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Bald heißt es in der EU: MADE IN „Durch Israel besetztes Gebiet“

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Israel schäumt vor Wut! Die EU-Kommission hat beschlossen, dass für Produkte, die in von Israel besetzten Gebieten hergestellt und in die EU exportiert werden, eine gesonderte Kennzeichnungspflicht notwendig sein soll. Bisher stand auf diesen Produkten „Made in Israel“. Da die Golanhöhen, das Westjordanland und Teile von Ost-Jerusalem international nicht als israelisches Staatsgebiet angesehen werden, sondern als von Israel besetzte Gebiete, will die EU bzgl. der Genauigkeit der Herkunft von Produkten jetzt eine andere Herkunftsbezeichnung der Hersteller verlangen.

Israel MP Benjamin Netanjahu
Israel´s Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Foto: U.S. Department of State / Gemeinfrei

Also könnte vor allem auf Obst und Gemüse demnächst  manchmal zu sehen sein:

Hergestellt in einem von Israel besetzten Gebiet“ oder „Made in Territory occupied by Israel„.

Formal mag das stimmen und für die EU ist das ebenfalls nur eine Formalie um die Transparenz bei der Herkunft von Erzeugnissen zu erhöhen, aber für Israel ist das etwas völlig anderes. Die Regierung lies verlauten, dass gerade in einer Zeit wo Israel einer Terrorwelle ausgesetzt sei, dies einem Boykottaufruf durch die EU gleichkäme. Aus „politischen Beweggründen unternehme die EU diesen diskriminierenden Schritt gegen Israel“.

Diese Entscheidung der EU fällt nicht vom Himmel, sondern geht auf einen Entschluss aus dem Jahr 2012 zurück diese Herkunftsangaben zu präzisieren. Erst im April diesen Jahres hatten 16 EU-Außenminister darauf gedrängt diesen Entschluss endlich umzusetzen. „Nur“ bürokratischer Akt oder ein symbolisches Druckmittel um Israel bzgl. seiner Siedlungspolitik zu brüskieren? Israel macht jedenfalls Dampf und bestellte heute umgehend den Chefdiplomaten der EU für Israel ins Außenministerium ein.

Ministerpräsident Netanjahu sagte vor wenigen Minuten die EU solle sich schämen. Aus politischen Gründen habe man sich gezielt Israel bei dieser Produktkennzeichnung herausgesucht, obwohl es weltweit 200 weitere Konflikte gäbe. Der isrealische Justizminister nannte die Maßnahme der EU anti-jüdisch.


Die offizielle Stellungnahme der isrealischen Regierung hierzu im Wortlaut:

„Israel regrets that the EU has chosen, for political reasons, to take such an exceptional and discriminatory step, inspired by the boycott movement, at a time when Israel is confronting a wave of terrorism targeting any and all of its citizens.

Israel condemns the decision of the European Union to label Israeli products originating from areas that are under Israeli control since 1967. We regret that the EU has chosen, for political reasons, to take such an exceptional and discriminatory step, inspired by the boycott movement, particularly at this time, when Israel is confronting a wave of terrorism targeting any and all of its citizens.

It is puzzling and even irritating that the EU chooses to apply a double standard concerning Israel, while ignoring that there are over 200 other territorial disputes worldwide, including those occurring within the EU or on its doorstep. The claim that this is a technical matter is cynical and baseless.

Product labeling does not advance any political process between Israel and the Palestinians. The opposite is the case – it is bound to reinforce the PA’s refusal to conduct direct negotiations with Israel, negotiations that the EU claims to support. Product labeling will strengthen the radical elements advocating a boycott against Israel and denying Israel’s right to exist, contradicting positions that the EU publicly opposes. This recent step raises questions regarding the role that the EU aspires to play. It may also have implications for Israel-EU relations.“

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    joah

    11. November 2015 18:41 at 18:41

    :-D

    • Avatar

      joah

      11. November 2015 18:44 at 18:44

      eure Smileys funktionieren leider nicht richtig: dies war eigentlich das „breites Grinsen Lachgesicht“ aus “ : – D“ (ohne Leerstellen).

      • Avatar

        joah

        11. November 2015 21:02 at 21:02

        ta-da – jetzt klappts (Danke)

  2. Avatar

    Hartmut Lau

    11. November 2015 20:41 at 20:41

    Bruder Jacob, warum lamentierst DU? Dein Joch auf den Schultern Deines Bruders Esau wiegt schwer. Es ist die Zeit gekommen, wo Esau DEIN Joch von seinen Schultern abstreift, um auch Herr auf dieser Erde zu sein!
    Und das macht Esau ohne Waffen, denn Du hast den Bogen ueberspannt, die Voelker dieser Erde ueber den Zins auszupluendern.
    Esau hat verstanden, dass DU , Meister der Luegen, die Goyim Velker gegenseitig in Kriege gehetzt hast.
    Esau hat verstanden, dass DEINE Gier nach Macht, DEIN unermesslicher Hass gegenueber Deinem Bruder Esau permanent geistig und materiellen Schaden zufuegst.
    Bruder Jacob, es reicht. Auch in Deinen Adern fliesst nur rotes Blut, aber Dein Geist ist vergiftet im Auserwaehltem Wahn.

