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Europa

Auftragseingänge der deutschen Industrie: Katastrophaler Absturz!

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Die Auftragseingänge für die deutsche Industrie (genauer gesagt für das Verarbeitende Gewerbe) brechen gerade katastrophal ein. Waren die Vormonate bereits schlecht, so zeigen die vor wenigen Minuten vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten, dass da wohl mehr auf uns zurollt, als so mancher „Wirtschaftsweiser“ wahrhaben möchte.

Zuerst mal die weniger wichtigen Daten im Monatsvergleich von April auf Mai. Da sind die Auftragseingänge schon deutlich rückläufig mit -2,2%. Aber im Jahresvergleich von Mai 2018 zu Mai 2019, der wirklich aussagekräftig ist, sind die Auftragseingänge um 8,6% rückläufig (Vormonat bereits -5,3%). Das ist ein dramatischer Einbruch, der darauf hindeutet, dass die tatsächliche Produktion demnächst deutlich rückläufig sein dürfte. Denn es ist, wie es ist. Keine Aufträge, keine Produktion! Die Entwicklung in der folgenden Grafik sieht nicht so dramatisch aus. Aber nur, weil die Grafik sehr lange zurückreicht, bis zum Jahr 2011.

Das Statistische Bundesamt geht in seinen Detailausführungen zu dieser Meldung leider nur auf Monatsvergleiche ein, die wie gesagt weniger aussagekräftig sind. Daher erwähnen wir die weiteren Monats-Details an dieser Stelle nicht. Aber die Jaherszahl spricht für sich. Ein gruselig deutlicher Absturz ist in Gange!

Auftragseingänge seit 2011

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Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise unverändert schwach – Energiepreise deflationär

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Soeben wurden die endgültigen Daten für die Verbraucherpreise in der Eurozone für August veröffentlicht. Sie steigen im Jahresvergleich um 1%. Damit bleibt die Steigerung gegenüber Juli unverändert. Die Energiepreise wirken weiter dämpfend. Nach +0,5% im Juli liegen sie jetzt sogar bei -0,6%. Lebensmittel halten mit +2,1% den Schnitt noch bei 1,0%.

Verbraucherpreise Eurozone stagnieren

Hier weitere Details von Eurostat:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Portugal (-0,1%), Griechenland (0,1%) und Spanien (0,4%). Die höchsten jährlichen Raten wurden in Rumänien (4,1%), Ungarn (3,2%), den Niederlanden und Lettland (je 3,1%) gemessen. Gegenüber Juli ging die jährliche Inflationsrate in neun Mitgliedstaaten zurück, blieb in sechs unverändert und stieg in zwölf an. Im August kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Dienstleistungen (+0,60 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,40 Pp.), Industriegütern ohne Energie (+0,08 Pp.) sowie Energie (-0,06 Pp.).

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Europa

Aktuell: Wichtige Wirtschaftsdaten aus Großbritannien

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Soeben wurden für Großbritannien wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Hier die Daten in Kurzform für den Monat August im Jahresvergleich.

Verbraucherpreise +1,7% (erwartet +1,8%).

Einfuhr-Erzeugerpreise -0,8% (erwartet -0,5%).

Einzelhandelspreise +2,6% (erwartet +2,5%).

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Europa

Aktuell: Auftragseingang Industrie in Italien weiter rückläufig

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Soeben wurde für Italien der Auftragseingang für die Industrie vermeldet. Nach monatelangen Rückgängen gibt es im Juli im Jahresvergleich einen Rückgang von 1%. In den letzten beiden Monaten waren es -4,8% und -2,5%. Im Monatsvergleich von Juni auf Juli sind es aktuell sogar -2,9%.

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