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Banken betrügen, tricksen, manipulieren: Großbank aus den USA zeigt wie es geht – lesen Sie, staunen Sie!

Wells Fargo ist nicht nur eine der Top 5 US-Banken, sondern auch der größte Hausfinanzierer der USA. Also handelt es sich hier nicht um eine kleine Hinterhof-Sparkasse! Gestern wurde Wells Fargo unter anderem von der…

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FMW-Redaktion

Wells Fargo ist nicht nur eine der Top 5 US-Banken, sondern auch der größte Hausfinanzierer der USA. Also handelt es sich hier nicht um eine kleine Hinterhof-Sparkasse! Gestern wurde Wells Fargo unter anderem von der Verbraucherschützbehörde „Consumer Financial Protection Bureau“ (CFPB) dazu verdonnert 185 Millionen Dollar Strafe zu zahlen. Davon alleine gehen 100 Millionen an die CFPB, was die höchste Strafe ist, die sie jemals verhängt hat. Gut, 185 Millionen Dollar zahlt die Bank aus der Portokasse. Aber viel schlimmer ist der Image-Schaden. Denn abseits von Goldman Sachs, JP Morgan und Co hatte Wells Fargo bisher immer eine Art Sparkassen-Image, solide, seriös, ohne Skandale. Und was in den letzten Jahren immer wieder für Erstaunen sorgte bei Presse und Analysten: Die Bank wächst kräftig! Heute sind wir alle ein gutes Stück schlauer, wie man das geschafft hat.

So haben Bankmitarbeiter für bestehende Kunden 1,5 Millionen zusätzliche Konten eröffnet, ohne dass diese davon etwas wussten. Für neue Konten kann ein Bankberater immer einen Strich machen auf seiner Zielvorgabe, die er vertriebstechnisch zu erfüllen hat! Auch wurden ohne Genehmigung bei bestehenden Kunden 565.000 Kreditkarten beantragt. Dort fielen natürlich Gebühren an, wie schön! Auch wurden für Kunden ohne ihre Genehmigung normale Konto-Debitkarten eingerichtet, wo auch Geheimnummern ohne deren Wissen kreiert wurden. Und ja, anscheinend hatten Wells Fargo-Mitarbeiter auch Zielvorgaben für ihre Kunden immer mehr Online Banking-Zugänge einzurichten. Also richteten sie Fake-Emailadressen für ihre Kunden ein, beantragten die Onlinebanking-Zugänge, deren Zugangsdaten an diese Email-Adressen versandt wurden – nur so konnten die Zugänge ja aktiviert werden.

Man kann auch scherzhaft sagen: Da ist mal ein ganz neues „Banking“. Die Kunden müssen sich um gar nichts mehr kümmern, die Bank macht alles alleine! Und wer ist schuld an diesen kriminellen Machenschaften? Der Bankvorstand, der Vertriebsziele an die Untergebenen weiterleitet, die unter normalen Umständen nicht zu schaffen sind? Kann es vielleicht sein, dass die immens hohen Verkaufsvorgaben des Bankvorstands an die Filialleiter, die diesen Druck an die Mitarbeiter in den Filialen weitergeben, enormen Verkaufsdruck auf die einfachen Bankmitarbeiter ausüben, die letztlich die ärmsten Schweine ganz am Ende der Nahrungskette sind? Jedenfalls schien Wells Fargo total entsetzt über diese schrecklichen Betrugspraktiken ihrer Mitarbeiter zu sein. Daher hat die Bank 5.300 Mitarbeiter entlassen!

Nein nein, ganz sicher haben sich diese 5.300 Mitarbeiter das ganz alleine ausgedacht, dass man mal eben Kreditkarten ohne Kundenantrag beantragt, oder Konten ohne Kundenantrag eröffnet, oder für Kunden Fake-Emailadressen einrichtet. Und dann gleich so viele betrügerische Mitarbeiter in einer Bank, die alle die selben Betrugsideen haben – das muss ein Riesenzufall sein! Damit hat doch der Bankvorstand nichts zu tun, oder? Doch, die CFPB hat es in ihrer Erklärung offiziell bestätigt, dass die Wells Fargo-Mitarbeiter diese Praktiken durchführten um die an sie gestellten Vertriebserwartungen zu erfüllen! Also hat der Bankvorstand eine Verantwortung für diese „Geschäftspraxis“. Aber entlassen wurden die Mitarbeiter. Da kann sich so manche Bank in Deutschland (wir nennen keine Namen) doch vielleicht mal eine Scheibe abschneiden, um die Vertriebszahlen aufzubessern, oder?

