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AT&T zeigt sich spendabel: Soll Trump damit eingekocht werden?

Über vielleicht nicht ganz selbstlose Ergebenheitsadressen amerikanischer Firmen an Donald Trump..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Amerikanische Unternehmen jubeln über die größte Senkung der Ertragssteuer in der US-Geschichte.

Und der “Heist Day” (Huffington Post) scheint ein guter Anlass für die mit dem vollen Füllhorn bedachten Giganten der US-Wirtschaft, sich generös zu zeigen.

Immerhin, die Idee wäre ja: Nach der Umverteilung von unten nach oben, soll auch ein wenig wieder runtertröpfeln.

AT&T verkündete gleich nach Trumps Siegerfeuer einen Bonus von 1.000 Dollar für seine 20.000 Mitarbeiter an. Grund jedenfalls zum Jubeln für das Weiße Haus: “Seht her, es funktioniert ja”, lautete gleich die Botschaft.


Das Firmenlogo des Telekommunikationskonzerns AT&T

Santa Trump beschert Corporate America schöne Weihnachten

Auffallend natürlich auch: AT&T versucht gerade, Time Warner zu kaufen – und Trumps Justizministerium hatte sich quergelegt. Es bedarf keiner auffallenden Genialität, um hier eins und eins zusammenzählen zu können bezüglich der jähen Generosität von AT&T.

Es schlossen sich bei der Almosen-Offensive andere Großunternehmen gleich an: Die Großbank “Wells Fargo”, die im Jahr 2016 von zahlreichen Skandalen erschüttert worden war, kündigte eine Anhebung des Mindestlohns auf 15 Dollar an. Dazu sollen 400 Millionen für Wohltätigkeitsorganisationen ausgeben werden.

Es ist eben ein kleines Dankeschön ans Volk von “Corporate America” – für die durch “Santa Trump” schönsten Weihnachten aller Zeiten.

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Trigo

    22. Dezember 2017 12:52 at 12:52

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 13:32 at 13:32

      Is ja auch klar,dass N-TV Trumpbashing betreibt,so wie jeder dt.Paparazzi-Bude!
      Was meinst,was DE dann ist?(Bananenrepublik)
      oder…Eine Gurken-Truppe,etwa…..?

      • Avatar

        Trigo

        22. Dezember 2017 15:23 at 15:23

        Gurkentruppe vielleicht….von Deutschland spricht in diesem Artikel keiner…. aber woher kommt dein Deutschlandhass?

        • Avatar

          baeuerin

          22. Dezember 2017 15:33 at 15:33

          Darfst dich gerne mal mit der Geschichte ab 1982 unter Helmut Kohl, bis Heute Ferkel,in DE befassen!!
          Ich bin kein Deutscher!!!
          Nicht der Artikel….sondern der Sender,ist DEUTSCH verstrahlt!!!
          Super Experten,wenns um dt.Anlegergelder geht,ne wa….
          Kann man ja gleich die Bloedzeitung ueber das Thema berichten lassen!!

          • Avatar

            Trigo

            22. Dezember 2017 15:47 at 15:47

            Dann bist du aber auch „DEUTSCH verstrahlt“ . „Experten“ gibt es viele….? jetzt liegt es nur noch an dir, ob du auf Sie hörst oder nicht.

        • Avatar

          Michael

          22. Dezember 2017 16:43 at 16:43

          Einfach nimmer weiter wundern über den Zipfeklatscher, den verhaudn. Er is hoid a nur a Schoaßaufschmecker, a Seckl und a Siach.

          • Avatar

            baeuerin

            22. Dezember 2017 16:52 at 16:52

            Ja Michael..mein Freund&Kupferstecher..
            bist jezt geruestet fuer mich??
            Verdau erst mal den Bitcoin-Crash!!

            Aber warum darf man jetzt, so wie
            Worte:Zipfelklatscher,Bauernschlampen..hier verbreiten?
            Hr.Fugmann,hatte heute morgen angemahnt..sich SACHLICH zu unterhalten!!!
            u.a…Deine zuagroasten Ausdruecke,kann doch eh keiner verstehen..!

          • Avatar

            Michael

            22. Dezember 2017 17:00 at 17:00

            Bitcoins interessieren mich nicht im Geringsten, damit hab ich nix am Hut.
            Meine Ausdrücke muss nur einer verstehen, das reicht.
            Und ich darf die verbreiten, weil ich es einmal im Jahr und nicht 30 Mal am Tag mache…

  2. Avatar

    baeuerin

    22. Dezember 2017 13:12 at 13:12

    …..einen Bonus von 1.000 Dollar für seine 20.000 Mitarbeiter an…..
    Ist man jetzt im Kapitalismus schon soweit gekommen,dass man sich mit 1000$$$ koedern laest??
    Ist der Ami/Dt. nur 1000$ bzw Euro wert???
    Hallo…die HERREN da oben,koennen RECHNEN!!!!

    …Dazu sollen 400 Millionen für Wohltätigkeitsorganisationen ausgeben werden…..
    bei einem Volk von ca.320Mio.Einwohnern.ha ha
    Der Tropfen verdunstet doch schon,bevor er die heisse Platte USA beruehrt hat….

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

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