachverhalt vorlag.

          Das Gesetz schützt die Integrität und Fairness des Systems:
          • Wenn sich jede Person „freikaufen“ könnte, ohne wirklich zu arbeiten, würden jene benachteiligt, die jahrelang wirklich arbeiten müssen, um Rentenansprüche zu erwerben.

          Fazit:
          Beitragszahlung ohne reale wirtschaftliche Aktivität oder Arbeit begründet keinen legalen Anspruch auf Rente – und wird in Spanien (wie auch in Deutschland oder Österreich) als Sozialversicherungsbetrug verfolgt.

          1. Ja @ Permanix
            das ist Kino mit Realsatire.
            Und typisch deutsch.
            In Deutschland geht es gegen die Wand, aber dummes Zeug darüber schreiben, was vor etwa 23 Jahren angeblich illegal war, als meine Frau ihr Unternehmen in Spanien gegründet hat.
            Meine Sorgen möchte ich haben.
            Berichten Sie lieber weiter über Ihre enormen Gewinne mit Aktien.
            Aber es ist schon lustig.
            Fehlt nur noch Columbo oder Helix52.
            Berichten Sie doch mal der spanischen Sozialversicherung darüber, die wollen doch auch mal was zu lachen haben.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. @Helmut, der Input zum Thema „Scheinfirma“ war von Ihnen, nicht von mir. Typisch Deutscher, der von der Hitze in Spanien überfordert ist und jeden Tag mehrmals an die Wand fährt.

  13. Hallo @ Ranzentier
    Erstmal muss ich was korrigierten.
    Es waren 16 Jahre und nicht 19.
    Ich war als Ehemann genau so über die Familienhilfe (ohne Beiträge) in der gesetzlichen Krankenkasse in Spanien versichert, wie in Deutschland die Frau des Bäckers, die offiziell hinter der Verkaufs-Theke im Laden steht. Auch wie in Deutschland, mit eigener spanischen Versicherungskarte.
    Die ersten etwa 2 Jahre in Spanien waren wir noch über die AOK versichert, bei der ich als ehemaliger Selbständiger seit meiner Lehre versichert war.
    Dann 16 Jahre bei meiner Frau.
    Ich war also ganz legal noch bei meiner Frau über die Familienhilfe in Spanien versichert, als sie schon EU-Rentnerin war.
    Als ich dann 2018 Rentner wurde, wurde ich als Zwangsmitglied in die deutsche KVdR aufgenommen.
    Dort muss ich etwa 9 % meiner deutschen Minirente als Beitrag zahlen, plus Pflegegeldversicherung.
    Ich bin also auch noch vollwertiges Mitglied der AOK in Deutschland und bekomme auch Pflegegelde aus Deutschland und den Ersatz für die Verhinderungspflege.
    Wie gesagt: Gegen die Mitgliedschaft konnte ich mich nicht wehren.
    Das kann man aber nur sein, wenn man 9/10 seiner zweiten Lebenshälfte in einer gesetzlichen Krankenversicherung war oder über die Familienhilfe versichert war.
    Sonst betragen die Beiträge etwa 16 % plus Pflegegeldversicherung. Und das bis zur Betragsbemessungsgrenze, wenn noch sonstiges Einkommen vorhanden ist.
    Es zählen da auch noch Jahre für Kinder.
    Ich könnte also nach Deutschland fliegen, und mich dort in ärztlicher Behandlung begeben.
    Natürlich ohne Wohnsitz in Deutschland.
    Das machen einige Rentner, die in Spanien wohnen, denn Zahnersatz ist in Spanien keine Kassenleistung. Und wenn der Rentner auch noch wenig Einkommen hat, dann ist der normale Zahnersatz kostenlos.
    Ich habe eine vollwertige deutsche Versicherungskarte von der AOK und die spanische.
    Bei meiner Frau sieht das ganz anders aus, denn sie hat selbst erworbene Ansprüche an das spanische Sozialsystem und hat daher keine Zwangsmitgliedschaft als Rentnerin bei der deutschen KVdR.
    Kann sich aber auch nicht wegen medizinischer Behandlungen nach Deutschland begeben. Sie wird dann in Deutschland als Touristin behandelt.
    Genauer gesagt: Es sind keine geplanten medizinischen Behandlungen möglich, sondern eben nur die, die während der Reise in Deutschland auftreten.
    Vielleicht kannst Du nun erahnen, was es für einen in Deutschland privat Versicherten etwa 50 jährigen ausmacht, der seine Dienstleistungen nun über eines spanische Firma abrechnet, wenn seine Ehefrau und er z. B. zusammen über 1.000 Euro (und auch mehr) in die private Krankenkasse in Deutschland zahlen müssen.
    Zusätzlich dann noch obendrauf der Anspruch auf die Mindesrente und als Rentner beide dann ohne Kranknkassenbeiträge in Spanien versichert.
    Übrigens lockt Andalusien Selbsstädige an, und verlangt die ersten Jahre nur etwa 80 Euro Sozialbeiträge im Monat.
    Und noch viele anderen Vorteile.
    Ich hoffen ich habe das verständlich rübergebracht.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  14. „Als ich dann 2018 Rentner wurde, wurde ich als Zwangsmitglied in die deutsche KVdR aufgenommen.“

    Ich dachte immer Sie sind schon mit ca. 40 Jahren in Rente gegangen?

  15. Permanix, hier ist die ganze Zeit von der. gesetzlichen Rente die Rede.
    Und die ist für mich fällig gewesen (als 1952 geborener) 2018.
    Über meine private BU-Rente von der Allianz möchte hier erst gar nicht anfangen, denn dann würden die Neider hier vollkommen ausrasten.
    Aber sie war gewaltig.
    Gleichlaufend mit einer weiteren BU- Rente von der Bayerischen Beamtenversicherung.
    Und bei den, teilweise Hirnis, die hier ihre Kommentare abgeben, kann man sie lieber dumm lassen.
    Denn das ist noch viel komplizierter als die gesetzliche Rente.
    Ich hatte natürlich bei den privaten Rentenversicherungen meine Tätigkeit als 5 mal Betriebsleiter angegeben. Denn das waren Einnahmen aus einer illegalen Tätigkeit, denn es hat gegen das Gesetz zum Handwerk verstoßen.
    Also als Erzielung von Einkommen unzumutbar.
    Aber ich garantiere Dir, das alles war in ganz Deutschland einmalig.
    Aber legal, denn berufsunfähige sind nicht erwerbsunfähig.
    Nur die Versicherungsbedingungen sind bei den Privaten der „Himmel“ und bei den Gesetzlichen die Hölle. Daher erst 2018 die gesetzliche Rente.
    Noch ein Tipp.
    Ich bin noch vor 40 in die private Rente gegangen.
    Habe aber immer gearbeitet und hier in Spanien unsere Immobilie aufgebaut.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Richtig, Neid erzeugen macht keinen Sinn, aber bei Ihnen hört sich ja auch alles überschaubar an, was mir lediglich das Gefühl gibt, viel besser gestellt zu sein.

  16. Sicher Permanix, versteckt in der Anonymität kann man gut schwätzen.

    1. @Helmut, macht nichts wenn Sie mal den Überblick verlieren, zwischen Wahrheit und Realität nicht mehr unterscheiden können und wenn Sie Ihre Aussagen am Ende selbst widerlegen müssen, wie im Falle mit der Aussage zur angeblichen Scheinfirma. Bei der Menge an Unsinn, die Sie jeden Tag hier fabrizieren, ist das kein Wunder. Sie tun mir unendlich leid, dass Sie Ihre Prahlerei und Geltungssucht nicht unter Kontrolle halten können und die Dinge wie ein Leierkasten jeden Tag zwanghaft wiederholen müssen. Jedem der hier anonym bleibt, geht es so viel besser als Ihnen.