Hier der wichtigste Teil der CFPB-Erklärung im Original:


“Wells Fargo employees secretly opened unauthorized accounts to hit sales targets and receive bonuses,” said CFPB Director Richard Cordray. “Because of the severity of these violations, Wells Fargo is paying the largest penalty the CFPB has ever imposed. Today’s action should serve notice to the entire industry that financial incentive programs, if not monitored carefully, carry serious risks that can have serious legal consequences.”

According to today’s enforcement action, thousands of Wells Fargo employees illegally enrolled consumers in these products and services without their knowledge or consent in order to obtain financial compensation for meeting sales targets. The Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act prohibits unfair, deceptive, and abusive acts and practices. Wells Fargo’s violations include:

Opening deposit accounts and transferring funds without authorization: According to the bank’s own analysis, employees opened roughly 1.5 million deposit accounts that may not have been authorized by consumers. Employees then transferred funds from consumers’ authorized accounts to temporarily fund the new, unauthorized accounts. This widespread practice gave the employees credit for opening the new accounts, allowing them to earn additional compensation and to meet the bank’s sales goals. Consumers, in turn, were sometimes harmed because the bank charged them for insufficient funds or overdraft fees because the money was not in their original accounts.

Applying for credit card accounts without authorization: According to the bank’s own analysis, Wells Fargo employees applied for roughly 565,000 credit card accounts that may not have been authorized by consumers. On those unauthorized credit cards, many consumers incurred annual fees, as well as associated finance or interest charges and other fees.

Issuing and activating debit cards without authorization: Wells Fargo employees requested and issued debit cards without consumers’ knowledge or consent, going so far as to create PINs without telling consumers.

Creating phony email addresses to enroll consumers in online-banking services: Wells Fargo employees created phony email addresses not belonging to consumers to enroll them in online-banking services without their knowledge or consent.


Was sagt Wells Fargo dazu offiziell? Hier das Statement:


“Wells Fargo reached these agreements consistent with our commitment to customers and in the interest of putting this matter behind us. Wells Fargo is committed to putting our customers’ interests first 100 percent of the time, and we regret and take responsibility for any instances where customers may have received a product that they did not request.

Our commitment to addressing the concerns covered by these agreements has included:

An extensive review by a third party consulting firm going back into 2011, which we completed prior to these settlements. The review included consumer and small business retail banking deposit accounts and unsecured credit cards opened during the period reviewed.

As a result of this review, $2.6 million has been refunded to customers for any fees associated with products customers received that they may not have requested. Accounts refunded represented a fraction of one percent of the accounts reviewed, and refunds averaged $25.

Disciplinary actions, including terminations of managers and team members who acted counter to our values.

Investments in enhanced team-member training and monitoring and controls.

Strengthened performance measures that are tied to customer satisfaction, loyalty and ethics.

Sending customers a confirming email within one hour of opening any deposit account, and sending an application acknowledgement and decision status letter after submitting an application for a credit card.”

In addition, as noted in a message emailed to all Wells Fargo team members today, the company said “Our entire culture is centered on doing what is right for our customers. However, at Wells Fargo, when we make mistakes, we are open about it, we take responsibility, and we take action. Today’s agreements are consistent with these beliefs.” Customers can visit wellsfargo.com/commitment to view their accounts, and for information about this announcement.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    sabine

    9. September 2016 11:11 at 11:11

    Der Witz oder das Unfaßbare ist ja auch, daß 5.300 Mitarbeiter absolut dicht halten. Keiner erzählt es mal seiner Frau, Tante, Mutter, Freund, oder einem Kollegen, der nicht involviert ist, schreibt ein Email darüber, daß fehlgeleitet oder von jemand anderem gelesen wird, usw. Nichts kommt raus. Das ist bei so einer Menge faktisch unmöglich. Außer vielleicht unter Hitler, Kim Il-sung, PolPot oder Stalin, und selbst kam immer mal etwas raus!!!
    D.h. da stecken noch mehrere Leute von oben dahinter.

  2. Avatar

    joah

    9. September 2016 15:13 at 15:13

    »Und wer ist schuld an diesen kriminellen Machenschaften? Der Bankvorstand, der Vertriebsziele an die Untergebenen weiterleitet, die unter normalen Umständen nicht zu schaffen sind?«

    Bevor hier rechtsverdrehend argumentiert wird: der, der tut, ist der, der tut – und dieser (Ausführende) hat gegen das moralische als auch geltende Recht verstoßen und ist somit staffällig geworden.

