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Asien: Nicht nur in China geht´s weiter abwärts

FMW-Redaktion

Nicht nur in China geht es weiter bergab. Vor wenigen Minuten schloss der Shanghai Composite Index mit -4,27% den dritten Tag in dieser Woche mit einem deftigen Minus. Der Staat bekommt „seinen Laden“ einfach nicht in den Griff. Dies hat schon längst auf die umliegenden Länder abgestrahlt.

Taiwan, der kleine Inselbruder nebenan, ist ebenfalls in einem Bärenmarkt. Der dortige Aktienindex verliert heute weitere 3%, in den letzten vier Wochen waren es schon 13,5%. Singapur -1,6% (-12%).

Besonders drastisch trifft es Südkorea, dem so munkelt man, eine Spekulationswelle gegen seine Währung bevorsteht. Der Aktienindex in Seoul verlor heute 4,5%, in den letzten vier Wochen 20%. US-Dollar gegen koreanischen Won stand im Juni noch bei 1.100, seitdem ein kontinuierlicher Anstieg auf 1.194 (also Abwertung des Won). Die Bewegung könnte an Fahrt aufnehmen.

Und Japan, das Gelddruck-Sorgenkind, das gerade wieder so richtig in die Rezession rutscht, verliert heute 3,1%. Die japanischen Aktien konnten sich aber erstaunlicherweise in den letzten Wochen vom China-Crash abkoppeln, und beginnen erst seit Anfang dieser Woche zu fallen.

Wir in Deutschland spüren das alles erst, wenn die Asiaten in großem Umfang Gelder bei uns abziehen, weil diese zuhause gebraucht werden.



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