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Aktien

Banken als Frühwarnsystem für Dax-Korrektur

Markus Fugmann

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Nun hat es auch den Dax erwischt – der Index fällt deutlich unter die 9900er-Marke, wobei die schwächsten Werte erneut die Banken sind.

Und diese Schwäche besteht schon seit Wochen, drückt aber nun immer mehr auf den Gesamtindex. Die Banken-Branche hat sehr spezifische Probleme (gestiegene Eigenkapitalanforderungen, EZB-Stresstest, Strafzahlungen für Vergehen etc.), aber dennoch könnte der Abstieg der Banken die Frage aufwerfen, ob nicht auch der Gesamtmarkt deutlich zu optimistisch ist. In diesem Sinne wäre die Schwäche der Banken eine Art Frühwarnsystem gewesen für die Optimisten.

Heute dann weiterer Druck auf die Banken, nachdem nun auch Commerzbank und Deutsche Bank in den Fokus der US-Behörden geraten sind und aller Wahrscheinlichkeit mit Strafzahlungen konfrontiert werden (siehe dazu unseren Artikel „New York Times: Jetzt ist die Commerzbank dran..“). Hier der Chart der Commerzbank und der Deutschen Bank:

Commerzbank0807

Deutsche Bank0807

 

Beide Werte entwickeln sich deutlich schlechter als der Dax (Dax orange, Coba schwarz, Deutsche Bank blau), doch dürfte sich der Index wohl oder übel den schwachen Banken bald annähern und weiter Schwäche zeigen:

DaxBanken0807

 

Noch dramatischer übrigens sieht die Lage bei der österreichischen Erste Group Bank aus – der Abverkauf nach ihrer Ankündigung, einen massiven Verlust zu erleiden aufgrund der Probleme in Osteuropa, setzt sich heute ungebremst fort:

ersteGroup0807

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Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Go Big or Go Home – Janet Yellen gibt Vollgas

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Janet Yellen spricht heute ab 16 Uhr deutscher Zeit im US-Kongress. Das kann die Kurse bewegen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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