  3. Avatar

    antun vrabec

    16. November 2018 13:01 at 13:01

    Ja ok, aber wie könnte ich als kleiner Kunde „meine“ Bank betrügen? Das würde mir riesen Spass machen.

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Aktuell: Lufthansa veröffentlicht Maßnahmen für weiteren Kahlschlag

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Der Lufthansa A380 wird wohl nicht mehr fliegen

Die Lufthansa hatte bereits Maßnahmen zum Kahlschlag angekündigt. Aber es ist wie es ist. Die Fluggastzahlen erholen sich nicht V-förmig wie (auf den ersten Blick) die Gesamtkonjunktur. Weltweit gibt es ständig neue Corona-Restriktionen und viele Unklarheiten. Und offenkundig haben zu viele potenzielle Flugreisende wohl einfach keine Lust auf diese ganze Unsicherheit und dazu noch auf stundenlanges Maskentragen an Flughäfen und im Flugzeug. Jetzt hat die Lufthansa vor wenigen Minuten die nächsten Maßnahmen zum Kahlschlag verkündet. Weiter Runter-Schrumpfen, um nicht in den Kosten zu versinken, so könnte man es ausdrücken. Hier drucken wir die wichtigsten Infos von der Lufthansa im Wortlaut ab. Die Headline-Aussagen:

– Erholung des Luftverkehrs deutlich langsamer als noch im Sommer erwartet
– Tiefere Einschnitte bei Flottengröße und für Personal
– Langfristig geparkte sowie zur Ausflottung vorgesehene Flugzeuge werden im dritten Quartal mit bis zu 1,1 Mrd. EUR wertberichtigt
– Operative Mittelabflüsse sollen um 100 Mio. EUR pro Monat reduziert werden

Details:

Der Kapazitätsausblick für die Passagierairlines wird deutlich nach unten korrigiert; die bisherige Annahme, im vierten Quartal des Jahres ein durchschnittliches Produktionsniveau von 50 Prozent des Vorjahreswertes zu erreichen, erscheint nicht mehr realistisch. Bei Fortsetzung des aktuellen Trends werden die angebotenen Sitzkilometer im Vorjahres-vergleich voraussichtlich nur noch in einer Spanne zwischen 20 und 30 Prozent liegen.

Die mittelfristige Flottenplanung wird angepasst und sieht aktuell ab Mitte des Jahrzehnts eine dauerhafte, konzernweite Kapazitätsreduktion von 150 Flugzeugen vor .

In Ergänzung der bereits kommunizierten Flottenentscheidungen wurde folgendes beschlossen: Nachdem bereits im Frühjahr sechs Airbus A380 endgültig außer Dienst gestellt worden sind, werden die verbleibenden acht Flugzeuge vom Typ A380 sowie zehn Flugzeuge vom Typ A340-600, die bislang noch für den Flugdienst vorgesehen waren, in einen sogenannten Langzeitparkmodus (long-term storage) überführt und aus der Planung genommen.

Aus den vorgenannten Flottenentscheidungen werden sich weitere Wertberichtigungen in einer Größenordnung von bis zu 1,1 Mrd. EUR ergeben. Der Betrag soll noch im dritten Quartal des laufenden Jahres verbucht werden.

Der bisher avisierte rechnerische Personalüberhang von 22.000 Vollzeitstellen erhöht sich in Folge der Entscheidungen für das dritte Paket des Restrukturierungsprogramms. Die Anpassung der dauerhaften Personalstärke in den Flugbetrieben wird an die weitere Marktentwicklung angepasst.

Die überarbeitete Finanzplanung sieht trotz des eingetrübten Ausblicks vor, die Mittelabflüsse durch striktes Kostenmanagement weiter zu senken. Der Liquiditätsabfluss soll von aktuell rund 500 Mio. EUR pro Monat auf durchschnittlich 400 Mio. EUR pro Monat im Winter 2020/21 gesenkt werden. Das kommunizierte Konzernziel, im Jahresverlauf 2021 wieder operativ positive Mittelzuflüsse zu erwirtschaften, wird bekräftigt.

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Markus Koch vor dem Handelsstart in New York – Abverkauf bei Tech geht weiter

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Der Abverkauf bei Tech geht weiter, und der Value-Bereich profitiert.

