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Arbeitsmarkt: Trotz Wolken am Konjunkturhimmel geht es aufwärts

Hat der Arbeitsmarkt seine Delle überwunden? Im laufenden Jahr zeigte der Arbeitsmarktindikator der Bundesagentur für Arbeit (Forschungstocher „IAB“) lange Zeit an, dass der Arbeitsmarkt abflaut. Sichtbar ist dies rechts im Chart. Jetzt nun den dritten Monat in Folge steigt das Barometer wieder an. Wie die Forscher schreiben, sei der Arbeitsmarkt trotz der Wolken am Konjunkturhimmel so robust. Der Grund dafür ist wohl in der Arbeitskräfte-Knappheit zu suchen. Hier Aussage im Wortlaut:

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer verbucht im November den dritten Anstieg in Folge. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt gegenüber dem Vormonat um 0,3 auf 104,5 Punkte. Der Arbeitsmarktaufschwung setzt sich laut IAB damit fort.

„Am Konjunkturhimmel ziehen zwar Wolken auf, aber die Arbeitsagenturen sehen weiter einen kräftigen Aufwärtstrend bei der Beschäftigung“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Entsprechend legt die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers im November deutlich von 106,5 auf 107,0 Punkte zu. „Der starke Arbeitsmarkt ist gerade bei weltwirtschaftlichen Turbulenzen die wichtigste Stütze der Binnenkonjunktur“, so Weber.

Die Arbeitslosigkeitskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers verbessert sich im November um 0,2 auf 102,0 Punkte und damit bereits zum fünften Mal in Folge. „Die Arbeitslosigkeit sinkt vor allem, weil immer weniger entlassen wird“, erklärt Weber. Vor dem Hintergrund der steigenden Arbeitskräfteknappheit würden die Betriebe sich Beschäftigte sichern und Jobwechsel fänden immer öfter direkt ohne den Weg über die Arbeitslosigkeit statt.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert.

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