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AUDUSD: Aussie kurz vor der Entscheidung – Gold im Auge behalten

Agata Janik

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Ähnlich wie andere Majors, hat auch der australische Dollar in den letzten Tagen gegenüber dem Greenback nachgegeben (AUDUSD). Zu der allgemeinen US-Dollar-Stärke haben die Irankrise sowie die positiven Arbeitsmarktdaten aus Amerika beigetragen. Aus der technischen Sicht sehen aktuell fast alle Hauptwährungspaare gleich aus. Die Indikatorenlage ist ausgereizt und eine Gegenreaktion längst fällig, trotzdem passiert am Markt sehr wenig. Viele Institutionelle halten sich noch zurück. Zum Verkaufen ist es schon zu spät und zum Kaufen fehlt noch der Mut oder die Bestätigung. Solche ruhigen Marktphasen enden oft mit einem heftigen Ausbruch. Die Energie staut sich im Markt, die Ungeduld bei den Händlern wächst, und irgendwann platzt dann die „Bombe“. Häufig als Auslöser für größere Moves werden die Wirtschaftsdaten genommen.


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Die Unterstützung bei 0,6902 im AUDUSD von großer Bedeutung

Das Chartbild von AUDUSD zeigt deutlich, wo sich die nächste signifikante Marke befindet. Der Support bei 0,6902 ist nicht sehr weit vom aktuellen Preis entfernt und wird sehr wahrscheinlich demnächst getestet. An der 0,6900 „big figure“ werden meistens viele Orders platziert, daher sollte man hier besonders wachsam sein. Für die Break- Out Trader bietet sich ein erneuter Short-Einstieg an, wenn die Marke von 0,6902 -0,6900 bricht, mit dem Kursziel bei 0,6866. Hier wartet auf den Major die nächste Unterstützung. Da aber, wie schon erwähnt, die Indikatoren doch stark ausgereizt sind und der Aussie überverkauft ist, ist kurzfristig mit einem Rebound zu rechnen. Wer sich für die Long-Seite entscheiden möchte, kann in diesem Fall mit Pending Orders gut arbeiten. Wichtig jedoch ist, den Stop Loss relativ eng zu setzen, denn bei einem Ausbruch auf der Unterseite kann es zu einer größeren Stop-Lawine und dadurch zu erhöhter Volatilität kommen.

Alle Trader, die AUDUSD gerne handeln, sollten auf jeden Fall den Goldpreis-Verlauf mitverfolgen. Aussie und Gold sind eng verbunden, wodurch oft Korrelationen entstehen. Wichtig zu beachten sind ebenfalls die Wirtschaftsdaten aus Australien, die überwiegend in den Nachtstunden unserer Zeit veröffentlicht werden.

AUDUSD Chartbild

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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