Die Autozulassungen in Europa zeigen weiterhin Schwäche. In der EU wurden im November 1,9 % weniger Autos neu zugelassen als im November 2023, so zeigen es die heutigen Daten des europäischen Automobilverbands ACEA. Hybrid-Elektrische Antriebe legten hingegen um 18,5 % zu. Autos mit Benzin- und Dieselantrieb sanken bei den Zulassungen um 7,8 % und 15,3 %.
Autozulassungen: Rückgang bei Elektroautos
Bei Elektroautos war es im EU-Schnitt im Jahresvergleich ein Minus von 9,5 %. Besonders Deutschland schwächelt beim Thema Elektroautos – hier sinken die Zulassungen im Jahresvergleich um 21,8 %. Auch Frankreich zeigt einen massiven Rückgang von 24,4 %, in Italien sind es -17,4 %. Die Niederlande legen bei den Autozulassungen im Segment Elektroauto immerhin massiv zu mit +41,8 %.
Blick auf Hersteller
Der VW-Konzern konnte im Schnitt im November bei den gesamten Autozulassungen im Jahresvergleich um 4,1 % zulegen. Der zweite große europäische Massenhersteller Stellantis verliert hingegen deutlich mit -10,1 %, was vor allem an einem 42,1 % Absatzeinbruch bei Fiat liegt. Renault legt zu mit +8,3 %, Toyota um 17,3 %, BMW verliert 6,5 % und Mercedes verliert 0,6 %.
Kommentar
Man darf es so formulieren: Europa ist in einer konjunkturellen Krise. Daher sehen wir eine Kaufzurückhaltung der Verbraucher, was die schwachen Daten bei den Autozulassungen erklärt. Dazu kommt die Schwäche bei Elektroautos. Teure Preise, geringe Reichweite, lange Ladezeiten, Probleme bei fast nicht vorhandenen Wiederverkaufswerten etc sorgen für Kaufzurückhaltung. Leiden tun Hersteller und Zulieferer. Erst gestern sah man die Pleite des Anlagenbauers Manz, der sich auf Anlagen zur Herstellung von Batterien fokussiert hatte.
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