Was haben linke und der Bundesregierung zugeneigte Journalisten und Kommentatoren bei der Meldung im Vormonat doch gejubelt, als der Auftragseingang der deutschen Industrie kräftig nach oben sprang. Dies sei nun der große Aufbruch zur industriellen Erholung, ausgelöst durch das Sondervermögen. Aber Pustekuchen. Wer sich mit Statistik seit Längerem beschäftigt, sieht oft Ausschläge nach oben wie nach unten durch Sonderfaktoren, so auch dieses Mal.
Auftragseingang der Industrie: Absturz nach Anstieg
Gewiss, Sondervermögen und Aufrüstung werden einen konjunkturellen Impuls bringen, den man nun Monat für Monat immer stärker spüren wird. Aber es dürfte kein sensationeller Anstieg beim Auftragseingang der Industrie stattfinden, sondern eher in einem überschaubaren Umfang. Heute vom Statistischen Bundesamt gemeldete Daten zeigen die Korrektur des Jubels. Der grandiose Anstieg im Dezember wurde im Januar schon wieder ausgelöscht, was man auch in der lang laufenden Grafik gut erkennen kann.
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist demnach im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt um 11,1 % gesunken. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,4 % niedriger als im Vormonat. Dies zeigt das maßgeblich durch Großaufträge beeinflusste hohe Niveau im Dezember 2025, als der Auftragseingang den höchsten Wert seit Februar 2022 erreicht hatte, so die Erläuterung der Statistiker. Im Dezember 2025 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber November 2025 um 6,4 % (vorläufiger Wert +7,8 %).
Details
Der Blick auf die Details zeigt den Rückschlag nach dem vorherigen grandiosen Anstieg, der aber eine Art Optische Täuschung war. Dazu die Statistiker: Nach dem sehr hohen Volumen an Großaufträgen im Dezember 2025 haben sich die Auftragseingänge im Januar 2026 in mehreren Branchen des Verarbeitenden Gewerbes wieder normalisiert. Dies zeigt sich besonders bei den Neuaufträgen in der Herstellung von Metallerzeugnissen, die im Vormonatsvergleich saison- und kalenderbereinigt um 39,4 % abnahmen. Im Dezember 2025 war der Auftragseingang in diesem Bereich noch um 29,7 % gegenüber dem Vormonat gestiegen. Auch die Rückgänge im Maschinenbau (-13,5 %) und in der Metallerzeugung und -bearbeitung (-15,1 %) sind auf das geringere Volumen an Großaufträgen im Januar 2026 zurückzuführen. Positiv auf das Gesamtergebnis wirkten sich hingegen die Anstiege der Auftragseingänge in der Automobilindustrie (+10,4 %) sowie im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +9,2 %) aus.
Produktion niedriger
Ebenfalls haben die Statistiker heute Daten zur Industrieproduktion im Januar gemeldet. Demnach sank die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt um 0,5 %. Im Dezember 2025 sank die Produktion gegenüber November 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse um 1,0 % (vorläufiger Wert: -1,9 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 war die Produktion im Januar 2026 kalenderbereinigt 1,2 % niedriger.
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Der Ausflug Spitzenvertreter der Industrie und Herrn Bundeskanzler nach Peking wurde für Geschäfte eine Abfuhr erteilt. Lediglich eine Bestellung oder Zusage von 120 Airbus Flugzeugen kam heraus. Wohlgemerkt 120 Flugzeuge die vielleicht teilweise schon bestellt waren. Ein einmaliger Vorgang den man als hervoragend betrachtet. Der deutsche Maschinenbau ging leer aus, wenns stimmt. Ja die Zeitenwende ist da. Die deutsche Chemieindustrie produziert teilweise und immer mehr vor Ort. Autobauer sowieso. Die grandiose technologische Segensbringung Europas und Kanada, USA, verändern die Welt. Auch andere Entwickeln weiter und der Finanzielle Kuchen verändert sich. Wir haben sehr gute Geschäfte über Jahrzehnte mit der Welt gemacht.
