Man kann vermuten: Die Krise am Arbeitsmarkt verläuft still, schleichend, Stück für Stück, ohne großen schnellen Absturz. Denn die vielen Ankündigungen über Stellenabbau, die man dieser Tage hört, beinhalten oft Ruhestandsregelungen und die Nicht-Neubesetzung von Stellen, bei denen Arbeiter in Rente gehen. Auch sind es oft Werkschließungen mit zwei oder drei Jahren Vorlauf. Der Personalabbau findet also nicht sofort statt, sondern nach und nach.
„Unternehmen wollen weiter Stellen streichen“, so die aktuelle Headline des ifo-Instituts. Demnach planen die Unternehmen in Deutschland zunehmend mit weniger Personal auszukommen. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im September auf 92,5 Punkte, nach 93,8 Punkten im August. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2020. „Die Stimmung am Arbeitsmarkt bleibt verhalten. Weil der Aufschwung vorerst ausbleibt, treten viele Unternehmen in Personalfragen auf die Bremse“, so das ifo-Institut.
„Der Personalabbau verläuft eher schleichend, offene Stellen werden einfach nicht nachbesetzt. Große Entlassungswellen beobachten wir derzeit nicht“, so das ifo-Institut. In der Industrie ist das Barometer leicht gesunken: Insbesondere der Fahrzeugbau und der Maschinenbau planen mit weniger Personal. Bei den Dienstleistern fiel der Indikator merklich. Im Bereich Transport und Logistik haben einzelne Unternehmen bereits Entlassungen angekündigt. Im Baugewerbe bleibt die Beschäftigtenzahl derzeit weitgehend stabil – es gibt kaum Bewegung. Anders sieht es im Handel aus: Dort bauen die Unternehmen ihren Personalbestand spürbar ab.
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Ja- es geht langsam in Tal.
So ein großer Tanker, wie Deutschland, reagiert nicht so schnell.
Bei einigen Leuten ist auch noch viel Speck aus den „guten Jahren“ vorhanden.
Wer den “ Speck“ nun nicht benutzt um das Land zu verlassen, wird noch einige Zeit davon zehren können.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Bundeskanzler Friedrich Merz redete im Rahmen der Generaldebatte im Deutschen Bundestag zum Bundeshaushalt 2026 die Situation der Maschinenbauindustrie schön. Am heutigen Freitag hätte er die Möglichkeit gehabt, am Rande der aktuellen UN-Vollversammlung mit Premierminister Benjamin Netanyahu den JCPOA-Deal, mit dem Ziel, für den Maschinenbau den Absatzmarkt Islamische Republik Iran auf den Weg zu bringen, zu erörtern.
Der MDax-Konzern Deutsche Lufthansa AG plant einen Stellenabbau./Quelle: n-tv-Fernsehtext . Die Parolen von Bundeskanzler Friedrich Merz in der jüngsten Generaldebatte im Deutschen Bundestag zum Bundeshaushalt 2026, es bedürfe entsprechender Rahmenbedingungen für den Luftverkehrsstandort Deutschland, verpuffen somit.