    Ich als Dein Bruder Esau, lege nunmehr Dein Joch von meinen Schultern ab, und DU wirst mir dabei sogar behilflich sein. Denn wenn DU meinen Wunsch und meine Tat entgegen wirken willst, so ist Dir doch Jahwes Prophezeihung bekannt, dass ER dich ausrotten wird.

    Bruder Jacob, was wirst DU TUN ?

    • Avatar

      ollifred

      11. November 2015 21:48 at 21:48

      und wieder einmal zeigt sich: Religion die das Herz verlässt um in der Öffentlichkeit zu erscheinen… na ja, denk dir den Rest!

      • Avatar

        ollifred

        11. November 2015 21:51 at 21:51

        … sorry ich meinte Glaube. Religion ist ja von Menschen gemachter M

  3. Avatar

    Pit

    11. November 2015 21:51 at 21:51

    Find ich einfach super. Obwohl ich selbst seit langen darauf Achte das mir der Dreck aus USA und Israel nicht ins Haus kommt. Verbrecher unterstützen ekelt mich einfach an.

  4. Avatar

    R. Bauer

    12. November 2015 07:54 at 07:54

    Mir reicht es schon wenn Israel drauf steht um die Produkte im Regal liegen zu lassen. Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, kaufe ich gar nichts aus Israel.

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    cleoprata

    12. November 2015 09:25 at 09:25

    Wer in den letzten tausen Jahren wohl irgend ein Land besetzt hat,
    welches er im Krieg erobert hat. Wer lebte früher noch mal in den USA,
    Was machten die Spanier nochmal in Südamerika ? Wie war da mit den
    Menschenrechten in Saudi Arabien und Pakistan ? Wer fördert den islamischen
    Terorrismus usw. usw. usw. usw.
    Das die Eu von eingenartigen psychisch labilen Kreaturen regiert wird, ist
    klar, das aber soviele Menschen schon Gehirngewachen sind, überascht mich.
    Und der falsche Prophet Lau verkennt, das Jakob der gesegnete JAHWES ist.
    es ist doch geradezu lächerlich, sich zum Erfüllungsgehilfen der islamischen
    Welt zu machen.

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    gotthilf bitter

    12. November 2015 11:22 at 11:22

    Während die auserwählten Herrschaften in Europa
    den Sack zuschnüren lassen, wird so getan als
    könnte man etwas gegen sie unternehmen, als hätten sie
    mit der Ausradierung unserer Kultur nichts zu tun.
    Dieser Boykott ist reine Augenwischerei,
    die Musik spielt woanders.

  7. Avatar

    Jan

    12. November 2015 14:09 at 14:09

    Ich frage mich wie man Staatenloses Gebiet besetzen kann.
    Selbst bei den Deutschen Ostgebieten die bis 1991 Offiziell nur unter Polnischer/Russischer Verwaltung waren hat man keine Kennzeichnung gefordert.
    Und dort war gab es Zwangsweise Ansiedlung,in Judäa und Samaria(Westjordanland/Westbank sind Kunstbegriffe da die Araber keine Arabischen Namen dafür haben aber natürlich keine Jüdischen benutzen wollen)aber gibt es keine Zwangsweise Ansiedlung und nur die ist Völkerrechtlich verboten.

    • Avatar

      T2015

      12. November 2015 16:31 at 16:31

      Frag doch mal die arabische Geschichte, wie sie die Länderein und ganz Nordafrika erobert und beinahe entvölkert haben, da sich nicht so viele zum Islam bekennen wollten.

      Vielleicht suchst einfach mal nach der Bedeutung von „Fez“, diesem roten Käppchen dass gewisse Gruppen so gern tragen. Die Farbe kommt vom Blut der geschlachteten Christen nach der Schlacht/Eroberung der Stadt Fez in Marokko, wo 40000 Christen niedergemetzelt wurden.

      Staatenlos war dieses Gebiet übrigens nicht, sondern ein Teil vom früheren Syrien.

  8. Avatar

    T2015

    12. November 2015 16:27 at 16:27

    Es ist eine absolute Schande, basiert auf der üblichen Tatsachenverdrehung unserer Staatsmedien – Täter werden zu Opfern gemacht. Und Hamas und co. lachen sich ins Fäustchen.

    Zumindest sind unsere Faschisten ihren Grundsätzen treu geblieben, die Marschrichtung bleibt die gleiche. Genau wie im WW2, Faschos und die Moslembruderschaft mit vereinten Kräften…

    Das traurigste an dem Ganzen ist, dass dieser gutmenschliche Boycott vor allem Palestinenser arbeitslos machen wird.

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Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

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am

Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

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Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

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