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Deutsche Bank: Übernahme durch UBS? Geldwäsche in Russland? Aktie dick im Minus

Claudio Kummerfeld

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Deutsche Bank Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank könnte heute mit einem kräftigen Plus in den Handel gehen. Würde man meinen, wenn man die Nachricht betrachtet, dass die große Schweizer UBS womöglich die Deutsche Bank kaufen will. So zumindest sagte es am Samstag die Schweizer „Sonntagszeitung“. Aber beim zweiten Blick weiß man: Die UBS wollte ja auch mit der Credit Suisse fusionieren – diese Idee sll offenbar schon gescheitert sein. Und auch die Commerzbank wie die Lloyds Banking Group sollen für die UBS interessante Kaufkandidaten sein. Also ist dies doch eher eine ziemlich unklare Lage. Außerdem wären die Hürden, die größte Bank Deutschlands kaufen zu können, wohl ziemlich groß. Aber dennoch, die Deutsche Bank-Aktie könnte heute aufgrund dieser Meldung gut im Plus eröffnen.

Deutsche Bank mit neuem Geldwäsche-Horror in Moskau?

Aber sie geht mit minus 3,6 Prozent in den Handel. Denn gestern gab es neue konkrete Berichte zu möglichen Geldwäsche-Vorgängen in Russland. Konkrete Auswertungen (hier die Details) sollen zeigen, dass die Deutsche Bank-Filiale in Moskau wohl eine Art Wild-West-Filiale gewesen sein soll, und dass trotz Aufsehern in Sachen Geldwäsche wohl kaum Kontrolle stattfand. Man wollte wohl nicht hinsehen und ließ viel womöglich mehr zweifelhafte Transaktionen zu als bislang bekannt. Pikant dabei ist, dass im betreffenden Zeitraum auch der heutige Deutsche Bank-Chef Sewing als Chef der Revision für die Kontrolle zuständig war, aber dass trotz Prüfungen sogenannte Mirror Trades nicht entdeckt wurden. Dabei wurden für Kunden Aktien in Rubel gekauft, und danach gleich wieder in US-Dollar verkauft.

Drohen der Deutschen Bank nach diesen neuen Enthüllungen weitere Geldstrafen? Fängt auch der Stuhl vom angeblich so sauberen Herrn Sewing an zu wackeln? Auf jeden Fall könnte der geneigte Börsianer das Grausen kriegen, dass diese jahrelange Horror-Show mit nicht enden wollenden Geldstrafen, Verfahren und Prüfungen weiter geht. Die Deutsche Bank-Aktie jedenfalls, die notiert heute wie gesagt mit mit minus 3,6 Prozent bei 7,41 Euro. Die Deutsche Bank hat dazu folgendes Statement veröffentlicht. Zitat:

„Die Bekämpfung von Finanzkriminalität, Geldwäsche und Kapitalflucht hat für die Ermittlungsbehörden und Finanzinstitute gleichermaßen Priorität. Die weltweit führenden Finanzinstitute, einschließlich der Deutschen Bank, haben Milliarden von Dollar investiert, um die Behörden bei diesen Bemühungen effektiver zu unterstützen. Dies führt natürlich zu einer höheren Zahl von Feststellungen.

Wir bei der Deutschen Bank haben in den letzten Jahren massiv in die Verbesserung der Kontrollen investiert, und wir konzentrieren uns mit Nachdruck darauf, unseren Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen nachzukommen. Dazu gehört auch, dass wir Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu minimieren, und Beziehungen zu Kunden oder Korrespondenzbanken beenden, wenn dies angezeigt ist.

Das ICIJ hat über eine Reihe historischer Themen berichtet. Soweit sie sich auf die Deutsche Bank beziehen, sind sie den Aufsichtsbehörden bekannt. Die Themen wurden bereits untersucht und führten zu Einigungen mit den Behörden, in denen die Zusammenarbeit und die Mängelbeseitigung der Bank öffentlich anerkannt wurden. Wo nötig und angemessen, haben wir Konsequenzen gezogen. Soweit die vom ICIJ verwendeten Informationen aus Verdachtsmeldungen (sogenannten SARs) stammen, wurden diese Informationen von einer Bank gemäß der gesetzlichen Regelung aktiv identifiziert und den Behörden mitgeteilt. SARs enthalten Warnungen vor möglichen Probleme, können aber nicht mit einer Tatsachenbehauptung gleichgesetzt werden.“

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