Der UN-Sicherheitsrat bezichtigt das OPEC+-Mitgliedsland Islamische Republik Iran, in Sachen Atomstreit zur Zeit nicht direkt mit den Vereinigte Staaten von Amerika verhandeln zu wollen. Diesbezüglich stellt Religionsführer Ajatollah Khamenei fest, daß die Gespräche mit den USA in einer Sackgasse gelandet seien. Teheran wird für einen existierenden Uran-Reinheitsgrad von 60% kritisiert. Auch das wird von Religionsführer Khamenei nicht bestritten, verbunden mit seiner Feststellung, der Iran strebe keine Atombombe an, für die ein Uran-Reinheitsgrad von 90% erforderlich sei, und die genannte bestehende Urananreicherung sei im Interesse der Landwirtschaft. Ich sehe aufgrund des genannten Verhaltens des UN-Sicherheitsrates die Gefahr, daß sich die Islamische Republik Iran international isoliert fühlt, und die „Israel-Karte“ als Ultima Ratio ansieht, um sich international behaupten zu können. Die Agenda muß daher JCPOA-Deal heißen, mit dem Ziel, daß der Iran wieder entsprechend Öl verkaufen kann. Unternehmen, wie die Maschinenbauindustrie meiden zur Zeit den iranischen Markt, um nicht mit möglichen US-Sanktionen konfrontiert zu werden. Dem Verfassungschutzbericht 2024 des Bundesamtes für Verfassungschutz kann man entnehmen, daß das iranische Ministerium VAJA/MOIS Informationen aus dem Bereich Wirtschaft beschafft. Der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungschutz Dr. Hans-Georg Maaßen spricht sich für die Wirtschaftsspionage-Gegenmaßnahme Hackback aus. Auf daß auch Premierminister Benjamin Netanyahu einem JCPOA-Deal zustimmen würde. Seiner Rede auf der aktuellen UN-Vollversammlung muß man entnehmen, daß der Iran eventuell erneut mit einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg durch Israel konfrontiert werden könnte. Der Iran steht jedoch nicht im Begriff, Israel anzugreifen.
Nun, immerhin war Staatspräsident Emmanuel Macron bereit, sich am Rande der aktuellen UN-Vollversammlung mit Staatspräsident Dr. Massud Peseschkian in Sachen JCPOA-Deal zu treffen. Von Bundeskanzler Friedrich Merz und Premierminister Keir Starmer sind solche Konsultationen ja weniger zu erwarten.
Merz weiß eigentlich, was zu tun ist, um die Wirtschaft zu retten. Er hat jedoch zwei Probleme: die SPD!!!! zum einen und die Linken, die jegliche Reformen ablehnen und am liebsten diejenigen schröpfen würden, die eh schon die ganze Last tragen und zum anderen die Zeit… Denn er muss kurzfristig helfen und langfristig ganz üble Reformen durchsetzen. das Problem dabei: wieder die SPD und Wahlen. Eigentlich müsste es Merz wie Schröder machen und sagen, ok ich ziehe das durch und dann wählt ihr mich halt ab. Und zu 100% wird man abgewählt, wenn man Reformen durchzieht, aber nur das hilft.
Hat die Regierung Steuern gesenkt? Bürokratie abgebaut? Thema billige Energie?
Außer bla bla nichts passiert
@Frank Johanni: Merz weiß ganz und gar nicht was zu tun ist, denn die Maßnahme von Gerhard Schröder Arbeitslosigkeit zu exportieren, wird heute nicht mehr funktionieren. Die damaligen Importeure sind pleite (UK und Frankreich) oder wollen nicht (USA) mehr, die Produktivität in Deutschland ist mittlerweile so stark gesunken daß in der Breite direkte oder indirekte Subventionen notwendig sind um den Absturz zu verhindern. Die „Hidden Champions“ gibt es zwar nach wie vor, aber auch die leiden unter dem Strukturwandel. So schwankt Friedrich Merz immer zwischen starker Ansprache und schwachem Handeln. Halbstark nannte man das früher einmal.
Jetzt nicht nur jammern.
Die grüne Transformation kann nicht funktionieren.
Die Parteien, die noch für diese Transformation stehen, müssen weg aus der Regierung.
Oder es geht so weiter in die Depression.
Den Schaden wieder gutzumachen wird (wenn es überhaupt noch möglich ist) viele Jahre dauern und eine Menge an Wohlstand kosten.
Solange wird sich der Verfall von Deutschland immer schneller beschleunigen und die Sonderschulden werden nur dafür verwendet, eine Illusion möglichst aufrechtzuerhalten.