  17. Es werden auch (Link unteb) einige Firmen dabei sein, die ganz bewusst „ausgehungert“ werden, damit das freiwerdende Kapital ins Ausland gebracht werden kann. Mit dem Kapital werden dann neue Firmen gegründet.
    Kapitalverkehrs–Kontrollen gibt es ja *noch* nicht.
    Allerdings müssen auch heute schon (auch von Privatleuten) Überweisungen ins Ausland (von über 50.000 Euro) angezeigt werden, sonst drohen 30.000 Euro Geldstrafe.
    Wer mit seiner Firma nicht in Deutschland bleiben möchte, sollte sich aber sehr beeilen.
    Auch die gut ausgebildeten jungen Leute sollten sich mal überlegen, ob ihre Kinder in Deutschland groß werden sollen.
    Schon heute kann man in den Schulen erkennen, welche Wähler in 10 bis 15 Jahren zur Wahl gehen werden.

    Pleitewelle trifft Mittelstand mit voller Wucht: Insolvenzen auf Rekordniveau

    https://blackout-news.de/aktuelles/pleitewelle-trifft-mittelstand-mit-voller-wucht-insolvenzen-auf-rekordniveau/

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Für immer Frühling

      Ach @Helmut,
      wie tragisch, dass die deutschen Bälger in Zukunft nicht mehr „anständig“ wählen – also keine blaue Partei, die Doppelmoral zur Staatsräson und Autokratie zur Erlösungsfantasie erhebt.
      Wie schade, dass sie nicht so „widerständig“ sind wie du – der alte Rebell,
      der sich mutig ins spanische Sozialsystem geflüchtet hat,
      um dort mit deutscher Rente, deutscher AOK-Karte und einer Scheinfirma maximal zu profitieren.
      Gegen das System wettern – aber keine seiner Annehmlichkeiten auslassen.
      Legal, illegal, scheißegal – Hauptsache, es zahlt.

      Aber weißt du was das eigentlich Tragische ist?
      Diese Blagen, auf die du so verächtlich herabschaust,
      die lernen in der Schule tatsächlich etwas:
      Geschichte. Naturwissenschaften. Klimaforschung.
      Und sie begreifen:
      Dass „der Untergang des Westens“ nicht durch die LGBTQ-Fahne ausgelöst wird,
      sondern durch Hitzewellen, Wassermangel, Bodenversalzung – kurz:
      durch das, was dein „sicherer Hafen“ Spanien gerade im Zeitraffer erlebt.

      Und während du noch glaubst, deine Autorität mit „Meisterbrief“ und „Erfolgsunternehmertum“ zu begründen,
      lacht dich die Realität aus:
      Ein alter, weißer Mann in einem verdorrenden Land,
      mit Gold im Zollfreilager, aber null Einsicht.
      Einer, der Autoritäten liebt – solange sie hart durchgreifen, aber bitte woanders.
      Und der mit der Reife eines Pubertierenden gegen „das System“ poltert,
      von dem er jeden Morgen pünktlich seine Überweisung bekommt.

      Viele Grüße aus einem Land,
      in dem für immer Frühling ist.
      Wo geträumt, gelacht und gelebt wird.
      und es keinen Nachbar Motzki gibt, der seine schlechte Laune und Verschwoerungsfantasie wie eine Monstranz vor sich herträgt

  18. Permanix
    Hitze kann es nicht sein.
    16:44
    28 Grad auf der Terasse.
    Nachzuschauen unter:
    Wetter.de Almogia

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Dann muss es fast ein psychischer Defekt sein, z.B. verursacht durch mangelnde Anerkennung in der Kindheit. Wer jeden Tag verzweifelt versucht, seinen Schrebergarten in Andalusien zum Mittelpunkt der Finanzwelt und Geopolitik zu machen, dem ist nicht mehr zu helfen. Vielleicht mal die Frau fragen, ob Sie von ihr nicht häufiger gelobt werden können.

