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Bargeld im Alltag: Vergleich Deutschland mit der Schweiz – Missbrauch durch Kriminelle „nicht all zu hoch“

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Bargeld ist in Deutschland wie auch in der Schweiz immer noch extrem beliebt. Die beiden Ländern sind quasi die europäischen Bastionen für die Bargeld-Nutzung. Wie sehen die Zahlen aus? Laut Schweizerischer Nationalbank (SNB) wickeln die Schweizer Haushalte 70% ihrer Zahlungen in bar ab. Nimmt man den Gesamtwert ihrer Einkäufe, werden 45% in bar bezahlt. Und wie ein aktueller Bericht der Schweizer Bundesverwaltung zeigt, sei das Risiko von Bargeld-Missbrauch durch Kriminelle „nicht all zu hoch“. Nur 6% der Verdachtsmeldungen bei der Schweizer Geldwäsche-Meldestelle in den letzten 10 Jahren beträfen Geschäfte mit Bargeld.

Hoppla. EZB, Bundesregierung, „Experten“… so ziemlich alle wichtigen Institutionen sind sich doch eigentlich einig, dass das Bargeld übelst von Kriminellen, Geldwäschern und Terroristen missbraucht wird, und daher abgeschafft oder wenigstens streng eingeschränkt werden sollte!?

Der durchschnittliche theoretische Bargeldbestand pro Einwohner in der Schweiz liegt bei 8550 Franken, was deutlich mehr ist als umgerechnet 2570 Franken in der Eurozone und 4400 Franken in den USA, so ergeben es aktuelle Schweizer Daten. Die 1000 Franken-Note (ja, so was gibt es dort noch), bleibt sehr beliebt. Eine Rücklaufquote von 40% zur Notenbank belege, dass oft mit dieser Note auch wirklich bezahlt werde.

Bargeld in Deutschland

Und wie sieht es in Sachen Bargeld in Deutschland aus? Laut einer aktuellen Analyse der Deutschen Bank bezahlten die Deutschen letztes Jahr 74% aller Einkäufe in bar. 48% des Einkaufsvolumens wurde mit Bargeld bezahlt. Damit liegen die Werte ungefähr gleich hoch wie in der Schweiz (70% und 45%).

Auch andere interessante Daten präsentiert die Deutsche Bank aktuell über deutsche Haushalte. So erreichte die Nettokreditaufnahme der privaten Haushalte im 3. Quartal mit beachtlichen 16 Milliarden Euro den besten Wert seit Einführung des Euro. Davon stammten EUR 13 Milliarden Euro aus Immobilienkrediten, wo sich die Wachstumsrate auf 4,8% gegenüber dem Vorjahr erhöhte. Die Vergabe von Konsumentenkrediten verlor etwas an Schwung (EUR +2,2 Mrd. ggü. Vq. / 5,1% ggü. Vj.). Das Immobilienkreditgeschäft dürfte im kommenden Jahr ein Plus von über 5% verzeichnen, falls die Hypothekenzinsen ungefähr auf ihrem aktuellen Niveau bleiben, so die Deutsche Bank.

Hier ein interessanter Vergleich zwischen den Volumina bei Bank-Lastschrift und Kartenzahlungen. Zitat Deutsche Bank:

Lastschriften sind der Deutschen liebste unbare Zahlungsart mit geschätzten 7,5 Mrd. Abbuchungen im Wert von insgesamt knapp EUR 2,5 Bill. (2017). Lastschriften erleichtern Privatleuten z.B. das Bezahlen wiederkehrender Verpflichtungen wie Rechnungen von Energieversorgern, Versicherungsprämien, Abonnements oder Vereinsbeiträgen. Im vergangenen Jahr hat somit jeder Deutsche über 14 Jahren im Durchschnitt 105 Rechnungen über jeweils EUR 330 per Lastschrift beglichen.

Bei den 6 Mrd. Kartenzahlungen im Wert von insgesamt EUR 357 Mrd. kann man davon ausgehen, dass es sich ganz überwiegend um Konsumentenzahlungen handelt. Statistisch zahlte 2017 also jeder „erwachsene“ Deutsche 84-mal einen Betrag von EUR 60 mit Karte. Wenn die Deutschen an der Ladenkasse mit Karte bezahlen, dann am liebsten mit einer Debitkarte (67-mal pro Jahr à EUR 54). Meistens wird vom Kunden die Eingabe seiner PIN gefordert, manchmal lediglich seine Unterschrift („ELV-Verfahren“). Kreditkarten werden seltener eingesetzt (17 Zahlungen à EUR 81), aber häufig im Internet für OnlineKäufe (sogenannte „card not present“ bzw. CNP-Transaktionen).

