Folgen Sie uns
  • ATFX GER 30
  • Börsenseminar
  • marketsx

Devisen

Bank of England: 7 gegen 2 Stimmen für unveränderten Zinssatz – UPDATE 13:15 Uhr

Die Bank of England (BoE) hat soeben ihre jüngste Entscheidung verkündet. Der Leitzins bleibt unverändert bei 0,50% (zuletzt gab es am 2. November 2017 gab es einen Zinsschritt von 0,25% auf 0,50%)…

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die Bank of England (BoE) hat soeben ihre jüngste Entscheidung verkündet. Der Leitzins bleibt unverändert bei 0,50% (zuletzt gab es am 2. November 2017 gab es einen Zinsschritt von 0,25% auf 0,50%).

Die Abstimmung fiel mit 7:2 Stimmen nicht eindeutig aus.

Die Erwartungen lagen bei 9:0 im Zentralbankrat gegen eine Zinsanhebung.

Das britische Pfund vs USD reagiert nach wenigen Augenblicken mit +50 Pips 1,4194, da dank der 2 Stimmen pro höherer Zinsen der Druck nach oben ein wenig gestiegen ist!

Die BoE zeigt auch aktuell die britische Inflationsrate mit 2,7% bei gleichzeitigen Ziel von 2,0%. Also ist man schon lange „drüber“.

UPDATE 13:15 Uhr

Zur Begründung:

Einerseits sei die Inflation von Januar auf Februar von 3,0% auf 2,7% gefallen. Und sie solle kurzfristig auch weiter zurückgehen, dennoch über dem 2,0%-Ziel bleiben.

Andererseits gebe es (zusammengefasst ausgedrückt) einen starken Druck beim Lohnwachstum.

Beide vorher genannten Faktoren scheinen gegensätzlich zu wirken, und die Bank of England aktuell dazu zu bringen, einfach bei 0,50% zu bleiben. Erst einmal…

Pfund vs US-Dollar ist nun übrigens unverändert gegenüber 12:59 Uhr. Also derzeit ein Unentschieden zwischen Zinserhöhung und keiner Veränderung. Die 2 Nein-Stimmen zur heutigen Entscheidung zeigen aber einen wachsenden Druck die hohe Inflation endlich einzudämmen, trotz der steigenden Konjunktur-Sorgen bei höheren Zinsen.

Hier der Text der Bank of England im Wortlaut:

In the MPC’s most recent projections, set out in the February Inflation Report, GDP was expected to grow by around 1¾% per year on average over the forecast period. While modest by historical standards, that growth rate was expected to exceed the diminished rate of supply growth of the economy, which was projected to be around 1½% per year. As a result, a small margin of excess demand was projected to emerge by early 2020 and build thereafter. That pushed up on domestic costs, although CPI inflation fell back gradually as the effects of sterling’s past depreciation faded. Inflation remained above the 2% target in the second and third years of the MPC’s central projection.

Recent data releases are broadly consistent with the MPC’s view of the medium-term outlook as set out in the February Report. The prospects for global GDP growth remain strong, and financial conditions continue to be accommodative, with little persistent effect from the recent financial market volatility. UK GDP growth in the fourth quarter was revised down slightly, to 0.4%, with the composition of demand implying less rotation towards net trade and business investment than anticipated at the time of the February Report. However, early estimates of the expenditure components of GDP are prone to revision, and other indicators of exports and investment point to a stronger picture. The latest activity indicators suggest that the underlying pace of GDP growth in the first quarter of 2018 remains similar to that in the final quarter of 2017.

CPI inflation fell from 3.0% in January to 2.7% in February. Inflation is expected to ease further in the short term although to remain above the 2% target. Pay growth continued to pick up. The unemployment rate remained low in the three months to January. The firming of shorter-term measures of wage growth in recent quarters and a range of survey indicators suggest pay growth will rise further in response to the tightening labour market. This provides increasing confidence that growth in wages and unit labour costs will pick up to target-consistent rates.

Developments regarding the United Kingdom’s withdrawal from the European Union – and in particular the reaction of households, businesses and asset prices to them – remain the most significant influence on, and source of uncertainty about, the economic outlook. In such exceptional circumstances, the MPC’s remit specifies that the Committee must balance any significant trade-off between the speed at which it intends to return inflation sustainably to the target and the support that monetary policy provides to jobs and activity. The steady absorption of slack has reduced the degree to which it is appropriate for the MPC to accommodate an extended period of inflation above the target.