  19. Das kann ja jeder gerne sehen wie er möchte.
    Für uns ist wichtig, dass wir sogar mehr im Leben erreicht haben, als wir eigentlich wollten.
    Für uns hatte es mit knapp unter 50 gereicht.
    Ab da haben wir in der Richtung Geld verdienen müssen auf die Bremse getreten.
    Wir hatten auch eine gute Finanzplanung, bis hinein ins Rentnerleben.
    Dann konnte ich doch widererwartend meine Betriebsleiterstellen in Deutschland noch einige Jahre beibehalten, und wir waren günstig in der Sozialversicherung.
    Und heute können wir sehr gut alleine von unseren Renten leben.
    Für unsere Immobilie haben wir praktisch nur die Materialen bezahlt, denn meine Arbeitskraft war ja kostenlos.
    Für einen Handwerksmeister ein Hobby XXXXL.
    Dann klappte es auch noch mit der Vermietung der Ferienwohnungen sehr gut.
    Wir haben dadurch viele interessante Leute kennengelernt.
    Von unsere privaten Altersversorgung, die wir 2000 eingelagert hatten, haben wir noch keine Unze benötigt.
    Wer konnte auch erahne, dass sich der Wert bis heute etwa verzwölftfacht.
    Wir haben uns hier 625 m in den Bergen über Malaga eine „gemäßigte“ Zone ausgesucht, und möchten hier so lange wohnen bleiben, wie es unsere Gesundheit zulässt.
    Der ganze Trubel im Moment gefällt mir zwar hier nicht besonders, aber abgesehen von unseren Dauergast, reisen die anderen ja auch mal wieder ab.
    Für uns ist wichtig, dass wir aus Deutschland weg sind, unser „echtes Geld“ noch weiter und wir uns hier alles so aufbauen konnten wie wir es wollten.
    Ich interessiere mich sehr für das was da in Deutschland abläuft, denn das Kino darf man nicht verpassen. Auch die Kommentare der Neider gehören als Realsatire dazu.
    Es ist schon bemerkenswert wie das Land wirtschaftlich immer weiter gegen die Wand gefahren wird, eine Entdemokratisierung stattfindet und schon heute in den Schulklassen erkennbar ist, wer in 10 oder 15 Jahren das Land regiert.
    Zusammenfassend:
    Spanien ist ideal für Menschen um die 50, die ihr Gewerbe nach Spanien verlegen können/möchten.
    Für junge Menschen ist Spanien nicht besonders geeignet. Da gibt es in anderen Ländern bessere Verdienstmöglichkeiten.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, war es Ihrer Meinung nun eine Scheinfirma oder nicht?

      „In Spanien hat meine Frau eine Scheinfirma gegründet, damit wir beiden für etwa 180 Euro in der staatlichen Krankenversicherung waren, und meine Frau in der Rentenversicherung.“

      https://finanzmarktwelt.de/deutschland-industrie-im-niedergang-marktgefluester-video-274871/

      1. Permanix, Sie begreifen aber auch gar nichts.
        Natürlich war das eine Scheinfirma.
        Denn es war keine Firma.
        Ein Tipp.
        Wenden Sie sich doch an die spanische Sozialversicherung und teilen sie denen mal mit, dass Sie jemanden in Spanien kennen, die ein Gewerbe angemeldet hatte, immer ihre Sozialbeiträge geleistet hat, dann arbeitsunfähig wurde, immer noch die Sozialbeiträge weitergezahlt hat, und dann nach 11,5 Jahren die Erwerbsunfähigkeit anerkannt wurde.
        Und das Sie das ganz schlimm finden, denn es wurde dann auch noch eine Erwerbsunfähigkeitsrente gezahlt, die dann mit 65 in eine Altersrente übergegangen ist.
        Und das würden Sie als Sozialbetrug ansehen.
        Die Leute wollen doch auch mal was zu lachen haben.
        Merken Sie denn gar nicht mehr wie lächerlich Sie sich machen?
        Aber selbst wenn es so wäre wie Sie vermuten, dann ist das auch legal.
        Sie können in Ihrem Neid ruhig weiter schmoren.
        Es war so oder so nichts illegales dabei.
        Und nun ist für mich das Thema beendet.
        Denn es gibt eben Leute, die begreifen eben gar nichts.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut, oh, das macht micht jetzt aber ganz neidisch, dass Sie eine Scheinfirma betrieben haben. Neid auf Straftaten? Sie können einem nur noch unheimlich leid tun.

  20. Helmut einmal anders

    Das kann natürlich nicht jeder sehen, wie er möchte. Für uns war eher entscheidend, dass wir weniger im Leben erreicht haben, als wir ursprünglich geplant hatten. Mit knapp unter 50 war für uns noch lange nicht Schluss – da mussten wir beim Geldverdienen sogar noch mal richtig durchstarten. Von einer soliden Finanzplanung, geschweige denn bis ins Rentenalter hinein, konnte eigentlich keine Rede sein. Dann verlor ich auch noch früher als gedacht meine Betriebsleiterstellen in Deutschland, und in der Sozialversicherung standen wir eher ungünstig da. Heute reicht unsere Rente leider nicht, um gut davon leben zu können.
    Für unsere Immobilie mussten wir alles bezahlen – inklusive meiner eigenen Arbeitsleistung, die leider nicht kostenlos war. Als Handwerksmeister war das kein Hobby, sondern eher eine nervenaufreibende Dauerbaustelle. Auch mit der Vermietung der Ferienwohnungen wollte es so gar nicht klappen. Dementsprechend haben wir auch kaum interessante Leute kennengelernt. Von unserer privaten Altersvorsorge, die wir im Jahr 2000 angelegt hatten, mussten wir schon mehrfach zehren. Wer hätte auch gedacht, dass der Wert sich nicht nennenswert steigert – verzwölffacht hat sich da gar nichts. Wir haben uns hier auf 625 Metern in den Bergen über Málaga eine Zone ausgesucht, die sich im Alltag oft als wenig gemäßigt herausstellt, und ob wir hier wirklich bleiben wollen, ist mehr als fraglich. Für uns ist eher ernüchternd, dass wir Deutschland verlassen haben – das „echte Geld“ wird auch nicht mehr. Und alles so aufzubauen, wie wir es wollten, hat sich als schwieriger erwiesen als gedacht.
    Ich interessiere mich zwar für das, was in Deutschland passiert, aber das es da so gut läuft hätte ich nicht für möglich gehalten. Auch die Kommentare der Neider? Eher ermüdend als unterhaltsam.
    Es ist traurig zu beobachten, wie das Land wirtschaftlich eben nicht gegen die Wand gefahren wird, sondern sich gegen viele Widrigkeiten behauptet – Entdemokratisierung sehen wir da ehrlich gesagt nicht.
    Und was sich in den Schulklassen abzeichnet, ist sicher kein Grund zur Panik.

    Zusammenfassend:
    Spanien ist nicht ideal für Menschen um die 50, die ihr Gewerbe hierher verlegen wollen.
    Für junge Leute? Auch nicht besonders vielversprechend – andere Länder bieten deutlich bessere Perspektiven.

    1. Helmut einmal anders
      Ja, ich glaube in diesen Bahnen verläuft Ihr Leben.
      Da kennen Sie sich aus.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. Helmut einmal anders

        Helmut war Rentner, lebte mit seiner Frau zusammen und hatte ein Faible für Wirtschaftsthemen. Vor ein paar Jahren hatte er die Plattform Finanzmarktwelt entdeckt – eine Seite, auf der täglich Artikel über Börsen, Inflation und Politik erschienen. Anfangs las er nur. Dann fing er an zu kommentieren.

        Doch Helmut schrieb kaum über die Artikel selbst. Stattdessen füllten seine Kommentare zunehmend sein eigenes Leben aus: Er erzählte von seinem angeblichen Job als ehemaliger Rohrschlosser, von angeblichen Goldanlagen, die es nie gab, und von angeblichen Insider-Tipps, die er „zufällig“ gehört habe. Diese Geschichten waren oft Halbwahrheiten oder reine Erfindungen – mal ein bisschen Realität, mal reine Fantasie.

        Seine Beiträge drehten sich kaum um die Börse, sondern um seine eigene „Erfahrung“ und „Lebensweisheiten“. Nutzer staunten, kritisierten, glaubten oder zweifelten – doch Helmut fühlte sich wichtig und gebraucht. Er kommentierte stundenlang, vergaß zu essen und rauszugehen.