Die Welt bedankt sich jetzt als Konkurrent. Also sowas, das geht doch nicht.
Nachhaltige Rahmenbedingungen für unsere deutsche Industrie, auch in Sachen Konsumklima: Körperschaftssteuer, Stromsteuer und die Luftverkehrssteuer runter. Somit auch im Interesse des Maschinenbaus, der Elektro- und der Schweißindustrie. Das Flottenerneuerungsprogramm des MDax-Konzerns Deutsche Lufthansa AG würde ebenfalls unterstützt. Die genannten steuerpolitischen Rahmenbedingungen sind aber von der Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition nicht zu erwarten.
Man fragt sich immer mehr, in was man investieren kann. Würden die Industrie Aktien die Stimmung mal nachzeichnen…, dann wäre mal was erkennbar.
Erneuerbare bzw Energiesektor?
Ich versuche es mit ein paar ausgebombten Wertaktien mit gutem Zahlenfundament.
Mal ganz ehrlich gefragt:
Macht diese stetige Verknüpfung zu den Linken und Sozialisten denn Sinn oder schreibt man das nur weil die Leser das lesen wollen?
Ich frage, weil ich das extrem auffällig finde. Man könnte zu dem Schluss kommen, die hätten Schuld oder sowas.
Die Linken waren noch nie an der Regierung. Wir hatten 16 Jahre Merkel in einer konservativen Fraktion.
Ist das ein psychologischer Abwehrmechanismus, um das eigene Weltbild zu schützen? Nach dem Motto, es darf nicht sein was aber ist, also ist jemand anderes schuld!?
In was kann man investieren?
Wir haben 15 Jahre viel zu wenig in Rohstoffe investiert und die Währungen inflationieren. Im Sommer liegt tendenziell eine Schwächephase vor uns. Es bietet sich an, dieses Zeitfenster für entsprechende Investitionen zu nutzen. Die großen wie Rio Tinto haben sich schon sehr gut entwickelt, aber die Explorer sind noch sehr billig zu haben.
Da dieser Markt besonders volatil ist, empfehlen sich Limitorders, die in Preissenken zur Ausführung kommen.
Großer Bär
Deutschland neigte nach dem WKII zum Kommunismus, deswegen wurde eine soziale Marktwirtschaft eingeführt, keine freie. Die UDSSR führte über Jahrzehnte ein Programm durch, um im Westen die Jugend mit sozialistischem Gedankengut zu unterwandern und Patriotismus zu zerstören. Wertewandel und Wohlstand waren natürliche Entwicklungen, wie sie das Zyklusmodell von Howe und Strauß voraussagt.
Die Merkel-CDU ist nicht konservativ und konservativ ist auch nicht der Gegenpol zum Sozialismus, es ist der Liberalismus. Daran fehlt es uns. Bei uns wird zu viel besteuert und verboten, und auf der anderen Seite subventioniert. Das ist immer Planwirtschaft.
Mit der Linken als Partei hat das wenig bis nichts zu tun.
Wenn Sie das so verstehen, dann hmm, evtl. Zustimmung.
Ich verstehe es eben derart, dass man jenen Gruppen den Must anheftet den andere verbockt
haben, insbesondere die Merkel CDU.
Deren Wähler sind mir ein Rätsel. Angeblich soll Merz das Gegengeil von Merkel sein, trotzdem wird er gewählt. Das widerspricht sich komplett. Entweder ist ihr Kurs richtig oder seiner.
Bist zum Krieg zurück muss man da nicht, es reicht eine nüchterne Analyse dieser CDU. Da trifft man die richtigen und braucht kein schwammiges Linkenbashing. Schaut auf die Konserven, die es nicht auf die Reihe kriegen und die Weichen gestellt haben, die der Zug nun eben nimmt.