As in February, the best collective judgement of the MPC remains that, given the prospect of excess demand over the forecast period, an ongoing tightening of monetary policy over the forecast period will be appropriate to return inflation sustainably to its target at a more conventional horizon. All members agree that any future increases in Bank Rate are likely to be at a gradual pace and to a limited extent. In light of these considerations, seven members thought that the current policy stance remained appropriate to balance the demands of the MPC’s remit.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Walter

    22. März 2018 14:06 at 14:06

    Bei einer Inflation von 2,7% keine Erhöhung der Zinsen noch nicht mal um 0,25% trotz Lohndruck etc. ? Ich verstehe das beim besten Willen nicht ! Sie vlt. Herr fugmann?

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Rüdiger Born: Ermüdeter Dax, Euro nach Höhenflug

Veröffentlicht

am

Von

Kommt der Dax weiter nach oben? Es gibt erste Ermüdungserscheinungen. Beim S&P 500 und Nasdaq könnte ein Rückfall anstehen. Für den Dow möchte ich eine sehr wichtige Marke ansprechen. Euro vs USD ist wahnsinnig gelaufen, und jetzt kommt er gerade etwas zurück. Mehr zu aktuellen Lage im folgenden Video. Euro vs Schweizer Franken ist aktuell mein Trade des Tages. Abonnieren Sie den völlig kostenfreien Service gerne an dieser Stelle.

weiterlesen

Devisen

EUR/USD: Boden für große Aufwärtsbewegung

Veröffentlicht

am

Mensch Euro, besser geht’s fast nicht mehr: Die vergangene Handelswoche konnte bedingt durch das Ansteigen des EUR/USD bis zur 1.62-Linie bei 1.1177 $ meine Analyse aus der letzen Ausgabe nahezu punktgenau nachzeichnen. Abgesehen davon, daß die kleine von mir ins Kalkül gezogene Korrektur ausgeblieben ist, konnte die europäische Gemeinschaftswährung eine äußerst dynamische Performance an den Tag legen. Ob dieser Schritt geeignet ist, eine grundlegende Trendwende zu begründen, bleibt zunächst noch offen. Die Ansätze sehen gut aus und geben daher Grund zur Hoffnung. Der Langzeitchart untermauert diese Sicht zusätzlich.

Ausblick:

Der jüngste dynamische Anstieg von EUR/USD hat die Ausbildung der ersten Unterwelle (1) der fünfteiligen Impulswelle (1-2-3-4-5) zur Aufgabe. Ganz leicht negativ wirkt sich dabei der noch nicht erfolgte Sprung über das 1.62 Retracement bei 1.1177 $ aus. Ein 1.62 Retracement verfügt in aller Regel über gebührenden Einfluß auf die Entwicklung und kann schon mal für eine Trendwende verantwortlich sein. Ganz so dramatisch sehe ich die Sachlage momentan nicht. Im Chart habe ich daher den Abverkauf bis zur 0.50-Linie bei 1.1026 $ als durchaus realistisches Ziel dargestellt.

EUR/USD bildet derzeit wahrscheinlich einen Boden aus

Dennoch kann im Zuge der Ausbildung von Welle (2) das Währungspaar wieder bis auf das Niveau des 0.76 Retracements (aktuell 1.0948 $) korrigieren. Der Bruch dieser signifikanten Unterstützung sollte tunlichst vermieden werde. Gesetzt den Fall, würde sich die große Korrektur weiter in Szene setzen und den Euro im weiteren Verlauf bis zur Parität führen. Sollte der Euro an den nächsten Tagen das 1.62 Retracement (1.1177 $) nachhaltig überschreiten, wird diese Gefahr eindrucksvoll gebannt. Zudem kann dieser Schritt als erneutes Kaufsignal angesehen werden.

 

Fazit EUR/USD:

EUR/USD ist dabei, den Boden für eine größere Aufwärtsbewegung zu legen. Ein erneutes Kaufsignal, mit Fantasie bis 1.13 $, wird durch einen Schlußkurs oberhalb des 1.62 Retracements (1.1177 $) gebildet. Die Absicherung sollten Sie auf dem 0.62 Retracement 1.0977 $ vornehmen.

 

EUR/USD bildet derzeit einen Boden aus

weiterlesen

Devisen

Brexit – kippt Johnson den Deal?

Veröffentlicht

am

Nimmt das Brexit-Drama eine unvorhergesehene Wende? Laut von Insidern kolportierten Aussagen aus der Regierung dürfte die Johnson-Regierung überlegen, ihren mit der EU verhandelten Brexit-Deal aufzugeben, wenn das britische Parlament weitere Zusätze (Amendments) beschließen sollte, die den Charakter des Abkommens verändern würden. Das könnte dann im worst case bedeuten, dass Johnson Großbritannien aus der EU ohne Deal führt, also einen harten Brexit vollzieht!


By UK Prime Minister – https://twitter.com/10DowningStreet/status/1164551227532877827, OGL 3, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81556464

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen