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Banken als Frühwarnsystem für Dax-Korrektur

Nun hat es auch den Dax erwischt – der Index fällt deutlich unter die 9900er-Marke, wobei die schwächsten Werte erneut die Banken sind.

Und diese Schwäche besteht schon seit Wochen, drückt aber nun immer mehr auf den Gesamtindex. Die Banken-Branche hat sehr spezifische Probleme (gestiegene Eigenkapitalanforderungen, EZB-Stresstest, Strafzahlungen für Vergehen etc.), aber dennoch könnte der Abstieg der Banken die Frage aufwerfen, ob nicht auch der Gesamtmarkt deutlich zu optimistisch ist. In diesem Sinne wäre die Schwäche der Banken eine Art Frühwarnsystem gewesen für die Optimisten.

Heute dann weiterer Druck auf die Banken, nachdem nun auch Commerzbank und Deutsche Bank in den Fokus der US-Behörden geraten sind und aller Wahrscheinlichkeit mit Strafzahlungen konfrontiert werden (siehe dazu unseren Artikel „New York Times: Jetzt ist die Commerzbank dran..“). Hier der Chart der Commerzbank und der Deutschen Bank:

Commerzbank0807

Deutsche Bank0807

 

Beide Werte entwickeln sich deutlich schlechter als der Dax (Dax orange, Coba schwarz, Deutsche Bank blau), doch dürfte sich der Index wohl oder übel den schwachen Banken bald annähern und weiter Schwäche zeigen:

DaxBanken0807

 

Noch dramatischer übrigens sieht die Lage bei der österreichischen Erste Group Bank aus – der Abverkauf nach ihrer Ankündigung, einen massiven Verlust zu erleiden aufgrund der Probleme in Osteuropa, setzt sich heute ungebremst fort:

ersteGroup0807



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