        Seine Frau bemerkte das immer wieder und ermahnte ihn:
        „Helmut, du sitzt schon wieder vor dem Laptop! Komm doch mal runter vom Bildschirm und leb im Hier und Jetzt.“

        Doch Helmut winkte nur ab, vertieft in seine Geschichten und Theorien.

        Eines Tages schrieb ihm ein anderer Nutzer:
        „Helmut, deine Geschichten sind spannend, aber vielleicht solltest du mal eine Pause machen und das echte Leben mehr genießen.“

        Helmut lächelte, blickte auf den Bildschirm, dann zur Tür, wo seine Frau wartete. Es war spät. Am nächsten Tag schrieb er nur einen Satz:
        „Heute erzähl ich nichts – ich geh raus.“

        Er schloss den Laptop und hörte draußen die Vögel zwitschern.

        1. Fortsetzung und Ende:

          Er hörte draußen die Vögel zwitschern und plötzlich bemerkte er, dass er die Sprache der Vögel verstand, wie damals der Heilige Franziskus.
          Und ein großer bunter Vogel weissagte ihm: „Wenn du nie mehr in deinem Leben ein Kommentar auf FMW abgibst, wird dir ein gesundes und glückliches Leben gewährt sein und du wirst sehr alt werden.
          Jeder Goldbarren, den du berührst, wird sich augenblicklich vervielfachen, sodass du bis zu deinem Lebensende ein reicher Mann bleiben wirst.
          Dein Land wird sich aus einer Wüste in eine wunderbare Oase verwandeln und ganz Andalusien wird dich für alle Zeiten ehren und lieben.

  21. Hallo Permanix.
    Nun doch noch was.
    Sogar etwas wichtiges, was in der ganzen Diskussion untergegangin ist.
    Alleine die 15 Jahre Beiträge reichen nicht, um die Mindesrente zu bekommen.
    Die letzten 2 Jahre (*vor* dem Eintritt des Rentenalters) müssen auch mit Beiträgen belegt sein.
    Was ja bei meiner Ehefrau automatisch so war.
    Sonst reichen auch 15 und mehre Jahre nicht.
    Daher nehmen oft (gerade Frauen, die wegen Heirat und Kinder, wenige Jahre nur berufstätig waren) kurz vor dem Rentenalter noch einen Job innerhalb der Familie an, damit sie (neben den 15 Jahren) auch die 2 Jahre vollbekommen.
    Natürlich weiß die Sozialversicherung auch, dass eine Frau, mit 64+, nur einen schlecht bezahlten Job annimmt, damit sie ihre „Jahre“ vollbekommen kann.
    Ob sie wirklich in dem Restaurant des Nachbarn dann als Küchenhilfe arbeitet, ist dahingestellt.
    Steuern zahlen muss sie oft nicht, der Inhaber (oft auch Verwandtschaft) setzt ihren nicht bezahlten Lohn von Steuer ab und zahlt die Sozialversicherung.
    Das nur noch zur Vollständigkeit.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Und trotz der ganzen Trickserei immer noch diese schreckliche Armut in Spanien.

  22. Dann ist das eben so.
    Es steht doch auch nun im Grundgesetz,
    dass die hirnrissigen Klimaziele erreicht werden müssen und das geht eben ohne Deindustrialisierung nicht.
    Die Industrieproduktion wird in andere Länder verlagert und schon stimmt es wieder mit dem CO2 in Deutschland.
    Selbst wenn es irgendwann einmal geschafft werden sollte, auf Null CO2 Ausstoß in Deutschland zu kommen, dann sind damit etwa 0.08 % am weltweiten CO2 Ausstoß eingespart.

    …Betriebsräte schlagen Alarm: Energiewende gefährdet Hunderttausende Industriearbeitsplätze…

    https://blackout-news.de/aktuelles/betriebsraete-schlagen-alarm-energiewende-gefaehrdet-hunderttausende-industriearbeitsplaetze/

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung


Meist gelesen 7 Tage