Bargeld
Foto aus der Bargeld-Endverarbeitung. Foto: Deutsche Bundesbank

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Türkische Waffengeschäfte mit Russland – Trumps Reaktionen und wieder muss Deutschland bangen

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Das Sanktionskarussell dreht sich immer weiter. Die amerikanisch-türkischen Beziehungen stehen bekanntlich nicht zum Besten. Aber gerade jetzt droht sich ein echter Handelsstreit zwischen den beiden Ländern zu entwickeln, der auch andere Nationen in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Das Waffengeschäft der Türkei mit Russland

Obwohl die USA Präsident Erdogan davor gewarnt haben ein russisches Luftabwehr-Waffensystem zu erwerben, scheint die Türkei bereits „Nägel mit Köpfen“ gemacht zu haben. „Wir haben sie längst gekauft“, wie der türkische Staatschef erst kürzlich behauptete. Es handelt sich dabei um russische Boden-Luft-Raketen des Typs S-400. Dies wäre ein Verstoß gegen das CAATSE-Gesetz, welches, wie gegen den Iran angewendet, Sanktionen gegen das Land am Bosporus zur Folge hätte.

Die Strafmaßnahmen mit ihrer fatalen Streuwirkung

Sollten die USA zu solchen Maßnahmen greifen, wären sofort Länder betroffen, die Geschäfte mit der Türkei machen. Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sofort berechnete, ginge es im Falle Deutschlands um ein Geschäft von 30 Milliarden Euro, also um Summen, die weitaus bedeutsamer wären als die, die mit dem Iran erzielt würden.

Deutsche Firmen haben nach DIHK-Angaben in der Türkei einen Kapitalstock von rund zehn Milliarden Euro aufgebaut, mit mehr als 130 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 31,1 Milliarden Euro (2017). Die Firma Bosch hat allein 17 000 Mitarbeiter in der Türkei, dazu beträfen die Sanktionen Großkonzerne wie Siemens und viele Mittelständler wie Schmitz Cargobull, Jungheinrich, Hymer und viele andere. Insgesamt soll es sich um 7000 deutsche Firmen handeln. Das Ganze hat natürlich noch einen militärischen Hintergrund, denn die USA drohen der Türkei mit dem Ausschluss aus dem Rüstungsprogramm für das Tarnkappen-Kampfflugzeug F-35. Maschinen, die bereits gekauft sind, aber noch nicht ausgeliefert wurden.

Fazit

Egal wie man die militärischen und strategischen Beweggründe einschätzt, es zeigt wieder einmal die Dimensionen des globalisierten Welthandels. Sollte es zu Sanktionen kommen, wäre erneut der Ex-Exportweltmeister Deutschland betroffen. Wie würde die deutsche Wirtschaft im Verhältnis zu den USA reagieren? „You can make an educated guess!“

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Trading Day 2019 am 21. Juni

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Verpassen Sie nicht das Online-Trading Event dieses Sommers: Ein ganzer Nachmittag mit Top-Tradern, die Sie mit auf ihre Trading-Reise nehmen. Mit dabei sind bekannte Namen wie Jochen Schmidt, André Stagge, Samir Boyardan sowie das Trading-Team der ATT Trading School aus Österreich.

Die komplette Agenda finden Sie unter folgendem Link: Agenda – Trading Day 2019

Trading – Der Traum vom schnellen Geld

Dieser Wunschgedanke begleitet viele Anleger tagtäglich bei ihren Aktivitäten an den Finanzmärkten. Aus diversen Gründen zerplatzt dieser Traum meist sehr schnell. Wie schaffen es Trader also, Gewinne zu erzielen? Wie bereiten Sie sich aufs Trading vor und wie agieren sie generell an den Märkten?

Auf diese Fragen gibt es keine Nonplusultra-Antwort. Zudem agieren Top-Trader je nach ihren eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten: Der Daytrader handelt in einem kurzen Zeitfenster und sammelt Profite, der Chart-Tool-Trader nutzt Indikatoren, und wenn dann noch die Markttechnik ins Spiel kommt, könnte es für den einen oder anderen zu kompliziert werden.