…Seit 2019 sind in der deutschen Industrie etwa 245.000 Arbeitsplätze verloren gegangen…
…Der Herbst der Wahrheit: Arbeitsplätze gegen Ideologie – TE Wecker am 28.09.2025…
https://www.youtube.com/watch?v=qJyahOtxKmI&list=TLPQMjgwOTIwMjU76lh49jMmmg&index=1
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
genau. Bosch schreibt explizit, dass die Probleme haben, weil keiner mehr ihre Verbrenner-Technologie haben will. Deswegen halten wir daran fest, was keinen Erfolg hat.
Logik von jemanden, der andere als „Hirnis“ bezeichnet. Wie sagte Einstein: Es ist dumm, immer das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten. Also, die Welt ändert sich, aber wir sollen an dem Alten festhalten? Wie dumm muss man eigentlich sein um das als erfolgsversprechendes Modell zu empfinden?
@ Einbert, nichts kapiert, Bosch als Elektrobude müsste ja profitieren wenn alles auf E- Technik gehen würde. Das Problem ist das Hüst und Hot.Logischerweise zuerst den E- Wechsel verschlafen,dann von der Politik gezwungen und jetzt sind sie nirgends mehr konkurrenzfähig. Ein solcher Wechsel , wenn er dann kommt , dauert mehrere Jahre und darum muss man in dieser Zeit zweigleisig fahren wie es die Chinesen machen. Der hochdotierte, TV bekannte Auto- Professor Dudenhöfer hat ja auch keine gute Rolle gespielt in diesem Schauermärchen.Wenn Professoren und Politiker die Industriepolitik vergewaltigen ist wohl nichts besseres zu erwarten vor allem wenn die Ideologie noch den Ton angibt.China bringt mehr Fairness ins Leben, bald können sich Bürgergeldempfänger auch ein schönes E- Auto leisten.
Hallo @ Einbert Anstein
Das scheint aber bei Bosc als Zulieferer für E-Autos wohl auch nicht zu klappen.
Bosch ist als Zulieferer seit vielen Jahren im E-Auto-Sektor tätig und versucht dort, seine Kernkompetenzen in der Elektromobilität auszubauen, auch wenn das Unternehmen Stellenabbau im Mobility-Bereich plant. Während Bosch keine eigenen E-Autos herstellt, ist es ein wichtiger Zulieferer für Komponenten wie Antriebssysteme und Elektronik für Elektrofahrzeuge.
https://www.google.com/search?num=10&sca_esv=d1d58be09a91a0b0&sxsrf=AE3TifPK0VHSpegpoOcSJG5A3b82lR4wqg:1759115104103&q=bosch+hat+versucht+in+E-Autos+einsteigen&spell=1&sa=X&ved=2ahUKEwirwJi3_vyPAxVGK_sDHSYaF6UQBSgAegQIDRAB&biw=1280&bih=618&dpr=1.25
Viele Grüße aus Andausien
Helmut
Wir werden es nicht ändern können, aber wir können uns darauf vorbereiten.
Das System Hoffnung wird sicher nicht funktionieren.
Dafür wurde in den letzten etwa 30 Jahren zu viel falsch gemacht in Deutschland.
Und zwar so viel gezielt falsch, dass man gerade in den letzten 10 Jahren schon von gezielter Sabotage sprechen kann
Genauso wird die Entdemokratisierung nicht helfen, damit das Volk besser im Zaum gehalten werden kann.
Da muss Deutschland nun durch.
Und Merz ist ja optimal dabei, den Weg ins Tal immer weiter zu beschleunigen.
Auch sein immer penetranteres Geschwätz wird niemandem helfen.
Es wird nun für alle sehr, sehr teuer werden, in Deutschland.
Bei gleichzeitigen Steuererhöhungen, gigantischer Neuverschuldung, Sozialabbau und weiterer Verrottung der Infrastruktur.
Aber auch das wird den wirtschaftlichen Niedergang nicht aufhalten.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut