Europa

Autozulassungen in Europa im großen Bild spürbar rückläufig

Die Autozulassungen in Europa sind im großen Bild spürbar rückläufig. Dies zeigen heute veröffentlichte Zahlen für die gesamte EU.

Zahlreiche Autos auf großem Parkplatz

Die Autozulassungen in Europa legen nach Ende der Pandemie nicht wieder zu, sondern fallen weiter, und das deutlich. Es ist ein langfristiger Abwärtstrend, der grob gesagt 2019 einsetzte. Im Chart sehen wir den Verlauf der PkW-Zulassungen in den letzten zehn Jahren. Von jahrelangen Niveaus von weit über 1 Million neu zugelassenen Autos pro Monat ist man jetzt angekommen bei 650.305 im August für die gesamte EU. Hier die Details zu den aktuellsten Zahlen vom europäischen Automobilverband ACEA, der heute früh Zahlen veröffentlicht hat.

Im Juli 2022 gingen die Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen in der Europäischen Union erneut zurück (-10,4 %), trotz einer bereits niedrigen Vergleichsbasis, die durch die anhaltende Halbleiterknappheit verursacht wurde. Alle vier großen EU-Märkte entwickelten sich schlechter als vor einem Jahr, wobei Deutschland (-12,9 %) und Spanien (-12,5 %) die stärksten Rückgänge verzeichneten.

Im August kehrte der europäische Neuwagenmarkt endlich zum Wachstum zurück (+4,4 %) und beendete damit dreizehn Monaten mit einem Rückgang in Folge. Mit 650.305 zugelassenen Einheiten liegt dieses Ergebnis jedoch Ergebnis jedoch weit unter dem Niveau vor der Pandemie. Alle wichtigen EU-Märkte trugen positiv Alle wichtigen EU-Märkte trugen positiv zum Wachstum der Region bei, mit soliden Zuwächsen in Italien (+9,9%), Spanien (+9,1%), Frankreich (+3,8%) und Deutschland (+3,0%).

In den ersten acht Monaten des Jahres 2022 schrumpfte das Gesamtvolumen um 11,9 % und erreichte fast 6 Millionen verkaufte Personenkraftwagen. Trotz der jüngsten Verbesserung wirken sich frühere Rückgänge negativ auf die die kumulierte Leistung. Infolgedessen mussten die vier wichtigsten Märkte bisher alle Verluste hinnehmen in diesem Jahr: Italien (-18,4%), Frankreich (-13,8%), Deutschland (-9,8%) und Spanien (-9,4%).


source: tradingeconomics.com

Details zu Autozulassungen in der EU



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1 Kommentar

  1. Ja was beklagt man sich hier um zurückgehende Zulassungen. Das war doch schon längst voraussehbar, jedenfalls für interessierte Laien, daß es hier keinen so großen Verkauf mehr gibt. Irgendwann ist eben Schluss. Und schon zur Zeit der Pandemie war die Furcht vor Arbeitslosigkeit da, die sich zum Teil bewahrheitete, auch wenn immer wieder von Facharbeitermangel gesprochen wird. Nur müssen eben die frei werdenden Facharbeiter auch dort sein wo sie gebraucht werden. Familien sind hier wenig flexibel. Also : Familien abschaffen ?
    Das Auto soll aber abgeschafft werden. Jedenfalls mengenmäßig stärker reduziert werden. Ist das noch niemanden aufgefallen, daß unsere Grünen und der Sympathisanten mit ihrer Politik seit Jahren darauf hin aus sind ? Schon vor 7 Jahren forderten die Jungen Grünen Städte sollen – jeden fall innen – autofrei werden um die Stadt den Bürgern „zurückzugeben“. Und die Jungen sind jetzt älter geworden und kommen in Machtpositionen. Jetzt kommt noch die CO2 Sparmaßnahme hinzu und dann das E-Auto. welches sich nicht mehr so viele Menschen leisten können. Ganz abgesehen davon, daß es auch an Lithium fehlen wird wenn es noch mehr Nationen einführen wollen. Ob die ärmeren Länder, in denen viel Lithium vorkommt, es den westlichen Industrieländern gestatten in neokolonialer Ausbeutungsmanier das Lithium zu fördern , dort die Natur kaputt machen, die Menschen vertreiben und ausnutzen, Regierungen deswegen stürzen, um billig an die Bodenschätze ranzukommen, bleibt noch die zukünftige Unbekannte. Hinzu kommen noch Kupfer (ein E-Auto braucht 3x so viel Kupfer wie ein fossil getriebenes), Nickel, Zink, seltene Erden, Mangan und noch einiges mehr. Das alles muss noch im stärkeren Maße aus der Erde raus – in den Ländern die der zweiten und dritten Welt angehören und als Partner eher Russland und China bevorzugen, weil sie von denen auf Augenhöhe behandelt werden und nicht überheblich wie von den westlichen Geschäftsleuten und man sich nicht in ihre politischen Angelegenheiten einmischt wie es bei den USA und EU der Fall ist.
    Dies hat auch im März der ehem. Präsident des Benin (Rothschild Zögling), stellvertretend für etliche afr. Länder in Paris vor einem eher elitären Rothschild Publikum im luxuriösen Salon Foch zu verstehen gegeben. Heißt kurz gesagt : Die westl. Industrienationen müssen sich wärmer anziehen. Das Umfeld wird ungemütlicher. Für Frankreich ist z.B. Afrika zig mal wichtiger wie die Ukraine und das droht nun wegzubrechen.

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