Blicken Sie Top-Tradern online über die Schulter

Am Freitag, den 21. Juni 2019, veranstaltet XTB den Trading Day 2019. Ab 14:00 Uhr können Sie in insgesamt vier Einzel-Sessions diverse Top-Trader LIVE in Aktion erleben.
Nachfolgend eine Übersicht:

14:00 Uhr
Thema: Traden wie ein Portfoliomanager
Referent: André Stagge

15:00 Uhr
Thema: Chart-Tool-Trading in der xStation 5
Referent: Samir Boyardan

16:00 Uhr
Thema: Intraday-Trading nach markttechnischem Ansatz
Referent: Jochen Schmidt

17:00 Uhr
Thema: Wie denken und handeln professionelle Trader?
Referent: Ali Taghikhan, Stefan Koblitz, Dominik Müller (ATT Trading School)

Die Anmeldung sowie die Teilnahme sind kostenfrei. Eine einmalige Anmeldung ist ausreichend, um am gesamten Trading Day 2019 teilzunehmen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von XTB: Trading Day 2019

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Boris Johnson Favorit – Pfund mit merkwürdiger Ruhe

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Gestern haben die Tories parteiintern eine erste Abstimmungsrunde abgehalten. Wer soll neuer Parteichef und damit auch neuer Premier von Großbritannien werden? Der Brexit-Hardliner Boris Johnson erzielte gestern mit 114 von 313 Stimmen mit weitem Abstand das beste Ergebnis. Der zweitbeste Kandidat nach Johnson hatte nur 43 Stimmen. 3 Bewerber schieden gestern bereits aus dem Partei-Auswahlverfahren aus, und 7 Kandidaten verbleiben noch.

Boris Johnson
Boris Johnson. Foto: EU2017EE Estonian Presidency – CC BY 2.0

Boris Johnson im Fokus

Es braucht nun also schon ein großes Wunder, damit die Tories NICHT Boris Johnson zu ihrem neuen Chef machen. Der Prozess wird sich aus formalen Gründen noch bis Juli hinziehen. Bis Ende Juli sollen dann alle 160.000 Parteimitglieder in einer Stichwahl abstimmen zwischen den beiden besten verbliebenen Kandidaten. Aus Sicht der EU-Befürworter auf der Insel besteht eigentlich nur noch die Hoffnung, dass sich alle Gegner von Boris Johnson in der Partei irgendwie hinter einem Kandidaten versammeln, der EU-freundlich eingestellt ist.

Am Mittwoch schrieben wir bereits über (nach unserer Meinung) wertlose Aussagen von Boris Johnson. Er versuchte klar zu machen, dass er ein besseres Ergebnis in Brüssel verhandeln könne als Theresa May. Und das sagte er, während kurz zuvor Jean-Claude Juncker mehr als klar gemacht hatte, dass die EU nicht neu verhandeln wird.


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Die britischen Aktien reagieren aktuell leicht negativ mit -35 auf 7337 Punkte im FTSE100. Das britische Pfund ist seit gestern Abend gegen den US-Dollar von 1,2685 auf aktuell 1,2658 gefallen. Somit reagiert der britische Kapitalmarkt de facto gar nicht geschockt darauf, dass der Grantler und Dampf-Plauderer Boris Johnson sehr wahrscheinlich bald den Brexit für UK durchführen wird.

Woher kommt die Gelassenheit? Wir verstehen es nicht. Schon seit Monaten treibt uns dieses Thema um. Die Briten vertrödeln immer mehr Zeit. Die EU gewährte zeitliche Aufschübe. Und man darf stark annehmen, dass die aktuelle Frist bis Oktober nun wirklich die aller, allerletzte Fristverlängerung war. Aber man sieht ja. Auch dieses Mal haben die Briten alle Zeit der Welt. Wir vermuten einfach mal, dass im britischen Pfund noch einiges an Abwärtspotenzial steckt, welches erst dann gehoben wird, wenn der Markt den Ernst der Lage irgendwann mal realisiert. Das soll natürlich keine Handelsempfehlung sein!

Pfund vs USD seit September 2018 - Boris Johnson im Fokus
Im Großen Bild ist das Pfund vs USD (seit September 2018) zwar am Fallen. Aber seit einigen Tagen zeigt der Chart trotz dramatischer politischer Lage in London eher einen Seitwärtstrend.

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