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Auch Ford mit Geschenk für Trump

Da gab es ja gerade erst diesen kleinen Streit zwischen den beiden großen US-Autobauern GM und Ford mit Donald Trump. Der behauptete man würde in großem Umfang Autos in Mexiko…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Da gab es ja gerade erst diesen kleinen Streit zwischen den beiden großen US-Autobauern GM und Ford mit Donald Trump. Der behauptete man würde in großem Umfang Autos in Mexiko herstellen, die dann steuerfrei in die USA in den Endverkauf gebracht würden. Dann stellte sich raus, dass der überwiegende Teil der von Trump angesprochenen Autos, die in Mexiko produziert werden, auf den Weltmarkt gehen, und nicht in die USA. Aber egal, der psychologische Druck war aufgebaut.

Und Ford tut, was man im Trump Tower erwartet. Nur kurz darauf verkündet man, dass Ford eine bereits im Mai in Mexiko gestartete Investition für ein neues Werk abbricht. Ford-Chef Fields habe den neuen US-Vizepräsidenten Mike Pence persönlich informiert, dass man dafür in einem Ford-Werk in Michigan 700 Millionen Dollar investieren und 700 neue Jobs schaffen werde. Reiner Zufall, das Zahlenspiel mit zwei Mal 700? Mit neuen Produktlinien werde man in einer zweiten Fabrik weitere 3.500 bestehende Jobs absichern.

Und natürlich, da kann man sich sicher sein, hat diese Ankündigung nichts mit Trumps harschem Twitter-Angriff kurz vorher zu tun, richtig? Einer der Faktoren sei ein positiveres Geschäftsklima in den USA, dass man unter dem neuen Präsidenten Trump jetzt schon absehen könne, das auf Wachstum abziele. Diese Investition sei ein Zeichen des Vertrauens. Nach unserer Ansicht ist e völlig offensichtlich. Ford wie andere US-Unternehmen vorher auch wollen durch die Schaffung von Jobs in den USA beziehungsweise die Nicht-Verlagerung von Jobs nach Mexiko eine wohl bevorstehende Importsteuer für Waren aus Mexiko vermeiden. So gesehen wirkt Trumps große Drohung schon bevor er überhaupt im Amt ist. So was gab es wohl noch nie bei neuen US-Präsidenten. Ford schmückt das mit folgenden Tweets noch schön aus.

Der Verlierer ist schon jetzt Mexiko. Auch andere Industrieunternehmen(United Technologies etc) haben Trump versprochen Produktion nicht wie geplant nach Mexiko verlagern zu wollen. Das dürfte sich fortsetzen. Mexiko alleine hätte dem wenig entgegenzusetzen als Druckmittel. Von mexikanischen Strafzöllen für US-Produkte dürfte sich ein Donald Trump ja wohl kaum beeindrucken lassen.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    leser

    4. Januar 2017 14:19 at 14:19

    Verlierer ist Mexiko. Richtig.
    Wer noch? Wenn die Produktion in Mexiko billiger gewesen wäre (wovon auszugehen ist), dann sind auch die Ford-Käufer Verlierer. Und die Ford-Aktionäre.
    Kurzfristig profitieren die Ford-Arbeiter. Langfristig weiss ich nicht so recht, wie das ausgeht.

  2. Avatar

    Aufgewachter

    4. Januar 2017 14:51 at 14:51

    Wie lange hält nen Wagen? 200.000 Kilometer? Wie lang kannste damit fahren, wenn Du mit 100 km/h unterwegs bist?

    2.000 Stunden woll? Also gerade mal nen viertel Jahr. Da halten ja meine Schuhe länger, oder mein Fahrrad. Baut erstmal anständige Autos, die auch den Namen eines Automobiles würdig sind. Schrottwert ab 2.000 Stunden. Bei manchen namenhaften deutschen Automobilherstellern sogar noch eher!

    In der Luftfahrtbranche fallen die Jets ja auch nicht nach einem Viertel Jahr Dauerbetrieb vom Himmel !!! Für einen Kleinwagen-Preis von 10.000 Euro kann ich mir 200 paar Schuhe oder 50 Fahrräder kaufen.

    Sinnlose Produkte / Autos halten nur 2.000 Stunden
    https://aufgewachter.wordpress.com/2012/09/24/sinnlose-produkte-autos-halten-nur-2-000-stunden/

  3. Avatar

    frank.trg

    4. Januar 2017 15:44 at 15:44

    Ich glaube ich gründe einen Donald J. Trump Twitter Hedgefonds mit dem Namen RealDonaldTrump-Investments und trade damit nur Aktien die er pusht und schlecht redet. Boeing, Lockhead, GM, Ford, usw.

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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