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Aus Sky wird Fox, auch wenn der Name sich nach außen hin nicht ändert

Der Deal hatte sich bereits angedeutet, wird aber jetzt offiziell. Das Medienimperium Fox vom allseits beliebten (Ironie) Medienmogul Rupert Murdoch, das bereits 39% an Sky besaß, kauft jetzt auch…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Deal hatte sich bereits angedeutet, wird aber jetzt offiziell. Das Medienimperium Fox vom allseits beliebten (Ironie) Medienmogul Rupert Murdoch, das bereits 39% an Sky besaß, kauft jetzt auch den Rest auf für 11,7 Milliarden britische Pfund, in Cash! Für die Finanzierung bedient man sich eines Kreditrahmens, der federführend bereitgestellt wird von Goldman Sachs Bank USA, Deutsche Bank Securities Inc. und JP Morgan Chase. Man erhält damit die Sky-Kanäle in Deutschland, Großbritannien, Italien uvm, und wird zu dem führenden Pay TV-Anbieter schlechthin. Noch mehr: Mann kann seine in den USA produzierten Inhalte endlich auch in vollem Umfang in die Endverbraucherkanäle in Europa pumpen. Gibt es vielleicht auf Sky bald auch eine Variante von Fox News, zum Beispiel Fox News Deutschland? Wer weiß…

Für Murdoch hat der Deal ein sehr gutes Timing. Das britsiche Pfund ist nach dem Brexit-Vote extrem schwach, und da man als US-Unternehmen den britischen Anbieter Sky kauft, kauft man die Aktien in Pfund. Fox konvertiert also seine Dollars, und kann damit deutlich mehr britische Pfund erwerben als noch vor einem halben Jahr. So spart man Milliarden! Kartellrechtliche Bedenken aus den USA dürfte Murdoch bei diesem Deal, und wohl auch zukünftig von Donald Trump kaum zu befürchten haben – so hat man doch praktisch als einziger TV-Sender in den USA volle Pulle auf Trump gesetzt und ihn exzessiv unterstützt.

Die noch vorhandenen Aktionäre von Sky dürfen sich freuen auf eine Prämie, die 36% höher liegt als am 8. Dezember – dem Start der Angebotsperiode. Die Konzentration in der Medienbranche geht massiv weiter. Erst vor Kurzem hatte AT&T angekündigt Time Warner zu kaufen (CNN, HBO usw).

sky
Der Sky-Aktienkurs seit Juli. Immer noch ist zum angepeilten Übernahmepreis von 1075 Pence ein wenig Luft nach oben. Heute schließt man nicht weiter auf. Angst vor einem Scheitern des Deals?

Hier weitere Details aus der Originalmeldung:


21st Century Fox currently anticipates that the Acquisition will complete before the end of 2017. Under the terms of the Acquisition, if the Effective Date (as defined in the UK Announcement) has not occurred on or before December 31, 2017, Sky shareholders shall be entitled to receive a special dividend of 10 pence per Sky share, payable in 2018.

The price of £10.75 per Sky share shall be reduced to the extent that:

• the dividend in respect of the six months ending December 31, 2017 exceeds 13.06 pence per Sky share; and

• the dividend in respect of the year ending June 30, 2018 exceeds 21.8 pence per Sky share.

Sky will not pay any dividends in 2017.

The Cash Consideration implies a value of approximately £11.7 billion ($14.8 billion based upon an exchange rate of USD:GBP 1.27) for the fully diluted ordinary share capital of Sky (excluding the Sky shares already owned by 21st Century Fox and its affiliates).

The independent committee of Sky intends to recommend unanimously that unaffiliated Sky shareholders vote in favour of the Acquisition.

Commenting on the Acquisition, 21st Century Fox said:

“As the founding shareholder of Sky, we are proud to have participated in its growth and development. The strategic rationale for this combination is clear. It creates a global leader in content creation and distribution, enhances our sports and entertainment scale, and gives us unique and leading direct-to-consumer capabilities and technologies. It adds the strength of the Sky brand to our portfolio, including the Fox, National Geographic and Star brands.”

“Sky is a creative, commercial, and consumer powerhouse delivering its own content to customers across all platforms. Sky is the #1 PayTV brand in all its key markets, with an exciting growth runway in each. The enhanced capabilities of the combined company will be underpinned by a more geographically diverse and stable revenue base. It will also create an improved balance between subscription, affiliate fee, advertising and content revenues. This combination creates an agile organization that is equipped to better succeed in a global market.”

The Acquisition is subject to a number of pre-conditions and conditions as set forth in the UK Announcement released today in accordance with Rule 2.7 of the UK City Code on Takeovers and Mergers, including the receipt of regulatory approvals and the approval of Sky’s shareholders.

This announcement should be read in conjunction with the full announcement, which includes additional information about the terms of the Acquisition, the Co-operation Agreement and the Bridge Credit Agreement described below, which was issued in accordance with Rule 2.7 of the UK City Code on Takeovers and Mergers, and which can be found on our website at https://www.21cf.com/investor-relations/possible-offer-sky-plc (the “UK Announcement”).

21st Century Fox entered into the Co-operation Agreement with Sky pursuant to which 21st Century Fox and Sky agreed to take certain steps to facilitate completion of the Acquisition. The Co-operation Agreement provides for a £200 million break fee payable by 21st Century Fox in the event that regulatory approvals are not obtained prior to the longstop date described in the agreement.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Lars

    15. Dezember 2016 22:25 at 22:25

    Dann werde ich jetzt also Fox-Kunde. Mal sehen, ob sich die Qualität dadurch steigert und die Preise fallen ;) Ich bin leicht skeptisch.

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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